Presseinformationen

der Sparkasse Oberösterreich

„Innovationskraft und Zukunftsorientierung – dafür steht die Sparkasse OÖ. Auf dieser Plattform, unserem Pressecorner, erfahren Sie mehr über die vielfältigen Aktivitäten unseres Institutes. Wir informieren Sie hier über unser tägliches Geschäft, Branchen-News, unser Engagement im Bereich Soziales, Kultur und Sport und vieles mehr.“

– Mag. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ

Presseinformationen 2020

Innovationen digital erleben in der Sparkasse OÖ

Die Sparkasse Oberösterreich ist seit jeher ein Unternehmen des Fortschritts. Mit neuesten Technologien werden Impulse in der Region gesetzt, die den Alltag der Kund*innen erleichtern. Dies bewies das Bankinstitut kürzlich bei der dritten Auflage des IT Innovation Day, der dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie virtuell für Kund*innen und Mitarbeiter*innen stattfand.

Den Zusehenden wurden unter dem Motto „Innovationen digital erleben“ in acht spannenden Vorträgen die neuesten Entwicklungen der Bereiche Cyber Security, Robotics und Artificial Intelligence nähergebracht. Expert*innen der Sparkasse Oberösterreich und externe Spezialist*innen gaben in ihrem jeweiligen Fachgebiet einen Einblick in die faszinierende Welt des digitalen und technologischen Fortschritts.

In den Live-Vorträgen wurden Innovationen wie die erste sofort einsatzfähige Karte Österreichs, die „Debitkarte to go“, sowie „SwatchPay“ präsentiert. Zudem wurden die Grundprinzipien der IT-Sicherheit und die damit verbundenen Herausforderungen im Home Office thematisiert. Im Vortrag „Kunden(wissen) mehr…“ erfuhren die Zusehenden wie man Kundenwissen nutzt, um einen Mehrwert für Kund*innen und die Sparkasse OÖ zu erzielen. Ein weiterer Vortrag behandelte das Thema Robotic Process Automation und klärte dabei den Nutzen eines Softwareroboters für Kund*innen und Mitarbeiter*innen der Sparkasse OÖ.

Beim IT Innovation Day 2020 blickten Kunden und Mitarbeiter der Sparkasse OÖ gemeinsam in die Zukunft des Banking. Der Fokus bei allen Innovationen liegt hier klar beim Nutzen für unsere Kunden“, sagt Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ und setzt fort: „Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik wird immer wichtiger, jedoch sind wir davon überzeugt, dass die modernen Technologien nur eine Ergänzung zum zwischenmenschlichen Austausch darstellen.

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v.l.: Maximilian Pointner (Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ),
Mag. Manfred Stadlinger (Bereichsleiter Strategisches Risikomanagement & Org IT)

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Virtuelle Wissensvermittlung in der Sparkasse Oberösterreich

Heuer wäre der Weltspartag am 30. Oktober. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wird es aber nicht nur einen Weltspartag geben, sondern das Fest des Sparens und Geldanlegens wird auf einen Zeitraum von zwei Wochen ausgedehnt. Die Weltsparwochen von Erste Bank und Sparkassen finden heuer österreichweit von 19. bis 30. Oktober statt.

Gesundheit hat oberste Priorität
Da die Gesundheit der Menschen das Allerwichtigste ist und große Menschenansammlungen auch weiterhin vermieden werden sollen, haben sich Erste Bank und Sparkassen dazu entschieden, diesen traditionellen Tag auf zwei Wochen auszudehnen.

„Damit möchten wir Menschenansammlungen vermeiden und einen sicheren Bankbesuch für unsere Kund*innen gewährleisten“, so Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Es wird an alle Kund*innen appelliert, das zeitlich erweiterte Angebot wahrzunehmen und in der Filiale auf ausreichenden Abstand zu achten. Risikogruppen wie ältere Menschen ab 65 Jahren oder Personen mit Vorerkrankungen sollten weiterhin besondere Vorsicht walten lassen und die Stoßzeiten meiden. Somit soll für alle Kund*innen, die die aktuellen Angebote nicht verpassen wollen, ein sicherer Besuch gewährleistet sein. Es wird auch heuer die traditionellen Weltspartagsgeschenke geben, die innerhalb dieser zwei Wochen beim Betreuer abgeholt werden können. In der Sparkassengruppe gibt es außerdem wieder das 3%-Sparefroh Sparen. Kinder bis zum zehnten Lebensjahr bekommen damit eine garantierte Verzinsung von 3% pro Jahr für die ersten 500 Euro, die sie ansparen.

Auf das vielerorts beliebte Rahmenprogramm mit kleinen Snacks, Getränken oder Kinderaktivitäten muss in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen leider verzichtet werden.

Bargeldloses Bezahlen hat deutlich an Bedeutung gewonnen

Das Jahr 2020 ist geprägt von Veränderungen bedingt durch Covid-19. Die aktuellen Geschehnisse haben auch Auswirkungen auf das Spar- und Konsumverhalten der Menschen. Eine aktuelle Studie der IMAS International im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen, durchgeführt im Juni 2020, beleuchtete das Banking-Verhalten der Oberösterreicher*innen in Zeiten von Corona.

Finanzielle Absicherung als oberstes Sparziel
Für drei Viertel (75%) der Oberösterreicher*innen hat das Thema Sparen eine hohe Bedeutung. Der durchschnittliche monatliche Sparbetrag liegt in Oberösterreich bei 268 Euro und ist damit nur leicht höher als im Vorjahr (262 Euro). Knapp neun von zehn der Befragten (87%) sparen vor allem dafür, um sich und ihre Familie finanziell abzusichern bzw. legen das Ersparte als Notgroschen zur Seite. Jede*r zweite in Oberösterreich spart auf größere Anschaffungen wie ein Haus, eine Wohnung oder ein Auto. Für beinahe genauso viele (47%) ist die Alters- und Pflegevorsorge ein wichtiges Sparziel. 45% der Umfrageteilnehmer*innen schaffen Rücklagen für Renovierungen.

Sparbuch bzw. Sparkarte beliebteste Sparform
Hinsichtlich Spar- und Investitionsformen wird das Sparbuch bzw. die Sparkarte (76%) am häufigsten in Oberösterreich genutzt. Mit Abstand folgt das Bausparen (56%), das Sparen am Girokonto (49%) und die Lebens- bzw. Kapitalversicherung (40%). Ein Drittel investiert in Wertpapiere, 21% veranlagen in Gold und Edelmetalle.Gleichzeitig sind zwei Drittel der Befragten (67%) der Ansicht, dass das Sparbuch aktuell kein zeitgemäßes Sparprodukt mehr ist. Als Alternativen zum Sparbuch zählen aus Sicht der Oberösterreicher*innen neben Kapitalmarktinstrumenten (54%) wie Fonds, Anleihen und Aktien auch Immobilien (71%), Bausparen (62%), Pensionsvorsorge und Gold (jeweils 56%). Während der Corona-Krise haben 8% der Umfrageteilnehmer*innen ihr Geld in Aktien, Anleihen oder Fonds investiert, 3% haben ihr Geld in Gold veranlagt.

„Es ist uns ein Anliegen, ein Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen, dass es alternative Möglichkeiten zum Sparbuch gibt, um sein Geld anzulegen. Ein fundiertes Finanzwissen gibt dabei Sicherheit und führt zu einem größeren Interesse aktiv am Kapitalmarkt teilzunehmen“, erklärt Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Auch auf das Einkaufs- und Konsumverhalten hat die Corona-Krise einen Einfluss: 4% der Befragten in Oberösterreich geben mehr Geld aus als vor der Corona-Krise, 37% geben weniger aus. Beim Online-Shopping hält es sich die Waage: 16% nutzen Online-Shopping seit Beginn der Corona-Krise häufiger, ebenso viele nutzen es weniger. Der Rest gibt in etwa gleich viel Geld aus bzw. nutzt Online-Shopping in etwa gleich stark wie vor der Corona-Krise. Die Investition in größere Anschaffungen – wieAuto, Möbel oder Haushaltsgeräte – haben 15% der Oberösterreicher*innen trotz Corona-Krise umgesetzt, 6% haben geplante Anschaffungen vorerst zurückgestellt, 4% haben diese verworfen. Den geplanten Bau oder Kauf einer Immobilie haben 6% der oberösterreichischen Bevölkerung dennoch realisiert, 1% haben ihr Vorhaben vorerst zurückgestellt und 2% haben den geplanten Bau oder Kauf verworfen.

Bankgeschäfte werden vermehrt digital erledigt
Mit dem Beginn der Corona-Krise haben sich auch die Gewohnheiten der Menschen in Bezug auf das Bezahlen und Erledigen von Bankgeschäften deutlich verändert. Während 37% der Befragten in Oberösterreich häufiger kontaktlos bezahlen als vor der Corona-Krise, bezahlen 34% weniger häufig mit Bargeld. Ein Viertel der Umfrageteilnehmer*innen gibt an, ihre Bankgeschäfte vermehrt digital zu erledigen. Rund ein Drittel der Oberösterreicher*innen (32%) nutzt den Kontakt in einer Bankfiliale seltener als vor der Corona-Pandemie.

„Es ist spürbar, dass die Kundenbedürfnisse einen Wandel durchleben. Die Nutzung des digitalen Bankings hat vor allem in den letzten Monaten klar an Bedeutung gewonnen. Unsere Kunden schätzen die Vorteile der digitalen Möglichkeiten“, so Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Halbjahresergebnis zeigt guten Zuwachs im Kundengeschäft

Die Sparkasse OÖ ist gut ins Jahr 2020 gestartet. Im ersten Halbjahr 2020 wurde eine stabile Entwicklung des Kundengeschäftes verzeichnet.

Das Auftreten der Covid-19-Pandemie hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt. Es ist nicht nur ein Gesundheitsthema, sondern auch eine wirtschaftliche Ausnahmesituation, die weiter anhält. Die Sparkasse OÖ war und ist hier starker finanzieller Partner an der Seite ihrer Kund*innen. Im ersten Halbjahr konnten Unternehmen mit Überbrückungsfinanzierungen im Volumen von rund 275 Mio. Euro und mit Kreditstundungen in Höhe von insgesamt 35 Mio. Euro unterstützt werden. Damit wurde, aufgesetzt auf die Hilfs- und Förderprogramme der Regierung, schnelle finanzielle Linderung für unsere Kund*innen erreicht. Kreditstundungen für rund 2.900 Retailkund*innen erfolgten im Ausmaß von 15 Mio. Euro.

Trotz anhaltenden Niedrigzinsumfeldes verzeichnet die Sparkasse OÖ bei den Spareinlagen eine Steigerung von knapp 5 % auf 4,8 Mrd. Euro. Die betreuten Kundengelder kletterten um rund 5 % auf 18,7 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme stieg auf 14,5 Mrd. Euro. Die Kernkapitalquote liegt stabil bei rund 17 %, die Summe der Eigenmittel liegt stabil bei 1,1 Mrd. Euro, bei einer Eigenmittelquote von knapp 21 %. Beim Provisionsergebnis erzielte die Sparkasse OÖ eine deutliche Steigerung von rund 7 % auf 59 Mio. Euro, hier konnte vor allem im Wertpapiergeschäft ein deutlicher Zuwachs erreicht werden. Das Zinsergebnis lag im ersten Halbjahr stabil bei 90 Mio. Euro. Das Halbjahresergebnis ist geprägt durch eine gute Vorsorge im Bereich der Risikokosten, um damit für potenzielle, sich aus Covid-19 ergebende Risiken vorbereitet zu sein. Gleichzeitig entwickelte sich das Volumen der Einzelwertberichtigungen positiv, bei einer NPL-Ratio von 2,3 %. Zudem blieb die Sparkasse OÖ auch von nachteiligen Entwicklungen an den Finanzmärkten nicht gänzlich unberührt. In Summe erreichte die Sparkasse OÖ mit 18 Mio. Euro ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern.

„Wir sind an der Seite unserer Kund*innen und konnten aufgrund der hervorragenden Leistungen unserer Mitarbeiter*innen schon mit Beginn von Covid-19 im März unseren Beitrag dazu leisten, dass die regionale Wirtschaft in OÖ wieder anspringt und auch positiv in die Zukunft blicken kann. Es ist unsere unternehmerische Verantwortung, Vorsorge zu treffen, um unserer Rolle als finanzieller Partner auch in Zukunft gerecht zu werden. Das ist in unserem Halbjahresergebnis spürbar“, so Vorstandsvorsitzende Stefanie Christina Huber.

Die aktuelle Entwicklung der Covid-Pandemie und die damit einhergehenden konjunkturellen Aussichten können noch nicht final abgeschätzt werden. Eine Aussage zum Gesamtjahr zu treffen, ist daher nicht möglich.

Mag. Stefanie Christina Huber (Kommerzkunden & Finanzen) Stefanie Christina Huber studierte nach der Matura am Stiftsgymnasium Wilhering angewandte Statistik an der JKU Linz. Nach dem Studium trat sie in die Abteilung Treasury der Sparkasse Oà ein. Danach folgten Leitungspositionen in den Abteilungen Zins- und Devisenhandel sowie Bilanzstruktur- und Liquiditätsmanagement. Ab Mai 2015 hatte sie die Leitung des Bereiches Treasury inne. Seit 1. Jänner 2019 ist sie Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Oà .

Zahl der Renovierungsprojekte und Nachfrage nach Immobilien im Grünen steigen

Die eigenen vier Wände waren schon immer und sind ein wichtiger Rückzugsort. Durch Covid-19 und den damit verbundenen Ausgangs- und Reisebeschränkungen bekam das Thema Bauen und Wohnen einen neuen Stellenwert. Eine aktuelle IMAS-Umfrage im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen beschäftigte sich mit den veränderten Wohnbedürfnissen der Oberösterreicher*innen.

Die Mehrheit (62%) der Befragten in Oberösterreich ist auch während der Corona-Krise mit ihrer aktuellen Wohnsituation sehr zufrieden, vor der Krise waren es 68%. Nur 12% geben an, eher bis wenig zufrieden zu sein.

„Der coronabedingte Lockdown im Frühjahr führte dazu, dass die Menschen ihre Immobilie einem Stresstest unterzogen. Denn Home Office und Home Schooling benötigen ausreichend Platz, um sich nicht gegenseitig zu stören“, erklärt Ernst Mittermair, Geschäftsführer s Real.

Das gute Ergebnis in punkto Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation ist auch darauf zurückzuführen, dass 66% der Oberösterreicher*innen ein eigenes Haus oder Wohnung besitzen und nur 34% in Miete leben.

Hinsichtlich Wohnträume äußern knapp die Hälfte (49%) der Oberösterreicher*innen keine Veränderungswünsche an ihrem Wohnobjekt. 10% möchten gerne Veränderungen im Außenbereich vornehmen und denken dabei an die Umgestaltung ihres Gartens, Balkons oder ihrer Terrasse in Wohlfühloasen. Weitere Veränderungswünsche beziehen sich auf den Erwerb eines Eigenheims (10%), ein Leben auf dem Land (9%) und mehr Platz (8%).

„Unsere Kunden investieren vermehrt in ihre eigenen vier Wände und in die Umgestaltung ihres Außenbereiches. Zudem werden Immobilien im Grünen noch stärker nachgefragt als bisher“, so Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

Finanzierungen unterstützen dabei, diese Träume zu realisieren. Im Allgemeinen sehen 71% der Bevölkerung in Oberösterreich die Absicherung und Sicherheit bei Finanzierungen als sehr wichtig. Auch vor Corona schätzten 69% die Wichtigkeit als hoch ein. Aus der Umfrage geht zudem hervor, dass 30% der Umfrageteilnehmer die Möglichkeit einer flexiblen Rückzahlung in Zeiten von Corona als sehr viel wichtiger einstufen als noch vor Ausbruch der Pandemie. Für 61% hat die Relevanz der flexiblen Rückzahlung etwas zugenommen bzw. ist in etwa gleichgeblieben.

Sparkasse OÖ startet neue Lehrlingsausbildung

Der digitale Wandel ist in der Sparkasse Oberösterreich deutlich spürbar. Neben der digitalen Banking-Plattform George, den neuen Filialen mit modernster technologischer Ausstattung und zahlreichen weiteren Umsetzungen im Bereich Banking der Zukunft startete die Sparkasse OÖ im August 2020 die Ausbildung von Lehrlingen mit Schwerpunkt Digitalisierung. Die Sparkasse OÖ ist damit Vorreiter in der Sparkassen-Gruppe.

„Als zukunftsorientiertes Unternehmen setzen wir auf Innovation und Fortschritt. Dazu gehört auch, in der Lehrlingsausbildung neue Wege zu gehen. Denn die Investition in Mitarbeiter und junge Menschen ist eine Investition in die Zukunft“, erklärt Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

Die neue Lehrlingsausbildung mit Schwerpunkt Digitalisierung ergänzt das herkömmliche Lehrangebot der Sparkasse OÖ. Die Lehrinhalte decken ein breites Spektrum des Bankgeschäftes ab: von der praxisnahen Ausbildung in den internen Abteilungen bis hin zu Einblicken in die Filialen. So lernen die jungen Menschen das Bankgeschäft in all ihren Facetten kennen und erweitern ihr Wissen im Bereich der Digitalisierung.

In diesem Jahr bekamen drei Lehrlinge die Chance ihre Banklehre mit Schwerpunkt Digitalisierung zu absolvieren, 16 neue Lehrlinge traten ihre Ausbildung in den Filialen an. Aktuell bildet die Sparkasse OÖ insgesamt 47 Lehrlinge aus.

„Ich habe mich schon immer für das Bankwesen interessiert und der IT-Bereich zählt zu meinen Leidenschaften. Deshalb war für mich klar, dass ich meine Lehre in diesem Feld machen möchte. Als ich sah, dass die Sparkasse OÖ eine Lehre mit Schwerpunkt Digitalisierung anbietet, habe ich die Chance ergriffen und mich gleich beworben. So kann ich meine beiden Interessensgebiete gut verbinden“, erzählt Luca Seidlmann, Sparkasse OÖ-Lehrling mit Schwerpunkt Digitalisierung.

Lehrausbildung mit SP Digitalisierung
Lehrausbildung mit SP Digitalisierung

Sparkasse OÖ schreibt Wettbewerb um Mietfläche im neuen Shoppingcenter aus

Alles neu, macht der März 2021 – rundum in neuem Stil und mit dem neuen Namen Linzerie schafft die Sparkasse OÖ mit der Renovierung der Arkade ein modernes Shoppingerlebnis in einem pulsierenden, modernen Einkaufscenter in der Linzer Innenstadt. Heimatverbundene Tradition und weltoffenes Flair treffen im Projekt, das vom Architekturbüro Atelier Plötzl Plötzl Arch+Ing in Linz in Zusammenarbeit mit der Berliner dan pearlman Group mit ihrer Kreativ-Agentur spring umgesetzt wird, aufeinander. Handverlesene Produkte aus der Region und eigentümergeführte Boutiquen laden zum Shoppen, Genießen und Verweilen ein.

„Wir haben uns bewusst für den Namen Linzerie entschieden, weil wir DER neue Lieblingsplatz für die Linzer*innen sein wollen. Wir sind am besten Platz von Linz und wollen mit unserer Linzerie das Herz des Grätzls Spittelwiese/Herrenstraße sein. In der Linzerie soll man sich wohlfühlen – es soll ein Treffpunkt für alle sein“, so Sparkasse OÖ-Vorstandsvorsitzende Stefanie Christina Huber.

Manufaktur, Kultur und Genuss. Sowohl architektonisch, als auch in der Belebung des neuen Einkaufscenters soll die neue Atmosphäre sicht- und spürbar werden. Die vier Eingänge in die Linzerie über die Landstraße, die Spittelwiese, Herrenstraße und die Promenade sowie der Zentralbereich, werden individuell gestaltet und die Ausrichtung des Centers mit den Schwerpunkten Manufaktur, Kultur und Genuss abbilden. Hohe Aufenthaltsqualität durch attraktive Gastronomie und einen modernen Branchenmix – das ist in der Linzerie ab 2021 garantiert. Bestehende Mieter*innen und neue Marken – dieser Mix macht den Erfolg der Neupositionierung aus. Aktuell laufen die Umbauarbeiten des Zentralbereiches und der Äste Landstraße und Promenade. Zudem wird derzeit auch noch mit weiteren potenziellen Mieter*innen verhandelt, die in die Linzerie einziehen könnten. Neben Shopping- und Gastronomieangeboten wird die Sparkasse OÖ im Bereich der Landstraße einen völlig neugestalteten SB-Bereich einrichten und Rund-um-die-Uhr-Bargeldservice anbieten.

Noch heuer startet die Neugestaltung des Sparkassen-Platzes als innerstädtischer Hof mit Verbindung zur Herrenstraße, der eine attraktive Fläche für Gastronomieangebote bieten wird. In gemütlicher Atmosphäre die warmen Jahreszeiten genießen, das soll ab Frühling 2021 möglich sein.

Wettbewerb für neue Mieter*innen. Unterschiedliche Branchen sollen die Linzerie beleben. Daher wird ein Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich Jungunternehmer*innen, wie bereits bestehende Shop- beziehungsweise Gastro-Besitzer*innen beteiligen können. Der/Dem erfolgreichen Bewerber*in wird abhängig vom Konzept eine mietfreie Shop- bzw. Gastro-Fläche in der Linzerie (nur Nebenkosten sind zu bezahlen) für das Jahr 2021 zur Verfügung gestellt. Bewerbungen sind ab sofort unter www.linzerie.at/mieter-werden möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2020.

Gerald Gutmayer wurde vom Sparkassenrat mit 1. Juli 2020 zum Vorstandsvorsitzenden der Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse (AV) berufen.
Er übernimmt damit die Agenden von Dr. Markus Limberger, der mit 30.6.2020 von der Funktion des Vorstandsvorsitzenden zurückgetreten ist.
Der Wilheringer Gutmayer war zuvor bereits seit 1975 in verschiedenen Funktionen in der Sparkasse OÖ tätig.

Zudem wurde Mag. Lothar Musel ebenfalls mit 1. Juli 2020 ins Vorstandsteam der AV berufen. Der ehemalige Vorstand der Sparkasse Schärding war über viele Jahre in der Region Innviertel tätig.
Die Anteilsverwaltung ist mit 57,28% die größte Eigentümerin der Sparkasse OÖ.

Im Sparkassenrat wechselte der Vorsitz von Johann Neunteufel auf Mag. Rudolf Kraus.

Banking der Zukunft wird rasch Realität.

Oberösterreich und die Welt erleben durch die Entwicklungen rund um Corona noch nie dagewesene Zeiten, nicht nur aus Sicht der Gesundheit. Auch das Wirtschaftssystem leidet unter den Folgen des Shut down. Unternehmen haben mit massiven Ausfällen zu rechnen, einige kämpfen um ihre Existenz. Für viele Menschen sind Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Realität geworden, auch wenn sich durch die schrittweise Rücknahme der Corona-Maßnahmen der Regierung ein leichtes Aufatmen einstellt.

Die Sparkasse OÖ hat sich in diesen herausfordernden Zeiten ganz besonders als starker Partner an die Seite ihrer Kunden gestellt. Unseren Kunden konnte bis jetzt mit Überbrückungsfinanzierungen im Volumen von 213 Mio. Euro beziehungsweise Stundungen von Krediten im Ausmaß von 35 Mio. Euro Linderung der finanziellen Belastungen verschafft werden. Zusätzlich profitieren unsere Kunden von unseren umfassenden Services im Förderungsbereich. Unseren Kunden in schwierigen Zeiten unter die Arme greifen zu können, ist nur möglich, weil die Sparkasse OÖ solide wirtschaftet, eine gute Eigenkapitalausstattung aufweist und somit die notwendige Liquidität für Unterstützungsmaßnahmen für Privat- und Unternehmenskunden gegeben ist.

Das zeigt auch ein Blick auf die erfolgreichen Geschäftszahlen 2019:
Die Bilanzsumme legte im Jahr 2019 um 4,2% auf 13,3 Mrd. € zu. Die Primärmittel stiegen um 5,1% (+502 Mio. €) auf 10,4 Mrd. €, das Volumen der Spareinlagen legte um 219 Mio. € auf 4,75 Mrd. € zu. Die Kundenkredite verzeichneten eine Erhöhung auf knapp 8,7 Mrd. € (+3,4% oder +287 Mio. €). Das betreute Finanzierungsvolumen (Kundenkredite, Haftungen, Leasing und Bauspardarlehen) kletterte um 4,03% auf 10,5 Mrd. €, die betreuten Kundengelder lagen bei 18,4 Mrd. € (+1,3 Mrd. € bzw. +8,06%). Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich 2019 um 2,7% auf knapp 84 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote erhöhte sich von 15,64% auf 17,48%. Die Eigenmittelquote kletterte von 20,0% deutlich auf 21,91% im Jahr 2019. Die Summe der Eigenmittel lag stabil bei 1,1 Mrd. Euro.

Diese finanzielle Ausstattung macht es möglich, die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen für unsere Kunden in der Covid-19-Phase und darüber hinaus in vollem Ausmaß tragen zu können. Die unerwarteten Herausforderungen machen notwendig, höchstes Augenmerk auf einen funktionierenden Kreislauf von optimalem Service angepasst an die Bedürfnisse unserer Kunden bei gleichzeitigem Fokus auf Wirtschaftlichkeit für unser Institut selbst zu legen. Nur so ist gesichert, dass wir auch in Zukunft Stütze in Krisenzeiten sein können.

Kundenbedürfnisse im Wandel. Digitalisierung ist in der Breite der Gesellschaft angekommen. Die Sparkasse OÖ hat in den 170 Jahren ihres Bestehens stets ihre gute Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten bewiesen. Damals wie heute ist spürbar, dass sich Kundenbedürfnisse und -gewohnheiten stetig verändern: So bemerkbar an der deutlich erhöhten Zahl an George-Zugriffen auf einen Höchststand von 1,7 Mio. täglich in der Corona-Phase. Mit unserer dualen Strategie haben wir uns gut vorbereitet, dieser Weg erfährt nun Beschleunigung. Auch in unseren Arbeitsprozessen sind Modelle wie Home Office beinahe zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

Wir sind da, wo unsere Kunden uns brauchen. Angepasst an den verstärkten Wunsch unserer Kunden, jederzeit und von allerorts aus ihre Bankgeschäfte erledigen zu können, setzen wir bei unserer Filialstrategie für die Zukunft auf Fokussierung, Optimierung und Investition und weiten gleichzeitig unsere Online- und Selbstbedienungsservices aus. Die aktuelle Zeit hat deutlich gemacht, dass unsere Filialen weniger frequentiert sind, dass unsere Kunden ihre Geschäfte sehr gerne online oder telefonisch erledigen. Daher werden wir Kleinstandorte zu Kompetenzzentren zusammenfassen, um dort umfassenden Service für unsere Kunden in den Bereichen Finanzierung, Veranlagung und Vorsorge anbieten zu können. Denn wir wissen, für finanzielle Lebensentscheidungen sind unsere Kundenbetreuer die richtigen Ansprechpartner und wichtige Ratgeber. Wir planen mittelfristig 137 Standorte in unserem Marktgebiet in OÖ und im westlichen Mostviertel zu haben, 34 davon als Selbstbedienungsstandorte. In diesem Jahr und 2021 werden wir an insgesamt 23 Standorten Veränderungen vornehmen. Damit kommen wir unserem Ziel entscheidend näher.

„Unsere Filialen, die sich an den geänderten Bedürfnissen und Ansprüchen unserer Kunden orientieren, werden schrittweise optimiert. Mit unserer ‚Filiale der Zukunft‘ haben wir 2018 den Grundstein dafür gelegt, was wir unter Banking der Zukunft verstehen“, so Vorstandsvorsitzende Stefanie Christina Huber.

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender. Ing. Johann Neunteufel stand seit dem Jahr 2009 an der Spitze des Aufsichtsrates des Sparkasse OÖ. Er steht für eine weitere Funktionsperiode nicht zur Verfügung und hat sein Amt kürzlich an seinen Nachfolger, den Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Mag. Rudolf Kraus, übergeben.

Corona-Krise bietet Chance zum Investieren

Laut einer Integral-Studie im Auftrag der Erste Bank sehen 34% der österreichischen Anleger durch die Corona-Pandemie eine vielversprechende Gelegenheit, um an den Aktienmärkten mitzumischen.

„Ja“ zu Wertpapieren in der Corona-Krise
44% der Männer sehen gute Chancen, mit Geldanlagen an den Aktienmärkten, Gewinne erzielen zu können. Im Gegensatz zu den Anlegerinnen, wo nur jede Vierte (24%) die aktuelle Börsenlage als Potenzial für gute Investments einschätzen würde.

„Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Orientierung der Sparer in Richtung Wertpapierveranlagung deutlich spürbar. Denn eine Auswirkung der Corona-Pandemie ist auch, dass uns das niedrige Zinsniveau noch länger erhalten bleiben wird“, erklärt Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse Oberösterreich.

Um den Betrag, der Monat für Monat investiert wird, erhalten die Anleger bei niedrigeren Kursen mehr Anteile am Fonds und profitieren umso mehr von einer Erholung, die von den Experten allgemein erwartet wird. Kurzfristig wird die Realwirtschaft durch die Eindämmungsmaßnahmen aufgrund der Pandemie weiterhin leiden. Mittel- bis langfristig werden die Nachholeffekte die Volkswirtschaft und damit die Börsen positiv beeinflussen. Der Weg zur Normalisierung wird zudem durch massive Fiskalpakete und geldpolitische Maßnahmen begleitet.

Spar- und Anlageformen im Überblick
Während Sparklassiker, wie das Sparbuch mit 58% (-4PP), der Bausparvertrag mit 41% (-9PP) oder die Pensionsvorsorge mit 27% (-5PP) in der Attraktivität im Vergleich zum Vorjahr zurück fallen, legen Wertpapiere (Fonds, Aktien und Anleihen) um 3 Prozentpunkte auf 30% zu. Anlageformen wie Gold (14%, -8PP) und Immobilien (13%, -3PP) müssen aber ebenfalls einen Dämpfer erfahren. Mit 81% (-2PP) wollen heuer nahezu gleich viele Befragte generell Geld in den nächsten zwölf Monaten veranlagen. Die durchschnittlich geplante Veranlagungssumme liegt dabei gleichermaßen im Trend des letzten Jahres und beläuft sich auf 4.400 Euro (+200 Euro).

„Allgemein ist es ratsam, nicht alles auf einmal zu investieren und auf eine Karte zu setzen, sondern fallende Kurse zum Einstieg beziehungsweise Nachkauf zu nutzen, am besten mit einem Fondsplan“, so Huber.

Sichtbare Zunahme der Kredithöhe
Die Zahl derjenigen, welche eine größere Anschaffung planen, ist im 12-Monats-Trend um 10 Prozentpunkte gesunken. Nur mehr 31% geben an, ein geldintensives Vorhaben zu planen. Über einen Bankkredit oder ein Bauspardarlehen wollen das Vorhaben aber 14% (+3 PP) finanzieren und planen offensichtlich eine höhere Summe dafür aufzunehmen: Die geplante Kredithöhe steigt um 57% von im Schnitt 59.600 Euro vor einem Jahr, auf nun 93.800 Euro. Aufgrund der aktuell zugespitzten Situationin der Corona-Krise wird sich zeigen, inwieweit an diesen Plänen festgehalten werden kann.

Bei Zustellung schnelle Zahlung via Mail oder SMS

Der Blumenladen ums Eck, das Gasthaus in der Nähe – viele Betriebe mussten wegen des Coronavirus ihre Geschäfte schließen oder schnell über alternative Geschäftsmodelle nachdenken. Viele davon haben aber weder einen Online-Shop noch eine digitale Bezahlmöglichkeit.

„Das können wir jetzt ganz rasch ändern. Gemeinsam mit Global Payments haben wir dafür eine neue, einfache Lösung. Wir stellen dafür Online-Bezahllösungen zur Verfügung, die Unternehmer, die z.B. jetzt plötzlich Hauszustellungen machen, sehr schnell einsetzen können“, erklärt Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ, die Vorteile aus der Kooperation von Erste Bank und Sparkasse mit dem Unternehmen Global Payments.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die man nutzen kann: Entweder man verwendet eine reine Weblösung, mittels derer der stationäre Händler an Kunden einen Bezahllink für bestellte Ware verschickt. Oder man nimmt sich ein kompaktes, mobiles und leicht zu desinfizierendes Bezahlterminal, das man bei der Hauszustellung mitbringt.

Schnelle Onlinezahlung ohne Online-Shop
Bei der Weblösung meldet sich der Unternehmer via Web-App in seinem Browser an und erstellt dort einen Bezahl-Link für den Kunden. Dieser wird dem Kunden per E-Mail, SMS oder WhatsApp übermittelt. Dahinter wird von Global Payments eine Bezahloberfläche zur Verfügung gestellt, wie man sie aus Webshops kennt. Darin findet man den Namen des Händlers und die Bezeichnung der bestellten Waren und bezahlt mit Debit- oder Kreditkarte. Sobald der Kunde bezahlt hat, wird geliefert.Das Zahlungsportal „GP webpay“ kann auch vom Händler mittels Plug-in in einen bestehenden Webshop integriert werden. Besonders vorteilhaft ist das für Händler mit verderblicher Ware, weil in Echtzeit geliefert werden kann.

Kontaktlos mobil bezahlen mit POS-Terminals
Die andere Möglichkeit ist ein mobiles Bezahlterminal, das man bei Lieferung mitbringt. Damit können Bezahlungen hygienisch und sicher auch vor Ort durchgeführt werden, denn sie ermöglichen kontaktlose Zahlungen mit Kredit- und Debitkarte. Die Geräte sind aufgrund ihrer kompakten Bauart auch leicht zu desinfizieren. Die Lieferung des mobilen Gerätes für Händler erfolgt innerhalb von zwei bis fünf Werktagen nach Vertragsunterzeichnung. 

Huber: „In der Sparkassengruppe wollen wir als regional verwurzelte Bank regionale Händler die kurzfristig ihr Geschäftsmodell ändern mussten, bestmöglich unterstützen. So können sie ihre Zahlungen sicher und rasch erhalten und dadurch auch prompt liefern.“

Die monatliche Grundgebühr von 19,90 Euro für diese Services entfällt aufgrund der aktuellen Corona-Krise für die ersten drei Monate.


Weitere Informationen finden Sie hier.

Frauen gründen später, aber nachhaltiger

Eine aktuelle IMAS-Studie im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen beleuchtet die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Unternehmensgründungen. Der Trend zur Selbständigkeit in Österreich ist keinesfalls einem Geschlecht zuzuschreiben, denn es gründen beinahe gleichviele Frauen wie Männer ein Unternehmen. Charakteristisch für Gründerinnen ist, dass die Unternehmen längeren Bestand haben, sie später, weniger riskant und ertragreicher gründen.

„Wir sind überzeugt davon, dass Vielfalt ein zentraler Erfolgsfaktor ist, der sowohl in der Sparkasse Oberösterreich erkennbar ist, als auch ein großes Thema in der Zukunft unserer Gesellschaft darstellt. Es ist daher erfreulich, dass der Frauenanteil bei Unternehmensgründungen in Österreich aktuell 45 Prozent ausmacht“, erklärt Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ.

Familie vs. höherer Verdienst

Die größten geschlechtsspezifischen Unterschiede bestehen bei den Gründungsmotiven. 23 Prozent der Gründerinnen in Österreich streben eine höhere Flexibilität an, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können, für nur 13 Prozent der Männer war dies bei der Gründung ausschlaggebend. Ein Großteil der Männer (45%) legt ihren Fokus auf höheren Verdienst und Selbstbestimmung, so war das nur für 31 Prozent der Unternehmerinnen eine Ursache für die Gründung. Auch in Bezug auf den Anlass der Unternehmensgründungen zeigen sich Unterschiede: 45 Prozent der männlichen Befragten geben an, dass sie aufgrund einer prekären Arbeitssituation, wie Kündigung oder Konkurs des Arbeitgebers, ein Unternehmen gründeten, für nur 31 Prozent der Frauen war dies das Motiv für die Selbständigkeit.

„Die Studie zeigt, dass das Thema Familie vorherrschend noch bei den Frauen angesiedelt ist, denn sie denken bei der Unternehmensgründung die familiären Faktoren – neben Selbstbestimmung und höherem Verdienst - gleich mit“, erklärt Karin Kiedler Leiterin der Marktforschung der Erste Bank.

Herausforderung & Risiko

Beide Geschlechter geben an, dass sie die behördlichen Hürden bei der Gründung als Herausforderung empfinden, wobei Männer die finanziellen Voraussetzungen (31%) wesentlich problematischer einschätzen als Frauen(21%). Jedoch geben 15% der Frauen das fachliche Know-how als Hemmnis an, nur neun Prozent der Männer erachten dies als Schwierigkeit.Zum Zeitpunkt der Gründung empfanden 78 Prozent der Gründerinnen und 73 Prozent der Gründer das Risiko als eher gering. Jedoch gibt es klare Unterschiede der Geschlechter in Bezug auf die Herangehensweise: Frauen bereiten sich sehr detailliert auf die Gründung vor, während Männer die Erstellung des Businessplans oftmals auslagern und somit über ein geringeres Detailwissen verfügen.

Frauen bei Finanzierung zurückhaltender

Laut der Umfrage geben etwa halb (16%) so viele Frauen wie Männer (35%) an, in Zukunft für die Unternehmensgründung eine Finanzierung zu benötigen. Meist auch deshalb, weil sie kleinere Unternehmen gründen. Männer tendieren eher dazu mit einer mutigeren Einstellung in die Selbständigkeit zu gehen und planen gleich mehr Finanzierungsvolumen ein.

„Aus unseren Erfahrungen in der Gründerbetreuung ist ersichtlich, dass letztendlich 29 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen eine Finanzierung in Anspruch nehmen. Daran ist erkennbar, dass es beim Thema Finanzierung im Endeffekt kaum einen geschlechtsspezifischen Unterschied gibt“, so Huber.

Ein deutlicher Unterschied ist bei der Finanzierungshöhe erkennbar. Frauen finanzieren durchschnittlich ein Volumen von knapp 30.000 Euro, während es beim männlichen Pendant 53.000 Euro sind. Dieser Unterschied resultiert zum Großteil aus den verschiedenen Branchenschwerpunkten der Geschlechter. Die Sparte Gewerbe und Handel wird deutlich stärker von Frauen abgedeckt, Männer sind überwiegend im kostenintensiven IT-Sektor aktiv.

Wirtschaft & Ethik: Die Zukunft der Arbeit

Mag. Stefanie Christina Huber
Vorstandsvorsitzende Sparkasse OÖ

Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Robotik sind nur drei Schlagworte im Zusammenhang mit dem rasanten Fortschritt in der heutigen Zeit, die durch steten Wandel quer durch alle Branchen geprägt ist. Neue Technologien verändern die Arbeitswelt. Veränderte Jobbilder sind nur ein untrügliches Zeichen, dass neue Zeiten angebrochen sind. Damit eröffnen sich neue Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Denn es ist das Zusammenspiel zwischen Mensch und digitalen Lösungen, das zum Erfolg führt.

Kundennutzen im Fokus

Die Sparkasse Oberösterreich nutzt Innovationen um einerseits flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren und andererseits effizienter, schneller und smarter in der Abwicklung unserer Kundenservices zu werden. Die Zugänge zum Management des eigenen Geldlebens sind vielfältiger geworden. Mit dem Internetbanking „George“ geben wir die Richtung vor und gewährleisten die Verfügbarkeit von Bankdienstleistungen jederzeit, einfach und smart.

Innovation in der Arbeitsorganisation

Die Sparkassen waren schon immer Innovationstreiber, nicht nur im Produktbereich, sondern auch in der Organisation der Arbeitswelt. Jüngstes Beispiel ist die neu initiierte Lehrausbildung mit Schwerpunkt Digitalisierung. Die ersten Lehrlinge starten im Herbst dieses Jahres in der neuen Ausbildungsschiene. Bestärkt durch die Auszeichnung als familienfreundlicher Arbeitgeber mit dem Audit „berufundfamilie“ laufen aktuell Entwicklungen in Richtung flexibler Arbeitsmodelle, gesunde Ernährung, Ferienangebote im Hinblick auf Kinderbetreuung und vieles mehr, um den neuen Anforderungen in der Arbeitswelt gerecht zu werden. Jetzt und in Zukunft ist die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter die Voraussetzung für Erfolg. Daher ist die Prävention essenzieller Bestandteil der Mitarbeiterförderung in der Sparkasse OÖ. Die Zukunft der Arbeit erfordert lokale sowie zeitliche Flexibilität. Dafür braucht es ein dies befruchtendes Arbeitsumfeld.

„Unsere Mitarbeiter sind unser Erfolgsfaktor. Sie sind die Botschafter der Sparkasse OÖ in Richtung unserer Kunden. Sie sind es, die mit ihrer Arbeit tagtäglich das Vertrauen unserer Kunden in unser Haus bestärken“,

- Sparkasse OÖ-Vorstandsvorsitzende Mag. Stefanie Christina Huber.

Dr. Christa Sedlatschek
Direktorin der europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA)

Arbeit und Arbeitsplätze verändern sich ständig durch die Einführung neuer Technologien, Substanzen und Arbeitsprozesse, durch den strukturellen Wandel der Beschäftigten und des Arbeitsmarkts, und neue Formen der Beschäftigung und der Arbeitsorganisation. Dies birgt neue Risiken aber auch Chancen für die Prävention und die Gesundheitsförderung von Beschäftigten.Zu den wichtigsten Zielen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (EU-OSHA) gehört die Ermittlung und Bereitstellung zuverlässiger, qualitativ hochwertiger Daten zu diesen neuen und aufkommenden Risiken in der Arbeitswelt, die den Bedürfnissen politischer Entscheidungsträger und Wissenschaftler Rechnung tragen und ihnen ein zeitnahes, effektives Handeln ermöglichen.

Oberstes Ziel ist dabei, bewusst zu machen, wie Veränderungen aller Art, sowohl technologische, gesellschaftliche, politische als auch wirtschaftliche, die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer in Europa beeinflussen können, und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um gesunde Arbeitsplätze von morgen zu gewährleisten.

Die EU-OSHA hat eine Reihe von Prognoseprojekten durchgeführt, um die möglichen Auswirkungen neuer Technologien, neuer Arbeitsformen und gesellschaftlicher Veränderungen zu untersuchen. Die Prognoseprojekte der EU-OSHA bedienen sich ganz unterschiedlicher Methoden, wie Literaturrecherche, Konsultationen mit Experten und die Entwicklung von möglichen Szenarien, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen von Experten im jeweiligen Politikbereich.

Nachdem bereits zwei Prognoseprojekte zu den Themen „Grüne Jobs“ und „Nanotechnologie“ abgeschlossen wurden, ist seit drei Jahren das Thema „Digitalisierung/Industrie 4.0“ in Arbeit und Ergebnisse liegen seit 2018 vor.Die derzeitigen Entwicklungen werden auch als „4. Industrielle Revolution“ (4.IR) bezeichnet, da sich diese maßgeblich von der 3. IR unterscheidet:

  1. Allgegenwärtiges Internet
  2. Immer schnellere Entwicklung leistungsfähiger Technologien
  3. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
  4. Die rasche Ausbreitung immer leistungsfähiger Technologien
  5. Die Systeme werden immer komplexer und integrierter.

Die Forschungsarbeit der EU-OSHA hat sich in den letzten drei Jahren mit folgenden Fragestellungen beschäftigt:

  • Welche Trends und Einflussfaktoren bedingen den Wandel der Arbeitswelt?
  • Welches Potential bietet die Digitalisierung?
  • Wie beeinflusst die Digitalisierung das (Arbeits-)Leben und Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit?
  • Welche Herausforderungen stellen sich für die Arbeitswelt und wie kann man die Chancen der Digitalisierung zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen nutzen?

Im Fokus dieses Projektes standen Bereiche wie Online Arbeitsvermittlung und Crowdworking, Künstliche Intelligenz, Einsatz von Robotern und die Möglichkeiten von sozialer Innovation.

Dr. Christa Sedlatschek, studierte Medizin an der Universität Wien und ist Fachärztin für Arbeitsmedizin sowie Expertin für EU-Maßnahmen in diesem Bereich. 2011 wurde sie zur Direktorin ernannt und ist seitdem für das Management und den täglichen Betrieb der EU-OSHA verantwortlich.

DI Dr. Joachim Haindl-Grutsch
Geschäftsführer Industriellenvereinigung OÖ

Gesünder - sicherer - hochwertiger - erfüllender

Die heutige Arbeitswelt ist von einem stetigen Wandel geprägt, der kontinuierlich an Tempo zulegt. Maßgeblich verantwortlich dafür sind neue Technologien, die unser tägliches Leben – und in besonderem Maße die Arbeitswelt – beeinflussen und verändern. „Vor allem in der Industrie hat sich das Arbeitsumfeld durch Automatisierung und Digitalisierung stark verändert“, erklärt dazu Dr. Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ): „sowohl was die Gesundheit der Mitarbeiter und deren Sicherheit am Arbeitsplatz anlangt, als auch die Anforderungen an deren Qualifizierung oder die Möglichkeit einer flexiblen Gestaltung des Arbeitslebens. Dadurch konnte auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbessert werden.“ Insgesamt liege es an den hohen Investitionen der Betriebe in die ständige Qualifizierung der Mitarbeiter, in umfassende Sicherheitsvorkehrungen oder auch in die ergonomische Ausgestaltung der Arbeitsplätze, dass sich Arbeitsunfälle und Krankenstandsquoten in der Industrie während der letzten drei Jahrzehnte kontinuierlich reduziert haben.

Kaum Arbeitsunfälle, überwiegend Freizeitunfälle

In diesem Zusammenhang weist der IV OÖ-Geschäftsführer noch auf einen weiteren Umstand hin: „Heutzutage ist es für die Mitarbeiter wesentlich wahrscheinlicher, dass sie sich in der Freizeit verletzen, als dass sie einen Arbeitsunfall erleiden.“ Laut Unfalldatenbank des Kuratoriums für Verkehrssicherheit sind mehr als drei Viertel aller Unfälle in Österreich auf Heim-, Freizeit- und Sportunfälle zurückzuführen. Das Verhältnis von Freizeit- versus Arbeitsunfällen liegt statistisch bei ca. 6 zu 1; oder anders ausgedrückt: auf einen Arbeitsunfall kommen 6 Freizeitunfälle. Durch die umfassenden Investitionen der Unternehmen in die Sicherheit am Arbeitsplatz haben dazu geführt, dass die Arbeitsunfälle in den letzten 20 Jahren bei wachsender Erwerbsbevölkerung um 32,4 Prozent und damit um fast ein Drittel gesunken sind. „Dies zeigt, dass Prävention und Arbeitssicherheit im betrieblichen Umfeld auf höchstem Niveau funktionieren“, so Haindl-Grutsch, der darüber hinaus auf unzählige freiwillige Initiativen in der Industrie verweist: „Viele Industrieunternehmen bieten ihren Mitarbeitern Fitness-Studios, kostenlose Gesundheitschecks, vielfältige Betriebssport-Aktivitäten bis hin zu Coachings und einem umfassenden kulturellen Freizeitangebot sowie innerbetriebliche Krabbelstuben und Kindergartenplätze.“

Die neue Rolle des Menschen in der Produktion

Mit ein Grund für das umfassende Engagement der Unternehmen liege in den aktuellen Bedingungen am Arbeitsmarkt: „Wir bewegen uns heute in sogenannten Arbeitnehmermärkten – sofern jemand über eine gefragte Qualifikation verfügt, kann er oder sie sich den Arbeitgeber aussuchen.“ Mit „gefragter Qualifikation“ meint Haindl-Grutsch vor allem MINT-Ausbildungen von der Lehre über die HTL bis hin zu den Hochschulen, die – wiederum aufgrund der Digitalisierung – besonders gefragt sind: „In der Debatte über die Digitalisierung wird oft nur die Gefahr thematisiert, dass Arbeitsplätze und Berufsbilder verloren gehen könnten. Nur selten werden aber die Chancen gesehen, die die Digitalisierung unter den richtigen Rahmenbedingungen zu bieten hat – etwa die Entstehung neuer, hochwertiger Berufsbilder oder die Aufwertung bestehender Berufe.“ Digitalisierung und Industrie 4.0 würden die Tätigkeitsprofile und Beschäftigungsstruktur tiefgreifend verändern und Arbeitsplätze mit anderen – höheren – Qualifikationen generieren. So prognostiziert auch die Boston Consulting Group, dass bis 2025 in der industriellen Produktion zahlreiche neue Tätigkeitsprofile entstehen, bei denen besonders IT-Kompetenz und interdisziplinäres Wissen gefragt sind, während Routinetätigkeiten zunehmend von Robotern übernommen werden. „Im Bereich der Produktion ändert sich die Rolle des Menschen vermehrt hin zum ‚Koordinator‘ und ‚Dirigenten‘. Die Menschen in der modernen Fabrik koordinieren, während Maschinen weiter die ‚Muskelkraft‘ und ‚Rechenleistung‘ übernehmen“, erklärt Haindl-Grutsch. Durch die Digitalisierung würden bestehende Berufe in der Regel nicht obsolet, vielmehr komme es zu einer Verschiebung der Arbeitsinhalte von Routine- zu Nicht-Routine-Tätigkeiten.

Digitalisierung erfordert Qualifizierung

Seit der 1. industriellen Revolution hat die Industrie immer wieder rasante Technologieschübe mitgemacht, stets begleitet von der Diskussion, Maschinen würden Menschen ihre Jobs wegnehmen. Diese Befürchtungen haben sich aber nie bewahrheitet – im Gegenteil, langfristig wurden immer mehr Arbeitsplätze geschaffen. So hat sich z.B. die Anzahl an Arbeitsplätzen in Österreich seit 1950 von ca. 2 auf fast 3,5 Mio. Arbeitsplätze nahezu verdoppelt, während im selben Zeitraum ein rasanter technologischer Wandel, begleitet von exponentiellem Wachstum der Datenmenge, stattfand. „Wir haben in den vergangenen Jahren einen enormen Digitalisierungsschub erlebt und dennoch arbeiten heute mehr Menschen denn je“, betont Haindl-Grutsch: „Auch nach rund 70 Jahren Digitalisierung werden immer mehr Jobs geschaffen.“ Die größten Veränderungen würden sich bei den Anforderungen an die Mitarbeiter sowie an deren Aus- und Weiterbildung ergeben, wie folgende Daten und Fakten zeigten:

  • Knapp 9 von 10 Unternehmen sowie jeder Betrieb mit mehr als 250 Beschäftigten in Österreich finanzieren Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter.
  • Jeder dritte Beschäftigte nimmt an Weiterbildungskursen teil, deren Gesamtkosten entsprechen einem Anteil von 1,5 Prozent an den Personalaufwendungen aller Unternehmen.
  • Innerhalb der EU-27 liegt Österreich mit einer Teilnahmequote bei Weiterbildung mit 48,2 Prozent über dem Schnitt von 40,3 Prozent, im OECD-Vergleich liegt Österreich nur geringfügig unter dem Durchschnitt.
  • Digitales Lernen gewinnt an Bedeutung – zunehmend auch im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung. „Blended Learning“, eine Kombination aus Präsenzveranstaltungen und E-Learning, zählt zur wichtigsten Lernform, aber auch „Virtual Classrooms“ und Webinare sind zunehmend in der betrieblichen Weiterbildung verankert.
  • Megatrends wie die fortschreitende Globalisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 führen zu einer Beschäftigungsausweitung in technischen Ausbildungs- und Berufsfeldern. Erhöhte Kompetenzanforderungen sind die Folge. So sehen die Unternehmen insbesondere in der Technik und Produktion sowie in Logistik und Wartung/Kundenservice den größten Aufholbedarf bei der Qualifizierung von Mitarbeitern.

Insgesamt besteht also kein Zweifel – neue Technologien werden zur weiteren Attraktivierung der Arbeitswelt führen, wie IV OÖ-Geschäftsführer Dr. Joachim Haindl-Grutsch abschließend betont: „Maschinen ersetzen nicht den Menschen, sondern entlasten und unterstützen ihn, damit er sich auf höherwertige Aufgaben konzentrieren kann. So wie es schon bei der 2. und 3. industriellen Revolution der Fall war.“

Ass.-Prof. Dr. Lukas Kaelin
Assistenz-Professor am Institut für Praktische Philosophie/Ethik an der Katholischen Privatuniversität Linz

Arbeit, Gesundheit, Leben – Einige Anmerkungen zur Veränderung der Arbeit

Was Gesundheit ist, wird uns erst durch ihre Abwesenheit bewusst. Erst in der Krankheit bekommen wir ein Gefühl für den Wert der Gesundheit. Der Begriff der Gesundheit beinhaltet sowohl einen biologisch-funktionalen als auch eine kulturell-sozialen Aspekt: Gesundheit kann einerseits objektiv-naturalistisch als speziestypisches normales Funktionieren verstanden werden, andererseits kann sie subjektiv-kulturalistisch als ein Wohlbefinden, das es ermöglicht, den selbstgewählten Lebensplan zu verfolgen. Ein Beinbruch, beispielsweise, erfüllt (in aller Regel) beide Aspekte einer Beeinträchtigung der Gesundheit: er ist eine biologisch-funktionale Einschränkung und behindert auch die Möglichkeit der Verfolgung des gewählten Lebensplanes. Bei Unfruchtbarkeit, um ein anderes Beispiel zu nehmen, kann es sein, dass beide Aspekte von Gesundheit nicht übereinstimmen.

Wie der Begriff der Gesundheit, ist auch jener der Arbeit notorisch schwer zu bestimmen: Arbeit ist die mühevolle Tätigkeit im Gegensatz zu Freizeit; sie ist der Lebensbereich, der den Lebensunterhalt sicherstellt, und schließlich ist sie eine Tätigkeit, die ein „Werk“ herstellt. Die Bandbreite der Arbeit reicht von einem notwendigen Übel zum Überleben bis zur Art und Weise, wie wir als Menschen unsere Fähigkeiten entwickeln. Arbeit ist Entfremdung und Selbstverwirklichung. Und selbst in der Engführung des Arbeitsbegriffes hin zur „Erwerbsarbeit“ finden sich noch diese unterschiedlichen Aspekte, da sie nicht nur zur Bestreitung des Lebensunterhaltes notwendig ist, sondern auch zur Selbstverwirklichung und gesellschaftlicher Teilhabe beiträgt.

Was heißt dies nun für die Frage der Zukunft der Arbeit? Zuerst einmal stehen mit der Veränderung der Arbeit – die Stichworte hier sind: Prekarisierung, flexibilisierte und dynamisierte Erwerbsarbeit, Automatisierung, Digitalisierung und Informationstechnologien, etc. – die unterschiedlichen Aspekte der Arbeit auf dem Spiel. Nicht nur geht es hier um den Lebensunterhalt, sondern auch um gesellschaftliche Teilhabe. Damit verändern sich auch die Herausforderungen für die Gesundheit. Verstärkt rücken Aspekte der psychischen Gesundheit im Kontext der Anforderungen der veränderten Arbeitswelt in den Fokus der Aufmerksamkeit. Gesundheit verstanden nicht nur unter dem Aspekt eines biologischen Funktionierens, sondern auch (und vor allem) als Fähigkeit den eigenen Lebensplan zu verfolgen.

Aschermittwochsgespräch Sparkasse Oberösterreich im Palais Kaufmännischer Verein Linz
Aschermittwochsgespräch Sparkasse Oberösterreich im Palais Kaufmännischer Verein Linz

#glaubandich-Challenge macht am 28. April in OÖ Station

Ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für den größten Startup Wettbewerb Österreichs. Erste Bank und Sparkassen suchen gemeinsam mit Trending Topics das Startup des Jahres 2020. Die #glaubandich-Challenge wird ab 14. April in allen Bundesländern Station machen und die zehn besten Startups aus den Regionen am 12. Mai nach Wien einladen und dort den Sieger küren. Auf den Gewinner der #glaubandich-Challenge wartet ein Preisgeld von 10.000 Euro, ein Startplatz beim Casting für die Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ sowie ein PR-Paket in der Höhe von 10.000 Euro bei Trending Topics.

Bewerbungsphase gestartet

Ab sofort können sich Startups aus ganz Österreich bis zum 16.3.2020 für die #glaubandich-Challenge bewerben. Die Startup Pitches finden ab 14. April in jedem Bundesland statt – am 28. April ist Tour-Stop in der Startrampe der Sparkasse OÖ in der Linzer Tabakfabrik. Teilnehmen kann jedes Startup das folgende Kriterien erfüllt:

  • Die Startup-Idee muss ausgereift sein und es muss zumindest ein funktionierender Prototyp existieren. Bei einer Dienstleistung muss der Prozess der Dienstleistungserstellung bereits vorhanden sein.
  • Mit dem Produkt muss ein relevantes Problem gelöst werden bzw. muss es eine Innovation darstellen.
  • Das Startup darf nicht älter als fünf Jahre, bzw. das Produkt darf nicht länger als fünf Jahre am Markt sein und es muss ein plausibler Businessplan vorliegen.

Gepitcht wird in zehn verschiedenen Kategorien: Food & Beverage and Cosmetics & Bodycare | Tourism | Energy & Sustainability | AI & Robotics | MedTech & BioTech | Industry & Mobility | Fitness & Lifestyle | Social Project | Climate & Environment Protection | FinTech & InsureTech

„Wir suchen coole Ideen, kreative Problemlöser und besonders innovative Geschäftsideen für gesellschaftlich
relevante Themen“,

- Sparkasse OÖ-Vorstandsdirektor Maximilian Pointner.

Die Sparkasse OÖ engagiert sich seit vielen Jahren für Gründer und Startups. Neben zahlreichen Services rund um die Unternehmensgründung bietet die Sparkassengruppe in ihren Gründercentern in jedem Bundesland Beratung zu Förderungen, Businessplänen, Finanzierungen usw. an.

„In unserer Startrampe sind wir seit Ende 2019 mitten in der Linzer Gründer- und Startup-Szene aktiv. Mit der Idee eines Gründercenters, die in der Sparkasse OÖ vor mehr als 20 Jahren ihren Anfang genommen und sich seither in ganz Österreich etabliert hat, haben wir unsere Vordenkerrolle schon unter Beweis gestellt. Darauf sind wir stolz“,

- Maximilian Pointner.

Unter allen Startups die sich bewerben, trifft eine hochrangige Jury aus Business Angels, Venture Capitals, Gründern und Startup-Organisationen die Vorauswahl jener Startups, die sich für die Pitches in den Bundesländern qualifizieren. Die Tour durch ganz Österreich wird am 12. Mai beim großen Finale in Wien entschieden, wo die Sieger aus den zehn City-Pitches gegeneinander antreten und das „Startup des Jahres 2020“ gewählt wird.

Anmeldung und weitere Informationen:

www.glaubandich-challenge.at 

Neues Veranlagungs-Tool in George: Invest Manager

Linz. George ist das modernste Banking Österreichs und gibt die Marschrichtung im Bereich Internetbanking vor.

Kürzlich konnte die Sparkasse OÖ ihren 200.000ten George-Kunden begrüßen. Die intuitive Menüführung, individuelle Einstellungen sowie zahlreiche intelligente Zusatzfunktionen erleichtern die Übersicht über die eigenen Finanzen maßgeblich. Dies überzeugt auch unsere George-Kunden.

Die Sparkasse OÖ versteht sich als Impulsgeber. 2015 ist mit George gelungen, einen digitalen Meilenstein zu setzen und sowohl online als auch offline für Kunden der Sparkasse OÖ erreichbar zu sein. Neben der einfachen Bedienung ist die Datensicherheit oberste Anforderung, beides wird durch George sichergestellt. Einen weiteren Innovationsschub in George stellt ab diesem Jahr der Invest Manager dar. Privatkunden können mit wenigen Klicks einen Anlagemix erstellen lassen, der die eigene Risikobereitschaft, Vermögensverhältnisse und Wertpapiervorlieben berücksichtigt. Hinter dieser unkomplizierten digitalen Anlageverwaltung stehen Investment-Experten, die sich um die Umsetzung der Kunden-Vorgaben kümmern.

„Die Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden ist uns sehr wichtig. Unsere Kunden schätzen das breite Produktangebot, aber auch die Serviceleistungen, die sie einfach und bequem von zuhause oder unterwegs nutzen können. Wir freuen uns, dass bereits 200.000 Kunden ihr Finanzleben mit George gestalten“,

- Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

200.000 Kunde von George der Sparkasse OÖ

Start-up Team Echo macht mit Sparkasse OÖ gemeinsame Sache

Im Rahmen der 1. HR Innovation Night haben innovative Start-ups aus dem Feld Human Resources in der Startrampe der Sparkasse OÖ eine Vielzahl an Aktivitäten vorgestellt und so unter anderem neue Perspektiven in den Bereichen Employee Experience, messbare und nachhaltige Gesundheitsförderung, Modelle für Reflexions- und Feedbackprozesse sowie Online-Video-Recruiting aufgezeigt.

„Es freut uns sehr, dass wir mit der Startrampe eine Plattform bieten können, die zur Vernetzung von Start-ups, etablierten Unternehmen und uns als Bankpartner beiträgt. Mit dem Unternehmen Team Echo konnten wir bereits einen innovativen Kunden gewinnen, der gemeinsam mit der Sparkasse OÖ seine Pläne verwirklicht“, 

- Sparkasse OÖ-Vorstandsdirektor Maximilian Pointner.

Private Vorsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung: Gesundheit, auch in finanzieller Hinsicht, wichtigstes Vorsorge-Thema
Repräsentative IMAS-Studie zur privaten Vorsorge vor dem Hintergrund sinkender Sozialleistungen

  • 9 von 10 Befragten orten starke Veränderung bei Ansprüchen künftiger Pensionisten
  • Lediglich jeder Zweite glaubt an eine gesetzliche Rente in der heutigenForm
  • 69 Prozent halten eine private Pflegeversicherung für unabdingbar
  • Monatliche Lücke: 1.636 Euro fehlen jedem Befragten in Oberösterreich für Pflege

Die Erkenntnis, dass private Vorsorgemaßnahmen aufgrund sinkender Sozialleistungen essenziell sind, ist – laut vorliegender IMAS-Studie im Auftrag von s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen – bei 88 Prozent der Oberösterreicher bereits fest im Bewusstsein verankert. Die heutige Pensionisten-Generation hegt, anders als ihre Vorgänger, stark den Wunsch nach ausgedehnten Reisen und sich dabei die Welt anzusehen (80 Prozent). Weitere Veränderungsbereiche sind die aktive Gesundheitsvorsorge (78 Prozent) sowie das Leben zu genießen (75 Prozent).

Lebensstandard: Gesetzliche Rente kein Garant mehr

Wer im Alter aktiv sein möchte, benötigt dazu die entsprechenden finanziellen Mittel.

„Haben sich Eltern- und Großeltern dabei noch auf den Staat verlassen können, sieht das für zukünftige Pensionisten-Generationen nicht mehr so rosig aus: Nur jeder zweite Befragte (53 Prozent) glaubt nämlich, dass es die staatliche Pension in der heutigen Form bei eigenem Pensionsantritt noch geben wird“,

- Manfred Bartalszky, Vorstand der Wiener Städtischen und verantwortlich für den Bankenvertrieb Marke s Versicherung.

Ein Halten des gewohnten Lebensstandards, alleine mit der staatlichen Pension, bezweifeln knapp zwei Drittel der Befragten in Oberösterreich (65 Prozent) völlig.

Demzufolge meinen sämtliche Pensionsskeptiker in Oberösterreich (100 Prozent), dass sie verstärkt privat vorsorgen werden müssen; 95 Prozent, dass die staatlichen Pensionen weiter gekürzt werden; 88 Prozent, dass das Pensionsantrittsalter deutlich steigen wird; 82 Prozent, dass die Pensionsbeitragszahlungen erhöht werden und immerhin 39 Prozent der Befragten glauben, dass es für sie einmal überhaupt keine staatliche Pension mehr geben wird.

Lebensträume angehender Pensionisten

Wenig überraschend gestalten sich die Lebensziele für das eigene Alter.

„Eine gute Gesundheit ist für neun von zehn Oberösterreichern (91 Prozent) die klare Nummer 1 auf ihrer Wunschliste fürs eigene Alter gefolgt von der Hoffnung, später finanziell abgesichert zu sein und keine Geldsorgen haben zu müssen (78 Prozent)“,

- Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor der Sparkasse Oberösterreich.

Später einmal eine ausreichend hohe Pen-sion zu beziehen und damit möglichst lange selbstbestimmt zu leben ist für knapp sieben von zehn Befragten (68 Prozent) im Bundesland Oberösterreich das wichtigste Lebensziel.

Blickt man auf die staatliche Pension, ist der Eindruck der Befragten realistisch, die angeben, dass diese in Zukunft nicht mehr ausreicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Daher ist es empfehlenswert, schon früh privat vorzusorgen und für die Pension regelmäßig Geld zurückzulegen. Aktuell wenden die Oberösterreicher laut Studie durchschnittlich 131 Euro pro Monat für die Pensions- und Gesundheitsvorsorge auf.

„Das allgemeine Sicherheitsbedürfnis der Oberösterreicher spiegelt sich auch in der Veranlagung wider. Ein Großteil der Befragten (65%) bevorzugt bei der Veranlagung von Geld eindeutig Sicherheit vor Rendite. Dies deckt sich auch mit unseren Erfahrungen aus der Kundenbetreuung“,

- erklärt Walzhofer.

Zudem ist für die Befragten Transparenz (43%), also die Verständlichkeit des Produktes, bei der Veranlagung von Geld ein wichtiges Kriterium.

Pflegekosten als Damokles-Schwert

Der erfreuliche Umstand, dass wir alle immer älter werden, hat leider auch eine Kehrseite: Diesen Zugewinn an Lebensjahren können nicht alle bei bester Gesundheit und ohne fremde Hilfe genießen. Demnach sind 69 Prozent der Oberösterreicher der festen Überzeugung, dass auch der rechtzeitige Abschluss einer privaten Pflegeversicherung unabdingbar ist, um später selbst darüber entscheiden zu können, wie man betreut bzw. gepflegt werden möchte. Auf die Frage, wie hoch die Menschen die finanzielle Lücke zwischen den zukünftigen Pflegekosten und den staatlichen Pflegeleistungen einschätzen, wird in Oberösterreich ein Betrag von durchschnittlich 1.636 Euro im Monat genannt.

Ein durchaus realistischer Wert, wenn man sich die Berechnungen von Hilfsorganisationen ansieht, wonach ein Platz im Pflegeheim – je nach Pflegebedarf und Ausstattung – mit bis zu 6.000 Euro und die monatli-chen Kosten für die Pflege zu Hause mit 3.500 Euro bis 4.500 Euro zu beziffern sind“,

- so Bartalszky.

Dem gegenüber beläuft sich die durchschnittliche Alterspension in Österreich auf 890 Euro für Frauen (1.480 Euro Männer) und das mediane Pflegegeld auf rund 470 Euro.

Betreuung und Pflege am liebsten zu Hause

Acht von zehn Oberösterreicher (84 Prozent) meinen, dass die Betreuung durch mobile Pflegekräfte im eigenen Zuhause am stärksten an Bedeutung gewinnen wird. Gefolgt von der 24-Stunden-Betreuung durch eine externe Pflegekraft in den eigenen vier Wänden (74 Prozent) und auf Platz 3 – mit immerhin 72 Prozent – sollen Pflege- und Altenheime an Bedeutung zulegen.

Kirchdorf. Die Sparkasse OÖ hat sich mit neuem Geschäftskunden- sowie Vermögenscenter in der Bezirkshauptstadt Kirchdorf/Krems stark in der Region positioniert. Mit 01.01.2020 übernimmt Johannes Lachinger die Leitung der größten Filialdirektion der Sparkasse OÖ.

„Die Sparkasse OÖ ist tief in und mit den Regionen in Oberösterreich sowie im angrenzenden Mostviertel verwurzelt. Mit der Etablierung unseres Kompetenzzentrums im Bezirk Kirchdorf haben wir uns stark aufgestellt, um unsere Kunden optimal direkt vor Ort zu betreuen“,

- Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor der Sparkasse OÖ.

Mit 14 Filialstandorten sowie 65 Mitarbeitern von Sattledt bis Spital am Pyhrn bildet die Filialdirektion Kirchdorf, unter der bisherigen Leitung des gebürtigen Kirchdorfers Eduard Göttel, das sowohl standort- als auch personalstärkste Gebiet der Sparkasse OÖ. Den Mittelpunkt der Filialdirektion bildet das Kompetenzzentrum der Sparkasse OÖ im Herzen der Bezirkshauptstadt. Neben den Spezialisten für Retailkunden, wurden hier die Kompetenzen für kleine und mittelständische Unternehmen im Geschäftskundencenter gebündelt sowie ein Vermögenscenter erfolgreich etabliert. Über 26.000 Retailkunden vertrauen in der Region der Sparkasse OÖ als starker Finanzpartner, dies entspricht einem Marktanteil von 42,8%. Wachstumsfelder der Filialdirektion sind unter anderem die Konsumfinanzierungen (+1,5 Mio. Euro zw. Juni 2018 und Juni 2019) und der Wertpapierbereich (+13,4 % zw. Dezember 2018 und September 2019).

Eduard Göttel, der 41 Jahre lang am Bankstandort Kirchdorf tätig war und seit 2002 die Leitung des Standorts innehatte, verabschiedet sich mit Ende August 2020 in den Ruhestand. Seine Nachfolge wurde strukturiert geplant – der gebürtige Kirchdorfer Johannes Lachinger übernahm mit Jahreswechsel die Leitung der Filialdirektion Kirchdorf. Der neue Regionaldirektor, welcher 7 Jahren im Marktgebiet Kirchdorf als Vermögensbetreuer tätig war sowie bereits als Stellvertreter von Eduard Göttel Führungserfahrung sammelte, wird sich in seiner Tätigkeit primär auf seine filialübergreifenden Führungsaufgaben konzentrieren, um so für alle Mitarbeiter gleichsam ein starker Ansprechpartner zu sein. Die Leitung des Filialstandorts in Kirchdorf übernimmt mit 1. April 2020 Carina Wurnitsch.

„Die größte Filialdirektion der Sparkasse OÖ zu leiten ist eine große Freude und Herausforderung für mich. Besonders fördern möchte ich die zahlreichen Synergien zwischen unseren Standorten, um so die Kompetenz sowie die vorhandenen Potenziale bestmöglich zu nutzen und weiterzuentwickeln“,

- Johannes Lachinger, Regionaldirektor von Kirchdorf.

Pressekonferenz Sparkasse OÖ Filiale

Presseinformationen 2019

Umbau verläuft planmäßig. Die Sparkasse Oberösterreich setzt – als Eigentümerin der Arkade – mit dem Umbau des Shoppingcenters Arkade neue Akzente in der Linzer Innenstadt. Die Rohbauarbeiten im Ast Spittelwiese sind seit Längerem abgeschlossen, der Innenausbau läuft und wird bis zum Jahresende 2019 fertiggestellt. Zeitlich und budgetär liegt das Bauvorhaben voll im Plan.

Die nächsten Schritte sind der Umbau des Zentralbereiches und des Astes Landstraße. Hier beginnen die Bauarbeiten Anfang des Jahres 2020. Im gesamten Projekt wird auch der im Freien liegende Innenhof inklusive Einbindung des Innenhofes Herrenstraße 7 neu gestaltet. So wird die direkte Verbindung zur Herrenstraße weiterentwickelt und attraktiviert. 

Noch bis zum 15. Jänner 2020 ist das Einkaufen in der Arkade wie gewohnt möglich. Die Geschäfte locken mit Sonderangeboten im Zuge ihres Räumungsverkaufes. Ab Mitte Jänner ziehen die Marken Sabtours, Lia Peroni, Redl, Martina’s Beauty Oase sowie Tamtam in den bereits fertiggestellten, neugestalteten Ast Spittelwiese. Die Modegeschäfte Mango und Marc O‘Polo sind weiterhin über den landstraßenseitigen Eingang erreichbar. Die Galerie Wurm sowie das Weinfachgeschäft Schenki’s Vinothek sind wie gewohnt über die Promenade zugänglich, auch alle Büromieter der Arkade sind während der gesamten Umbauphase erreichbar.

Einige bestehende Geschäfte und Gastronomiebetriebe pausieren im Jahr 2020 undkommen im Jahr 2021 in das modern umgebaute Center zurück. SämtlicheEingangsbereiche der Arkade werden erst im 1. Quartal 2021 – gegen Projektabschluss– neu gestaltet.

12. Dezember 2019

Mit einer flächendeckenden Spendenaktion im gesamten Marktgebiet unterstützt die Sparkasse OÖ auch in diesem Jahr das Ö3-Weihnachtswunder, das heuer in Villach Station macht. Die bereits etablierte Aktion in den Tagen vor Weihnachten brachte im Vorjahr 3,8 Mio. Euro an Spendengeldern für den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds ein.

Unter dem Hashtag #mitwundern sammelt die Sparkasse OÖ gemeinsam mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern Spenden, um Familien in Not in Österreich zu helfen. So besteht die Möglichkeit ab 9. Dezember in jedem der 162 Filialstandorte der Bank für diese Aktion zu spenden.

„Es ist uns ein Anliegen, das Ö3-Weihnachtswunder auch in diesem Jahr zu Gunsten von Familien in Not zu unterstützen. Lassen wir gemeinsam Wunder wahr werden und schenken jenen Familien Hoffnung, mit denen es das Leben nicht so gut meint “,

- Sparkasse OÖ-Vorstandsdirektor Herbert Walzhofer.

Diese Woche (09.-13. Dezember 2019) lädt die Sparkasse OÖ ihre Besucher zusätzlich ein, eine vorweihnachtliche Auszeit in sieben ausgewählten Filialstandorten im Marktgebiet zu genießen. Punsch trinken und Gutes tun lautet dabei das Credo der Aktion, um Licht ins Dunkel zu unterstützen. Für jeden Spendenbeitrag gibt es als kleines Dankeschön Kekse oder einen weihnachtlichen Boten für den Christbaum.

Die Sparkasse OÖ freut sich auf zahlreichen Besuch in den Filialstandorten Linz Promenade, Wels-Ringstraße, Steyr, Gmunden, Schärding, Perg und Haag.

10. Dezember 2019

Linz. Bildung ist eine wichtige Basis, um Chancengleichheit für Kinder zu schaffen und soziale Benachteiligungen auszugleichen. Der gemeinnützige Verein Teach For Austria widmet sich der Schaffung besserer Zukunftsperspektiven bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlichen. Kern des Wirkungsbereiches von Teach For Austria ist das Fellowprogramm, in dem engagierte Quereinsteiger zu Bildungsbotschaftern ausgebildet werden. Nach der abgeschlossenen zweijährigen Ausbildung begleiten die sogenannten Fellows sozioökonomisch benachteiligte Schüler, die ein hohes Risiko für einen frühen Ausbildungsabbruch haben.Gemeinsam mit der Sparkasse OÖ wird das Fellowprogramm realisiert. Bei der Scheckübergabe von Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ an Berhard Reingruber, Regionalleiter Teach for Austria in Oberösterreich, wurde der Startschuss für die Kooperation gegeben.

„Einer unserer Kernwerte – neben unserer Rolle als Brückenbauer und Nahversorger – ist, dass wir Impulsgeber sind. So gesehen, passt Teach For Austria sehr gut zu uns. Kinder und Jugendliche profitieren direkt von dieser wertvollen Initiative, indem ihnen in herausfordernden Situationen jemand zur Seite steht. Die Sparkasse OÖ unterstützt das Projekt gerne, um junge Menschen zu stärken und Chancengleichheit zu schaffen“,

- Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

02. Dezember 2019

Linz. Die Sparkasse OÖ lädt ein zur feierlichen Eröffnung des 600 m² großen Working- & Creative-Space – die Startrampe – in der Tabakfabrik in Linz.

„Unser neues und einzigartiges Angebot in der Startrampe richtet sich an junge, innovative, regionale Gründer, denen wir von Anbeginn an als starker Partner zur Seite stehen. Wir begleiten die Gründer in ihrer Entwicklung, wobei wir neben unserem breitgefächerten Know-How und Ressourcen im Finanzbereich, auch mit unseren Kontakten in Wirtschaft und Gesellschaft, mit Working-Space direkt vor Ort und vielem mehr unterstützen“,

- Stefanie Christina Huber, design. Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ.

Das Potenzial heimischer Gründer zu fördern - dazu bekennt sich die Sparkasse OÖ klar gemäß ihrem Gründungsauftrag mit der Eröffnung der Startrampe. Die Betreuung in der Startrampe fokussiert sich dabei primär auf Jungunternehmer, die wie der Name bereits impliziert am Startpunkt ihrer unternehmerischen Tätigkeit stehen und innovative Ideen und Lösungen entwickeln. Der 600 m² große Working- & Creative Space steht genau dieser Zielgruppe kostenlos zur Verfügung. Es gibt insgesamt sechs verschiedene Räume, die Platz für kreative Ideen bieten. Dazu zählt beispielsweise der White Room, der sich mit seinem klaren Design und beschreibbaren Wänden für „out of the box“-Denken eignet. Zudem stehen der Nature Room, der Smart Room, der Clever Room sowie die Arena und das Foyer zur Verfügung. Jeder einzelne Raum wird verschiedensten Anforderungen betreffend Größe und Ausstattung gerecht, was sie jedoch alle vereint ist modernste Technik, klares Design und eine ansprechende Atmosphäre.

Derzeit unterstützen drei Mitarbeiter der Sparkasse OÖ die Gründer direkt vor Ort. Neben dem Leiter der Startrampe Johannes Pracher sowie der organisatorischen Unterstützung, werden in Zukunft ein Spezialist für Finanzierungen und Förderungen, ein Geschäftskundenbetreuer sowie ein Marketingexperte das Team komplettieren.

„Die Startrampe ist eine Plattform um die verschiedensten Communities miteinander zu verbinden – innovative Gründer, etablierte Unternehmen und die Sparkasse OÖ. Diese klare Zielsetzung definiert unser Handeln und Wirken. Das zeigt sich auch bei der Eröffnung unserer Startrampe. Die Gäste erwartet neben der Besichtigung der Startrampe, spannende Pitches von jungen oberösterreichischen Start-Ups, zwei Pop-Up-Stores und vieles mehr“,

- Johannes Pracher, Leiter der Sparkasse OÖ-Startrampe.

27. November 2019

SPARKASSE OÃ  STARTRAMPE OPENING 27.11.2019 IM BILD: V.L. JOHANNES PRACHER UND STEFANIE HUBER (BEIDE SPARKASSE OÃ )FOTO:FOTOLUI/SPARKASSE

Leonding. Das Streben nach Innovation und Fortschritt gehört seit 170 Jahren zur DNA der Sparkasse OÖ. Gleichzeitig bekennt sich die kundenstärkste Regionalbank Oberösterreichs klar zu Kundennähe und Regionalität. Diese Stärken zu vereinen gelingt im neuen Filialkonzept der Sparkasse OÖ: „Die Filiale der Zukunft.“

„Unser Ziel war es, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Kunden ein zukunftsträchtigen Filialkonzept zu erarbeiten, das die Bedürfnisse unserer Kunden und damit verbunden die Bedeutung unserer Filialen ins Zentrum rückt“,

- Sparkasse OÖ-Vorstandsdirektor Herbert Walzhofer.

Den Ausgangspunkt für die Entwicklung der „Filiale der Zukunft“ bildeten detaillierte Recherchen und Analysen. Dabei wurden unter anderem demografische Entwicklungen, aktuelle Bewegungsdaten, Verhaltensanalysen und vieles mehr untersucht. Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelte ein Projektteam bestehend aus 15 erfahrenen Sparkasse OÖ-Mitarbeitern aus diversen Fachgebieten das neue modulare Filialkonzept der Sparkasse OÖ. Die Sparkasse OÖ-Filiale der Zukunft besticht dabei durch ihre klare Fokussierung auf die Kunden und ihre Bedürfnisse, ihr ansprechendes Design, modernste technologische Ausstattung, Nachhaltigkeit und Umweltorientierung, effiziente organisatorische Abläufe sowie beste Erreichbarkeit.

An zwei Standorten in Oberösterreich wurde das neue Konzept bereits umgesetzt: im neuen Einkaufszentrum Hey! Steyr sowie in der seit Ende Oktober 2019 eröffneten Filiale in Leonding. Die tiefgreifendste Veränderung des neuen Filialkonzepts ist an diesen Standorten klar sichtbar – der traditionelle Schalterbereich wurde durch einen modernen runden Infopoint abgelöst, welcher das Herzstück und die kommunikative Drehscheibe der Filiale der Zukunft bildet. Neben dem Empfang von Kunden, der Terminvereinbarung und der Unterstützung im SB-Bereich, kann der Betreuer hier auch einfache Kundenanliegen schnell und komfortabel bearbeiten. Die angrenzenden Beratungszimmer mit modernster Ausstattung bieten den entsprechenden Rahmen für vertrauliche Gespräche. Zusätzlich laden die Steh- und Lounge-Bereiche im Foyer zum Austausch in angenehmer Atmosphäre ein. Des Weiteren stehen den Kunden modernste Selbstbedienungsgeräte zur Verfügung, die eine rasche und selbstständige Abwicklung ihrer Bankgeschäfte ermöglichen. Die Behebung größerer Geldbeträge (> € 5.000,-) ist über die neue nicht-einsehbare Diskret-Kasse möglich. Weiters wird dieFiliale der Zukunft ergänzt durch einen Team-Raum. Hier können die Mitarbeiter in Ruhe ihre Kundentermine vor- und nachbereiten.

„All diese Veränderungen und Neuerungen tragen der Erkenntnis Rechnung, dass die Filiale der Zukunft in Zeiten digitaler Revolution mehr sein soll als ein ‚klassischer‘ Bankstandort. Vielmehr geht es darum, eine vertrauensvolle und atmosphärisch ansprechende Begegnungszone für Kunden und Mitarbeiter zu schaffen“,

- Udo Dettelbacher, Bereichsleiter Immobilien & Betriebsmanagement der Sparkasse OÖ. 

Die nächsten Sparkasse OÖ-Filialen der Zukunft werden 2020 in Marchtrenk, Kleinmünchen, Schwanenstadt und Lichtenegg bei Wels eröffnet.

08. November 2019

Linz. Seit ihrer Gründung vor 170 Jahren bekennt sich die Sparkasse OÖ klar zu Innovation und Fortschritt. Mit dem IT Innovation Day, zu dem die Sparkasse OÖ jüngst einlud, wurde dies einmal mehr deutlich. Die Besucher konnten einen Blick hinter die Kulissen der Bank der Zukunft werfen und ihre Ideen in innovative Zukunftsprojekte und Visionen einbringen.

„Der IT Innovation Day 2019 ist mehr als eine Informationsveranstaltung. Vielmehr geht es darum, eine Kommunikationsplattform für unsere Kunden, Mitarbeiter, Eigentümer, Studenten und Schüler zu bieten, um gemeinsam die Zukunft des Banking zu gestalten. Wir wollen eine Brücke schaffen zwischen den visionären Zukunftsideen und unseren Kunden und Mitarbeitern – nach dem Motto ‚Information, Inspiration & Feedback‘“,

- Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

500 Personen folgten der Einladung und nutzten die Chance, modernste Technologien wie humanoide Roboter und Virtual-Augmented Reality hautnah zu erleben. Dazu gehörte auch ein virtueller Rundgang in der neuen Sparkasse OÖ-„Filiale der Zukunft“ in Leonding. Experten der Sparkasse OÖ sowie der Erste Bank ermöglichten in ihrem jeweiligen Fachgebiet einen Einblick in die faszinierende Welt des digitalen und technologischen Fortschritts. Gemeinsam wurde diskutiert: Was ist Cyber Crime und wie schützen wir uns? Was sind Software-Roboter und wie werden Sie in Zukunft den menschlichen Arbeitsalltag verändern? Was ist Data Science und wie können wir diese in Zukunft nutzen?

Bei aller Vielfalt an technologischen Entwicklungen, waren sich dennoch alle einig: einzig der Synthese von Mensch und Technik gehört die Zukunft. Die zwischenmenschliche Komponente kann durch Technologien nur ergänzt werden.„Wir sind davon überzeugt, dass der Zugang zu echter Innovation und Fortschritt nur im direkten Austausch mit unseren Stakeholdern möglich ist. Es geht darum, gemeinsam - mit dem Kunden im Fokus - in die Zukunft zu blicken, die Scheu vor dem Unbekannten zu nehmen und Neugier zu wecken, um die Ideen aller in zukünftige Entwicklungen miteinfließen zu lassen“,

- Manfred Stadlinger, Bereichsleiter Strateg. Risikomanagement & Org. IT in der Sparkasse OÖ.

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Sparkasse OÖ - Innovation Day Tag 1
Veröffentlicht am: 25. Sep 2019 09:33

Zahlreiche Schüler und Studenten so wie der Vorstand der Sparkasse Oberösterreich besuchen den Innovation Day Tag 1.

Wohnen zählt zu den Grundbedürfnissen der Menschen und bindet gleichzeitig einen beträchtlichen Teil des Haushaltseinkommens. Eine aktuelle INTEGRAL-Umfrage im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen beschäftigte sich mit den Einschätzungen der Oberösterreicher in Hinblick auf leistbares Wohnen.

Im Jahr 1980 empfanden 83% der Oberösterreicher Wohnen als sehr oder eher gut leistbar, wohingegen heutzutage nur 13% diese Meinung teilen. 73% der Befragten in Oberösterreich ist der Ansicht, dass in Zukunft Wohnen nicht mehr leistbar sein wird. Dieser skeptische Blick in die Zukunft ist nicht unbegründet, denn Wohnen nimmt tatsächlich einen zunehmend größeren Teil des Haushaltseinkommens ein, wie Statistiken belegen.

Wohnkosten steigen stärker als Einkommen

90% der Befragten in Oberösterreich sind der Meinung, dass Mieten stärker gestiegen sind als das Einkommen. Dieses Gefühl wird auch bestätigt, wenn man sich die Entwicklung der Miet- und Immobilienpreise und der Einkommen ansieht. Seit dem Jahr 2008 sind die Häuserpreise um beinahe das Dreifache und die Mieten bei Neuvermietungen fast doppelt so stark gestiegen als die Löhne der Österreicher.

Leistbare Miete wird von den oberösterreichischen Umfrage-Teilnehmern mit durchschnittlich €5,70/m² definiert. Am wenigsten können kleine Haushalte und Personen mit einem Haushaltseinkommen unter € 2.000,- pro Monat aufbringen. In Oberösterreich beträgt die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten € 7,10/m² und liegt somit um 6,60% unter dem Österreich-Durchschnitt von € 7,60/m².

„Um von leistbarem Wohnen sprechen zu können, sollten die Wohnkosten nicht mehr als 30 Prozent des Einkommens ausmachen. Leider geht die derzeitige Entwicklung in eine Richtung, in der eine Miete von € 5,70 pro m² nicht der Realität entspricht“,

- Ernst Mittermair, Geschäftsführer s REAL Oberösterreich.

Gemeinnütziger Wohnbau für Oberösterreicher wichtig

Aus der Umfrage geht weiters hervor, dass 91% der Oberösterreicher gemeinnützigen Wohnbau als wichtig einstufen. Vor allem Oberösterreicher im Alter zwischen 50 und 69 Jahren und Bewohner größerer Städte (>50.000 Einwohner) bewerten gemeinnützigen Wohnbau als essenziell. In Oberösterreich beträgt der Anteil der Mieter, die in einerGenossenschafts- oder Gemeindewohnung leben, 67%. Somit leben mehr als zwei Drittel der Mieter in Genossenschafts- oder Gemeindewohnungen (Statistik Austria, Wohnen 2018). Bei Gemeindewohnungen beträgt die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten € 6,20/m², Genossenschaftswohnungen belaufen sich auf € 7,00/m².

Neue Lebensphase – neue Wohnsituation

Beinahe die gesamte oberösterreichische Bevölkerung (96%) vertritt die Meinung, dass sich die Anforderungen an die Wohnsituation mit den Lebensphasen verändern. Sogar alle Befragten zwischen 30 und 49 Jahren stimmen dieser Aussage zu. Die Lebensphasen werden in die Kategorien Student, Junge Familie und Pensionist eingeteilt. Die Phase des Studenten ist charakterisiert durch günstiges Wohnen, die junge Familie hat den Wunsch in einer größeren Wohnung bzw. einem Haus zu leben und die Kategorie der Pensionisten bevorzugt barrierefreies Wohnen.

„In unserer Kundenbetreuung haben wir die Erfahrung gemacht, dass Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen auch unterschiedliche Anforderungen an die Wohnform stellen. Das so genannte ‚Lebensabschnittswohnen‘ zielt auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppen ab“,

- Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.

Fixzinssatz boomt

8 von 10 Kunden der Sparkasse OÖ entscheiden sich bei Wohnkrediten für eine fixe Verzinsung – Tendenz weiterhin steigend. „Mit der Fixzinsvariante erreicht man eine bessere Sicherheit bei geringem monatlichem Mehraufwand. So ist gewährleistet, dass man keine negativen Pendelbewegungen hat“, so Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ.