5 Fehler, die Sie bei der Veranlagung vermeiden sollten

Und Tipps, wie Sie es besser machen können

Jeder Mensch macht Fehler, natürlich auch bei der Geldanlage. Fünf davon haben wir aufgelistet – inklusive Leitfaden, wie Sie es besser machen können.

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1

Auf Gefühle vertrauen 

 

Gefühle haben bei der Veranlagung nichts zu suchen. Keinesfalls sollten Sie sich in ein Investment "verlieben", etwa in eine Aktie. Das heißt: Der Mensch trifft manchmal Fehlentscheidungen. Er darf sich nur nicht dauerhaft in diese Entscheidungen verrennen.


Ein Ausweg: Sich die Entscheidung selbst aus der Hand nehmen, etwa indem man einen "Stop Loss" setzt. Das sind automatische Verkauforders, die man beispielsweise bei einem Verlust von 10 oder 15 % setzen kann. Es wird weh tun, wenn die Order einmal greift. Die Erleichterung wird aber groß sein, wenn das Papier 30 % unter Wasser ist.

2

Ein zu hohes Risiko eingehen

 

Wir kennen sie alle – die Fantasie vom ultimativen Investment. Beachten Sie immer: Wenn etwas zu gut ist, um wahr zu sein, ist es genau das – nämlich nicht wahr.

Natürlich müssen Sie ein gewisses Risiko in Kauf nehmen, um Rendite zu erwirtschaften. Sie dürfen aber nicht alles auf eine Karte setzen. Idealerweise diversifizieren Sie Ihr Portfolio so, dass die Kurse nicht parallel laufen – also nicht korellieren.

3

Zu wenige Informationen haben

 

Kennen Sie den Immobilien-Markt in Singapur gut? Wissen Sie, welches Viertel dort gerade im Aufstreben ist, und welches out ist? Wie sieht es mit den Büromieten aus, mit den Leerstandsraten? Wenn ein Zeitungsartikel, ein Blog oder ein TV-Beitrag erscheint, der davon schwärmt, welch großartige Einstiegsgelegenheiten dort zu finden sind: Kaufen Sie nicht.


Investieren Sie in Dinge, von denen Sie Kenntnisse haben, oder eine fundierte Grundmeinung. Das kann innerhalb der Landesgrenzen sein, oder eine Branche, zu der Sie ein berufliches Naheverhältnis haben. Oder aber der Immobilien-Markt in Singapur – nachdem Sie sich umfassend eingelesen haben.

4

Gurus blindlings folgen

 

Zuerst erscheint diese Schlagzeile: Charles Icahn – ein bekannter, aggressiver Investor – verkauft Apple-Aktien. Dann jene Schlagzeile: Warren Buffett – Haudegen und Starinvestor – kauft Apple-Aktien. Was die beiden Meldungen gemeinsam haben? Sie sind beide tatsächlich als Headlines erschienen, wurden jedes Mal von den betreffenden Personen gestreut und hatten vor allem einen Zweck: Den Markt in die von ihnen gewünschte Richtung zu schubsen.

Wichtiger Tipp: Folgen Sie nicht überhastet irgendwelchen Strategien. Sonst tappen Sie womöglich in Falle 5.

5

Zu spät zur Party kommen

 

Wenn eine Investmentidee zu breitem Konsens wird und in Headlines bejubelt wird, ist es oft schon zu spät. Die betreffenden Papiere sind dann meist schon so gut gelaufen, dass sie zu teuer sind. Das "Smart Money" macht dann gerade einen Abgang durch die Hintertür.


Hecheln Sie nicht Trends hinterher, sondern folgen Sie einer langfristigen Strategie. Lassen Sie Ihr Geld kontinuierlich für sich arbeiten. Sind Sie an Kurzfrist-Renditen interessiert, sollten Sie in Marktungleichgewichte investieren – also in Produkte, Werte oder Papiere, die noch niemand entdeckt hat oder die gerade in Ungnade gefallen sind.

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