Wie Niederösterreich heute für morgen vorsorgt

In einer Welt des ständigen Wandels bleibt eines unverändert: das Bedürfnis der Menschen, für die Zukunft vorzusorgen. Eine aktuelle IMAS-Studie beleuchtet eindrucksvoll das Sparverhalten der Österreicherinnen und Österreicher. Es wird deutlich: Sparen ist nach wie vor ein zentrales Thema.

Auch wenn Sparen weiterhin hoch im Kurs steht, haben sich die Wege, wie gespart wird, verändert. „Sparen bedeutet mehr, als nur Geld beiseitezulegen – es steht für Weitblick, Verantwortung und Vertrauen in die Zukunft“, sagt Christian Hager, Vorstandsdirektor der KREMSER BANK. „Gerade in Niederösterreich zeigt die Studie deutlich, wie fest Sparen im Alltag der Menschen verankert ist.“

Tradition trifft Moderne
Laut der Studie geben 81 % der Niederösterreicherinnen und Niederösterreich an, dass ihnen Sparen „sehr“ oder „ziemlich wichtig“ ist – ein Wert, der exakt dem Österreichschnitt entspricht. Das klassische Sparbuch bzw. Sparkonto bleibt mit 80 % Nutzung die beliebteste Sparform, sowohl in Niederösterreich als auch österreichweit.

Doch die Studie zeigt auch: Junge Menschen setzen zunehmend auf moderne Anlageformen. Besonders die digital affine Zielgruppe investiert aktiv in Fonds, ETFs und Aktien. Für sie ist Veranlagung kein Pflichtprogramm, sondern Ausdruck von Selbstbestimmung und Leistungsbereitschaft. „Speziell für diese Zielgruppe bieten wir in der KREMSER BANK mit dem s Young Depot ein Produkt an, das die Bedürfnisse junger Anlegerinnen und Anleger abdeckt“, so Hager. „Diese Generation will nicht nur sparen, sondern auch gestalten. Sie will ihr Geld vermehren, ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Das ist eine große Chance – und eine Verantwortung für uns als Bankpartner, sie dabei zu begleiten.“

Die Zukunft im Blick
Die Motive für das Sparen sind klar: Finanzielle Sicherheit und die Reduktion von Zukunftsängsten stehen im Vordergrund. In Niederösterreich geben 84 % an, für Notfälle zu sparen, 65 % streben finanzielle Unabhängigkeit an. Dabei zeigt sich ein Generationenunterschied: Während ältere Menschen vor allem für die Altersvorsorge und ihre Kinder sparen, geht es den Jüngeren um Freiheit und Selbstbestimmung – etwa durch Teilzeitarbeit oder einen früheren Pensionsantritt.

Die wichtigsten Sparziele in Niederösterreich sind: Notgroschen für Notfälle (84 %), Konsumwünsche (rund 67 %), finanzielle Absicherung und Vorsorge (66 %) und finanzielle Unabhängigkeit (65 %). Etwa ein Viertel der Befragten nennt eine zukünftige Immobilienfinanzierung als Sparziel – ein Hinweis darauf, dass klassische Lebensziele wie Eigentumserwerb für viele noch immer realistisch erscheinen.

Finanzbildung: Wunsch nach mehr Wissen
Rund 39 % der Niederösterreicherinnen und Niederösterreich schätzen ihren eigenen Wissensstand zu Finanzthemen als „sehr gut“ oder „ziemlich gut“ ein. Gleichzeitig geben 55 % an, dass Finanzbildung in der Familie kein Thema war. Das zeigt: Es besteht ein wachsender Bedarf an niederschwelliger, verständlicher Finanzbildung – besonders für jüngere Generationen. Genau hier setzt die KREMSER BANK mit ihrem Angebot für Financial Literacy an. „Mit einem umfassenden Bildungskonzept, welches in der Volksschule startet und bis in die Oberstufe geht, begleiten wir junge Menschen auf ihrem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit durch professionelle Wissensvermittlung“, erklärt Hager. Laut der vorliegenden IMAS-Studie sind aktuell die wichtigsten Informationsquellen für Finanzthemen Bankmitarbeiter (59 %), Medien (44 %) und KI-basierte Anwendungen (13 %).

Künstliche Intelligenz – Zukunft oder Vertrauensfrage?
Ein spannender Aspekt der Studie betrifft die Rolle von künstlicher Intelligenz (KI) in der Finanzberatung. In Niederösterreich zeigen 23 % Interesse an KI-basierter Beratung, 40 % würden ihr gleich viel oder mehr Vertrauen schenken als einem Bankberater. Die digital affine Zielgruppe sieht KI als Asset-Allocation-Instrument, während der Mainstream skeptisch bleibt.

„Die KREMSER BANK steht für persönliche Nähe zu ihren Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und Verlässlichkeit. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen die Menschen in unserer Region, verstehen ihre Bedürfnisse und können auf individuelle Wünsche eingehen. Im Gegensatz zu anonymen KI-basierten Systemen entsteht so eine vertrauensvolle Beziehung, die gerade bei sensiblen Themen wie Finanzen von unschätzbarem Wert ist. Vertrauen ist die Basis jeder finanziellen Entscheidung. Als regionale Sparkasse bieten wir nicht nur Produkte und Dienstleistungen, sondern vor allem Orientierung und Sicherheit. Kunden können sich darauf verlassen, dass ihre Anliegen ernst genommen werden, sie eine ehrliche, transparente Beratung erhalten und wir individuelle Lösungen konzipieren“, verdeutlicht Christian Hager.

Fotos