Erben und Vererben

Vermögen richtig weitergeben

Bei der Weitergabe von Vermögen geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch um Emotionen. Deshalb ist es hilfreich, sich rechtzeitig damit zu beschäftigen und auch externe Hilfe von ExpertInnen in Anspruch zu nehmen. Eine frühzeitige Regelung der Vermögensweitergabe kann zu Sicherheit für beide Generationen führen.  Auf dieser Seite informieren wir Sie, worüber Sie sich frühzeitig Gedanken machen sollten.

Alles geregelt zu haben, gibt vielen Menschen ein beruhigendes Gefühl und Sicherheit. Das gewährleistet, dass Ihr Vermögen im Erbfall ohne Streit und rechtlichen Unklarheiten an die von Ihnen bestimmten ErbInnen geht.

Der letzte Wille

Was Sie beachten sollten

Gesetzliche Erbfolge

Das gesetzliche Erbrecht wird dann angewendet, wenn es weder einen Erbvertrag oder ein Testament gibt, noch eine vertragliche bzw. testamentarisch eigesetzte ErbIn zum Zug kommt, z.B durch Erbunwürdigkeit, Enterbung oder Entschlagung des Erbrechts. (Nichtannahme).

Schenkung

Die Schenkung auf den Todesfall ist eine Schenkung, deren Erfüllung erst nach dem Tod des Schenkenden erfolgen soll. Der Beschenkte muss das Schenkungsversprechen annehmen. Durch den Schenkungsvertrag ist der Geschenkgeber (spätere letztwillig Verfügende) gebunden. Dieser Vertrag muss in Form eines Notariatsaktes errichtet werden. Der Schenkende darf sich kein Widerrufsrecht vorbehalten.

Meldepflichten bei Schenkungen

Schenkungen und Zweckzuwendungen unter Lebenden sind dem Finanzamt anzuzeigen, wenn Bargeld, Kapitalforderungen, Unternehmensanteile, Betriebe (Teilbetriebe), etc. erworben werden. Ausnahme: Schenkungen zwischen Angehörigen müssen der Finanzbehörde erst ab einer Wertgrenze von 50.000 Euro pro Jahr gemeldet werden.

Steuern

In Österreich fällt für Erbfälle nach dem 1. August 2008 keine Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer mehr an. Bei Erbschaften oder bei unentgeltlichen Übertragungen (Schenkungen) von Grundstücken ist jedoch weiterhin die Grunderwerbssteuer zu entrichten.

Weitere Informationen

Grunderwerbssteuer

Bei unentgeltlichen Grundstücksübertragungen (wie Schenkung, Erbschaft) sowie bei jeder Grundstücksübertragung im Familienkreis ist ein Stufentarif anzuwenden.

Der Steuersatz beträgt                          

 
für die ersten 250.000 Euro der Bemessungsgrundlage      0,5 %
für die nächsten 150.000 Euro der Bemessungsgrundlage

2,0 %

darüber hinaus   3,5%
Die Grunderwerbsteuer ist inzwischen komplex geregelt. Es ist daher nicht immer leicht, die Steuer auf Anhieb richtig zu berechnen oder deren Höhe auch nur zu schätzen.  
Mehr Informationen finden Sie in unserem Handbuch zum Erbrecht

Hilfe für Angehörige im Todesfall

Bestattungsvorsorge

Mit der s Bestattungsvorsorge stellen Sie sicher, dass die Kosten Ihrer Beerdigung gedeckt sind. Ihre Angehörigen werden nicht finanziell belastet. Gestalten Sie Ihre Bestattungsversicherung mit Einmalzahlung oder laufender Prämienzahlung.

Interessiert?

Unsere KundenbetreuerInnen sind gerne für Sie da:
telefonisch unter 05 0100 + BLZ Ihrer Sparkasse,
per s Kontakt-Nachricht oder per E-Mail.

Weitere Vorsorgemöglichkeiten

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