Haushaltsbudget:
Tipps & Online-Rechner

  • Das eigene Geld verstehen lernen
  • Kosten im Blick behalten
  • Richtig sparen

Erste Schritte zur finanziellen Gesundheit

  • Das eigene Geld verstehen lernen
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  • Richtig sparen

Seine Finanzen im Detail zu beleuchten und danach sogar noch einen Plan machen? Für die meisten Menschen gibt es wohl Spannenderes zu tun. Doch gerade in diesem vermeintlich langweiligen Schritt steckt eine tolle Chance! Nur wer sich bei seinem Geld auskennt, stößt auf spannende Erkenntnisse und Möglichkeiten, sich finanziell gesünder und unabhängiger aufzustellen. Mit unserer Anleitung gelingen die ersten Schritte. 

1. Überblick Einnahmen und Ausgaben

Auf sein Geld zu schauen, ist nicht nur in den aktuell turbulenten Zeiten wichtig. Unsere Finanzen begleiten uns bis ins hohe Alter. Daher sollten wir immer darauf achten, stets gut abgesichert zu sein. Im schnelllebigen Alltag kann der Überblick über das eigene Geld schon mal verloren gehen: Hier einen Supermarkt-Einkauf bar bezahlt, da den Betrag für die Wartung der Therme überwiesen, dort ein Probe-Abo mit Kreditkarte abgeschlossen. 

Verständlich also, wenn sich Ausgaben oft wie ein schwarzes Loch anfühlen. Umso wichtiger ist es, Licht in die Sache zu bringen. Wie? Indem man in einer Tabelle die Einnahmen den Ausgaben gegenüberstellt – schonungslos und schwarz auf weiß. Das kostet nichts, bring aber viel. Dazu muss man nur alle Einkünfte, die monatlich Geld in die Haushaltskasse bringen, zusammenrechnen. Und von diesem Gesamtbetrag alle privaten Ausgaben abziehen. Diese Gegenüberstellung heißt Haushaltsbudget-Rechner. 

1. Überblick Einnahmen und Ausgaben

Auf sein Geld zu schauen, ist nicht nur in den aktuell turbulenten Zeiten wichtig. Unsere Finanzen begleiten uns bis ins hohe Alter. Daher sollten wir immer darauf achten, stets gut abgesichert zu sein. Im schnelllebigen Alltag kann der Überblick über das eigene Geld schon mal verloren gehen: Hier einen Supermarkt-Einkauf bar bezahlt, da den Betrag für die Wartung der Therme überwiesen, dort ein Probe-Abo mit Kreditkarte abgeschlossen. 

Verständlich also, wenn sich Ausgaben oft wie ein schwarzes Loch anfühlen. Umso wichtiger ist es, Licht in die Sache zu bringen. Wie? Indem man in einer Tabelle die Einnahmen den Ausgaben gegenüberstellt – schonungslos und schwarz auf weiß. Das kostet nichts, bring aber viel. Dazu muss man nur alle Einkünfte, die monatlich Geld in die Haushaltskasse bringen, zusammenrechnen. Und von diesem Gesamtbetrag alle privaten Ausgaben abziehen. Diese Gegenüberstellung heißt Haushaltsbudget-Rechner. 

Am Ende der Berechnung sollten die Einnahmen höher sein als die Ausgaben. Was übrig bleibt, ist der Betrag, den man im Monat dann frei zur Verfügung hat. Hilfreich ist diese Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben auch deshalb, weil sie auf einen Blick offenbart, was sich sonst etwa in Daueraufträgen und kleinen Einkäufen “versteckt”. Und so deutlich macht, wo die Ausgaben eventuell zu hoch sind – und Spar-Potenzial vorhanden wäre. 

Frauen und Männer haben in der Regel nicht gleich viel Geld zur Verfügung. In Österreich verdienen Frauen brutto 18,9 % weniger. Damit zählt der sogenannte Gender-Pay-Gap hierzulande zu den größten in der EU. Dieser, aber auch andere Faktoren bewirken, dass es vor allem Frauen sind, die später einmal eine geringe Pension erhalten und häufiger von Altersarmut betroffen sind. Details dazu finden sich im Beitrag “Arbeitszeit: Weniger ist später weniger”. Umso wichtiger ist es, dass Frauen sich frühzeitig mit ihrem eigenen Einkommen, ihren Ausgaben und mit einem langfristigen Sparplan beschäftigen. 

Frauen und Männer haben in der Regel nicht gleich viel Geld zur Verfügung. In Österreich verdienen Frauen brutto 18,9 % weniger. Damit zählt der sogenannte Gender-Pay-Gap hierzulande zu den größten in der EU. Dieser, aber auch andere Faktoren bewirken, dass es vor allem Frauen sind, die später einmal eine geringe Pension erhalten und häufiger von Altersarmut betroffen sind. Details dazu finden sich im Beitrag “Arbeitszeit: Weniger ist später weniger”. Umso wichtiger ist es, dass Frauen sich frühzeitig mit ihrem eigenen Einkommen, ihren Ausgaben und mit einem langfristigen Sparplan beschäftigen. 

2. Fixe und variable Kosten trennen

Der erste Überblick über die monatlichen Einnahmen und Ausgaben ist geschafft? Großartig. Jetzt kann es an die feinere Einteilung in fixe Kosten und variable gehen. 

Fixe Kosten sind, wie der Name schon sagt, jedes Monat gleich hoch. Das sind etwa Miete, Kosten für Strom und Haus, Auto- oder Haushaltsversicherung, Kosten für den Haushalt, Alimente etc. 

Variable Kosten hingegen ändern sich, je nachdem, was man unternimmt. Variabel sind etwa Restaurant-Besuche, Coffee-to-go, Kinotickets, neue Schuhe oder ein Urlaub.  

Der Clou ist: Fixkosten kann man nur schwer einsparen. Die variablen Kosten hingegen sind so hoch oder niedrig, wie wir sie uns einteilen. 

“Wir sparen nicht nur für die schönen Dinge des Lebens. Wir sparen auch für die notwendigen: Wenn etwa das Auto in die Werk­statt muss, die Wasch­maschine kaputt wird oder ein anstehender Schul­ausflug bezahlt werden muss. Für diese Zeiten gilt: Wer drei Monats­gehälter als Not­groschen gespart hat, kann in der Regel solche geläufigen, unerwarteten und kurz­fristig fälligen Sonder­ausgaben gut stemmen. Je detaillierter eine Haushaltsrechnung ist, umso eher finde ich Sparpotenzial! Diese Summe sollte ich schon Anfang des Monats für das Sparkonto reservieren. So klappt es mit dem Sparen!”

“Wir sparen nicht nur für die schönen Dinge des Lebens. Wir sparen auch für die notwendigen: Wenn etwa das Auto in die Werk­statt muss, die Wasch­maschine kaputt wird oder ein anstehender Schul­ausflug bezahlt werden muss. Für diese Zeiten gilt: Wer drei Monats­gehälter als Not­groschen gespart hat, kann in der Regel solche geläufigen, unerwarteten und kurz­fristig fälligen Sonder­ausgaben gut stemmen. Je detaillierter eine Haushaltsrechnung ist, umso eher finde ich Sparpotenzial! Diese Summe sollte ich schon Anfang des Monats für das Sparkonto reservieren. So klappt es mit dem Sparen!”

Im Alltag ist es nicht einfach, zwischen dem, was man wirklich braucht, und dem, was man “nur” möchte, zu unterscheiden. Ein kleiner Test kann dabei helfen. Einfach die angeführten Beispiele in die Kategorien "Wunsch" oder "Bedürfnis" ziehen. Gelingt’s?

Danke fürs Mitmachen! 

Beim nächsten Mal klappt es sicher besser. Damit das leichter geht, empfehlen wir unseren Artikel "Abos, Gaming, Online-Shoppen: So leicht entstehen Schulden". Er hilft, besser zu beurteilen, welche Ausgaben tatsächlich notwendig sind. 

Das geht besser! 

Wir helfen dabei: In unserem Beitrag "Kleine Schritte, großes Sparen" erfährt man, wo sich Sparpotenzial versteckt.

Toll! Es ist Zeit für den nächsten Schritt! 

Bereit mit dem Sparen zu beginnen? Großartig. Dieser Beitrag hilft dabei.

3. Ausgaben pro Monat vergleichen 

Steht erst einmal der Überblick über das eigene Geld, kann man jedes Monat einen Kostenvergleich zum Vormonat machen: 

  • Sind die Fixkosten auch gleich geblieben? 
  • Ist eine neue Verpflichtung hinzugekommen? 
  • Wie steht es um die variablen Kosten? 
  • Welche Kosten kann ich im nächsten Monat einsparen? 
  • Laufende Abos und Tarife überprüfen.
  • Wer ein Geld-Tagebuch führt, kann seinen Fortschritt immer im Blick behalten – und sich freuen! 

Vielleicht fällt es schon im Haushaltsrechner auf: Es sind oft die kleinen Beträge, die in Summe viel ausmachen. Diese Kosten sind im wahrsten Sinne versteckt – man hat sie einfach nicht täglich auf dem Radar. Und genau darum bieten sie viel Sparpotenzial. Es lohnt sich, sie daher laufend zu überprüfen und zu überlegen, ob sie tatsächlich notwendig sind. Wo steckt Sparpotenzial? 

Tipp: Manche Abos lassen sich problemlos pausieren – manche auch ohne lange Fristen kündigen. Oft lohnen sich auch kostenlose Abos über wenige Wochen. Aber Achtung: vor dem Abschließen die Abmelde-Fristen beachten!

Streaming-Abos

Apps für Fitness oder Gaming

Abos für Zeitungen

Versicherungen

4. Schulden zuerst bezahlen

Nur mit frei verfügbarem Geld lässt es sich gut sparen. Wer Schulden aufgebaut hat, wird sich schwertun, auch noch Geld zur Seite zu legen – schließlich gehört es eigentlich bereits jemandem anderen. Das Abbezahlen der Schulden hat daher oberste Priorität. Unbezahlte Rechnungen können dramatische Konsequenzen und teure juristische Folgen nach sich ziehen. Was erste Anzeichen für Schulden sind und wie man wieder aus ihnen herauskommt, erfährt man im Beitrag “Abos, Gaming, Online-Shopping: So leicht entstehen Schulden“.

“Problematisch wird Verschuldung dann, wenn ich neue Schulden mache. Das passiert etwa dann, wenn ich zum Beispiel mein Girokonto überziehe und dann mit Kreditkarte kaufe, weil ich kein Bargeld mehr aus dem Automaten ziehen kann. Oder wenn ich neue Rechnungen nur so begleichen kann.”

“Problematisch wird Verschuldung dann, wenn ich neue Schulden mache. Das passiert etwa dann, wenn ich zum Beispiel mein Girokonto überziehe und dann mit Kreditkarte kaufe, weil ich kein Bargeld mehr aus dem Automaten ziehen kann. Oder wenn ich neue Rechnungen nur so begleichen kann.”

5. Mit der “50/30/20-Methode“ sparen 

Wegsparen, ansparen – alles schön und gut! Am Ende des Monats bleibt in der Regel aber nur wenig auf dem Konto. Wie soll man da überhaupt ein Sparziel festlegen? Die berühmte 50/30/20-Methode kann uns hier die Richtung weisen, in die es gehen könnte. Sie ist ein Richtwert, der zur ersten Orientierung dienen kann. Ob sie im Alltag wirklich umsetzbar ist, hängt ganz von der aktuellen Lebenssituation ab. 

Sie besagt: 

50 % … des monatlichen Nettoeinkommens sollten für die Grundbedürfnisse und laufenden Verpflichtungen ausgegeben werden: Lebensmittel, Wohnen, Strom, Kreditraten, Auto oder Handyvertrag. 

30 % … des monatlichen Nettoeinkommens können für die schönen Dinge des Lebens ausgegeben werden wie etwa den Urlaub, Hobbys oder Restaurant-Besuche.  

20 % … des monatlichen Nettoeinkommens (jedenfalls zumindest 10 % der monatlichen Einkünfte) sollten monatlich auf ein separates Sparkonto oder in einen Fonds eingezahlt werden. Mit einem Dauerauftrag aufs Sparkonto kann man sich diesen Restbetrag auch automatisch überweisen lassen.

Die 50/30/20-Methode fühlt sich zu ehrgeizig an? Wir verstehen das. Sie ist auch lediglich ein Richtwert – und sollte jedenfalls der aktuellen persönlichen finanziellen Situation angepasst werden. Auch wenn pro Tag nur zwei Euro gespart werden, kommt am Ende des Jahres schon eine stattliche Summe zusammen – ganze 730 Euro! Tipp: zuerst die not­wendigen Lebens­themen ab­sichern und planen. Dann erst Geld für die schönen Dinge des Lebens ansparen – und ausgeben.

6. Einnahmen steigern

Wer zu hohe Fixkosten hat und mit seinem bisherigen Einkommen keine Ersparnisse aufbauen kann, kann darüber nachdenken, auf der anderen Seite anzusetzen und die Einnahmen zu steigern. So lassen sich etwa Bücher, Kleidung oder alte Smartphones online zu Geld machen, man kann sich einen Nebenjob suchen oder versuchen, das aktuelle Gehalt neu zu verhandeln. 

7. Früh mit dem Sparen beginnen 

Je früher man mit dem Sparen beginnt, desto einfacher ist es im Alter, den eigenen Lebensstandard zu halten. Mit dem Pensionseintritt verliert man in der Regel einen Teil seiner bisherigen Einkünfte. Man sollte also schon früh an eine ausreichende Absicherung für den Ruhestand denken. Immerhin ist dieser eine Gedanke für ganze 70 % der Menschen in Österreich der Hauptgrund, zu sparen. Es ist wie bei jeder Gewohnheit: Übung macht den Meister. Häufigkeit ist hier der Schlüssel zum Erfolg.  

Um im Alltag ganz bequem noch mehr zu sparen, empfiehlt es sich, in George Rundungssparen bei bargeldlosen Zahlungen zu aktivieren. Bezahlt man mit Debitkarte oder Kreditkarte bargeldlos, wird der Rundungsbetrag auf den nächsten vollen Euro automatisch zum Sparen oder Anlegen überwiesen. 

Um im Alltag ganz bequem noch mehr zu sparen, empfiehlt es sich, in George Rundungssparen bei bargeldlosen Zahlungen zu aktivieren. Bezahlt man mit Debitkarte oder Kreditkarte bargeldlos, wird der Rundungsbetrag auf den nächsten vollen Euro automatisch zum Sparen oder Anlegen überwiesen. 

Fazit

Auch in Zeiten, in denen einem das Geld durch die Finger zu rinnen scheint, können wir handeln. Wir haben unser Geld selbst in der Hand und können mit wenigen Schritten bewirken, dass es – wenngleich manchmal nur langsam – mehr wird. Wie? Indem wir einen bewussten Umgang mit unseren Einnahmen und Ausgaben pflegen und uns regelmäßig um unsere Finanzen kümmern. Wer sich einen Überblick über die eigenen Finanzen verschafft, hat die erste Hürde schon gemeistert! Dann geht es nur mehr ans stetige Ansparen kleiner Summen – für den ersten finanziellen Polster, den langgehegten Wunsch, das Sabbatical oder eine finanzielle Reserve für den Ruhestand. 

Bitte beachten Sie:

Hierbei handelt es sich um eine Werbe­mitteilung und nicht um eine Anlage­empfehlung. Diese Werbe­mit­teilung ersetzt somit keine Anlage­beratung und berück­sichtigt weder die Rechts­vorschriften zur Förderung der Un­ab­hängigkeit von Finanz­analysen, noch unter­liegt sie dem Verbot des Handels im An­schluss an die Ver­breitung von Finanz­analysen. 

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