
© iStock.com / Murad Hashan
Aktien-News KW 08 | 17.02.2026
Do & Co weiterhin auf dem Wachstumspfad
Do & Co veröffentlichte die Ergebnisse der ersten drei Quartale 2025/26. Während der Umsatz aufgrund negativer FX-Effekte leicht unter den Erwartungen lag, konnte der Nettogewinn die Analyst:innenschätzungen übertreffen. Der Umsatz legte in den ersten drei Quartalen um 5,2 % J/J auf 1,87 Milliarden Euro zu, währungsbereinigt lag das Plus hingegen bei 18,3 % J/J. Während die Segmente Airline Catering (+ 5,8 % J/J) und Restaurants, Lounges und Hotel (+ 7,6 % J/J) solide zulegten, lag das Plus im Catering-Bereich nur bei 1,2 % J/J, da das Catering für die UEFA-Fußballmeisterschaft in den Vorjahreszeitraum fiel. Das Konzern-EBIT kletterte um 17 % J/J auf 163,0 Millionen Euro; der signifikante EBIT-Anstieg wurde teilweise durch die relativ niedrige Vorjahresbasis begünstigt, die aufgrund der Anlaufkosten der neuen Großküche am Flughafen New York JFK belastet war. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 8,7 % (1-3Q 24/25: 7,9 %). Das Nettoergebnis nach Minderheiten lag bei 84,6 Millionen Euro (+ 15,9 % J/J). Das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA verbesserte sich weiter auf 0,18x am Ende Dezember 2025 (GJ24/25 Jahresendwert per Ende März 2025: 0,64x).
Erste Group hält an Kaufempfehlung fest
Für das laufende Wirtschaftsjahr 2025/26 erwartet der Vorstand trotz der negativen Wechselkurseffekte einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro sowie eine EBIT-Marge von über 8,5 %. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll der Umsatz Richtung Drei-Milliarden-Euro-Marke klettern und die EBIT-Marge zweistellig werden. Die Prognosen des Unternehmens deuten darauf hin, dass sich der solide Wachstumstrend in den kommenden Quartalen fortsetzen wird. In der Telekonferenz mit Investor:innen und Analyst:innen deutete das Management zudem an, dass Do & Co noch Catering-Verträge für einige der Standorte der FIFA-WM erhalten könnte. Neuigkeiten dazu werden in den nächsten zwei bis drei Wochen erwartet. Erste Group Research: „In Summe sind wir der Meinung, dass der Investment Case von Do & Co nach wie vor sehr solide ist und sich in den zuletzt gesunkenen Aktienkursen nicht vollständig widerspiegelt. Wir halten an unserer Kaufempfehlung für die Aktie fest.“
mhu / Zusammenfassung vom 13.02.2026 / Quelle: Erste Group Research