11.07.2025
Achtung: Phishing-SMS vom „Finanzamt“ und betrügerische Anrufe
Derzeit beobachten wir vermehrt betrügerische Anrufe durch angebliche Bankmitarbeiter:innen, denen meist eine Phishing-SMS oder E-Mail vom „Finanzamt“ vorausgeht. Seien Sie also wachsam und trauen Sie keinen anonymen Anrufer:innen – egal wie professionell diese klingen.
Aktuell verschicken Kriminelle gefälschte SMS bzw. E-Mails im Namen des Finanzamts. In den Nachrichten wird eine „Rückzahlung des Finanzamts“ angekündigt und Sie werden zur Eingabe persönlicher Daten wie Name, Geburtsdatum, Telefonnummer, Adresse und IBAN aufgefordert. Dazu wird ein Link mitgeschickt, der – Sie erraten es – auf eine Phishing-Seite führt, die von den Betrügern kontrolliert wird.
Wenn Sie auf dieser (gefälschten) Seite Ihre Daten eingegeben haben, folgt kurze Zeit später ein (anonymer) Anruf einer angeblichen Bankmitarbeiter:in, die vorgibt, es hätten „verdächtige Transaktionen“ auf Ihrem Konto stattgefunden. Wie schon bei früheren Betrugsmaschen wird behauptet, diese Transaktionen müssten nun mittels Freigaben durch Sie wieder „storniert“ werden.
Was tatsächlich geschieht
Diese Anrufe stammen nicht von uns! In Wahrheit sprechen Sie mit Betrüger:innen, die durch eine Phishing-Seite an Ihre persönlichen Daten gelangt sind.
Tatsächlich werden die Freigaben durch Sie nicht benötigt, um „verdächtige Transaktionen zu stornieren“, sondern um ausgehende Transaktionen durchzuführen.
So schützen Sie sich:
Misstrauen Sie unerwarteten E-Mails, SMS und Anrufen – besonders bei Geldthemen.
Geben Sie keine Daten auf unbekannten Webseiten oder am Telefon weiter.
Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf. Um auf Nummer sicher zu gehen, rufen Sie uns auf dem gewohnten Weg an!
Beachten Sie: Wir benötigen keine Freigaben zur „Stornierung“ oder „Rückholung“ von Zahlungen.
Prüfen Sie jede Freigabe sorgfältig – und geben Sie nur frei, was Sie auch selbst gestartet haben.