Presseinformationen

der Sparkasse Oberösterreich

„Innovationskraft und Zukunftsorientierung – dafür steht die Sparkasse OÖ. Auf dieser Plattform, unserem Pressecorner, erfahren Sie mehr über die vielfältigen Aktivitäten unseres Institutes. Wir informieren Sie hier über unser tägliches Geschäft, Branchen-News, unser Engagement im Bereich Soziales, Kultur und Sport und vieles mehr.“

– Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ

Presseinformationen 2021

Aufklärung rund ums Sparen wichtiger denn je

Die Veränderungen und Auswirkungen bedingt durch Covid-19 nehmen auch im Jahr 2021 noch Einfluss auf das Sparverhalten der Gesellschaft. Eine aktuelle Studie der IMAS International im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen, durchgeführt im Juni 2021, beleuchtete das Banking-Verhalten der Oberösterreicher*innen in Zeiten von Covid-19.

Durchschnittlicher monatlicher Sparbetrag weiter gestiegen.

Fast ein Drittel (29 %) der Personen in Oberösterreich geben an, durch die Covid-19-Situation finanziell „stark bis leicht negativ betroffen“ zu sein. Die große Mehrheit (71 %) fühlt sich hingegen finanziell "gar nicht betroffen". Obwohl 13 Prozent der Oberösterreicher*innen in Zeiten von Covid-19 „weniger Geld“ als noch davor sparen bzw. investieren (können), sparen 22 Prozent hingegen "mehr Geld". Insgesamt betrachtet hat das Thema Sparen im Vergleich zum Vorjahr für noch mehr Oberösterreicher*innen (87 %) eine hohe Bedeutung, was auch die deutliche Steigerung des durchschnittlichen monatlichen Sparbetrages bestätigt: 358 Euro – knapp 100 Euro mehr als im Vorjahr – legen die Oberösterreicher*innen monatlich zur Seite, um finanziell abgesichert (68 %) zu sein oder einen Notgroschen für Notfälle (67 %) zu haben.

Sparbuch bzw. Sparkarte trotz Niedrigzinspolitik beliebt.

Hinsichtlich Spar- und Investitionsformen wird das Sparbuch bzw. die Sparkarte (78 %) immer noch am häufigsten in Oberösterreich genutzt – damit liegt unser Bundesland leicht über dem Wert von Gesamt-Österreich (74 %). Im Vergleich zum Vorjahr beinahe unverändert folgen das Bausparen (57 %), das Sparen am Girokonto (48%) und die Lebens- bzw. Kapitalversicherung (45%). 20 Prozent veranlagen bereits in Immobilien als Altersvorsorge; 38 Prozent stehen dem Thema Geld anlegen in Form von Investments positiv gegenüber. Der Ansicht, dass das Sparbuch aktuell kein zeitgemäßes Sparprodukt mehr ist, sind heuer nur mehr knapp die Hälfte der oberösterreichischen Bevölkerung (52 %), was im Vergleich zum Vorjahr (67 %) eine eindeutige Richtung aufweist.

„Umfrageergebnisse wie diese zeigen uns deutlich, dass eine Aufklärung rund um das Sparbuch und den Kaufkraftverlust des Ersparten aufgrund der Nullzinsphase aktuell mehr denn je vonnöten ist. Ein Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen, dass es alternative Möglichkeiten zum Sparbuch gibt, ist uns ein großes Anliegen. Wir sehen uns für die finanzielle Gesundheit unserer Kund*innen verantwortlich und setzen klare Maßnahmen zur Finanzbildung“, erklärt Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Trend zu nachhaltigen Investments steigt.

Rund 80 Prozent der Oberösterreicher*innen achten beim Kauf von Konsumgütern und Produkten des täglichen Bedarfs auf Nachhaltigkeit. Dieser Trend spiegelt sich mittlerweile auch im Geldleben vieler wider. Zwar nennen die Oberösterreicher*innen weiterhin die jederzeitige Verfügbarkeit (54 %) als wichtigsten Aspekt bei Investments, danach folgt aber inzwischen bereits die Nachhaltigkeit (22 %) gemeinsam mit der Rendite (22 %). Über zwei Drittel (68 %) der oberösterreichischen Bevölkerung haben schon einmal von nachhaltigen Investments gelesen oder gehört, und beinahe ebenso viele (64 %) können sich vorstellen, in nachhaltige Investments zu investieren. Aktuell besitzt jede zwölfte Person in Oberösterreich (8 %) nachhaltige Investments – dieser Wert deckt sich mit ganz Österreich.

„Das Wissen rund um nachhaltige Investments ist bereits in der Gesellschaft angekommen. Jetzt wollen wir als Bank gemeinsam mit unseren Kund*innen die nächsten Schritte gehen und sie als Finanzpartner dahingehend beraten und darüber informieren, wie sie mit einer Veranlagung in nachhaltige Produkte ihr Geld ertragreich anlegen und dabei einen wertvollen Beitrag zur Umwelt leisten können“, so Mag. Stefanie Christina Huber.

Zuwächse im Wertpapier- und Wohnbaugeschäft und bei Investitionskrediten

Der Wirtschaft in Oberösterreich geht es gut. Das spürt man auch in der Sparkasse OÖ deutlich: Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 auf 83 Mio. Euro, nach 18 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das ist eine Steigerung um mehr als das Vierfache und übertraf damit auch das Ergebnis vor Steuern des ersten Halbjahres 2019 von 49 Mio. Euro. Neben dem wirtschaftlichen Aufschwung ist die gute operative Geschäftsentwicklung ein wesentlicher Einflussfaktor für diese deutliche Ergebnissteigerung. Grundstein dafür ist der Fokus der Sparkasse OÖ auf die Bedürfnisse ihrer Kund*innen. Die Bank überzeugt dabei mit persönlichem sowie digitalem Banking.

„Die vielversprechende Entwicklung der Wirtschaft in Oberösterreich lässt uns weiterhin positiv in die Zukunft blicken. Vor allem im Bereich privater Wohnbau, beim Wertpapiergeschäft sowie bei den Investitionskrediten konnten wir im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Zuwächse verzeichnen. Die positive operative Geschäftsentwicklung zeigt, dass der Wirtschaftsmotor in Oberösterreich wieder angesprungen ist“, erklärt Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ.

Das Vertrauen der Kund*innen in die Sparkasse OÖ zeigt sich auch in den Spareinlagen, denn trotz Nullzinsumfeld verzeichnete die Bank bei den Spareinlagen eine Steigerung von rund 8 % auf 5,2 Mrd. Euro. Die betreuten Kundengelder kletterten um knapp 11 % auf 20,7 Mrd. Euro. Dieser Anstieg verdeutlicht den Zuwachs beim Veranlagen in Wertpapiere, das zum Kapitalaufbau und demzufolge zur finanziellen Gesundheit unserer Kund*innen beiträgt. Hier ist vor allem die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Veranlagungsformen erkennbar. Die Bilanzsumme stieg um fast 10 % auf 15,8 Mrd. Euro. Die Kernkapitalquote liegt bei rund 16 %, die Summe der Eigenmittel liegt stabil bei 1,1 Mrd. Euro, bei einer Eigenmittelquote von 19,5 %. Das Zinsergebnis lag im ersten Halbjahr stabil bei 90 Mio. Euro. Beim Provisionsergebnis erzielte die Sparkasse OÖ eine deutliche Steigerung von rund 7 % auf 63 Mio. Euro, hier konnte vor allem im Wertpapiergeschäft ein Zuwachs von rund 10 % erreicht werden. Auch in der privaten Wohnbaufinanzierung konnte das Neugeschäft um rund 20 % gegenüber der Vorjahresperiode gesteigert werden. Die Investitionskredite haben einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Kreditwachstum geleistet.

Wesentlichen Einfluss auf das Halbjahresergebnis hat auch die Entwicklung der Risikokosten. Die im Vorjahr für 2021 erwarteten Kreditausfälle aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind bis dato nicht eingetreten und auch im 2. Halbjahr 2021 wird mit keinen wesentlichen Ausfällen gerechnet. Die NPL-Quote, das Verhältnis der notleidenden Kredite zu den Kundenforderungen, verbesserte sich weiter auf 1,9 % (2,2 %). Insgesamt wird in der Sparkasse OÖ für 2021 – sofern die Rahmenbedingungen ähnlich bleiben - ein deutlicher Anstieg des Nettogewinns gegenüber 2020 angestrebt.

Die Bank lebt Nachhaltigkeit in allen Bereichen

Ausgezeichnete Produkte. Die Sparkasse OÖ lässt in Sachen Nachhaltigkeit ihren Worten auch wirklich Taten folgen – und hat dafür eine buchstäblich ausgezeichnete Bestätigung entgegennehmen dürfen. Die Produkte s Anlage Mix und s Fonds Plan Mix haben das Österreichische Umweltzeichen erhalten – feierlich überreicht von Jürgen Schneider, Leiter der Sektion Klima und Energie (in Vertretung von Leonore Gewessler, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie), und Oberösterreichs Klima-Landesrat Stefan Kaineder an die Sparkasse OÖ. Mit diesen beiden Produkten erhalten unsere Kund*innen eine weitere Top-Möglichkeit, durch eine breit gestreute Veranlagung in eine lebenswerte Zukunft zu investieren und somit einen wertvollen Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Sieg bei der Climate Impact Challenge. Eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie kann nur funktionieren, wenn allen voran die eigenen Mitarbeiter*innen mit ins Boot geholt werden. Und unser Boot zeigt sich künftig in Form der #miteinandernachhaltig-App, mit der wir uns unseren CO2-Fußabdruck ins Gedächtnis rufen und unsere Mitarbeiter*innen durch Challenges dazu aufrufen: Engagieren wir uns gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft!

„Es freut uns sehr, dass wir bereits vor dem Start der App und alleine mit der Idee bei der Climate Impact Challenge 2021 des Trend-Magazins und des Klimaschutz-Start-ups Glacier in der Sonderwertung “Einbeziehung der Mitarbeiter” gewonnen haben und zusätzlich zu den Top-Platzierten in der Kategorie Mobilität gewählt wurden“, betont Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ.

Nach den laufenden Tests steht die App ab Oktober 2021 allen Mitarbeiter*innen zur Verfügung.

ESG-zertifizierte Kundenbetreuung. Ab Oktober 2021 starten wir mit einer zusätzlichen Ausbildung unserer Privatkundenbetreuer*innen und Wertpapier-spezialist*innen hin zu Nachhaltigkeitsexpert*innen, die mit dem renommierten Zertifikat der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) abschließt. Aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Finanzwelt und die Finanzberater*innen werden dabei beleuchtet, um ein allumfassendes Know-how zu nachhaltigen Finanzprodukten aufzubauen. Dieses Zertifikat wird fixer Bestandteil in der Ausbildung unserer neuen Mitarbeiter*innen sein, die sich zu Kundenbetreuer*innen entwickeln wollen. Damit möchte die Sparkasse OÖ Nachhaltigkeitsthemen in der Beratung zum Standard machen.

In neuem Glanz. Auch das prunkvolle Hauptgebäude der Sparkasse OÖ an der Promenade in Linz passt sich dem „grünen“ Weg an, den wir gehen. Neben einem neuen, helleren Anstrich findet derzeit auch die Rekonstruktion und Restaurierung der Fassade inklusive Statuen und Attikabrüstung statt. So wollen wir dieses denkmalgeschützte Gebäude nachhaltig für die nächsten Generationen erhalten. Mit Maßnahmen, Umsetzungen und Auszeichnungen wie diesen implementieren wir die Nachhaltigkeit in der Sparkasse OÖ weiterhin konsequent auf allen Ebenen: sowohl intern gemeinsam mit unseren Mitarbeiter*innen, extern für unsere Kund*innen als auch bei unseren Gebäuden.

v.l.  Dr. Jürgen Schneider (Leiter der Sektion Klima und Energie), Herbert Walzhofer (Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ), Mag. Dominic Hejhal (Fondsmanager Sparkasse OÖ KAG), Stefan Süß (Leiter Veranlagung & Vorsorge, Sparkasse OÖ), Stefan Kaineder (Oberösterreichs Klima-Landesrat)

Oberösterreicher*innen bevorzugen das Haus

  • 67 Prozent der Oberösterreicher*innen wohnen im Eigentum
  • Sehr große Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (73 Prozent)
  • Im letzten Jahr wurde neu eingerichtet und renoviert
  • Nachhaltigkeit bei Eigentum ist besonders wichtig
  • Guter Zeitpunkt für eine Immobilienfinanzierung

Im Rahmen einer repräsentativen Wohnstudie von IMAS International im Auftrag der Erste Bank, Sparkassen und s Bausparkasse im Februar 2021 wurden die Oberösterreicher*innen zur aktuellen Wohnsituation befragt. Dabei zeigte sich, dass ein Großteil der Oberösterreicher*innen in Eigentum wohnt. Trotz eines schwierigen Jahres sind die Oberösterreicher*innen mit ihrer Wohnsituation so zufrieden wie noch nie.
 

Die Wohnstudie belegt, dass 67 Prozent der Befragten in Oberösterreich in Eigentum wohnen. Damit liegt Oberösterreich über dem Österreich-Durchschnitt von 60 Prozent. Laut Wohnstudie können sich 15 Prozent aller Personen in Oberösterreich vorstellen, in den nächsten Jahren Eigentum zu erwerben. 18 Prozent der Befragten in Oberösterreich können es sich hingegen nicht vorstellen.

Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor der Sparkasse Oberösterreich, sieht durch die Studie auch eine oberösterreichische Tradition bestätigt: „Die Wohnstudie zeigt klar, dass sowohl Mieter*innen als auch Eigentümer*innen die Wohnform Haus bevorzugen“. 

Mehr als die Hälfte der Oberösterreicher*innen besitzt ein Haus (56 %), weitere 11 Prozent eine Wohnung. Auch beim Drittel jener Oberösterreicher*innen, die in Miete wohnen, überwiegt die Wohnform Haus (20 %).

Hohe Zufriedenheit mit Wohnsituation

Fast drei Viertel der Oberösterreicher*innen (73 %) sind mit ihrer derzeitigen Wohnsituation „sehr zufrieden“ und liegen damit knapp über dem Durchschnitt in Österreich von 72 Prozent. Ein Jahr nach Auftreten der Corona-Pandemie geben in der Wohnstudie 46 Prozent der Oberösterreicher*innen an, dass der Stellenwert des Wohnens wichtiger geworden ist. Gleichzeitig findet ein Großteil der Bewohner*innen (68 %), dass ihre Wohnsituation die derzeitigen besonderen Bedürfnisse zur Gänze erfüllt. Seit Beginn der Pandemie wurde in Oberösterreich die Wohnumgebung optimiert. Dabei haben sich 28 Prozent der Oberösterreicher*innen neu eingerichtet, 21 Prozent renoviert und 17 Prozent neue Medien- und Kommunikations-Technik installiert. Aber mehr geht immer: So wünschen sich 19 Prozent der Oberösterreicher*innen mehr Platz – hauptsächlich für Kinder, einen Arbeitsplatz, Stauraum und sonstige Hobbyräume.

Dazu Andreas Kaim, Vorstand der s Bausparkasse: „Die Oberösterreicher*innen haben durch die Einschränkungen der Pandemie noch mehr ihre eigenen vier Wände geschätzt und optimieren diese nun für die sich ändernden Bedürfnisse. Das vermehrte Homeoffice bzw. Homeschooling zeigt Auswirkungen“.

Oberösterreicher*innen ist Nachhaltigkeit beim Wohnbau wichtig

Für die Umsetzung des eigenen Wohntraums spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle. So erfüllt bei einem Viertel der Oberösterreicher*innen die aktuelle Wohnform Aspekte der Nachhaltigkeit - wie thermische Isolierung, thermisch optimierte Fenster und Türen, Nutzung Ökostrom, Photovoltaik, Solarenergie bzw. Nutzung umweltfreundlicher Heizformen - zur Gänze. Weitere 43 Prozent der Befragten geben an, dass diese weitestgehend erfüllt werden. Allerdings geben auch 31 Prozent der Befragten in Oberösterreich an, dass ihre derzeitige Wohnsituation Aspekte der Nachhaltigkeit wenig bis gar nicht erfüllt. Hier rät Herbert Walzhofer die derzeitigen Fördermöglichkeiten des Landes OÖ sowie des Bundes zu nutzen, um beispielsweise alte Heizsysteme auszutauschen.

Hohe Wohnkosten beeinflussen Leistbarkeit

Bei aller Zufriedenheit spüren die Oberösterreicher*innen aber auch stark die Entwicklung der Wohnkosten. So geben 62 Prozent der Befragten an, dass die Wohnkosten in den letzten fünf Jahren gestiegen sind. 

Mit einem Blick auf gestiegene Mietpreise, aber auch dem historisch niedrigen Zinssatz für Wohnfinanzierungen rät Andreas Kaim: „Sollte man es sich leisten können und ein passendes Objekt finden, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Investition Richtung Eigenheim. Stellt man die monatliche Miete der Kreditrate gegenüber und bedenkt dabei den Anlagewert beziehungsweise die Wertsteigerung, ist eine Betrachtung ratsam und sinnvoll“.

Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen unverändert

Aufgrund der aktuell günstigen Konditionen für  Wohnraumfinanzierungen, des verstärkten Trends zum Haus im Grünen und der damit steigenden Nachfrage für Wohnhäuser sind vor allem Grundstücke aktuell Mangelware.

„In der privaten Wohnbaufinanzierung stieg in der Sparkasse OÖ im vergangenen Jahr das Neugeschäft um mehr als 25 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019“, so Herbert Walzhofer

Die durchschnittliche Finanzierungshöhe betrug im Jahr 2020 rund 150.000 Euro.

Zum Studiendesign: In einer in der Zeit von 1. bis 23. Februar 2021 durchgeführten Telefon-Befragung wurde die Wohnsituation der österreichischen Bevölkerung ab 18 Jahren erhoben sowie deren Wünsche und Bedürfnisse zur Veränderung. Insgesamt wurden 1.350 Interviews in ganz Österreich durchgeführt. Pro Bundesland wurden 150 Personen befragt.

Andreas Kaim (Vorstand s Bausparkasse)

Herbert Walzhofer (Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ)

Sparkasse OÖ eröffnet modernisiertes Shoppingcenter

Alles neu, macht der Mai 2021. Nach rund zwei Jahren Umbauzeit öffnet nun das modernisierte Shoppingcenter Linzerie (ehemals Arkade) in der Linzer Innenstadt am 19. Mai 2021 seine Pforten. Das von der Sparkasse OÖ als Eigentümerin umgebaute Shoppingcenter wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Plötzl Plötzl Arch+Ing in Linz, der Nopp Innenarchitektur GmbH und der Berliner dan pearlman Group mit ihrer Kreativagentur spring umgesetzt. Die Sparkasse OÖ hat 25 Mio. Euro in das Projekt investiert.

„Wir freuen uns sehr, die Linzerie als neuen Lieblingsplatz in der Linzer Innenstadt gemeinsam mit unseren Mieter*innen zu eröffnen. Mit der Linzerie geben wir auch heimischen Unternehmer*innen und Familienbetrieben die Möglichkeit, sich direkt im Herzen von Linz zu präsentieren. Unser Herz schlägt für die Region und das möchten wir auch weiterhin leben und erlebbar machen“, so Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ und ergänzt: „Gerade in der aktuellen Zeit ist es ein starkes Zeichen, dass wir miteinander an die Zukunft des stationären Handels glauben.“

Auf einer Verkaufsfläche von knapp 8.000 m² finden rund 30 Handels- und Gastronomiebetriebe sowie Life Radio ihren Platz. Hohe Aufenthaltsqualität ist durch attraktive Gastronomie und einem modernen Branchenmix garantiert. Die Linzerie vereint internationale Gastronomie sowie eigentümergeführte Geschäfte und neue Marken unter einem Dach. Zu den Ankermietern zählen das Lebensmittelgeschäft Hofer sowie das Modegeschäft KULT. Mit dem auf heimische Produkte fokussierten Concept Store LILI – Design & Genussladen und der Confiserie Chocotega bieten zwei weitere neue Geschäfte ihre Produkte in der Linzerie an. Hinzu kommen Eisdieler, Furla, Gloriette, Il Gusto und Kumral Spezialitäten, Lia Peroni, Mango, Marc O‘Polo, Mühlviertler Landbäckerei, Martinas Beauty Oase, Pixel & Co, Glas-Porzellan Redl, sabreisen, Schenki’s Vinothek, Tam Tam, Galerie Wurm, Yomía.

Die architektonische Gestaltung der Linzerie verbindet Tradition mit Moderne, denn das historische Gebäude steht im Kontrast zum modernen Inneren. Die lichtdurchflutete Plaza im Zentralbereich des Shoppingcenters sowie begrünte Wandflächen verleihen dem Center eine angenehme Atmosphäre. Im Rahmen der komplexen Repositionierung im laufenden Betrieb wurden in den denkmalgeschützten Objekten und Verbindungsbauten rund 330 Tonnen Stahl, 4.200 m² Glas sowie eine Kabelleitungslänge von 175 km verbaut.

„Durch ihre vier Portale verbindet die Linzerie insgesamt vier Straßen miteinander: Landstraße, Spittelwiese, Promenade und Herrenstraße. Durch diese neu belebten Achsen im Zentrum von Linz leisten wir auch einen städtebaulichen Beitrag“, erklärt Ing. Udo Dettelbacher MSc, Leiter Immobilien- und Betriebsmanagement in der Sparkasse OÖ.

Der Eingangsbereich Landstraße – gestaltet durch die Kunstuniversität Linz – liegt direkt an der stark frequentierten Linzer Einkaufsstraße und bietet neben interessanten Geschäften auch die Möglichkeit, seine Geldgeschäfte im modernen Selbstbedienungsbereich der Sparkasse OÖ durchzuführen.

Neuer Name für innerstädtischen Hof. Auch der Platz im Außenbereich zur Herrenstraße wurde neugestaltet und bekam zudem einen neuen Namen: „Linzerie Garten“ (vormals Sparkassen-Platz). Dieser bietet als innerstädtischer Hof eine attraktive Fläche für Gastronomieangebote sowie Veranstaltungen. Unter anderem finden sich hier ein Teil des Food Market Linz by Sigi Goufas sowie der Gastgarten des neuen Dinnerclubs Le Jardin wieder. Ergänzt wird das kulinarische Angebot durch die asiatischen Restaurants Taste Kitchen und Ichi go ichi e sowie durch die bereits bekannten Gastronomiebetriebe Victor’s und Burgerei.

Durch die Nutzung moderner und energiesparender Technologien wurde beim Umbau der Linzerie auch auf Nachhaltigkeit geachtet. So tragen beispielsweise energiesparende LED-Beleuchtungen und effiziente haustechnische Anlagen zur optimierten Klimatisierung zu einer reduzierten CO2-Bilanz bei. Zudem ist die Linzerie durch die Beschaffung von Ökostrom 100% klimaneutral.

Mit der Linzerie hat die Sparkasse OÖ ein zeitgemäßes und durchdachtes Konzept mit einem attraktiven Branchenmix zentral in Linz umgesetzt, das zum Flanieren und Verweilen einlädt. Entdecken auch Sie den neuen Lieblingsplatz in Linz!

v.l. DI Franz Plötzl (Architekturbüro Plötzl Plötzl Arch+Ing), Mag. Stefanie Christina Huber (Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ) und Ing. Udo Dettelbacher MSc (Leiter Immobilien & Betriebsmanagement Sparkasse OÖ)

Platz 2 beim CIVITAS-Award für die Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse und den Verein Sindbad

Die österreichischen Sparkassenstiftungen und Anteilsverwaltungssparkassen (AVS) fördern jedes Jahr in den Regionen zahlreiche kleine Projekte, die außerordentliches soziales Engagement, Nachhaltigkeit und gemeinschaftsstiftende Aktivitäten miteinander vereinen. Mit dem Sparkassenstiftungs-Award „CIVITAS“ werden jährlich die besten Projekte vor den Vorhang geholt.

Nach der Corona-bedingten Absage der Verleihung im letzten Jahr wurden heuer anstelle von drei gleich sechs Siegerprojekte geehrt. Die sechs Siegerprojekte wurden von einer Expertenjury unter dem Vorsitz von Andreas Treichl, Präsident des Aufsichtsrats der ERSTE Stiftung, ausgewählt, und für das Jahr 2020 darf sich die Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse über den 2. Platz gemeinsam mit dem Projekt „Sindbad – Social Business“ freuen. Der Verein bringt Schüler*innen aus sozialen Brennpunktschulen mit jungen Mentor*innen zusammen, um so die Jugendlichen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt oder in eine weiterführende Ausbildung zu unterstützen. Zudem bietet Sindbad den Mentor*innen die Möglichkeit auf die Entwicklung ihrer Führungsqualitäten durch Trainings und Supervisionen.

Mit der Scheckübergabe durch Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor der Sparkasse OÖ, und Gerald Gutmayer, Vorstandsvorsitzender der Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse, an Michael Thaler und Stefan Schobesberger, Geschäftsführer Sindbad Linz, wird die Unterstützung für das kommende Jahr besiegelt.

„Wir engagieren uns für eine lebenswerte Zukunft und wissen um unsere Verantwortung für die Gesellschaft. Besonders in herausfordernden Zeiten wie diesen ist es für junge Menschen wichtig, einen Partner an der Seite zu haben. Daher unterstützen wir gerne die Initiative Sindbad“, so Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

v.l. Maximilian Pointner (Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ), Stefan Schobesberger (Geschäftsführer Sindbad Linz), Gerald Gutmayer (Vorstandsvorsitzender Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse), Michael Thaler (Geschäftsführer Sindbad Linz)

Sparkasse OÖ startet mobilen Covid-19-Testbus

Für die Sparkasse OÖ steht die Gesundheit der Mitarbeiter*innen und Kund*innen stets an oberster Stelle, weshalb auch zu Beginn der Covid-19-Pandemie sehr früh und proaktiv Maßnahmen zum Schutz umgesetzt und laufend erweitert wurden. Mehrere eigens eingerichtete Teststationen an bestimmten Filialstandorten bieten Mitarbeiter*innen der Sparkasse OÖ die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Dieses Angebot wird nun durch den mobilen „Covid-19-Testbus“ ergänzt, in dem Covid- 19-Testungen durch den medizinischen Betreuer der Sparkasse OÖ Dr. Christian Gabriel und seinem Team durchgeführt werden. So verkürzen wir Wege, beschleunigen und optimieren das Test-Prozedere und leisten einen Service im Sinne der Gesundheit.

„Regelmäßige Testungen sind eine wirksame Strategie, um das Virus einzudämmen und um weiterhin für unsere Kund*innen vor Ort in den Filialen da zu sein und eine laufende Kundenbetreuung zu gewährleisten. Mit unserem mobilen Covid-19-Testbus können wir nun unser Testangebot in den Regionen ausweiten,“ so Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ.

Der Bus absolviert eine festgelegte Route, um möglichst viele Filialstandorte mit dem Testangebot abzudecken. Getestet wird mit LAMP-Tests, die im Vergleich zu den herkömmlichen Antigentests qualitativ höherwertiger in punkto Verlässlichkeit und Aussagekraft sind.

Der Covid-19-Testbus dient zudem als Vorläufer für das Nachfolge-Projekt „Covid-19-Impfbus“. Aktuell werden Organisation und Abläufe überprüft und perfektioniert, um bestens vorbereitet zu sein, wenn wir beim Impfen an der Reihe sind und der Bus – im Rahmen der betrieblichen Impfaktion - für den Impf-Einsatz Verwendung finden kann. Damit bringt die Sparkasse OÖ das freiwillige Impf-Angebot direkt zu den Mitarbeiter*innen, leistet einen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus und entlastet öffentliche Impfstraßen.

v.l.: Dr. Christian Gabriel (Arzt und medizinischer Berater der Sparkasse OÖ), Maximilian Pointner (Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ), Mag. Stefanie Christina Huber (Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ), Herbert Walzhofer (Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ)

Eingang Landstraße bereits künstlerisch in Szene gesetzt

Moderne trifft auf Historie. Die Linzerie gibt bereits seit kurzer Zeit erste Einblicke in ihr umgestaltetes Inneres durch den bereits geöffneten Ast Landstraße. Dadurch lässt sich das künftige Ambiente des modernisierten Einkaufszentrums in der Linzer Innenstadt schon erahnen. Für das Design des Eingangs an der Landstraße setzte die Sparkasse OÖ als Eigentümerin auf die gestalterische Expertise der Kunstuniversität Linz und hat die Abteilung Industrial Design an Bord geholt.

„Die Rauminstallation im Eintrittsbereich zur Linzerie soll Neugierde und Vorfreude auf das Innere des Gebäudes wecken“, erklären die ausführenden Studenten Kilian Ritter und Matthias Stütz.

Organisch geformte Lamellenflächen – sie stehen im Kontrast zum historischen Gebäude und schaffen mit der Lichtinszenierung eine Wohlfühlatmosphäre – lassen Besucher*innen in eine andere Welt eintauchen.

„Strahlend, atmosphärisch, einladend, als Puffer zum Trubel auf der Landstraße und als Einstimmung auf Erlebnis und Genuss in der Linzerie“, so Univ.-Prof. Elke Bachlmair, die das Projekt betreut hat, über das „Design mit Sogwirkung“.

„Wir wollen nicht nur mit dem Namen und dem Standort der Linzerie Bezug zu unserer Landeshauptstadt herstellen, sondern auch ihre vielfältigen Qualitäten zum Vorschein bringen. Daher freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz für die kreative Gestaltung des Eingangs Landstraße“, so Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ.

Der Ast Landstraße in der Linzerie vereint neben Kultur und Genuss auch Design und Technik, denn der moderne SB-Bereich der Sparkasse OÖ findet ebenfalls hier seinen Platz.

Noch mehr Vielfalt beim Shoppen. Die Eröffnung der Linzerie am 19. Mai 2021 rückt immer näher und auch die Mieter*innen freuen sich darauf, ihre Kund*innen wieder begrüßen zu dürfen. Ein neues Konzept, das mit LILI Design & Genusslanden in die Linzerie einziehen wird, ist ebenso vielfältig wie die Linzerie selbst. Auf 160 m² werden oberösterreichische Design-, Lifestyle- und Genussprodukte angeboten, die die Vielfalt und Kreativität der Region zeigen. Der Schwerpunkt liegt auf heimischen Labels und Designer*innen. Produkte, die den Alltag bereichern und lange Freude bereiten werden im LILI Design & Genussladen zu finden sein.

Weitere genussvolle Momente wird es mit dem Einzug von Chocotega in die Linzerie geben. Hier trifft die einzigartige Handwerkskunst österreichsicher Maître Chocolatiers auf sorgfältig ausgewählte internationale Produzenten. Hochwertige Schokoladen, feinste Pralinen und erlesende Confiserie werden in der Chocotega erhältlich sein. Auch vegane Schokoladen sind Teil des Sortiments. Mit einzigartigen Arrangements werden die edlen Schokoladen zu besonderen Geschenken verwandelt.

Alle Mieter*innen im Bereich Handel auf einen Blick: Chocotega, Eisdieler, Furla, Gloriette, Hofer, Kult, Il Gusto und Kumral Spezialitäten, Lia Peroni, LILI, Mango, Marc O‘Polo, Mühlviertler Landbäckerei, Martinas Beauty Oase, Glas-Porzellan Redl, sabreisen, Schenki’s Vinothek, Tam Tam, Galerie Wurm, Yomía.

Wenn auch Sie Teil der Linzerie mit einer eigenen Shopfläche werden möchten, dann besteht hierzu noch die Möglichkeit, denn für Handelsbetriebe stehen noch wenige freie Flächen zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie unter www.linzerie.at

George Pro: Internetbanking mit neuen Funktionen für kleine Unternehmen

  • Rechnungen einfach hochladen und verwalten
  • Liquiditätsvorschau auf 12 Monate
  • Datenexport erleichtert Zusammenarbeit mit der Steuerberatung

Ab sofort steht auf der Banking-Plattform George eine Pro-Version zur Verfügung: Damit können Kund*innen von Erste Bank und Sparkasse ihre laufenden Einnahmen und Ausgaben bzw. größere Projekte strukturieren. Außerdem lassen sich über das neue Plug-in Rechnungen einfach managen und gleichzeitig der Cashflow auf die nächsten Monate analysieren. George Pro richtet sich vor allem an kleinere Unternehmen, Vereine, Freiberufler*innen und Privatkund*innen mit einem finanziellen Projekt wie beispielsweise einem Hausbau.

„George Pro erledigt viele kleinteilige Arbeitsschritte und schafft mehr Überblick. Damit erleichtert George Unternehmer*innen die Verwaltung ihrer Finanzen. Aber auch bei privaten Projekten, wie zum Beispiel beim Hausbau oder einer Sanierung strukturiert George sehr einfach die laufenden Projektkosten“, so Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

Rechnungsmanagement und Cashflow: Einfaches Handling für bessere Planbarkeit

Ein zentrales Feature von George Pro ist die übersichtliche und stark vereinfachte Verwaltung von Rechnungen. Die Rechnung kann entweder abfotografiert und mit dem Handy hochgeladen werden oder per E-Mail an eine eigens eingerichtete Adresse geschickt werden, die Rechnungsdateien in das System hochlädt. Einmal ins System geladen, kann man diese dann klassifizieren und bearbeiten. George erkennt dabei automatisch, ob die jeweilige Rechnung bereits beglichen wurde und versendet Push-Nachrichten sofern noch offene Rechnungen überfällig sind. Für ausständige Ausgangsrechnungen kann zudem an Kund*innen und Partner*innen direkt über das System – wenn gewünscht – eine Zahlungserinnerung mit individueller Textvorlage erstellt werden und über das Emailprogramm verschickt werden.

Für zusätzliche Planbarkeit sorgt eine detaillierte Liquiditätsvorschau für die nächsten 12 Monate: Durch das Scrollen durch bevorstehende Eingänge und Ausgänge passt sich die verfügbare Liquidität für das gewählte künftige Datum an. Dazu wertet George die bevorstehenden Einnahmen und Ausgaben aus, die auf den in George Pro verwalteten Konten vorgemerkt sind. Zusätzlich können manuelle Einträge hinzugefügt und Szenarien berechnet werden, z.B. wenn ein Kunde nicht bezahlen sollte. Auch der Cashflow-Ausblick bietet zudem eine Alarmfunktion, die vor erwartbaren finanziellen Engpässen warnt und liquiditätskritische Perioden bereits vorab entsprechend visualisiert.

Datenexport und Visualisierung: Einfache Zusammenarbeit mit der Steuerberatung

Zusätzlich bietet George Pro einen einfachen Export aller Daten in allen gängigen Formaten, so dass eine Liste aller Rechnungen und Transaktionen fachgerecht und mit allen wesentlichen Informationen beispielsweise für die Steuerberatung zur Verfügung steht. George wäre nicht George, wenn nicht visuelle Elemente für zusätzliche Übersicht von wichtigen Kontoinformationen sorgen würden. Labels bieten die Möglichkeit, alle Ein- und Ausgaben mit eigens gewählten Kategorien zu versehen und so den Überblick über Einnahmen und Ausgaben zu behalten.
Die Aktivierung des Plug-ins erfolgt im George-Store am Desktop und kann anschließend sowohl am Desktop als auch am Smartphone genutzt werden. George Pro läuft parallel zur regulären George-Ansicht, Anwender*innen können einfach zwischen den beiden Oberflächen hin und her wechseln. Das Plug-in steht in den ersten drei Monaten gratis zur Verfügung.

George Pro im Überblick

- Verfügbar seit: 12. April 2021 für alle George Kund*innen
- Besonders geeignet für: kleinere Unternehmen, Vereine, Freiberufler*innen und Privatkund*innen mit finanziellen Projekten (Hausbau etc.)
- Kosten: drei Monate kostenfrei; danach 6,99 Euro pro Monat; Kündigung jederzeit zum Monatsende.
- Aktivierung: direkt in George (Browserversion); Plug-in mit separater Ansicht in allen Oberflächen
- Wesentliche Funktionen:

  • Cashflow Management
  • Rechnungen: einfacher Upload unterschiedlicher Dateiformate, Erkennung und Abgleich mit Zahlungsausgängen und -eingängen, Zahlungserinnerung für Ausgangs- und Eingangsrechnungen
  • Kategorisierung durch Labels
  • Export-Funktion für einfache Zusammenarbeit mit dem Steuerberater

 

Sparkasse OÖ: Gut gewirtschaftet in herausforderndem Jahr

Die Sparkasse OÖ übernimmt seit ihrer Gründung Verantwortung für die regionale Wirtschaft. Durch vorausschauendes Wirtschaften und die Konzentration auf das Kundengeschäft in den Regionen gelang es der Sparkasse OÖ auch in herausfordernden Zeiten für ihre Kund*innen da zu sein und sie zu unterstützen.

Die Sparkasse OÖ erzielte im Jahr 2020 einen Anstieg der Bilanzsumme um 12,3 % auf 14,9 Mrd. €. Die Primärmittel stiegen um 9,7 % (+1 Mrd. €) auf 11,4 Mrd. €, das Volumen der Spareinlagen legte trotz anhaltendem Niedrigzinsumfeld um 299 Mio. € (+6,3 %) auf 5 Mrd. € zu. Die Kundenkredite erhöhten sich auf 8,8 Mrd. € (+1,2 % oder +100 Mio. €), die betreuten Kundengelder kletterten um 6,7 % auf 19,6 Mrd. € (+1,2 Mrd. €). Das harte Kernkapital erreichte einen Wert von 930 Mio. € (Vorjahr: 903 Mio. €), die Kernkapitalquote lag bei 16,9 %. Die Summe der Eigenmittel lag unverändert bei 1,1 Mrd. €, bei einer Eigenmittelquote von 20,7 %. Das Provisionsergebnis stieg um rund 5 % auf 115 Mio. €, getragen vor allem durch ein hervorragendes Wertpapiergeschäft.
Einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis hatte die vorausschauende Bildung von Vorsorgen, um damit für potenzielle Risiken, resultierend aus der Covid-19-Pandemie, gerüstet zu sein. Die Kreditvorsorge belief sich im Jahr 2020 auf 44,4 Mio. € und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (2019: 24,7 Mio. €) fast verdoppelt. Die NPL-Quote, der Anteil an notleidenden Krediten, verbesserte sich im Jahr 2020 auf 2,3 % (Vorjahr: 2,8 %). In Summe erreichte die Sparkasse OÖ ein Ergebnis vor Steuern in der Höhe von 62,7 Mio. €.
Im Jahr 2020 konnten Unternehmen mit Überbrückungsfinanzierungen im Volumen von rund 445 Mio. Euro und mit Kreditstundungen in Höhe von 36 Mio. Euro unterstützt werden. Für rund 3.200 Privatkund*innen wurden Kreditstundungen im Ausmaß von 28 Mio. Euro getätigt. Neben der raschen finanziellen Unterstützung profitieren unsere Kund*innen von unseren umfassenden Services im Förderungsbereich.
Im Jahr 2020 konnten im Geschäfts- und Firmenkundenbereich die vergebenen Investitionskredite um 35 % auf 924 Mio. € gesteigert werden. Diese Steigerung ist unter anderem auch begründet durch die vom Staat zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft ausgelobte Investitionsprämie.

Wir tun es zuerst. Neben unserem Beitrag zur Stabilisierung der regionalen Wirtschaft haben wir proaktiv und rasch Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter*innen und Kund*innen ergriffen. Wir haben einmal mehr die Zeichen der Zeit erkannt und frühzeitig ein umfassendes Covid-19-Management betrieben. Innerhalb weniger Tage wurden im Frühjahr 2020 96 % aller Arbeitsplätze in der Sparkasse OÖ Homeoffice-fähig gemacht. Zudem haben wir die Initiative #gemeinsamBEWEGEN ins Leben gerufen, eine Kooperationsplattform zur effizienten Ressourcenverteilung, da über Nacht Abteilungen plötzlich ein Vielfaches ihrer Kapazitäten benötigten und gleichzeitig Teams nun Ressourcen frei hatten. Für diese Plattform erhielten wir den HR-Award in Gold.

Auch das Thema Corona-Testungen hat einen hohen Stellenwert in der Sparkasse OÖ und gilt als wirksame Strategie, um das Virus einzudämmen. Zusätzlich zu den PCR-Testungen, die wir seit Beginn der Pandemie durchführen, stellen wir mittels eigenen Teststraßen unseren Mitarbeiter*innen ein freiwilliges und kostenloses Testangebot zur Verfügung.

„Wir beobachten die wirtschaftlichen Entwicklungen sehr genau und haben für schwierige Zeiten vorgesorgt. Wir sind gerüstet für die Zukunft. Das spiegelt sich auch in unserem Jahresergebnis wider“, so Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Immer nahe dran. Die Bedürfnisse unserer Kund*innen haben sich durch die Corona-Situation zunehmend verändert. Unsere Kund*innen nutzen vermehrt digitale Möglichkeiten – wie unser Internetbanking George - für die Erledigung ihrer Bankgeschäfte. Im Frühjahr 2020 gab es zu Spitzenzeiten rund 1,7 Mio. Zugriffe pro Tag auf George. Zudem konnten wir bei der Anzahl der aktiven George-Nutzer*innen einen Zuwachs von 11 % verzeichnen und erreichten eine Nutzungsquote von 83 %.
Zusätzlich hat das kontaktlose Bezahlen an Bedeutung gewonnen. Im Jahr 2020 erfolgten 88 % der gesamten POS-Transaktionen kontaktlos. Bei der Anzahl der kontaktlosen POS-Transaktionen gab es 2020 eine Steigerung von knapp zwei Fünftel (38 %) im Vergleich zum Vorjahr.
Neben den Chancen, die die digitale Welt bietet, bleiben wir zugleich nahe am Menschen, denn für finanzielle Lebensentscheidungen sind unsere Kundenbetreuer*innen die richtigen Ansprechpartner*innen. Unsere Kund*innen profitieren von einem umfassenden Angebot zu den Themen Finanzierung, Veranlagung und Vorsorge. Wir optimieren unser Filialnetz schrittweise und passen es so an die sich wandelnden Kundenbedürfnisse an. Mit aktuell 153 Standorten, sind wir dort, wo unsere Kund*innen uns brauchen.
Ein weiterer Bereich, der durch die Corona-Situation einen Schub erfahren hat, ist das Thema Wohnen. In der privaten Wohnbaufinanzierung konnte das Neugeschäft um 30 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Ausblick.
Die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2021 ist in erster Linie abhängig vom Fortschritt der Covid-19-Impfungen in den nächsten Monaten sowie vom weiteren Infektionsgeschehen. Deshalb ist eine stichhaltige Prognose für das Jahr 2021 zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.

Sparkasse OÖ KAG mit s Generation an der Spitze

Verantwortungsvoll zu handeln und gute Renditechancen müssen kein Widerspruch sein – ganz im Gegenteil. Der internationale Aktienfonds s Generation der Sparkasse OÖ Kapitalanlagegesellschaft (KAG) bestätigt dies eindrucksvoll und kratzte bei der Wertentwicklung zum Jahresabschluss 2020 an der 100 Prozent Marke. Eine derartige Performance ist bisher noch keinem Fonds in der Geschichte der Sparkasse OÖ KAG gelungen und macht sie damit historisch.

„Die Analysen unserer Kapitalströme zeigen, dass viele Investor*innen in zukunftsorientierte Technologien investieren möchten, um so etwas zu einem verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Umgang beitragen zu können.“, so Walter Lenczuk, Geschäftsführer der Sparkasse OÖ KAG.

Der s Generation Fonds veranlagt vor allem in Unternehmen, die sich mit zukunftsweisenden Technologien im Bereich erneuerbare Energien, Wasserreinhaltung und -aufbereitung beschäftigen, und bietet bereits seit 10 Jahren Investor*innen die Möglichkeit, an diesem globalen Trend zu partizipieren. Demnächst folgt ein neues, nachhaltiges Produkt der Sparkasse OÖ KAG mit dem Investmentschwerpunkt Klima.

Marketingmitteilung über Fonds der Sparkasse Oberösterreich Kapitalanlagegesellschaft: Wir weisen darauf hin, dass Prospekte und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KID) gemäß InvFG, die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG (§ 21 Dokumente) für alle in dieser Publikation genannten Investmentfonds entsprechend den Bestimmungen des InvFG und AIFMG erstellt, auf der Homepage unter www.s-fonds.at veröffentlicht worden sind, wichtige Risikohinweise enthalten und alleinige Verkaufsunterlage darstellen. Prospekte, Wesentlichen Anlegerinformationen (KID) und Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG (§ 21 Dokumente) stehen – jeweils in der geltenden Fassung in deutscher Sprache – dem interessierten Anleger kostenlos bei der Sparkasse Oberösterreich Kapitalanlagegesellschaft mbH sowie bei der Allgemeinen Sparkasse Oberösterreich Bank AG (Verwahrstelle) zur Verfügung und sind auch www.s-fonds.at abrufbar.

Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben den geschilderten Chancen auch Risiken birgt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Finanzinstruments zu. Aufgrund der Zusammensetzung des Portfolios kann dieser Fonds eine erhöhte Volatilität aufweisen.

Sparkasse OÖ errichtet ersten s Cube in Oberösterreich

Die Sparkasse Oberösterreich ist immer nahe bei den Menschen und nützt jeden Tag aufs Neue Chancen, um sich weiterzuentwickeln. Mit neuesten Technologien setzen wir Impulse in der Region und erleichtern den Alltag unserer Kund*innen.

Aktuell mit einem völlig neuen Konzept in Ternberg, denn dort wird Ende März 2021 der erste s Cube Oberösterreichs in Betrieb genommen. Damit stellt die Sparkasse OÖ erneut ihre Innovationsführerschaft unter Beweis.

„Mit neuesten Technologien und einfachen Lösungen erleichtern wir stetig den Alltag unserer Kund*innen und bieten ihnen durch dieses moderne und zeitgemäße Konzept maximale Flexibilität“, so Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor der Sparkasse OÖ.

Auf einer Fläche von 10 Quadratmetern vereint der barrierefreie s Cube einen Ein- und Auszahlungsautomaten sowie eine Überweisungsbox. Diese mobile „Filiale“ – in Form des unverkennbaren roten Sparkassen-S – ermöglicht den Kund*innen in Ternberg weiterhin eine unkomplizierte Erledigung ihrer Bankgeschäfte. Täglich von 5:00 – 24:00 Uhr ist der s Cube zugänglich.

„Vor dem Geschäft Adeg Wiedemann in der Prinzstraße 11 installieren wir Oberösterreichs ersten s Cube und bieten somit unseren Kund*innen in Ternberg auch weiterhin die Möglichkeit, Bargeld ein- und auszuzahlen beziehungsweise ihre Überweisungen zu erledigen“, so Manfred Leitenbauer, Regionaldirektor Privatkunden Steyr/Steyr-Land.

Die Bedürfnisse und Anforderungen der Kund*innen stehen für die Sparkasse OÖ zu jeder Zeit an erster Stelle – das ist unser Verständnis von gelebter Kundennähe.

Größter Start-up-Wettbewerb Österreichs zu Gast in der Startrampe

Die Startrampe der Sparkasse OÖ begleitet, fördert und unterstützt Start-ups auf ihrem Weg in und durch die Selbständigkeit. Eines davon ist beispielsweise das Linzer Unternehmen blockhealth, deren Gründer*innen mit ihrer App Vivellio einen echten Gamechanger programmiert haben.

„Da die App an Impf-Auffrischungen erinnert und alle notwendigen Informationen über Datum, Hersteller und Chargennummer einer Impfung speichert, hat man seinen eigenen Impfpass quasi immer mit dabei“, erklärt Fabian Michael Lichtenstein, Geschäftsführer der blockhealth GmbH.

Im Hinblick auf die laufenden Corona-Impfungen kann sich das Linzer Unternehmen mit ihrer App als Vorreiter im Bereich mobile Gesundheitsdaten positionieren – vor allem wenn es künftig darum gehen wird, Reisen oder Eintritte zu Konzerten oder Sportevents zu ermöglichen. Vivellio steht für eine selbstbestimmte, sichere Verwaltung der eigenen Gesundheitsdaten. Das Team von Vivellio setzt auf die umfassende Unterstützung der Startrampe, unter anderem jüngst bei der Antragstellung auf eine Investitionsprämie.

Die Sparkasse OÖ engagiert sich seit vielen Jahren für Gründer*innen und Start-ups. Neben zahlreichen Services rund um die Unternehmensgründung bietet die Sparkasse OÖ in der Startrampe Beratung zu Förderungen, Businessplänen, Finanzierungen usw. an.

Die Startrampe ist heuer zudem Teil des größten Start-up-Wettbewerbs Österreichs: Erste Bank und Sparkassen suchen gemeinsam mit Trending Topics das Start-up des Jahres 2021.

„Wir suchen einzigartige Ideen, kreative Problemlöser und besonders innovative Geschäftsideen für gesellschaftlich relevante Themen“, so Sparkasse OÖ-Vorstandsdirektor Maximilian Pointner.

Spätentschlossene können sich noch bis 14. März 2021 bewerben, danach tourt die #glaubandich-Challenge durch ganz Österreich und startet den Auftakt der virtuellen City-Pitches am 6. April in der Kategorie Industry & Mobility in der Startrampe in Linz. Beim Finale am 11. Mai in Wien prämiert eine hochkarätige Jury den österreichweiten Sieger.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.glaubandich-challenge.at

Weltfrauentag 2021

Die Finanzrealität der Frau

Anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentages am 8. März hat sich eine aktuelle IMAS-Studie im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen mit den geschlechtsspezifischen Unterschieden hinsichtlich finanzieller Unabhängigkeit, Finanzwissen sowie Sparverhalten der Österreicher*innen beschäftigt.

Die Studienergebnisse zeigen, dass sich durch die Corona-Krise Frauen und Männer in Oberösterreich zwar gleich stark belastet fühlen, Frauen aber in einigen Bereichen etwas stärker davon betroffen sind als Männer. Insbesondere durch die Einschränkungen der sozialen Kontakte, die Kinderbetreuung und/oder Homeschooling sowie durch finanzielle Belastungen durch Kurzarbeit, Jobverlust oder geringere Einnahmen. Die finanzielle Unabhängigkeit ist der überwiegenden Mehrheit (66 %) in Oberösterreich sehr wichtig. Obwohl Frauen und Männer die Wichtigkeit der finanziellen Unabhängigkeit gleich einschätzen, sind Frauen mit 31 Prozent deutlich häufiger auf finanzielle Unterstützung durch ihre Familie angewiesen als Männer (12 %).

„Studien belegen, dass viele Frauen ein höheres Sicherheitsbedürfnis haben und daher eher in Sparbücher investiert sind. Zudem denken sie auch finanziell vermehrt an den Nachwuchs. Gerade am Weltfrauentag wollen wir das Bewusstsein der Frauen erhöhen, mehr auf ihre finanzielle Gesundheit zu achten. Denn hier gibt es durchaus noch Luft nach oben“, erklärt Mag. Karin Kiedler, Leiterin Marktforschung der Erste Bank Oesterreich.

Frauen sparen für Nachwuchs, Männer für die Partnerin

Für mehr als die Hälfte der Oberösterreicher*innen (58 %) ist Sparen sehr wichtig, wobei dies Frauen (61 %) häufiger angeben als Männer (55 %). Während Frauen ihr Geld eher für den Nachwuchs zur Seite legen, legen Männer ihr Geld öfter für ihre Partnerin beiseite. Die Sparziele haben sich durch die Corona-Krise kaum verändert: Neben den größeren Anschaffungen (35 %) zählt auch weiterhin der Notgroschen (33 %) zu den Top-Sparzielen. Gefolgt von kleineren Anschaffungen (Waschmaschine, Fernseher) (17 %) und der Pensions- und Altersvorsorge (15 %).

Aktuell nutzen laut Studie 39 Prozent der Frauen in Oberösterreich Wertpapiere wie Fonds, Aktien oder Anleihen. Rund 17 Prozent der Frauen, welche derzeit noch keine Wertpapiere besitzen, würden diese mit mehr Wissen und Erfahrung häufiger in Erwägung ziehen. Frauen bevorzugen eher traditionellere Sparprodukte wie das Sparbuch (81 %) oder einen Bausparer (67 %). Dieses Ergebnis deckt sich mit der Angabe der Sicherheitsorientierung bei Investitionen: Mit 87 Prozent bezeichnen sich deutlich mehr Frauen als eher sicherheitsorientiert, bei den Männern liegt dieser Wert bei 69 Prozent.

„Wir sehen es als unseren Auftrag, das Interesse der Frauen hinsichtlich Wertpapiere auszubauen. Denn schon mit kleinen Beträgen kann man langfristig vorsorgen, beispielsweise beim Fondssparen“ so Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Banken als Teil der Wissensvermittlung

Für 88 Prozent der Frauen und 83 Prozent der Männer steht jedenfalls fest, dass ein besseres Finanzwissen heutzutage ein absolutes Muss ist. Die Bevölkerung in Oberösterreich sieht an erster Stelle die Schulen (88 %) in der Verantwortung, das Wissen zum Thema Geld und Finanzen zu vermitteln – gefolgt von den Universitäten (78 %) und Banken (69 %).

Bei der Frage, wie vor allem Banken dabei unterstützen können, um sich bei Geld- und Finanzangelegenheiten sicherer zu fühlen, nannten 46 Prozent der Frauen die persönliche und kompetente Beratung.

„Die Auseinandersetzung mit Finanzthemen ist eine gute Investition in die Zukunft und die Basis für ein gesundes Geldleben. Wir sehen es in unserer Verantwortung, Frauen zu ermutigen aktiver am Finanzmarkt teilzunehmen. In einem Beratungsgespräch mit unseren Expert*innen können Frauen konkrete Fragen offen ansprechen und sich passende Produkte anbieten lassen“, unterstreicht Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

v. l. Mag. Stefanie Christina Huber (Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ),
Mag. Karin Kiedler (Leiterin Marktforschung Erste Bank Österreich)

Wirtschaft & Ethik: Eine Pandemie verändert die Welt

Chancen und Herausforderungen für unsere Gesellschaft

Mag. Stefanie Christina Huber
Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ

Miteinander gelingen Veränderungen


Der wichtigste Faktor hinsichtlich Erholung der Konjunktur ist der weitere Verlauf der Covid-19-Pandemie. Damit verbunden ist die Aussicht auf eine rasche und flächendeckende Impfung sowie die Eindämmung der Ausbreitung ausländischer Virus-Mutationen. Die Pandemie stellt sowohl eine medizinische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Ausnahmesituation dar, bietet aber gleichzeitig auch Chancen – vor allem in den Bereichen Ökologie und Digitalisierung. Diese Chancen gilt es für die Zukunft zu nutzen. Die Sparkasse OÖ stellt sich in diesen herausfordernden Zeiten ganz besonders als starker Partner an die Seite ihrer Kund*innen. Inmitten des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels schaffen wir es gemeinsam mit unseren Kund*innen und Mitarbeiter*innen, unsere Zukunft zu gestalten.

Bedeutung von Regionalität steigt. Die Corona-Pandemie führte zu einer höheren Wertschätzung der Gesellschaft für lokale Geschäfte. Trends wie beispielsweise der Kauf regionaler Produkte beim Direktvermarkter zeichnen sich ab und haben dem regionalen Handel einen positiven Aufschwung verschafft. Unternehmen ziehen es in Betracht, ihre Produktion aus dem Ausland zurückzuholen, um ihre Lieferketten abzusichern. Damit geht einher, dass die Betriebe regionale Rohstoffe für ihre Produktion verwenden und so den Transportweg minimieren. Dies stärkt die heimische Wirtschaft.

Beschleunigung der Digitalisierung. Neben einer neuen digitalen Arbeitskultur haben sich auch die Kundenbedürfnisse in Bezug auf das Bezahlen und Erledigen von Bankgeschäften spürbar gewandelt. Die Nutzung bargeldloser Bezahlmöglichkeiten liegt klar im Trend und die Kund*innen der Sparkasse OÖ schätzen die Vorteile der digitalen Möglichkeiten. Das modernste Internetbanking George für Privatkund*innen und Telebanking Pro für Unternehmenskund*innen ermöglichen eine orts- und zeitunabhängige Abwicklung der Bankgeschäfte. Zudem haben aufgrund der Pandemie zahlreiche Betriebe innerhalb kürzester Zeit mittels Online-Bezahllösungen oder Online-Shops ihr Geschäftsmodell digitalisiert.

Neues Wohnen. Durch die Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen bekam das Thema Bauen und Wohnen einen neuen Stellenwert. Durch Homeoffice und Homeschooling wird der Wohnbereich auch zum Arbeitsplatz und Klassenzimmer, und muss dadurch anderen Ansprüchen gerecht werden. Zusätzlich haben die veränderten Wünsche ans Wohnen – wie ein Haus im Grünen oder eine Wohnung mit Garten – Auswirkungen auf künftige Bauprojekte sowie Grundstückspreise.

„Die kommenden Monate werden für einige Branchen und Unternehmer herausfordernd bleiben. Jedoch bringt die Covid-19-Pandemie auch Chancen mit sich, die für die nächsten Jahre zukunftsweisend sind. Die Sparkasse OÖ ist bei diesen Veränderungen stets an der Seite ihrer Kunden und stellt deren Bedürfnisse in den Fokus,“ so Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

DI Dr. Joachim Haindl-Grutsch
Geschäftsführer Industriellenvereinigung OÖ

„Mit Lernen und Leistung die Krise bewältigen“

Die Corona-Pandemie hat die Welt in die tiefste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg gestürzt und zugleich ungeahnte Veränderungen des sozialen Lebens ausgelöst. Wenige Wochen nach Ausbruch der Corona-Krise stieg die Zahl der Arbeitslosen auf rund 570.000 und somit auf den höchsten Wert der 2. Republik, mehr als eine Million Menschen waren zwischenzeitlich zur Kurzarbeit gemeldet, wobei der produzierende Sektor sich in der Krise als der entscheidende Faktor erwies, damit die Wirtschaft Österreichs nicht ins Bodenlose stürzte.

„Die Corona-Pandemie sorgt für einen nachhaltig beschleunigten Strukturwandel in diesem Jahrzehnt“, betont Dr. Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ). „Kernelemente dieses Wandels werden die Flexibilisierung und Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen und der Arbeitswelt sein.“

Steigende Anforderungen an das Schul- und Hochschulsystem

Für die OÖ. Industrie steht fest, dass in den nächsten Jahren jene Betriebe erfolgreich sein werden, die mit hoher Flexibilität auf die neuen Anforderungen am Markt reagieren können. Automatisierung und Digitalisierung erhalten eine noch höhere Bedeutung und werden weitere Produktivitätssprünge auslösen. Was sich bedingt durch die Digitalisierung allerdings ändern wird, sind die Qualifikationsanforderungen an die Arbeitskräfte – sie werden weiter steigen und erhöhen damit auch die Anforderungen an das Schul- und Hochschulsystem. Auch der Bedarf an kontinuierlicher Aus- und Weiterbildung nimmt zu.

„Während die Arbeitslosigkeit im Dienstleistungssektor noch längere Zeit hoch sein wird, bleibt in der OÖ. Industrie der Fachkräftemangel ein Kernproblem beim Aufbau von zusätzlichen Beschäftigten“, so Haindl-Grutsch.

Umschulungen, Neuqualifizierungen und mehr Mobilität am Arbeitsmarkt rücken damit kurz- wie auch längerfristig in den Mittelpunkt eines flexiblen Arbeitsmarktmanagements.

Die von manchen Akteuren vorgeschlagene Arbeitszeitverkürzung „zur besseren Verteilung von Arbeit“ sei hingegen völlig kontraproduktiv, wie Haindl-Grutsch erklärt: „In der modernen Arbeitswelt ist die Arbeit nicht beliebig teilbar. Eine Verkürzung der Arbeitszeit würde nur zur Verteuerung von Arbeit, zur Verfestigung von Arbeitslosigkeit und zur Verschärfung des Fachkräftemangels führen. Das würde die Krise der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt weiter vertiefen.“

Für Oberösterreichs Wettbewerbsfähigkeit bleibt der Fachkräftemangel das dominierende Thema, trotz pandemiebedingt stark gestiegener Arbeitslosenzahlen bleiben viele ausgeschriebene Stellen aufgrund einer ausgeprägten Nichtübereinstimmung der Qualifikationen unbesetzt.

Der Fachkräftemangel nimmt weltweit zu

Generelle Ursachen für den Fachkräftemangel sind das sich kontinuierlich verändernde technologische Arbeitsumfeld, die Globalisierung und der demografische Wandel, die sich auf die Qualifikationsanforderungen an qualifizierte Arbeitskräfte auswirken. „Es wird erwartet, dass die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bis 2050 weltweit um mehr als 40 Millionen Menschen zurückgehen wird“, so Joachim Haindl-Grutsch. Die Bevölkerungsprognose der OECD zeige, dass die meisten westlichen Industriestaaten sowie China und Russland in den nächsten Jahrzehnten mit einem Rückgang der Erwerbsbevölkerung rechnen, während in zahlreichen Schwellenländern das Arbeitskräftepotenzial um bis zu 40 Prozent ansteigen wird.

„Klar ist, dass Fachkräfte mit MINT-Ausbildungen aller Qualifikationsstufen die wichtigste Ressource für die wirtschaftlich-technologische Entwicklung in Oberösterreich sind“, so der IV OÖ-Geschäftsführer. „Ihre Verfügbarkeit stellt den zentralen Engpass für die Entwicklung der OÖ. Industrie dar.“

Österreich verfüge von der Lehre über die HTLs bis hin zu den Hochschulen über eine hervorragende MINT-Ausbildungsinfrastruktur, das Technikinteresse der Jugendlichen – insbesondere der Mädchen – stagniere jedoch bzw. gehe sogar zurück.

Beispielsweise schätzt Microsoft, dass bis 2025 weltweit rund 149 Millionen neue, technologieorientierte Arbeitsplätze, insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung, entstehen werden. Aber auch Arbeitsmöglichkeiten in verwandten Bereichen wie etwa Datenanalyse, Cyber Security und Datenschutz werden Prognosen zufolge deutlich zunehmen.

Der Trumpf der Knappheit der jungen Generation

Da die Arbeitswelt im Allgemeinen einem starken Wandel unterliegt, gilt es, ein verstärktes Augenmerk auf jene Generationen zu legen, die zuletzt ins Arbeitsleben eingestiegen sind oder wo dieser Einstieg in den nächsten Jahren bevorsteht.

„In jedem Fall haben die Generationen Y und Z die besseren Karten, weil sie den Trumpf der Knappheit – die demographische Entwicklung – in den Händen halten. Gesellschaft und Unternehmen müssen sich daher mit dem veränderten Werteverhalten der Jungen intensiv auseinandersetzen. Entscheidend ist, dass die bei der Jugend stark im Vordergrund stehende Sinnfrage und der drängende Wunsch der Lösung von globalen Problemen auch zu einer entsprechenden Bildungskarriere führen“, erklärt Haindl-Grutsch, der beispielsweise auf die zuletzt sinkenden Inskriptionszahlen beim Kunststoffstudium infolge der Plastikmülldiskussion verweist. „Die Frage lautet: Wie gelingt es, die jungen Generationen mit ihrem spezifischen Werteverhalten bestmöglich im Unternehmen zu integrieren?“, so der IV OÖ-Geschäftsführer. „Die Vertreter der Generation Y und Z besitzen in besonderem Maße die Fähigkeit, Wissen zu teilen und sich zu vernetzen. Das sind auch jene Fähigkeiten, denen im 21. Jahrhundert besonders hohe Bedeutung zukommt“, betont Haindl-Grutsch. „Eines steht jedenfalls fest: Die dramatischen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise können wir nur mit hoher Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft, Innovation und Zusammenhalt aller Generationen bewältigen – und keinesfalls mit lethargischem Warten auf die Unterstützung des Staates.“

Mag. Christine Haberlander
Frauen-, Bildungs- und Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin

Die Krise als Chance nutzen

„Das Coronavirus hat weltweit, in Europa, in Österreich und auch in Oberösterreich zu Veränderungen in nahezu all unseren Lebensbereichen geführt – egal ob mit dem Distance-Learning bei den Kindern und Jugendlichen, dem Homeoffice in vielen Branchen oder den enormen Belastungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Neben den großen Herausforderungen hat die Krise aber auch einen Digitalisierungsschub ausgelöst, der nachhaltige Konsequenzen für unsere Arbeits- und Lebensformen haben wird. In erster Linie arbeiten wir aber weiterhin mit ganzer Kraft daran, unser aller Gesundheit zu schützen und möglichst viele Arbeitsplätze im Land zu erhalten. Gerade in schwierigen Zeiten brauchen die Menschen Sicherheit und Zuversicht. Eines ist ganz klar: Wer die Gesundheit schützt, sichert Arbeitsplätze!“, betont Frauen-, Bildungs- und Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Gesundheit
Corona hat die Wichtigkeit eines intakten Gesundheitssystems aufgezeigt. Das Ziel, die beste Gesundheitsversorgung für die Menschen im Land, wurde einmal mehr bestätigt. Daher wird es umso wichtiger sein, dass wir nach der Rückkehr zu einer „Normalität“, etwa die Investitionen des OÖ-Plans umsetzen – den Neubau des Kinderbettentrakts im Kepler Uniklinikum oder den Masterplan Orden. Zudem geht es darum, wie in vielen anderen Bereichen den Digitalisierungsboost zu nutzen und Telemedizin sowie auch die Digitalisierung des Gesundheitsbereichs weiter voranzutreiben.

Schule
Auch die Schülerinnen und Schüler wurden von Corona nicht verschont. Die lange Dauer des Distance-Learnings wirkte sich unter anderem auf die Psyche der jungen Menschen aus. Ich bin eine große Verfechterin offener Schulen. Wir brauchen das Lernen durch soziale Interaktion. Vor allem die psychische Betreuung, etwa online durch die Schulpsychologinnen und -psychologen, war und ist momentan sehr wichtig. Es ist aber kein verlorenes Schuljahr. Und auch im Schulwesen, werden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Distance-Learning für eine zunehmende Digitalisierung an den Schulen selbst beitragen.

Frauen
Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich, dass Frauen überall einen wesentlichen Beitrag leisten, ohne den eine derartige Herausforderung nicht bewältigt werden kann. Frauen halten das System am Laufen. Das wird hoffentlich auch nach Corona nicht in Vergessenheit geraten.

Dipl.-Volksw. Simon Schnetzer MSc
Jugendforscher

Die junge Generation in Zeiten von Corona

Wie ticken die jungen Österreicher*innen?
Die Studie „Junge Österreicher 2021“ zeigt, dass die größten Einflüsse auf die aktuelle Lebenssituation der Zusammenhalt in der Familie, die Smartphone-Nutzung und gesunde Ernährung sind. Die beiden wichtigsten Werte der jungen Generation sind Gesundheit und Vertrauen.

Was hat sich durch Covid-19 für junge Menschen verändert?
Durch die Corona-Pandemie haben sich für über 30 % (Stand 12/2020) der jungen Österreicher*innen die finanzielle Lage, die beruflichen Perspektiven und die psychische Gesundheit verschlechtert. Besonders hart trifft es Schüler*innen, Auszubildende und Studierende: Sie scheitern bei dem Übergang ins Berufsleben, weil es keine Stelle und Perspektive für sie gibt. Für die Gesellschaft ist das ein tickende Zeitbombe, weil genau diese jungen Menschen für die Renten der älteren Generation aufkommen und die Staatsschulden zur Pandemie-Bewältigung abbezahlen sollen. Von der Politik fühlt sich die junge Generation im Stich gelassen, obwohl die überwiegende Mehrheit sich solidarisch verhält, nicht feiert und die AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen) einhält.

„Es ist alarmierend, in welchem Ausmaß sich die psychische Gesundheit und beruflichen Perspektiven junger Österreicher*innen verschlechtern. Aus meiner Sicht ist akutes und entschiedenes Handeln geboten, weil ein Scheitern in der Phase der beruflichen Übergänge lebenslange soziale Narben und finanzielle Einbußen bedeutet.“

Was bringt die Zukunft?
Welche Geschichte wird ein heute junger Mensch in 10 Jahren über die Corona-Pandemie erzählen? Wird es die traurige Geschichte vom Ende des Wohlstands sein? Oder wird es eine berührende Erfolgsgeschichte sein, von Zusammenhalt, einer starken Vision und der Weichenstellung für eine bessere Zukunft? Bislang kritisieren junge Österreicher*innen ihre Politiker*innen dafür, dass sie in der Krise weder befragt noch beteiligt werden.

“Ich fordere ein Corona-Stipendium für die Jugend, damit sie mit Engagement und Kreativität die Bewältigung der Krise und eine lebenswerte Zukunft mitgestalten kann”.

Ein Corona-Stipendium ist eine Förderung für junge Leute im Alter zwischen 16 bis 26 Jahre für jeweils sechs Monate im Umfang von etwa 1.000 € pro Monat, um im Rahmen eines Projekts zu den drei zentralen gesellschaftlichen Zielen beizutragen: sozialen Zusammenhalt fördern, Auswirkungen der Corona-Pandemie bewältigen und Zukunftsfähigkeit gestalten. Das Stipendium folgt der Idee der freiwilligen sozialen Dienste. Jugendliche können sich mit eigenen Ideen auf die Stipendien bewerben, aber es können auch private und gemeinnützige Unternehmen oder soziale Einrichtungen Stipendiaten-Projekte vorschlagen.

Es gibt viele Herausforderungen in den Städten und Gemeinden Oberösterreichs. Junge Menschen brauchen jetzt eine Perspektive und ein politisches Signal: Die Zukunft ist kein Schicksal, sondern was wir gemeinsam daraus machen.

Mag. Barbara Guwak
Geschäftsführerin GUPA organisationsberatung Gmbh

Die Covid-19-Krise wird uns verändern, als Menschen und als Gesellschaft. Das steht wohl außer Zweifel. Der Mensch und seine sozialen Systeme passen sich ständig den Veränderungen im Umfeld an. Die Auseinandersetzung mit unserem Kontext, den Rahmenbedingungen unseres Daseins sozusagen, macht uns erst zu lernenden Wesen und Organisationen.

Covid-19 macht einige Anpassungsleistungen notwendig – ob die nachhaltig sind, ob sie wünschenswert sind, das ist eine Frage der Gestaltung. Es hängt eben davon ab, welche Entwicklungen wir stärken, welche wir fördern. Aus meiner Sicht gibt es einiges, was es absolut wert ist, erhalten zu werden. So ist in der Covid-19-Krise einiges an Flexibilität vorstellbar geworden, was davor nicht möglich war, wie z. B. Home-Working. Auch eine andere Form von Rücksichtnahme und Zusammenhalt, aber auch Verständnis für Unterschiede konnte ich immer wieder in Unternehmen und Organisationen beobachten. Die so oft wichtige Unterscheidung aus Kernaufgaben und Zusatzaufgaben hat vielerorts stattgefunden und es ist gelungen, Prioritäten zu setzen, wo es bis vor kurzem noch unmöglich erschien.

Neben allen Schwierigkeiten, die die Covid-19-Krise selbstverständlich auch mit sich bringt und die man sicher nicht verharmlosen sollte, ist die gute Nachricht, dass Menschen und Unternehmen hoch anpassungsfähig sind. Wir können das! Die allermeisten werden die Krise gut verkraften, viel lernen und oft höchst sinnvolle Veränderungen vornehmen. Es werden mehr Unternehmen einen Gewinn aus der Krise ziehen, als sich bereits jetzt schon abzeichnet.

Wichtig dafür ist aber, dass Mut wahrgenommen und honoriert wird. Es geht nicht nur darum, Altes zu bewahren, sondern auch darum, Neues zu ermöglichen und Initiative zu unterstützen. Das unkomplizierte Zurverfügungstellen von Investitionsgeldern geht schon in die richtige Richtung. Mindestens so wichtig ist es auch, Möglichkeiten aufzuzeigen, die Zuversicht geben. Das Entdecken des Remote-Arbeitens als attraktive Alternative zu so manchem aufwendigen Meeting öffnet einen gewaltigen Markt für eine Fülle an Lösungen für Probleme, die sich im Alltag erweisen. Ein gewaltiger Markt entsteht. Ich getraue mir auch zu prognostizieren, dass ein Mehr an virtuellen Räumen zu mehr Wertschätzung für reale Räume mit sich bringt. Auch da entstehen für Gastronomie, Tourismus aber auch Stadtentwicklung etc. ganz neue Chancen.

Ob die Krise Probleme oder Chancen mit sich bringt, ist keine Frage von Entweder-oder, sondern eine von Sowohl-als-auch. Es gibt ernstzunehmende Probleme durch die Covid-19-Krise – wie z. B. eine weitere soziale Polarisierung der Gesellschaft – die jedenfalls ernst genommen werden müssen und denen man entschieden entgegentreten muss. Aber es gibt auch große Chancen, die Stimme brauchen und genährt werden wollen.

Ass.-Prof. Dr. Katja Winkler
Katholische Privatuniversität Linz

Sozioökonomische Ungleichheit. Vor dem Virus sind nicht alle gleich. Im Gegenteil: Die sozioökonomische Ungleichheit verschärft sich in der Corona-Krise massiv: „In fast allen Ländern haben die finanziell am schlechtesten gestellten Menschen aufgrund der Pandemie noch weniger Einkünfte“ (Oxfam), worunter vor allem Kinder und Jugendliche leiden. Das Problem ist also nicht so sehr die Zugehörigkeit zu einer Generation, sondern dass diejenigen, die schon vor der Krise benachteiligt gewesen sind, nun noch größere Benachteiligungen erfahren, d. h. Bezieher*innen geringerer Einkommen und geringerer formaler Bildung sind am härtesten betroffen. Beispielsweise verschärft sich die Bildungsungleichheit, die Arbeitslosigkeit von sogenannten „geringqualifizierten“ Jugendlichen steigt massiv an, arbeitssuchende Menschen haben erhebliche Einkommenseinbußen, aber auch kleine Unternehmen und Solo-Selbständige sowie die Geschlechterungleichheit verschärft sich wegen der Überbelastung durch Erwerbs- und Sorgearbeit von Frauen.

Solidarität. Um die Krise zu bewältigen, wird beinahe inflationär Solidarität beschworen und tatsächlich sind es die Solidarsysteme, die das wirkungsvollste Mittel gegen die negativen Auswirkungen der Pandemie darstellen. Das in der katholischen Tradition entwickelte gesamtgesellschaftliche bzw. globale Verständnis von Solidarität über die Grenzen von Klassen, sozialen Milieus, Interessenvertretungen und letztlich auch Nationalstaaten hinweg wird relevant: Aus „Gemeinverstrickung“ folgt „Gemeinhaftung“ (Nell-Breuning). So bewährt sich das katholisch geprägte österreichische Sozialmodell als krisenfest und soziale Transferleistungen übernehmen eine stabilisierende Rolle, gerade auch für Unternehmen. Unternehmen erhalten nämlich hohe steuerfinanzierte Unterstützungen und sind somit von den Leistungen des Wohlfahrtsstaats abhängig. Während wir im Zusammenhang mit sozialen Transferleistungen üblicherweise an bedürftige Personen – wie Arbeitssuchende oder von Armut Betroffene – denken, sind es nun Unternehmen, die in den Genuss steuerfinanzierter Umverteilung kommen. Steuerzahlende tragen also erhebliche Solidaritätslasten zugunsten von Unternehmen. Das ist Ausdruck der Sozialen Marktwirtschaft, eines umfassenden Verständnisses von Sozialpartnerschaft und letztlich eines ausgeprägten Solidaritätsverständnisses.

In dieser Krise profitieren viele Menschen, aber eben auch viele Unternehmen von einem gut ausgebauten Wohlfahrtsstaat. Wenn dies zur Kenntnis genommen wird, werden die zustimmenden Positionen zur Sozialpartnerschaft, zum Sozialversicherungssystem und zur Freien Wohlfahrtspflege stabilisiert und die ablehnenden oder kritischen Positionen überdacht und revidiert. Dann kann die Krise zu einer "Schule der Solidarität" (Spieß) werden. Eine Gefahr hingegen stellen kontraproduktive Formen von Solidarität dar, wie z. B. Impfpatriotismus, Konsumpatriotismus oder Abschottung nationaler Märkte, weil sie den globalen Charakter von Solidarität nicht berücksichtigen. Zu beachten bleibt, dass selbst bei einer schnellen wirtschaftlichen Erholung ohne entsprechende solidarpolitische Gegenmaßnahmen die Pandemie weiter zu einer Zunahme der Ungleichheit führt. Im Namen der Solidarität ist deshalb nicht an eine Kürzung der Sozialleistungen zu denken, sondern an eine Besteuerung der Gewinne der Krise.

v. l. Mag. Stefanie Christina Huber (Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ), Dipl.-Volksw. Simon Schnetzer MSc (Jugendforscher), Mag. Barbara Guwak (Geschäftsführerin GUPA organisationsberatung Gmbh), Ass.-Prof. Dr. Katja Winkler (Katholische Privatuniversität Linz), Mag. Christine Haberlander (LH-Stellvertreterin Land Oberösterreich) und DI Dr. Joachim Haindl-Grutsch (Geschäftsführer Industriellenvereinigung OÖ)

Corona bremst nicht den Willen zur Vorsorge

  • 78 Prozent haben geplante Vorsorgemaßnahmen nicht verschoben
  • Rund zwei Drittel in OÖ nicht von finanziellen Einbußen durch Corona betroffen
  • Für 61 Prozent spielt Nachhaltigkeit in der Vorsorge eine wichtige Rolle

Die Corona-Pandemie beeinflusst aktuell viele Bereiche unserer Gesellschaft. Die vorliegende Umfrage von IMAS Austria, im Auftrag von Erste Bank, Sparkassen und Wiener Städtische, untersuchte die Auswirkungen auf das Leben und die Vorsorgestimmung der Bevölkerung in Oberösterreich.

Knapp zwei Drittel der Oberösterreicher*innen (64 %) sind davon überzeugt, dass sich unser Alltag – also die Art wie wir denken, leben, einkaufen oder arbeiten – nach der Corona-Pandemie stark verändern wird. Die Hälfte der Befragten in Oberösterreich (50 %) haben bereits darüber nachgedacht, ihren Lebensstandard zu ändern und Einsparungen im Bereich des täglichen Lebens vorzunehmen.

„Zeitlich begrenzte Einsparungen bei Konsum, Kino- oder Restaurantbesuchen ist die eine Sache. Die finanzielle Vorsorge jedoch ist ein Langzeitprojekt, vergleichbar mit einem Marathon. Manche Kilometer fallen einem leicht, andere echt schwer. In Zeiten einer Krise heißt es daher durchhalten und sich vor Augen führen, dass sich das am Ende bezahlt macht. Denjenigen, die noch über eine private Vorsorge nachdenken, darf ich eines sagen – je früher Sie damit starten, umso vorteilhafter und ertragreicher ist es für Sie", erklärt Manfred Bartalszky, Vorstand der Wiener Städtischen und verantwortlich für den Bankenvertrieb Marke s Versicherung.

Corona kaum Einfluss auf Vorsorgeverhalten
Der Großteil der Befragten in Oberösterreich (63 %) gibt an, kaum oder gar nicht von finanziellen Einbußen durch beispielsweise Kurzarbeit, Jobverlust oder Umsatzrückgänge ausgelöst durch Corona betroffen zu sein. Zudem geben 78 Prozent der Oberösterreicher*innen an, vor der Krise geplante Vorsorgemaßnahmen auch tatsächlich getätigt zu haben. 15 Prozent haben dieses Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

„Das Vorsorgeverhalten der Menschen in Oberösterreich hat sich im Allgemeinen nicht stark verändert. 58 Prozent der Befragten haben gleich viel Geld in ihre private Pensions- und Gesundheitsvorsorge investiert“, berichtet Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor der Sparkasse OÖ und ergänzt: „Die finanzielle Vorsorge sollte keinesfalls aus den Augen verloren werden.“

Mit staatlicher Pension alleine wird es knapp
Wenn die Menschen in Oberösterreich an die eigene staatliche Pension denken, glauben lediglich 41 Prozent daran, dass es diese in der heutigen Form bis zu ihrem eigenen Pensionsantritt noch geben kann.

„Viele sind daher der Überzeugung, dass sie hinkünftig tendenziell mehr private ergänzende Vorsorge für den Lebensabend treffen werden müssen. Eine durchaus realistische Einschätzung bedenkt man, dass neben den demographischen Veränderungen nun auch noch die steigende Staatsverschuldung aufgrund der Corona Krise das Budget zusätzlich belastet“, meint dazu Bartalszky.

Sieben von zehn der Befragten in Oberösterreich (73 %) glauben nicht, dass sie allein durch die staatliche Pension ihrenaktuellen Lebensstandard halten werden können. Dies erklärt auch die hohe Bedeutung der privaten finanziellen Vorsorge.

Top-Vorsorgethemen: Gesundheit und Pension
Die Bedeutung der finanziellen Vorsorge ist für acht von zehn Umfrageteilnehmer*innen in Oberösterreich (80 %) gerade in Krisenzeiten hoch, was sich auch im Trendvergleich zeigt. Österreichweit werden demzufolge im Schnitt 161 Euro im Monat für die private Pensions- und Gesundheitsvorsorge investiert. Männer legen dabei durchschnittlich 204 Euro und Frauen 110 Euro monatlich zur Seite. Unter den Top-Vorsorgethemen in Oberösterreich, also jenen Lebensbereichen, für die man jedenfalls gerne bereit ist, privat ergänzend vorzusorgen, stehen zwei Themen ganz klar im Fokus: Das Thema Gesundheit (66 %) und die eigene Pension (60 %). Auf Platz drei folgt der Aufbau kurzfristig verfügbarer finanzieller Reserven (52 %) gefolgt von der Vorsorge für die Familie mit 51 Prozent auf Platz vier.Wenn Oberösterreicher*innen an finanzielle Vorsorge denken, nennt ein Viertel das Sparen bzw. die Schaffung finanzieller Rücklagen. Auf Platz zwei mit 19 Prozent der spontanen Nennungen liegt die Pensions- und Altersvorsorge, dicht gefolgt vom Sparbuch bzw. der Sparkarte (18 %) sowie von Kapitalmarktinstrumenten wie Fonds, Wertpapiere, Anleihen oder Aktien mit 15 Prozent.

Anlage-Klassiker auch in der Krise gefragt
Die Top 3-Vorsorgeprodukte der Menschen in Oberösterreich sind Sparbücher bzw. Sparkarten (60 %), gefolgt von der Lebensversicherung (46 %) und dem Bausparvertrag (39 %). Aber auch Investitionen am Kapitalmarkt sind attraktiv: Bereits 19 Prozent setzen auf Fondssparpläne und 14 Prozent auf Wertpapiere.

„Eine vernünftige Vorsorgestrategie beruht immer auf einem gut diversifizierten Portfolio. Auch wenn Sicherheit beziehungsweise ein geringes Risiko in Oberösterreich noch immer im Vordergrund stehen, rückt mittlerweile das Thema Rendite wieder stärker in den Fokus unserer Kunden“, so Walzhofer.

Nachhaltige Geldanlage gewinnt immer mehr an Bedeutung
Sechs von zehn Befragten (61 %) geben an, dass ihnen Nachhaltigkeit bei der persönlichen Vorsorge bzw. Veranlagung sehr bzw. eher wichtig ist. 41 Prozent sind darüber hinaus überzeugt, dass der Nachhaltigkeitsgedanke im Finanzbereich in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird – eine durchaus positive Entwicklung im Anlageverhalten der Oberösterreicher*innen.

Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ

Manfred Bartalszky, Vorstandsdirektor Wiener Städtische, zuständig für den Bankenvertrieb Marke s Versicherung

Sparkasse OÖ unterstützt Teach for Austria

Der gemeinnützige Verein Teach for Austria setzt sich für die Schaffung von Chancengleichheit bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlicher ein. Denn Bildung ist der Grundstein, um jungen Menschen Zukunftsperspektiven zu bieten und soziale Benachteiligungen auszugleichen. Gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten mit eingeschränktem Schulbetrieb und Distance Learning ist die Unterstützung von Schüler*innen aus einem sozioökonomisch benachteiligten Umfeld besonders wichtig. Das Fellowprogramm von Teach for Austria zielt genau darauf ab. Innerhalb dieses Programms werden engagierte Quereinsteiger*innen zu Bildungsbotschaftern ausgebildet. Sogenannte Fellows begleiten nach ihrer abgeschlossenen zweijährigen Ausbildung benachteiligte Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft.

Die Sparkasse OÖ unterstützt diese Initiative erneut und leistet so einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft.

„Wir engagieren uns für eine lebenswerte Zukunft und wissen um unsere Verantwortung für die Gesellschaft. Besonders in herausfordernden Zeiten wie diesen ist es für junge Menschen wichtig, einen Partner an der Seite zu haben. Daher unterstützen wir gerne die Initiative Teach for Austria“, so Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

v.l. Elke Genc (Regionalleitung OÖ Teach for Austria), Maximilian Pointner (Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ)

Einzigartiges Shopping- und Genusserlebnis unter einem Dach

Ab dem Frühjahr 2021 präsentiert sich das von der Sparkasse OÖ als Eigentümerin umgebaute Shoppingcenter Linzerie (ehemals Arkade) im modernen Design. In Linz entsteht mit der Linzerie ein neuer Lieblingsplatz zum Verweilen und Flanieren für alle Sinne. Und da Liebe durch den Magen geht, ist kulinarische Genusskultur auch ein Schwerpunkt-Thema der Linzerie. Der Mix aus bestehenden Mieter*innen und neuen Marken macht den Erfolg der Neupositionierung aus.

„In der Linzerie treffen künftig einzigartige Shoppingerlebnisse und vielfältige Gaumenfreuden aufeinander, und das alles vereint unter einem Dach. Damit wollen wir neue Standards in der Linzer Innenstadt setzen“, so Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Mit allen Sinnen genießen. Sowohl traditionelle österreichische Spezialitäten als auch internationale kulinarische Überraschungen warten auf die Besucher*innen der Linzerie. Neu einziehen wird das asiatische Restaurant Taste Kitchen, welches neben den beliebten Klassikern seinen Fokus auf Dim Sum und Sushi richtet. Das ebenfalls neue Ichi go ichi e verwöhnt künftig seine Gäste mit Ramen-Spezialitäten – den beliebten Nudelsuppen, die in der japanischen Kulinarik kaum mehr wegzudenken sind.

Ein weiteres gastronomisches Highlight wird im Innen- und Außenbereich des ersten Obergeschosses der Linzerie ihren Platz finden: der Food Market Linz by Sigi Goufas. Der erste dauerhafte Food Market präsentiert kreative Gerichte, ohne ein klassisches Restaurant zu sein. Mit sechs Schiffscontainern im modernen Design wird die kulinarische Vielfalt der Welt auf einem Markt zusammengeführt. Die Container enthalten eine voll ausgestattete Küche und bieten so auch kreativen Köch*innen, die erst kürzlich in die Gastroszene eingestiegen sind, die Chance, ihre kulinarischen Ideen zu verwirklichen. Die Sparkasse OÖ glaubt an Jungunternehmer*innen und unterstützt sie in herausfordernden Zeiten wie diesen. Interessierte Gastronom*innen können sich auf www.foodmarket-linz.at für einen Container bewerben.

Mit dem Dinnerclub Le Jardin, geführt von Gastronom Peter Schörgendorfer, öffnet in der Linzerie ein weiteres einzigartiges Gastro-Konzept seine Türen: unter der Woche ein gehobenes Restaurant mit Bar-Flair, am Wochenende dann mit Club-Atmosphäre. Neben Top-DJs aus aller Welt werden auch österreichische Star-Winzer den Dinnerclub beehren. Bereits bekannte Gastronomiebetriebe wie die Burgerei, die mit regionalen Speisen punktet, und das Victor’s, das künftig neben Mittags-Menüs auch Frühstücks- und After-Work-Angebote serviert, runden das Gastronomieangebot des neuen Shoppingcenters ab.

Rendering des Food Market Linz (Fotocredit: Nopp Innenarchitektur GmbH)

Dr. Johann Kastl ergänzt seit 1. Jänner 2021 das Vorstandsteam der Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse (AV). Kastl war Vorstand der Sparkasse Perg und leitete später den Personalbereich der Sparkasse OÖ. Zuletzt war der gebürtige Perger Leiter des Bereiches Vorstandsbüro & Compliance in der Sparkasse OÖ.

Der Vorstand der Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse setzt sich somit seit 1. Jänner 2021 aus Gerald Gutmayer, als Vorstandsvorsitzender sowie Mag. Lothar Musel und Dr. Johann Kastl als Vorstandsmitglieder zusammen. Die Anteilsverwaltung ist mit 57,28 % die größte Eigentümerin der Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bank AG.

Dr. Johann Kastl

Umfassende Produkt- und Förderberatung aus einer Hand

Die Sparkasse Oberösterreich ist fest in der Region verwurzelt und kennt die regionalen Gegebenheiten. Mit dem neuen Center für Geschäftskunden Agrar erhalten Kund*innen aus dem Agrarsektor umfassende Betreuung vor Ort am Hof oder im nächstgelegenen Center für Geschäftskunden. Damit berücksichtigt die Sparkasse OÖ die spezifischen Rahmenbedingungen im Agrarbereich und setzt ihren Weg der Betreuungsoptimierung konsequent fort.

„Regionalität, Nachhaltigkeit und Innovation sind zentrale Anliegen der Sparkasse OÖ und werden auch in der Gesellschaft zunehmend wichtiger. Die Nachfrage nach regionalen Erzeugnissen steigt, damit übernimmt die Agrarwirtschaft eine tragende Rolle. Jeder erfolgreiche Agrarbetrieb braucht einen starken Finanzpartner an seiner Seite. Der wollen wir in Zukunft auch für die Agrarwirtschaft sein“, erklärt Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor der Sparkasse OÖ.

Die Sparkasse OÖ will durch eine fachlich fundierte Beratung, faire Angebote und eine nachhaltige Kundenpartnerschaft einen Beitrag zum oberösterreichischen Agrarsektor leisten.

„Wir kennen die Bedürfnisse unserer Agrarkunden und unterstützen mit einem auf den Betrieb abgestimmten Gesamtpaket aus Produkt- und Förderberatung. Wir wissen um die Bedeutung des Agrarsektors für unsere Lebensmittelsicherheit, die Wirtschaft und den Wohlstand unserer Region. Unsere Kunden profitieren von gebündeltem Agrar-Know-how, fundiertem Finanz- und Branchenwissen sowie unserem Netzwerk im Agrarbereich“, so Hans-Jürgen Achleitner, Regionaldirektor Geschäftskunden Agrar und ergänzt: „Bereits vor Projektbeginn wissen unsere Kunden exakt über Finanzierung, Konditionen und Rahmenbedingungen Bescheid. Es gibt keine Überraschungen“.

Achleitner ist selbst Facharbeiter der Landwirtschaft und weiß daher genau worauf es ankommt.

Neue Technologien, moderne Arbeitsweisen und effizientes Handeln führen zu einem Wandel in der Agrarwirtschaft. Zudem wird der Agrarsektor zunehmend weiblicher und jünger, denn die nächste Generation folgt, und mit ihr auch die sich verändernden Ansprüche und Anforderungen an eine Bank. Die Sparkasse OÖ kann diesen Anforderungen entsprechen und wird einmal mehr ihrer Vorreiterrolle gerecht: Neben der persönlichen Beratung durch Spezialist*innen ermöglichen die modernsten online Business Banking-Lösungen der Sparkasse OÖ eine orts- und zeitunabhängige Abwicklung der Bankgeschäfte, die den Puls der Zeit treffen.

Das Leistungsspektrum reicht von der Abwicklung der täglichen Bankgeschäfte bis hin zur Unterstützung bei Finanzierungsprojekten und Absicherungen sowie bei der Beantragung und Abwicklung von Förderansuchen. Aufgrund unserer guten und langjährigen Zusammenarbeit mit den Förderstellen sind wir immer auf dem neuesten Stand.

Hans-Jürgen Achleitner, Regionaldirektor Geschäftskunden Agrar Sparkasse OÖ

Presseinformationen 2020

Neues Format zum einjährigen Jubiläum der Startrampe

Nach einem Jahr Startrampe oder anders ausgedrückt, nach mehr als 530 Beratungsstunden für die Betreuung von Gründer*innen und über 2.200 Raumbuchungen lassen sich bereits einige Erfolgsgeschichten erzählen. Eine davon ist die von Afreshed: Mit der Idee, Lebensmittel zu retten, sind die drei Gründer an die Startrampe herangetreten. Mittlerweile sind sie mit ihren Produkten, die aus der Weiterverarbeitung von Nahrungsmittel-Überschüssen entstehen, in mehreren Lebensmittelgeschäften gelistet und haben einen eigenen Online-Shop. Vom Business Case und den Terminen mit Vertriebspartnern bis hin zum Aufbau einer nachhaltigen und langfristigen Infrastruktur – die Startrampe powered by Sparkasse OÖ begleitet die Gründer*innen von Anfang an auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

„Als ein Unternehmen des Fortschritts ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, innovative Start-ups mit Know-how, finanzieller Beratung und einer umfassenden Infrastruktur zu fördern und zu unterstützen“, erklärt Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

Der 600 m2 große Working- & Creative-Space der Startrampe in der Tabakfabrik Linz bietet Raum für langfristige Kooperationen und kreative Zusammenarbeit.

Im Zuge des einjährigen Jubiläums holte die Startrampe zwei ihrer Erfolgsgeschichten vor den Vorhang und startete mit dem ersten PitchClash Österreichs ein völlig neues Format. Die beiden Start-ups Afreshed und Fit Up, das online Kurse für das ganzheitliche Wohlbefinden anbietet, traten in drei Kategorien gegeneinander an.

„Wir tun es zuerst und geben unseren jungen Gründern die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Vielleicht findet der ein oder andere Zuseher durch dieses virtuelle Event den Mut, selbst diesen Schritt zu gehen“, so Mag. Johannes Pracher, Leiter der Startrampe.

Welches Start-up den ersten #glaubandich PitchClash für sich entschieden und einen Gutschein für die Linzer Gastronomie sowie ein Stipendium für den neuen Startup & Entrepreneurship Lehrgang der FH OÖ gewonnen hat, ist ab 17. Dezember 2020 sowohl auf dem Facebook-Account der Startrampe als auch auf dem YouTube-Channel der Sparkasse OÖ zu sehen.

v.l. Maximilian Welzenbach, Lukas Forsthuber, Bernhard Bocksrucker (Afreshed) und Shahab Daban (Fit Up)

Ein Konto als zweite Chance und Beratung, die Mut macht

Seit mittlerweile 10 Jahren bietet die Zweite Sparkasse in Oberösterreich Menschen in schwierigen finanziellen Lebenssituationen die Chance, ihr Geldleben dauerhaft in den Griff zu bekommen. Dazu gehört neben einem Konto auch Beratung, die Mut macht und Sicherheit gibt. Aktuell betreuen mehr als 30 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen knapp 1000 Kund*innen auf ihrem Weg in geordnete finanzielle Verhältnisse. Seit der Gründung der Zweite Sparkasse haben mehr als 1500 Menschen die Betreuung in Anspruch genommen.

„Die Sparkasse OÖ bekennt sich seit ihrer Gründung zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und engagiert sich mit der Zweite Sparkasse seit bereits 10 Jahren für eine lebenswerte Zukunft. Wir sind eine Bank für alle Menschen und unterstützen daher auch jene, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind“, so Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Mehr als die Bereitstellung einer Bankverbindung

Ein Bankkonto ist mehr als ein Mittel zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, es ist Teil der gesellschaftlichen Infrastruktur und notwendig, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dennoch ist die Begleitung und Betreuung durch ausgebildete Berater*innen nötig, um die Kund*innen im verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu unterstützen. Genau dieses Gesamtpaket bietet die Zweite Sparkasse gemeinsam mit Wohlfahrtsorganisationen wie Schuldnerberatung, Schuldner-Hilfe, Caritas oder Neustart.

Die Betroffenen – zwei Drittel davon sind Männer – erhalten neben einem kostenlosen Habenkonto mit einem integrierten Versicherungspaket, eine Bankomatkarte sowie die Möglichkeit zur Nutzung des Internetbankings George. Das Betreute Konto, das die Zweite Sparkasse in Kooperation mit der Schuldner-Hilfe OÖ anbietet, richtet sich an Menschen, denen es schwerfällt, Zahlungsprioritäten zu setzen und einzuhalten. Dabei werden vom Einkommen des Kunden alle Fixkosten bezahlt. Der Rest kommt auf ein separates Konto, über das der Kunde frei verfügen kann.

Hilfe zur Selbsthilfe

Wenn die Schulden beglichen sind und das Kontoverhalten der Kund*innen der Zweite Sparkasse in geregelten Bahnen verläuft, werden sie – wenn der Kunde dies wünscht - an die Sparkasse OÖ übergeben.

„Es freut uns, wenn wir Kunden ‚verlieren‘, denn das bedeutet, dass sie es geschafft und ihre zweite Chance erfolgreich genutzt haben“, so Andrea Musileck, ehrenamtliche Leiterin der Zweite Sparkasse in Linz und ergänzt: „Sollte es länger dauern, bleiben wir dennoch an ihrer Seite. Solange die Kunden uns brauchen, sind wir für sie da“.

„Für mich ist es großartig, mein jahrzehntelang aufgebautes Wissen auch weiterhin einsetzen zu dürfen. Es ist ein gutes Gefühl, jemanden auf dem Weg zurück in ein geregeltes Finanzleben zu begleiten“, so die pensionierte Sparkasse OÖ-Mitarbeiterin Christa Hödl über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Zweite Sparkasse.

Das karitative Engagement mit der Zweite Sparkasse als größtes Sozialprojekt der Bank bekam in den letzten Jahren national sowie international Aufmerksamkeit durch die Verleihung diverser Auszeichnungen. Unter anderem wurde die Zweite Sparkasse im Jahr 2012 in die Gruppe der „Best Practice“ beim "Dubai International Award" der UNO aufgenommen.

Während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 wurden zum Schutz der Kund*innen und Ehrenamtlichen Kundenanliegen ausschließlich via E-Mail und Telefon abgewickelt. Seit Ende Mai können unter den geltenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen wieder Beratungsgespräche in Anspruch genommen werden, jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Die Gesundheit der Kund*innen und Mitarbeiter*innen steht an oberster Stelle. Die Zweite Sparkasse ist bestens für die Zukunft vorbereitet und kann sich umfassend um die finanzielle Gesundheit ihrer Kund*innen kümmern.

Andrea Musileck, ehrenamtliche Leiterin der Zweite Sparkasse in Linz

Innovationen digital erleben in der Sparkasse OÖ

Die Sparkasse Oberösterreich ist seit jeher ein Unternehmen des Fortschritts. Mit neuesten Technologien werden Impulse in der Region gesetzt, die den Alltag der Kund*innen erleichtern. Dies bewies das Bankinstitut kürzlich bei der dritten Auflage des IT Innovation Day, der dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie virtuell für Kund*innen und Mitarbeiter*innen stattfand.

Den Zusehenden wurden unter dem Motto „Innovationen digital erleben“ in acht spannenden Vorträgen die neuesten Entwicklungen der Bereiche Cyber Security, Robotics und Artificial Intelligence nähergebracht. Expert*innen der Sparkasse Oberösterreich und externe Spezialist*innen gaben in ihrem jeweiligen Fachgebiet einen Einblick in die faszinierende Welt des digitalen und technologischen Fortschritts.

In den Live-Vorträgen wurden Innovationen wie die erste sofort einsatzfähige Karte Österreichs, die „Debitkarte to go“, sowie „SwatchPay“ präsentiert. Zudem wurden die Grundprinzipien der IT-Sicherheit und die damit verbundenen Herausforderungen im Home Office thematisiert. Im Vortrag „Kunden(wissen) mehr…“ erfuhren die Zusehenden wie man Kundenwissen nutzt, um einen Mehrwert für Kund*innen und die Sparkasse OÖ zu erzielen. Ein weiterer Vortrag behandelte das Thema Robotic Process Automation und klärte dabei den Nutzen eines Softwareroboters für Kund*innen und Mitarbeiter*innen der Sparkasse OÖ.

Beim IT Innovation Day 2020 blickten Kunden und Mitarbeiter der Sparkasse OÖ gemeinsam in die Zukunft des Banking. Der Fokus bei allen Innovationen liegt hier klar beim Nutzen für unsere Kunden“, sagt Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ und setzt fort: „Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik wird immer wichtiger, jedoch sind wir davon überzeugt, dass die modernen Technologien nur eine Ergänzung zum zwischenmenschlichen Austausch darstellen.

v.l.: Maximilian Pointner (Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ),
Mag. Manfred Stadlinger (Bereichsleiter Strategisches Risikomanagement & Org IT)

Virtuelle Wissensvermittlung in der Sparkasse Oberösterreich

Heuer wäre der Weltspartag am 30. Oktober. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wird es aber nicht nur einen Weltspartag geben, sondern das Fest des Sparens und Geldanlegens wird auf einen Zeitraum von zwei Wochen ausgedehnt. Die Weltsparwochen von Erste Bank und Sparkassen finden heuer österreichweit von 19. bis 30. Oktober statt.

Gesundheit hat oberste Priorität
Da die Gesundheit der Menschen das Allerwichtigste ist und große Menschenansammlungen auch weiterhin vermieden werden sollen, haben sich Erste Bank und Sparkassen dazu entschieden, diesen traditionellen Tag auf zwei Wochen auszudehnen.

„Damit möchten wir Menschenansammlungen vermeiden und einen sicheren Bankbesuch für unsere Kund*innen gewährleisten“, so Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Es wird an alle Kund*innen appelliert, das zeitlich erweiterte Angebot wahrzunehmen und in der Filiale auf ausreichenden Abstand zu achten. Risikogruppen wie ältere Menschen ab 65 Jahren oder Personen mit Vorerkrankungen sollten weiterhin besondere Vorsicht walten lassen und die Stoßzeiten meiden. Somit soll für alle Kund*innen, die die aktuellen Angebote nicht verpassen wollen, ein sicherer Besuch gewährleistet sein. Es wird auch heuer die traditionellen Weltspartagsgeschenke geben, die innerhalb dieser zwei Wochen beim Betreuer abgeholt werden können. In der Sparkassengruppe gibt es außerdem wieder das 3%-Sparefroh Sparen. Kinder bis zum zehnten Lebensjahr bekommen damit eine garantierte Verzinsung von 3% pro Jahr für die ersten 500 Euro, die sie ansparen.

Auf das vielerorts beliebte Rahmenprogramm mit kleinen Snacks, Getränken oder Kinderaktivitäten muss in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen leider verzichtet werden.

Bargeldloses Bezahlen hat deutlich an Bedeutung gewonnen

Das Jahr 2020 ist geprägt von Veränderungen bedingt durch Covid-19. Die aktuellen Geschehnisse haben auch Auswirkungen auf das Spar- und Konsumverhalten der Menschen. Eine aktuelle Studie der IMAS International im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen, durchgeführt im Juni 2020, beleuchtete das Banking-Verhalten der Oberösterreicher*innen in Zeiten von Corona.

Finanzielle Absicherung als oberstes Sparziel
Für drei Viertel (75%) der Oberösterreicher*innen hat das Thema Sparen eine hohe Bedeutung. Der durchschnittliche monatliche Sparbetrag liegt in Oberösterreich bei 268 Euro und ist damit nur leicht höher als im Vorjahr (262 Euro). Knapp neun von zehn der Befragten (87%) sparen vor allem dafür, um sich und ihre Familie finanziell abzusichern bzw. legen das Ersparte als Notgroschen zur Seite. Jede*r zweite in Oberösterreich spart auf größere Anschaffungen wie ein Haus, eine Wohnung oder ein Auto. Für beinahe genauso viele (47%) ist die Alters- und Pflegevorsorge ein wichtiges Sparziel. 45% der Umfrageteilnehmer*innen schaffen Rücklagen für Renovierungen.