
Mein Geld, meine Verantwortung: So starte ich
Auch finanzielle Unabhängigkeit beginnt mit einem ersten Schritt: sich aktiv mit dem eigenen Geld zu beschäftigen. Dieser Beitrag zeigt, welche Möglichkeiten Frauen in Österreich haben, um ihre finanzielle Situation selbst in die Hand zu nehmen – von Finanzwissen über Gespräche in der Partnerschaft bis hin zu konkreten Vorsorgemodellen. Nicht alles liegt in der eigenen Macht, aber vieles lässt sich bewusst gestalten.
Interessieren und informieren:
Geld ist keine Raketenwissenschaft. Basis-Finanzwissen lässt sich erlernen – durch Bücher, Blogs oder Beratung durch die Hausbank. Immer mehr Frauen erkennen, dass beim Finanzwissen „noch mehr geht“. Und gehen den ersten Schritt.
Frauen, die Verantwortung für die eigenen Finanzen übernehmen, sind eher vor bösen finanziellen Überraschungen oder Schocks bei einer Trennung gefeit. Je früher frau sich entscheidet, sich mit ihrem Geld zu beschäftigen, desto besser. Je mehr Erfahrungen frau sammelt, desto selbstbewusster in finanziellen Angelegenheiten wird sie.
Die Initiative she invests unterstützt Frauen kostenlos mit Informationen zu ihrem Geld. Und zeigt, wie frau ihre finanzielle Unabhängigkeit und Gesundheit erreichen kann.
Die Initiative she invests unterstützt Frauen kostenlos mit Informationen zu ihrem Geld. Und zeigt, wie frau ihre finanzielle Unabhängigkeit und Gesundheit erreichen kann.
Reflektieren und ansprechen:
Hand auf’s Herz: Wer kümmert sich in deiner Beziehung um Geld-Themen? Idealerweise haben beide einen Überblick. Man kann in der Beziehung schon mit kleinen Schritten beginnen, gemeinsam über Geld zu sprechen und wie man es in Zukunft ausgeben möchte. Wie das gelingen kann, haben wir in unserem Beitrag Gemeinsame Finanzen: Konto sucht Paar beschrieben. Im she invests-Workshop erfährt frau zudem, wie man gemeinsam das Geldmindset reflektieren kann.
Geld lässt sich in der Partnerschaft gemeinsam verwalten – mit unterschiedlichen Finanz-Apps oder einem Haushaltsbudget gelingt das spielerisch. Für viele ist auch ein Gemeinschaftskonto interessant, auf das beide Zugriff haben und von dem alle Haushaltsausgaben bezahlt werden.
Pensionssplitting vereinbaren:
In Österreich gibt es die Möglichkeit, freiwillig Pensionssplitting zu machen: Die berufstätige Person, die sich nicht hauptsächlich um das Kind kümmert, hat die Möglichkeit, in den ersten 7 Jahren nach der Geburt des Kindes bis zu 50 Prozent ihrer Pensionsgutschrift auf das Pensionskonto des Partners oder der Partnerin zu übertragen.
Im Falle einer Trennung verringert das die Gefahr der Altersarmut bei Frauen. Für Pensionssplitting muss frau übrigens nicht verheiratet sein. Die Vorteile und Nachteile des Pensionssplittings haben wir im Beitrag Pensionssplitting in Österreich zusammengefasst.
Freiwillig höher versichern:
„Später“ kommt oft früher, als man denkt. Um in der Pension finanziell abgesichert zu sein, kann man sich freiwillig höher versichern. Damit werden die künftigen Pensionsansprüche erhöht. Zur freiwilligen Versicherung gehört beispielsweise auch der Nachkauf von Schul- und Studienzeiten, die die Beitragszeiten für die Pension erhöhen.
Gegen Altersarmut vorsorgen:
Ein Drittel der alleinlebenden Frauen in Österreich ist in ihrer Pension armutsgefährdet. Um die spätere Pensionslücke zu schließen, kann sie beginnen, privat vorzusorgen. Das kann in Form einer Lebensversicherung oder einer privaten Pensionsversicherung sein. Aber auch Wertpapiere können eine Alternative sein. Investieren kann helfen, Geld langfristig vor Inflation zu schützen und Vermögen aufzubauen. Gleichzeitig gilt: Jede Veranlagung bringt auch Risiken mit sich. Sich zu informieren und beraten zu lassen, gehört daher immer dazu.
FLiP, der Erste Financial Life Park, bietet spezielle Angebote für Frauen. In der Thementour “Altersarmut ist weiblich” werden die Konsequenzen von Teilzeitarbeit und das Risiko von Altersarmut aufgrund fehlender Erwerbsjahre thematisiert. Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen sowie Präventionsstrategien zu erarbeiten.
FLiP, der Erste Financial Life Park, bietet spezielle Angebote für Frauen. In der Thementour “Altersarmut ist weiblich” werden die Konsequenzen von Teilzeitarbeit und das Risiko von Altersarmut aufgrund fehlender Erwerbsjahre thematisiert. Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen sowie Präventionsstrategien zu erarbeiten.
FAZIT
Sich mit Geld zu beschäftigen, bedeutet nicht, alles sofort im Griff haben zu müssen. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und informierte Entscheidungen zu treffen – Schritt für Schritt. Gerade in einem System, das Frauen strukturell benachteiligt, ist finanzielle Eigeninitiative kein Luxus, sondern ein wichtiger Schutzfaktor. Wer früh beginnt, Fragen stellt und Angebote nutzt, schafft sich mehr Sicherheit für heute und für später.
Stand: März 2026
Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Anlageempfehlung. Diese Werbemitteilung ersetzt somit keine Anlageberatung und berücksichtigt weder die Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen, noch unterliegt sie dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Eine Veranlagung in Wertpapiere birgt neben Chancen auch Risiken.