Graz, 15. April 2026

Steiermärkische Sparkasse erzielte ein sehr erfreuliches Jahresergebnis 2025

  • Jahresüberschuss nach Steuern mit 436 Millionen Euro zeigt hohe Ertragskraft des Konzerns
  • Anstieg der Bilanzsumme auf 23,8 Milliarden Euro unterstreicht solides Wachstum
  • Erhöhung des Eigenkapitals auf 3,9 Milliarden Euro stärkt unsere finanzielle Stabilität weiter
  • Wachstum des Kreditvolumens um 2,2 % sowie der Einlagen um 5,8 % spiegeln Vertrauen unserer Kund:innen wider
  • Anstieg des Depotvolumens im Wertpapiergeschäft auf 5,7 Milliarden Euro unterstreicht die Bedeutung der Vorsorge
  • Risikokosten aufgrund solider Portfoliostruktur im Plan
  • Tochterbanken in Südosteuropa tragen rund 38 % zum Konzernergebnis bei

Der Steiermärkische Sparkasse-Konzern blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und einer verhaltenen konjunkturellen Entwicklung konnte die Marktposition weiter gestärkt und in allen Kernbereichen Wachstum erzielt werden.

„Die solide Kapitalausstattung sowie das stabile, breit aufgestellte Geschäftsmodell bilden eine verlässliche Basis für eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft – getragen vom Engagement unserer Mitarbeiter:innen, die mit Kompetenz, Leidenschaft und Kundennähe maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen“, betont Georg Bucher, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse.

Kennzahlen auf einen Blick

in Mio. EUR

Geschäftsentwicklung: Stabiles Wachstum bei starker Kapitalbasis

Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von Stabilität und gutem Wachstum. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug 436 Millionen Euro. Der Rückgang des Zinsüberschusses, der erfreuliche Rückgang der Wertberichtigungen sowie das gestiegene Provisionsergebnis waren die maßgeblichen Einflussfaktoren auf das Ergebnis, das leicht unter dem Vorjahresniveau liegt.

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 5,8 % auf 23,8 Milliarden Euro, während das Konzerneigenkapital mit 3,9 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreichte. Die Kernkapitalquote sowie die Eigenmittelquote in der Höhe von 31,9 % unterstreichen die starke Position des Konzerns.

Risikomanagement: Stabiles Risikoprofil trotz konjunktureller Schwäche

Im Geschäftsjahr 2025 bewegten sich die Risikokosten der Steiermärkischen Sparkasse mit 0,29 % im Verhältnis zu den Kundenforderungen plangemäß und bestätigen damit die Wirksamkeit der vorausschauenden Risikopolitik. Die NPL-Quote lag mit 4,1 % auf einem dem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld entsprechenden Niveau. Die NPL Coverage Ratio betrug 66,7 %. Die Risikotragfähigkeit des Konzerns ist weiterhin in mehr als ausreichender Form gegeben. Aufgrund der ausgezeichneten Kapitalausstattung verfügt die Steiermärkische Sparkasse über ein hohes Maß an Sicherheit. Diese solide Kapital- und Risikoarchitektur ermöglicht es, potenzielle Risiken aus dem aktuellen geopolitischen Umfeld resilient zu absorbieren. Die Steiermärkische Sparkasse wird ihren Fokus auch künftig konsequent auf Stabilität, Nachhaltigkeit und ein vorausschauendes Risikomanagement richten.

Inland: Finanzielle Gesundheit und Vermögensaufbau im Fokus

Im Privatkundengeschäft zeigt sich weiterhin eine hohe Nachfrage nach sicherheitsorientierten Veranlagungen. Gleichzeitig ist ein zunehmender Trend erkennbar, dass Kund:innen vermehrt Anlageformen nachfragen, die über eine reine Werterhaltung hinausgehen und zusätzliche Chancen für eine nachhaltige Vermögensentwicklung bieten. Die Spareinlagen im Konzern erreichten mit 9,5 Milliarden Euro einen erfreulichen Wert. Nach mehreren rückläufigen Jahren konnte 2025 im Bereich der Wohnbaufinanzierungen ein positiver Turnaround erzielt werden. Das gesamte private Finanzierungsvolumen erreichte ein Neuvolumen von über 492 Millionen Euro. Das Jahr 2025 war zudem ein ausgezeichnetes Wertpapierjahr. Sowohl die Zahl der neuen Wertpapierkund:innen als auch die Wertpapier-Neuveranlagungen entwickelten sich positiv. Damit stieg das verwaltete Kund:innen-Wertpapierdepotvolumen per Jahresende 2025 auf einen neuen Höchststand von rund 5,7 Milliarden Euro an. Mit über 103.000 Financial-Health-Gesprächen vor Ort und mehr als 5.000 neuen Privatpensionen unterstreicht die Steiermärkische Sparkasse ihre Rolle als verlässliche Partnerin in den Bereichen Vorsorge, Veranlagung sowie Absicherung im Alter.

Inland: Starke Partnerin für steirische Unternehmen

Trotz der anhaltend schwierigen Marktsituation in der steirischen Industrie und der Immobilienbranche konnte die Steiermärkische Sparkasse ein Neuvolumen von mehr als 1,2 Milliarden Euro an Investitionskrediten und Darlehen vergeben. Im Mittelpunkt standen dabei die Förderung von Innovation und die Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Geschäftsmodelle unserer Kund:innen. In Kombination mit einem leichten Anstieg bei den Betriebsmittelfinanzierungen ergibt sich für das Jahr 2025 ein Wachstum der kommerziellen Ausleihungen von 1,1 % bzw. 103 Millionen Euro.

Südosteuropa (SEE): Tochterbanken in Südosteuropa setzen erfolgreichen Wachstumskurs fort

Die Tochterbanken setzten 2025 ihren klaren Wachstumspfad fort. Mit einem Wachstum von rund 10 % im Finanzierungsbereich und rund 8 % bei den Spareinlagen konnten sie deutlich ihre Marktposition weiter ausbauen. Die Erste & Steiermärkische Bank Kroatien (inkl. Erste Bank Montenegro) bestätigte dabei erneut ihre Rolle als wichtigste Ertrags- und Wachstumsträgerin innerhalb der Region. Auch die Sparkasse Bank Nordmazedonien sowie die Sparkasse Bank Bosnien und Herzegowina entwickelten sich weiterhin sehr positiv und leisteten einen stabilen Beitrag zum Gesamtergebnis des Steiermärkische Sparkasse-Konzerns. Die Erste Bank Serbien unterstrich mit ihrem Jahresüberschuss die erfolgreiche Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie und ihre starke Position im serbischen Markt. Die Banka Sparkasse Slowenien ergänzte dieses Bild durch eine solide Geschäftsentwicklung in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld. Eine wesentliche Rolle spielten zudem die Mobilienleasing-Gesellschaften in Südosteuropa. Mit einem breit aufgestellten Portfolio und erfreulichen Ergebnissen stärken sie die strategische Präsenz der Steiermärkischen Sparkasse in der Region. Die Ergebnisse aller Tochtergesellschaften leisteten einen Anteil von rund 38 % zum Konzernergebnis und bestätigen die stabile, langfristige Strategie der Steiermärkischen Sparkasse in Südosteuropa.

Digitalisierung: Modern, datenbasiert, zukunftsorientiert - Innovation als strategischer Treiber

2025 trieb die Steiermärkische Sparkasse die digitale Transformation stark voran: Online- Services und Banking App wuchsen, neue Zahlungsverkehrsfunktionen erhöhten Komfort und Sicherheit, und digitale Beratung ergänzte die Betreuung vor Ort. Parallel unterstützte sie die Unternehmen bei Digitalisierungs- und Transformationsprozessen, modernisierte Filialen mit neuer SB-Technologie, baute digitale Finanzbildungsangebote aus und förderte regionale Innovationsprojekte. 2025 wurde auch das digitale Angebot rund um George deutlich erweitert. Mit George Invest erhielten Kund:innen neue Möglichkeiten zur digitalen Geldanlage und Vermögensübersicht, während zusätzliche Analyse- und Planungsfunktionen das persönliche Finanzmanagement weiter erleichtern. Für Unternehmer:innen wurde George Business gezielt weiterentwickelt, wobei verbesserte Zahlungsverkehrs-, Rollen- und Berechtigungstools den täglichen Finanzworkflow erleichtern und zusätzliche Transparenz in die Unternehmens-finanzen bringen. Im AI Lab entstehen KI-Lösungen, die Teams spürbar entlasten. So baut die Steiermärkische Sparkasse weiterhin ihre digitalen Kompetenzen aus und richtet sich konsequent auf eine moderne, kundenzentrierte Zukunft aus.

Nachhaltigkeit und CSR: Verantwortung übernehmen – für Umwelt, Region und junge Menschen

Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung sind zentrale Bestandteile der Strategie der Steiermärkischen Sparkasse. ESG-Kriterien prägen Finanzierungsentscheidungen, moderne Filialkonzepte reduzieren die CO₂-Bilanz. Die Steiermärkische Verwaltungssparkasse als Haupteigentümerin unterstützt gesellschaftlich relevante Projekte aus den Handlungsfeldern Bildung und Innovation, Kunst und Kultur, Soziales und Gesellschaft sowie Nachhaltigkeit und Umwelt. Als Leuchtturmprojekt gilt dabei der Finanzerlebnispark FLiP im CoSA, der Jugendlichen Finanzwissen auf innovative, spielerische und alltagsnahe Weise vermittelt. FLiP im CoSA wurde im Jahr 2025 als Jubiläumsgeschenk an alle Steirer:innen realisiert.

Ausblick: Mit klarer Wachstumsstrategie und technologischem Fortschritt in das Jahr 2026

2026 steht im Zeichen eines konsequenten, risikobewussten Wachstums über dem Markt. Ein Schwerpunkt liegt weiterhin auf Digitalisierung und Integration neuer Technologien, um durch das Zusammenspiel von digitalen Services und persönlicher Beratung vor Ort einen klaren Mehrwert für unsere Kund:innen zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei die finanzielle Gesundheit, langjährige Partnerschaften und ein selbstbestimmtes Finanzleben für alle Kund:innen. Darüber hinaus wird ein starker Fokus auf nachhaltige Finanzlösungen gesetzt und Transformationsprozesse werden aktiv unterstützt – insbesondere mit wachstumsorientierten Finanzierungslösungen im Kommerzgeschäft.

V.l.: Sigmund Loibner, Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse, Walburga Seidl, Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse, Georg Bucher, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse, Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse