George überweist Ihr Geld schnell und einfach auf Konten der ganzen Welt. Hier unterscheidet er grundsätzlich zwischen SEPA-Überweisungen und Auslandsüberweisungen (non-SEPA).
Letzte Überarbeitung 20.11.2025
George überweist Ihr Geld schnell und einfach auf Konten der ganzen Welt. Hier unterscheidet er grundsätzlich zwischen SEPA-Überweisungen und Auslandsüberweisungen (non-SEPA).
Beim Verfassen Ihrer Überweisungen gilt es einige Punkte zu beachten, damit Ihr Geld ans Ziel gelangt, sei es im nicht-SEPA-Ausland oder auch innerhalb des SEPA-Raumes, falls die Überweisung aber in einer anderen Währung als Euro stattfinden soll.
Der Europäische Zahlungsraum oder Single Euro Payments Area (SEPA) besteht derzeit aus 41 Ländern, darunter alle 27 EU-Staaten. Ziel des Projektes ist ein europaweit einheitlicher Zahlungsraum für bargeldlose Zahlungen in Euro, wobei aber die teilnehmenden Gebiete weit über die Euro-Staaten hinausgehen. In diesem übernationalen Zahlungsraum sollen Kund:innen keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen erkennen können. Das bedeutet, dass eine SEPA-Überweisung wie eine Inlandsüberweisung funktioniert. Es ist dabei egal, ob das Sender- und/oder Empfängerland den Euro als Währung hat, solange die Überweisung in Euro durchgeführt wird.
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass sobald eine grenzüberschreitende Überweisung in einer anderen Währung durchgeführt wird, diese zu einer Auslandsüberweisung (non-SEPA) wird. Auch Überweisungen in Länder außerhalb des SEPA-Raumes werden zur Auslandsüberweisung (non-SEPA).
Mit Stand Oktober 2025 sind folgende Länder Teil des SEPA-Raumes:
Bitte beachten Sie, dass Grönland und die Färöer Inseln nicht Teil des SEPA-Raums sind. Dies gilt auch für den Kosovo und Montenegro: Sie haben zwar den EURO als Landeswährung, sind aber nicht Teil des SEPA-Raums.
1. Von der George Business Übersichtsseite wählen Sie die Option "Neuer Auftrag" in der linken Seitennavigation.
Natürlich können Sie eine neue Überweisung auch direkt von einem Ihrer Konten, Ihrer Kontohistorie oder über den Funktions-Assistenten initiieren.
2. Als Nächstes wählen Sie den Punkt "Einzelüberweisung" aus dem Dropdown Menü.
3. Wie bei einer regulären SEPA-Überweisung wählen Sie das Auftraggeberkonto aus. Wenn Sie eine Überweisung von einem Ihrer Konten aus oder über die Kontohistorie initiieren, wird das entsprechende Konto automatisch als Auftraggeberkonto gewählt. Wählen Sie als nächstes die Partner:in/Empfänger:in (aus der Kontaktliste oder indem Sie einen neuen Kontakt erstellen) und natürlich den Betrag.
4. George zeigt Ihnen bei non-SEPA Überweisungen zusätzliche Felder an:
Aufteilung der Spesen: Es fallen bei Non-SEPA Überweisungen Gebühren an. Sie können entscheiden, wer diese übernimmt: Sie, die Empfänger:in, oder ob Sie diese teilen.
Spesenkonto: Sie können auch George sagen, ob er die Gebühren von einem bestimmten Konto entziehen soll.
5. Nun können Sie folgende Details hinzufügen:
Diese Felder sind optional.
6. Sie können ein Durchführungsdatum wählen - standardmäßig ist das der heutige Tag. Wenn es schneller gehen soll, setzen Sie ein Häkchen bei "Eilüberweisung". Dies ist mit zusätzlichen Kosten verbunden und ist nicht dasselbe wie Echtzeit-Überweisungen (SEPA).
7. Durch das Klicken auf “Mehr Optionen” zeigt George Ihnen folgende zusätzliche optionale Felder an:
Bei grenzüberschreitenden Überweisungen kann es vorkommen, dass die Zentralbank des Empfängerlandes die Angabe eines Verwendungszwecks vorschreibt, um eine reibungslose Annahme und Bearbeitung der Zahlung zu ermöglichen. Dieser Code dient der Information über die Art der Zahlung und hilft bei der Überwachung und Regulierung aller Geldflüsse innerhalb des Landes. Dies kann für Auslandsüberweisungen in Länder wie China oder die Vereinigten Arabischen Emirate gelten.
Um Ihrer Zahlung einen Bestimmungscode hinzuzufügen, können Sie die folgenden Schritte ausführen:
8. Im nächsten Schritt können Sie den Auftrag entweder für später speichern, den Auftrag speichern und gleich einen neuen Auftrag anlegen oder den Auftrag direkt freigeben.
Im bereits erwähnten Betragsfeld können Sie eine andere Währung als EUR eingeben, in der die Überweisung durchgeführt werden soll.
Für Aufträge in Fremdwährungen ist grundsätzlich eine Währungsumrechnung notwendig, damit Ihr Euro-Konto korrekt belastet werden kann. Vor der Freigabe überprüft George Business daher, ob eventuell Live-Wechselkurse zur Verfügung stehen. Falls dies nicht der Fall ist, kommt der sogenannte Erste Group Fixing-Kurs zur Anwendung. Dies ist der festgelegte Tageskurs.
Für weitere Informationen zum FX Live-Kurs klappen Sie bitte das folgende Textfeld aus.
FX Live-Kurse machen es möglich, non-SEPA Überweisungen mit einem aktuellen Kurs freizugeben.
Für die Ermittlung des Live-Kurses muss die zeichnende Verfüger:in die Berechtigung für Live-Kurse bei George Business haben. Daher ist diese Einstellung für Sie nur verfügbar, wenn diese Funktion durch Ihre persönliche Betreuerin der Bank für Sie freigeschalten wurde. Ob eine Verfüger:in die Berechtigung für Überweisungen mit dem FX Livekurs hat, erkennen Sie (als Administrator:in) bei der jeweiligen Verfüger:in am Label „FX Livekurs“ bei den Berechtigungen in der Benutzerübersicht.
Hier können Sie als Administrator:in auch die Erlaubnis zur Verwendung des FX-Live-Kurses erteilen oder den Erste Group Fixing-Kurs beibehalten.
Für Aufträge in Fremdwährungen ist generell eine Fremdwährungskonvertierung notwendig. Bevor Sie einen Auftrag freigeben, überprüft George, ob Livekurse zur Verfügung stehen. Gibt es keine aktuellen Kurse, dann können Sie den Auftrag mit dem Erste Group Fixing-Kurs freigeben, oder Sie versuchen es zu einem späteren Zeitpunkt erneut. Der Erste Group Fixing-Kurs ist der Tageskurs für Fremdwährungszahlungen.
Stehen Ihnen ein aktueller Kurs zur Verfügung, dann können Sie eine Verfüger:in zur Freigabe auswählen. Danach wählen Sie Ihre gewohnte Freigabemethode. Mit Klick auf „Weiter“ wird der aktuelle Live-Kurs angefordert.
Wichtig: Sie haben nun 55 Sekunden Zeit, um diesen Kurs zu fixieren und den Zahlungsauftrag freizugeben. Mittels Timer zeigt George Ihnen an, wie viel Zeit Sie noch übrig haben. Sollte Ihnen das zu schnell gegangen sein, können Sie mit Klick auf „Aktualisieren“ einen neuen Kurs anfordern.
Momentan können Sie mit George 21 Währungen für den Live-Kurs mit Euro kombinieren: Australischer Dollar, Bulgarischer Lewa, Kanadischer Dollar, Schweizer Franken, Tschechische Krone, Dänische Krone, Britischer Pfund, Hongkong Dollar, Kroatischer Kuna, Ungarischer Forint, Japanischer Yen, Mexikanischer Peso, Norwegische Krone, Neuseeländischer Dollar, Polnischer Zloty, Rumänischer Leu, Serbischer Dinar, Schwedische Krone, Singapur Dollar, US-Dollar, Südafrikanischer Rand
Sie können einen Auftrag mit FX Live-Kurs durchführen, wenn diese vier Bedingungen erfüllt sind:
Bitte beachten Sie: Es ist keine Währungskonvertierung notwendig, wenn die Auftragswährung die gleiche wie die Kontowährung ist (z.B. ein Auftrag in US-Dollar von einem USD-Konto).
Sie können, wenn Sie die Berechtigung haben, „Live-Kurs“ Informationen an Bankwerktagen rund um die Uhr anfordern (wobei es ein kleines Wartungsfenster von 07:00 - 07:15 gibt). Ausnahmen kann es hierbei an Tagen wie etwa Silvester geben.
Im Rahmen der Freigabe ist es die final freigebende Verfüger:in (bei Kollektivzeichnung die Zweitzeichner:in), die den der marktnahen Live-Kurs anfordert und freigibt. Mit der Freigabe des Auftrages stimmt die final zeichnende Verfüger:in auch dem angezeigten Live-Kurs zu.
Wenn Sie einen Auftrag mit Live-Kurs freigegeben haben, bekommen Sie von George eine Detail-Übersicht mit allen Informationen zum Auftrag angezeigt, etwa dem Wert in Kontowährung (1) oder dem Wechselkurs (2). Diese Informationen finden Sie auch in der Auftragshistorie bei den Auftragsdetails, die bei einem Ausdruck auch mit exportiert werden.
Bitte beachten Sie: Die Anforderung und Freigabe eines marktnahen Live-Kurses ist NUR in der George Business Browserversion möglich, nicht mit der George Business App. Geben Sie einen solchen Auftrag in der App frei, so kommt als Kurs der Tagesendkurs (Erste Group Fixing) zur Anwendung.
Autorin: Samira El-Shamy