Symbolbild Umwelt - blauer Himmel, grüner Teil des Planeten Erde

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Fonds-News KW 34 | 20.08.2024

Umweltaktien: zweite Chance trotz schwierigem Marktumfeld?

Seit einiger Zeit haben Aktien aus dem Umweltbereich einiges an Beliebtheit verloren. Die stark gestiegenen Zinsen und die damit verbundenen höheren Finanzierungskosten lasten massiv auf der Branche. Trotzdem zeigt der rasant fortschreitende Ausbau erneuerbarer Energien, dass der Sektor weiterhin Potenzial hat.

Mittlerweile handeln die meisten Aktien aus dem Umweltsegment zu niedrigeren Bewertungen als der Gesamtmarkt. Das konnte man in diesem Segment bisher noch nicht beobachten. Die Experten der Erste Asset Management gehen davon aus, dass die Wachstumsaussichten in diesem Segment interessanter sind als im Gesamtmarkt und das erwartete Gewinnwachstum auf die nächsten drei bis fünf Jahre fast doppelt so hoch sein   k ö n n t e   als das von globalen Aktien.

KI ist momentan in aller Munde und viele wollen bei der potenziellen nächsten Revolution dabei sein. Der Preis dafür ist allerdings sehr hoch – nämlich der überdurchschnittliche Stromverbrauch. Der Stromverbrauch, den Datenzentren und KI-Modelle benötigen, ist nicht zu unterschätzen. Die Nachfrage nach Strom in den USA wird von heute bis 2030 stärker wachsen als in den vergangenen 25 Jahren.

Nach Jahren von mehr oder weniger gleichbleibendem Strombedarf leiten Datenzentren eine neue Ära des Wachstums und Verbrauchs ein. Je nach Prognose werden Datenzentren bis 2030 zwischen 6 Prozent bis 7,5 Prozent des gesamten US-Strombedarfs ausmachen – im Jahr 2022 waren es nur 2,5 Prozent. Für all diese Datenzentren benötigt man eine ausreichende und sichere Stromversorgung.

Hier kommen nun Firmen im Bereich von Wind-, Solar- oder Wasserkraft ins Spiel. Auch Firmen im Bereich der Elektrotechnik, welche die Infrastruktur für Datenzentren liefern, sehen enorme Wachstumsraten in diesem Segment.

Denn der Ausbau erneuerbarer Energien findet weiterhin statt und wächst rasant.

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Häufig ist der Eingriff in die Natur massiv und ist daher den Naturschützern ein Dorn im Auge. Viele Bergwälder müssen gerodet werden um Windräder aufstellen zu können. Ackerland und Wiesen fallen den Solaranlagen zum Opfer und Flüsse müssen begradigt werden um Wasserkraftwerke bauen zu können.

Nichtsdestotrotz ist das Potenzial der Umweltaktien, oder wer es lieber konservativer angehen will, der Umweltfonds nach wie vor gegeben. Daher lohnt es sich auf alle Fälle einen Blick auf dieses Marktsegment zu werfen.

AH

 

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