Sicherheit im Urlaub:
11 Finanz-Tipps

Mit ein paar einfachen Geld-Regeln lassen sich unnötige Gebühren, Kartenprobleme und Betrugsfallen im Urlaub vermeiden. Daher: Zahlungsmittel (bar oder Karten) rechtzeitig prüfen, Sicherheitsfunktionen kennen und bei verdächtigen Angeboten lieber zweimal hinschauen.

Im Urlaub lässt man bekanntlich die Seele baumeln. Um auch beim Bezahlen sorglos und vor allem sicher zu sein, haben wir folgende Tipps für dich und dein Geld auf Reisen:

Tipp 1: Immer etwas Bargeld dabeihaben

Kontaktlose Kartenzahlungen sind in den meisten Urlaubsländern zum Standard geworden. Aber: Kleine Mengen an Bargeld für ungeplante Ausgaben wie Parkgebühren, Snacks oder Eintritte sind ratsam. Vor allem Münzen und kleine Geldscheine sind im Urlaubsalltag praktisch. 

Wo es möglich ist, ist kontaktloses Bezahlen mit der Karte die einfachste, gängigste und sicherste Bezahlform. Du bist eher Bargeld-Fan? Dann beachte die Bargeldobergrenzen, wie zum Beispiel in Griechenland die strikte Obergrenze von 500 Euro für Barzahlungen.

Tipp 2: Karten auf dem Smartphone bieten mehr Sicherheit

Das Smartphone ist zu unserem ständigen Begleiter geworden und ist im Urlaub nicht nur Kamera oder Navi, sondern auch zuverlässige kontaktlose Debit- oder Kreditkarte. 

Eine digitalisierte Karte mit Apple Pay oder Google Pay auf dem Smartphone bietet dir mehr Sicherheit, da die Karte für den Bezahlvorgang mit einer Gesichtserkennung oder einem Fingerabdruck auf dem Smartphone aktiviert wird. 

Solltest du dein Handy verlieren oder sollte es gestohlen werden, können die digitalisierten Karten nicht missbräuchlich verwendet werden. Die physischen Karten können im Hotelsafe bleiben und sind ein gutes Back-up.

Verlierst du deine Karte auf Reisen, solltest du sie sofort sperren. Das Sperren ist in wenigen Schritten in der George-App möglich. Du bekommst in kurzer Zeit eine neue, digitale Karte in George bereitgestellt, die du auf dem Smartphone mit Apple oder Google Pay nutzen kannst. Die Kartensperre kann rund um die Uhr telefonisch bei unserem 24h Service erfolgen. Am besten die Telefonnummer der Kartensperr-Hotline, im Fall von Erste Bank und Sparkasse +43 5 0100 - 50333, auf dem Handy speichern.

Verlierst du deine Karte auf Reisen, solltest du sie sofort sperren. Das Sperren ist in wenigen Schritten in der George-App möglich. Du bekommst in kurzer Zeit eine neue, digitale Karte in George bereitgestellt, die du auf dem Smartphone mit Apple oder Google Pay nutzen kannst. Die Kartensperre kann rund um die Uhr telefonisch bei unserem 24h Service erfolgen. Am besten die Telefonnummer der Kartensperr-Hotline, im Fall von Erste Bank und Sparkasse +43 5 0100 - 50333, auf dem Handy speichern.

Tipp 3: Passe die Zahlungslimits deiner Debit- und Kreditkarten an

Bevor du deine Reise antrittst, solltest du im Internetbanking oder auf deiner Bank-App die aktuellen Kartenlimits überprüfen und diese gegebenenfalls anpassen.

Tipp 4: Kartenzahlung in Nicht-Euro-Ländern in Landeswährung

In Nicht-Euro-Ländern solltest du immer in Landeswährung zahlen. Warum? Zahlungen in Euro gehen meist mit einer schlechten Kursabrechnung einher. Mehr zum Thema Bezahlen im Urlaub erfährst du im verlinkten Beitrag.

Tipp 5: Bargeldbehebung außerhalb des Euro-Raums mit Debitkarte

Eine Geldbehebung ist in Urlaubsländern außerhalb des Euro-Raumes mit einer Debitkarte am günstigsten. Aber Vorsicht: In vielen Ländern werden vom Geldausgabeautomaten-Betreiber zusätzliche Entgelte verrechnet. Darauf muss allerdings vor der Behebung hingewiesen werden.

Kund:innen von Erste Bank und Sparkassen können in Ländern, in denen die Erste Group tätig ist, bei allen Konzern-Geldausgabeautomaten kostenlos Geld beheben. Im neuen Markt Polen wird mit Hochdruck an diesem Service gearbeitet.

Kund:innen von Erste Bank und Sparkassen können in Ländern, in denen die Erste Group tätig ist, bei allen Konzern-Geldausgabeautomaten kostenlos Geld beheben. Im neuen Markt Polen wird mit Hochdruck an diesem Service gearbeitet.

Tipp 6: GeoControl überprüfen und gegebenenfalls deaktivieren

In Destinationen außerhalb Europas ist die Sicherheitsfunktion GeoControl bei Debitkarten automatisch aktiviert. Das Bargeldbeheben an Geldausgabeautomaten ist damit für bestimmte Regionen außerhalb Europas gesperrt, dadurch soll Kartenmissbrauch verhindert werden. Um weltweit Bargeld beheben zu können, kannst du GeoControl allerdings für die Reisedauer im Internetbanking oder deiner Bank-App ganz einfach aussetzen.

Tipp 7: Bei Bargeldbehebung auf die Umrechnung in Euro verzichten

Das Umrechnen in die Heimatwährung am Geldautomaten in der Nicht-Eurozone kann zu hohen Gebühren führen. Wenn du Geld außerhalb der Euro-Zone abhebst, bieten die Geldautomaten oftmals einen fixen Wechselkurs in Euro an. Lehne diese Umrechnung ab – sie kann teuer werden. Lass die Abbuchung stattdessen in der Fremdwährung durchführen.

Tipp 8: Bargeldbehebungen mit Kreditkarten vermeiden

Zur Bargeldbehebung sind Kreditkarten nicht gedacht und sollten dafür aufgrund der relativ hohen Gebühren nur in Notfällen verwendet werden. Kreditkarten sind aber aufgrund ihrer Sicherheit empfehlenswert. Geht die Karte verloren oder wird sie gestohlen, kommt im Falle von Missbrauch die Bank für die Schäden auf – sofern du als Inhaber:in nicht fahrlässig gehandelt hast.

Tipp 9: Codes der Bankkarten einprägen

Persönliche Codes von Debit- und Kreditkarten dürfen niemandem außer dir zugänglich sein. Deshalb solltest du dir diese gut einprägen und nirgends notieren. Solltest du den PIN dennoch einmal vergessen, kann du ihn sicher und unkompliziert in deinem Internetbanking oder deiner Bank-App abfragen.

Tipp 10: Prüfe Reiseversicherungen im Rahmen deines Kreditkartenvertrags 

Kreditkartenverträge beinhalten oft Reiseversicherungen. Eine vom Reiseveranstalter angebotene Reiseversicherung ist in manchen Fällen gar nicht notwendig, da eine Versicherung für z. B. Reisegepäck, Behandlungskosten, Krankenrücktransport mit Ambulanzjet oder Unfall im Rahmen der Kreditkartenleistungen enthalten ist. Informiere dich deshalb vor Urlaubsantritt über das Ausmaß deines Versicherungsschutzes. Das spart möglicherweise unnötige Kosten. 

Tipp 11: Vorsicht vor Betrugsmaschen

Buchungsplattformen im Internet oder als App auf dem Smartphone sind praktisch und werden täglich millionenfach genutzt. Doch Vorsicht! Kriminelle versuchen, dich mit verschiedenen Tricks zu täuschen. Mittlerweile gibt es Fake-Webseiten, die den Originalen großer Anbieter sehr ähnlich sehen. Aber auch Vorsicht vor dubiosen Privatvermieter:innen oder Phishing-Nachrichten. Betrüger:innen locken mit extrem günstigen Preisen, verlangen unübliche Zahlungsmethoden oder fordern dich über gefälschte Nachrichten auf, Zahlungen zu leisten oder Kartendaten einzugeben. 

In unserem Sicherheits-Center (www.sparkasse.at/sicherheitscenter) und gemeinsam mit Partner:innen wie Watchlist Internet (www.watchlist-internet.at) informieren wir über aktuelle Betrugsmaschen und Risiken im digitalen Alltag.

In unserem Sicherheits-Center (www.sparkasse.at/sicherheitscenter) und gemeinsam mit Partner:innen wie Watchlist Internet (www.watchlist-internet.at) informieren wir über aktuelle Betrugsmaschen und Risiken im digitalen Alltag.

Im Urlaub sicher bezahlen & Geld sparen 

Urlaub bedeutet Erholung. Dazu gehört auch, sich ums Bezahlen möglichst wenig Sorgen machen zu müssen. Vieles lässt sich schon vor der Abreise erledigen: Kartenlimits prüfen, Sicherheitsfunktionen aktivieren und einen Blick auf Versicherungen werfen. Oft sind es die kleinen Dinge – etwas Bargeld, die richtige Währung oder ein schneller Blick auf verdächtige Portale oder Nachrichten –, die unterwegs viel Ärger ersparen können. So bleibt mehr Zeit für das, worum es im Urlaub eigentlich geht: abschalten und genießen.

Stand: Juni 2026

Hierbei handelt es sich um eine Werbe­mitteilung und nicht um eine Anlage­empfehlung. Diese Werbe­mit­teilung ersetzt somit keine Anlage­beratung und berück­sichtigt weder die Rechts­vorschriften zur Förderung der Un­ab­hängigkeit von Finanz­analysen, noch unter­liegt sie dem Verbot des Handels im An­schluss an die Ver­breitung von Finanz­analysen. Eine Veranlagung in Wertpapiere birgt neben Chancen auch Risiken.

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