So lässt sich im Urlaub sparen – Tipps für das passende Reisebudget

7 Tipps für sorgenfreies und sicheres Verreisen

Der Sommer ist da und das bedeutet für viele: ab in den Urlaub! Oder sogar Flug buchen für die erste Station auf der Weltreise? Ganz gleich, ob es rund um die Erde, in den Urlaub ans Meer oder Wandern am Hausberg gehen soll: Eine gute Reiseplanung zahlt sich im wahrsten Sinne aus. Je mehr praktische Details vorab geklärt sind statt Last Minute, desto eher ist Erholung im Urlaub statt Ärgern angesagt. Unsere 7 Tipps für die perfekte Urlaubsplanung. 

Tipp 1: Mein Urlaubsbudget planen

Shoppen, Bootfahren, Ausflüge... den Wünschen im Urlaub sind keine Grenzen gesetzt. Damit sie auch in Erfüllung gehen und nach dem Urlaub keine finanziellen Engpässe entstehen, hilft es, im Voraus ein Budget für die Reisekosten zu erstellen. Eine Aufstellung, wie viel ein Urlaub oder eine Reise insgesamt kosten soll und darf, unterstützt dabei, den Überblick über alle damit verbundenen Ausgaben zu behalten. 

Das Budget für den Urlaub ist der erste Schritt. Dieses kann man in Kategorien wie Unterkunft, Verpflegung, Transport und Freizeitaktivitäten unterteilen. Eine weitere Unterteilung der Kategorie “Transport” wären etwa einzelne Positionen wie Flug, Extrakosten beim Flug, Transfer zum Hotel oder Mietauto im Urlaub. Diese weiteren Kosten sollte man selbst bei einem All-inclusive-Urlaub berücksichtigen. In einer Kategorie “Sonstige Kosten” kann man eventuell Reisepass-Kosten, Kosten für Hundesitter und Reiseversicherung einfließen lassen.

Meine Checkliste

  • Welche Kategorien brauche ich für meine Urlaubs­planung?
  • Was muss ich buchen (z. B. Flug, Hotel, Transfers, Touren, Hundesitter, …)?
  • Gibt es Kosten, die ich in mehreren Tranchen zahle (z. B. Anzahlung für die Unterkunft)?
  • Habe ich Extrakosten?

Meine Checkliste

  • Welche Kategorien brauche ich für meine Urlaubs­planung?
  • Was muss ich buchen (z. B. Flug, Hotel, Transfers, Touren, Hundesitter, …)?
  • Gibt es Kosten, die ich in mehreren Tranchen zahle (z. B. Anzahlung für die Unterkunft)?
  • Habe ich Extrakosten?

Urlaubskasse mit eiserner Reserve

Trotz bester Planung kann es natürlich passieren, dass die Dinge anders laufen. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, legt man am besten noch eine eiserne finanzielle Reserve für Notfälle im Urlaub oder auf der Reise an, auf die rascher Zugriff möglich ist.

Kommt man beim Tüfteln über das Budget drauf, dass man sich eigentlich gar keinen Urlaub leisten kann oder möchte, gibt es übrigens jede Menge Alternativen: Urlaub in Balkonien, Picknick im Grünen, die schönsten Naturgewässer in der Nähe erkunden oder bei Schlechtwetter ein Museum oder Kino besuchen.

 

Tipp 2: Bezahlen im Ausland – so geht’s 

Ist eine Fernreise geplant, sollte man sich jedenfalls über die Währung im Zielland informieren. Aber auch die Verwaltung des Geldes vor Ort will überlegt werden. Werden Kreditkarten akzeptiert? Ist mobil bezahlen mit Google Pay oder Apple Pay möglich? Wie sieht es mit Bargeld und Bargeldabhebungen aus? 

Während in Ländern wie Schweden inzwischen fast ausschließlich Kartenzahlungen möglich sind, ist es, abhängig vom Reiseziel, trotzdem empfehlenswert, noch zuhause zumindest einen gewissen Euro-Betrag in die Landeswährung zu wechseln. Kann man am Reiseziel vor Ort kein Bargeld abheben oder gleich mit Debitkarte oder mit Kreditkarte zahlen, so hat man im Notfall Geld einstecken.

“Grundsätzlich empfehlen wir nicht, große Bargeldmengen ins Ausland mitzunehmen. Einfacher und risikoloser sind Kartenzahlungen. Es ist aber sinnvoll, einen kleinen Teil der jeweiligen Landeswährung mitzunehmen. Neben einem Sicherheitsrisiko gibt es nämlich oft auch andere Regelungen wie zum Beispiel Deklarationspflichten, die zu beachten sind. Es ist hilfreich, kurz vor der Reise einen Blick auf die Seite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten zu werfen.”

“Grundsätzlich empfehlen wir nicht, große Bargeldmengen ins Ausland mitzunehmen. Einfacher und risikoloser sind Kartenzahlungen. Es ist aber sinnvoll, einen kleinen Teil der jeweiligen Landeswährung mitzunehmen. Neben einem Sicherheitsrisiko gibt es nämlich oft auch andere Regelungen wie zum Beispiel Deklarationspflichten, die zu beachten sind. Es ist hilfreich, kurz vor der Reise einen Blick auf die Seite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten zu werfen.”

Meine Checkliste

  • Welche Währungen werden im Reiseland akzeptiert?
  • Welche Kreditkarten und Debitkarten nehme ich mit?
  • Habe ich für die Ankunft einen Betrag in der Landeswährung mit?
  • Ist das Geldabheben am Geldautomaten allgemein möglich?
  • Sind Bezahlungen mit Smartphone oder Smartwatch allgemein möglich?

Vorsicht beim Geldabheben im Ausland

Im Ausland bei einem Geldausgabeautomaten Geld abzuheben, ist ganz einfach – sofern einige Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.

Hier sind Geldausgabeautomaten an vertrauenswürdigen Standorten, wie direkt neben Banken oder in stark frequentierten Bereichen, auf jeden Fall zu bevorzugen. Ein seltsam anmutender Geldausgabeautomat, unverhofft mitten im Nirgendwo, birgt womöglich auch unangenehme Überraschungen. Um Risiken wie Kartenmanipulation oder Betrug zu vermeiden, wirft man vor dem Geldabheben am besten einen kurzen Blick über die Schulter, bevor man seine PIN eingibt. Dabei sollte man unbedingt auf etwaige verdächtige Geräte, Kameras oder Menschen achten. 

Über Transaktionsgebühren der eigenen Bank im Ausland und von Kartenanbietern sollte man sich auf jeden Fall bereits vor dem Urlaub informieren: In manchen Ländern kann man spesenfrei abheben.  


„Mit Debit- oder Kreditkarten kann man mittlerweile auch in rein digitaler Form und dank Face-ID auch ohne PIN einfach, sicher und kontaktlos bezahlen – und in vielen Ländern auch Geld abheben.“

„Mit Debit- oder Kreditkarten kann man mittlerweile auch in rein digitaler Form und dank Face-ID auch ohne PIN einfach, sicher und kontaktlos bezahlen – und in vielen Ländern auch Geld abheben.“

Tipp 3: Reiseversicherung prüfen

Ob man nun eine Weltreise unternimmt, als “Digital Nomad” arbeitet oder einen Städteurlaub plant: Braucht man eigentlich eine Reiseversicherung oder verzichtet man – und hofft einfach auf das Beste? 

Manche Menschen sind überzeugt, dass ihnen nichts passiert, sofern sie im Urlaub keine extremen Aktivitäten geplant haben. Doch hier ist Vorsicht geboten. Schließlich passiert knapp die Hälfte der Unfälle zuhause oder in der Freizeit. In jedem Fall sollte man seine Krankenversicherung überprüfen, um sicherzugehen, dass man bei einem unerwarteten Arztbesuch oder Spitalsaufenthalt im Ausland ausreichend abgesichert ist. Und wie sähe es mit dem Rücktransport nach einem Unfall aus? 

Welche ist die passende Reiseversicherung?

Die richtige Reiseversicherung kann auch eine entscheidende Rolle spielen, wenn Gepäck gestohlen wird, medizinische Versorgung bei einem Unfall im Ausland notwendig wird oder eine Entschädigung für Flugverspätung ausbezahlt werden soll. 

Die Kreditkarte deckt bereits viele Versicherungsleistungen ab. Bei der Reiseplanung sollte man überprüfen, welchen Versicherungsschutz auf Reisen die eigene Kreditkarte bietet und was nicht abgedeckt ist. Auch Stornierungen sollte man berücksichtigen. 

Der richtige Reiseschutz bietet...

  • Rücktransport bei medizinischem Notfall
  • Reiseabbruchversicherung
  • Reisestornoversicherung


Bei fast allen Kreditkarten muss die Reise selbst mit der Karte bezahlt werden oder in einem bestimmten Zeitraum zumindest eine Zahlung mit der Kreditkarte getätigt werden, damit die Anforderungen für den Versicherungsschutz erfüllt sind.

Bei fast allen Kreditkarten muss die Reise selbst mit der Karte bezahlt werden oder in einem bestimmten Zeitraum zumindest eine Zahlung mit der Kreditkarte getätigt werden, damit die Anforderungen für den Versicherungsschutz erfüllt sind.

Tipp 4: Stornogebühren rechtzeitig überprüfen

Es ist passiert: Kurz vor Abreise steigt nicht nur das Reisefieber – sondern auch das echte Fieber! Oder es gibt einen Notfall in der Familie. Nun kann man die Reise nicht mehr antreten und muss sie stornieren. Für diesen Fall der Fälle sollte man spätestens beim Urlaubbuchen selbst die Bedingungen einer eventuellen Stornierung prüfen.

Der Faktor Zeit spielt beim Storno eine große Rolle: Je früher man eine Reise storniert, desto höher sind die Chancen auf eine Rückerstattung. Meistens steigen die Stornogebühren, je näher das Abreisedatum rückt. In jedem Fall sollte man die gesamte Kommunikation über Buchungen inklusive E-Mail-Verkehr bis zum Ende der Reise aufheben, da diese im Streitfall oder bei Versicherungsansprüchen vorgelegt werden sollte.

Eine Buchung enthält unter anderem auch Stornierungs­bedingungen inklusive Fristen und verbundenen Gebühren oder Erstattungen. Hier gibt es entweder Anspruch auf eine teilweise oder sogar eine voll­ständige Erstattung. Im schlechtesten Fall werden keine Erstattungs­möglichkeiten angeboten. Hat man eine Reise­versicherung mit einer Rücktritts­versicherung abge­schlossen, sollte man in der Ver­sicherungs­polizze prüfen, welche Erstattungen darin abgedeckt sind.

Eine Buchung enthält unter anderem auch Stornierungs­bedingungen inklusive Fristen und verbundenen Gebühren oder Erstattungen. Hier gibt es entweder Anspruch auf eine teilweise oder sogar eine voll­ständige Erstattung. Im schlechtesten Fall werden keine Erstattungs­möglichkeiten angeboten. Hat man eine Reise­versicherung mit einer Rücktritts­versicherung abge­schlossen, sollte man in der Ver­sicherungs­polizze prüfen, welche Erstattungen darin abgedeckt sind.

Tipp 5: Immer auf meine Wertsachen achten

Sicherheit beginnt zuhause. Schon vor dem Urlaub sollte man alle wichtigen Dokumente wie Reisepass, Ausweisdokumente und Ähnliches kopieren, um im Fall eines Diebstahls oder Verlusts möglichst schnell Ersatz zu erhalten. Die Kopien der Dokumente bewahrt man während der Reise immer getrennt von den Originalen auf. Ein Safe im Hotel tut hier gute Dienste. Angst, etwas im Zimmer-Safe zu vergessen? Hier hat es sich bewährt, einen Teil eines paarigen Gegenstands, wie zum Beispiel einen Schuh, im Safe zu deponieren, um beim Packen den Inhalt des Tresors nicht im Hotelzimmer zu vergessen.

Wer im Urlaub gerne viel erkundet, kann auf Geldgürtel, Geldbörsen oder Kartenetuis mit RFID-Schutz setzen. Diese Geldbeutel sind aus Material hergestellt, das Funkwellen blockiert. Dank RFID-Technologie kann man seine Kreditkarte, Debitkarte und sonstige Ausweisdokumente großteils (wenn leider auch nicht immer) davor schützen, unbefugt ausgelesen zu werden. Sollte wirklich etwas passieren, sollte man so schnell wie möglich die betroffene Karte sperren

Gepäck immer sicher verwahren

Abgesehen davon gilt natürlich immer, Gepäckstücke stets im Auge zu behalten. Ist das nicht möglich, sollten die Gepäckstücke sicher eingeschlossen werden. Auch sollte man keinesfalls gutgläubig neue, flüchtige Urlaubsbekanntschaften bitten, “kurz auf meinen Rucksack aufzupassen”. Hier ist von Diebstahl bis zur bösen Überraschung, als Kofferkurier für Drogenschmuggel zu enden, Missbrauch jeder Form Tür und Tor geöffnet. 

Tipp 6: Für einen medizinischen Notfall im Ausland vorsorgen

Ein paar Vorsorgemaßnahmen vor dem Urlaub können nicht nur ungemein beruhigen, sondern im Notfall sogar entscheidend sein. In vielen Ländern sind für Reisende und Urlauber:innen etwa bestimmte Impfungen empfohlen. Diese sollte man zeitgerecht, am besten mehrere Monate vorher, einplanen, besonders, da oft mehrere Dosen in einem gewissen zeitlichen Abstand benötigt werden. Auch ein Vorrat an verschreibungspflichtigen Medikamenten gehört jedenfalls in die Reiseapotheke, wie ein Autoinjektor bei bekannten Allergien und Medikamente gegen Reiseübelkeit. Mehr Tipps gibt es in der Liste der österreichischen Apothekerkammer

Was die Mitnahme von Medikamenten angeht, sind jedenfalls die Einreisebestimmungen des Ziellandes zu prüfen. Für manche Medikamente benötigt man nämlich eine schriftliche ärztliche Bestätigung. Wer sich wirklich optimal vorbereiten möchte, stellt ein medizinisches Reisedokument zusammen und bewahrt es stets bei sich auf. Eltern erstellen es auch für jedes mitreisende Kind. Darin sind vermerkt:

  • Sozialversicherungsnummer und Reiseversicherungsdaten (falls vorhanden)

  • Persönliche Kontakte, die im Notfall zu benachrichtigen sind

  • Kontaktinformationen von Gesundheitsdienstleistern wie Krankenkasse, etwaiger privater Krankenversicherung oder Hausärzt:in

  • Grundlegende medizinische Vorgeschichte 

  • Aktuelle Medikamente, Dosierung und Zeitplan

  • Stichworte zur Reiseroute (um etwaige Ansteckung nachzuvollziehen)

  • Die App Medical ID auf dem Smartphone sollte aktualisiert und vollständig sein

Tipp 7: Gesund bleiben

Nach der Ankunft kann man sich einige Minuten Zeit nehmen und sich über das nächstgelegene Notfallzentrum oder Krankenhaus informieren. Dehydrierung und Sonnenbrand zählen zu den häufigsten reisebedingten medizinischen Notfällen. Daher gilt: gleich in der Früh mit Sonnencreme eincremen und Sonnenbrand vorbeugen, gegebenenfalls Kopf und Haut bedecken. Aktivitäten im Freien sollte man auf die frühen oder späten Stunden des Tages legen und darauf achten, immer genug Trinkwasser zu trinken. 

Auf gute Hygiene achten

Apropos Wasser: Bereits vor der Abreise sollte man sich über die Risiken, die in der Urlaubsdestination von Lebensmitteln und Wasser ausgehen können, informieren. Je nach Reiseziel trinkt man Wasser am besten aus Flaschen, verzichtet auf Eis und wählt Lebensmittel vor Ort sorgfältig aus. Regelmäßiges Händewaschen kann viele Infektionen verhindern.

Sind alle Details bedacht worden, kann die Suche nach den besten Stränden, den angesagtesten Lokalen und den schönsten Orten abseits der Touristenpfade beginnen. Und damit: schönen Urlaub!

Bitte beachten Sie:

Hierbei handelt es sich um eine Werbe­mitteilung und nicht um eine Anlage­empfehlung. Diese Werbe­mit­teilung ersetzt somit keine Anlage­beratung und berück­sichtigt weder die Rechts­vorschriften zur Förderung der Un­ab­hängigkeit von Finanz­analysen, noch unter­liegt sie dem Verbot des Handels im An­schluss an die Ver­breitung von Finanz­analysen. 

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