Graz, 17. September 2026

Steiermärkische Sparkasse blickt auf ein erfolgreiches Halbjahresergebnis 2026

  • Jahresüberschuss nach Steuern von 270,6 Millionen Euro
  • Deutliche Zuwächse im Provisionsüberschuss, insbesondere im Wertpapiergeschäft von 16,0 %
  • Investitionsdynamik in der Steiermark kehrt zurück, Kreditwachstum von 2,1 %
  • Gestiegene Nachfrage nach Wohnraumfinanzierungen
  • Erfreuliche Ergebnisbeiträge der Tochterbanken in Südosteuropa
  • Stabile Risikosituation

Trotz weiterhin bestehender geopolitischer Unsicherheiten und teilweise gedämpfter makroökonomischer Prognosen infolge der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten erwiesen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr 2026 insgesamt als robust. Vor dem Hintergrund eines stabilen Zinsumfelds konnte der Steiermärkische Sparkasse-Konzern ein sehr gutes Ergebnis erzielen.

„Das sehr erfolgreiche Halbjahresergebnis 2026 unterstreicht die Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Steiermärkischen Sparkasse. Dank solider Kapitalausstattung, starker Marktposition und hoher Kundenorientierung blicken wir zuversichtlich auf den weiteren Jahresverlauf. Als verlässliche Finanzpartnerin setzen wir unseren Wachstumskurs fort, stärken unsere Marktposition und begleiten Privat- und Firmenkund:innen bei ihren finanziellen Vorhaben“, sagt Georg Bucher, CEO Steiermärkische Sparkasse.

Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. EUR)

Erfolgs- und Geschäftsentwicklung

Der Jahresüberschuss nach Steuern des Steiermärkische Sparkasse-Konzerns betrug im 1. Halbjahr 2026 270,6 Millionen Euro und lag damit über dem Wert des 1. Halbjahres 2025 (227,5 Millionen Euro).

Die größten Einflussfaktoren auf das Ergebnis waren der leicht gestiegene Zinsüberschuss, die Steigerung des Provisionsergebnisses, die stabile Risikosituation sowie ein höherer Ergebnisbeitrag der kroatischen Tochterbank aufgrund des Verkaufs eines Geschäftsbereichs der kroatischen Kreditkartengesellschaft.
Die Bilanzsumme im Konzern stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2025 um rund 0,3 % bzw. 0,1 Milliarden Euro auf 23,9 Milliarden Euro.

Die Betriebserträge stiegen vor allem bedingt durch das höhere Zinsergebnis und den höheren Ergebnisbeitrag aus dem kroatischen Teilkonzern um 10,4 % von 458,9 Millionen Euro auf 506,7 Millionen Euro.

Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 7,1 Millionen Euro auf 112,2 Millionen Euro (105,1 Millionen Euro). Besonders erfreuliche Steigerungsraten erzielten die Zahlungsverkehrsdienstleistungen, die um 5,6 % zulegten, sowie die Wertpapierprovisionen mit einem Wachstum von 16,0 %.

Die Risikovorsorgen im Konzern beliefen sich im ersten Halbjahr 2026 auf 21,3 Millionen Euro und lagen damit trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds auf einem moderaten Niveau. Wesentliche Faktoren für die stabile Entwicklung in diesem Bereich bleiben ein aktives Portfoliomanagement sowie die konsequente Begleitung von Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen von Unternehmen.

Bei Firmenkrediten betrug die Neuvergabe von Investitionskrediten im ersten Halbjahr 2026 742 Millionen Euro, sodass das Kreditwachstum von Unternehmen bei 2,1 % lag. Damit zeigt sich gegenüber dem Vorjahr eine positive Entwicklung. Die Investitionszurückhaltung der vergangenen Jahre hat in den letzten Monaten spürbar nachgelassen, was zu einer steigenden Nachfrage nach Finanzierungen führt. Auch im Immobilienbereich zeigen sich weitere Stabilisierungstendenzen, wenngleich das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiterhin von Unsicherheiten geprägt ist.

Die Nachfrage nach privaten Wohnbaufinanzierungen hat im ersten Halbjahr 2026 spürbar angezogen. Das gesamte private Finanzierungsvolumen stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um rund 60 Millionen Euro auf insgesamt 206 Millionen Euro. Auch die Anzahl der Finanzierungen entwickelte sich erfreulich. Während im ersten Halbjahr 2025 knapp 1.000 Wohnbaufinanzierungen abgeschlossen wurden, waren es im ersten Halbjahr 2026 bereits knapp 1.300.

Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kund:innen um 0,1 % an und betrugen insgesamt 17,7 Milliarden Euro. Darin enthalten sind Spareinlagen mit 9,4 Milliarden Euro. Das Eigenkapital stieg um 6,7 % und liegt mit 4,2 Milliarden Euro deutlich über allen regulatorischen Anforderungen. Auch sämtliche Liquidätskennzahlen werden durch die Steiermärkische Sparkasse übererfüllt.

V.l.: Sigmund Loibner, Vorstandsmitglied, Walburga Seidl, Vorstandsmitglied, Georg Bucher, Vorstandsvorsitzender, Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied