Der Haftungsverbund

Das zusätzliche Sicherheitsnetz von Erste Bank und Sparkassen

Der Haftungsverbund

Das zusätzliche Sicherheitsnetz von Erste Bank und Sparkassen

Erste Bank und Sparkassen bilden einen Haftungsverbund, der neben der gesetzlichen Einlagensicherung und Anlegerentschädigung unsere Bankengruppe noch sicherer macht. 

Wesentlicher Bestandteil ist ein Früherkennungssystem, das wirtschaftliche Schwierigkeiten erkennt und frühzeitig mit Maßnahmen gegensteuert, z. B. durch Kapital- oder Liquiditätsunterstützung.

Wir setzen alles daran, dass es niemals zu einem Anlassfall für den Haftungsverbund kommt und die Kundeneinlagen – so wie bisher – sicher veranlagt sind.

Erste Bank und Sparkassen bilden einen Haftungsverbund, der unsere Bankengruppe noch sicherer macht.

Die Mitglieder des Haftungsverbundes setzten auf eine intensivere und raschere Umsetzung des bisherigen Kooperationsweges (einheitliche Geschäfts- und Marktpolitik, rentabilitätsorientierte Arbeitsteilung, einheitlicher Marktauftritt) unter Einbindung ihres Zentralinstitutes Erste Group Bank AG als „Lead Bank“. Daneben wurde ein Frühwarnsystem zur Früherkennung und Vermeidung von wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Sparkassen etabliert sowie das wechselseitige Einstehen und die Verpflichtung zur sachlichen und finanziellen Unterstützung in der Sparkassengruppe – der Haftungsverbund – begründet.

Der Haftungsverbund setzt alles daran, dass es niemals zu einem Sicherungsfall kommt und die Kundeneinlagen sicher veranlagt sind. 

Der Haftungsverbund wurde im Laufe der Zeit in Übereinstimmung mit den wettbewerbsrechtlichen Vorgaben ausgebaut und parallel dazu die Zusammenarbeit zwischen seinen Mitgliedern weiter intensiviert.

Mitglieder beim Haftungsverbund sind die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, die Erste Group Bank AG und die österreichischen Sparkassen in den Bundesländern.

Erste Bank und Sparkassen bilden einen Haftungsverbund, der unsere Sparkassengruppe noch enger zusammenarbeiten lässt und sicherer macht. Wir Sparkassen vermeiden übermäßige Risiken, können jedoch niemals völlig ausschließen, dass ein Institut in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät. Der Haftungsverbund hat daher die Aufgabe, die Zahlungsfähigkeit und Liquidität für einen solchen Ausnahmefall zu sichern. Dadurch kann die Geschäftsbeziehung zum Kunden dauerhaft und ohne Einschränkung fortgeführt werden.

Wesentlicher Bestandteil dieses Haftungsverbunds ist ein Frühwarnsystem, das mögliche wirtschaftliche Probleme von Mitgliedern erkennt und frühzeitig mit Maßnahmen gegensteuert, z. B. durch Kapital- oder Liquiditätsunterstützung. So bekommen die Haftungsverbundmitglieder effiziente Hilfe für die Bewältigung allfälliger wirtschaftlicher Probleme. Und das bringt allen Sparkassen und somit auch allen KundInnen ein Höchstmaß an Sicherheit.

Die Kooperation in der Sparkassengruppe begründet eine Produktions-, Vertriebs-, Werbungs-, Spezialisierungs- und Garantiegemeinschaft, die Vorteile für alle Stakeholder bietet.

Verbraucher profitieren von der Verbreiterung und Modernisierung des Angebots und von dem technischen Fortschritt, der dadurch auf breiterer Basis innerhalb der Sparkassengruppe erzielt werden kann.

Der Haftungsverbund stellt sicher, dass auch außerhalb der städtischen Ballungsräume ein umfassendes Angebot von allen von den Kunden benötigten Finanzdienstleistungen gewährleistet ist und leistet so einen Beitrag zur Versorgung der ländlichen Gebiete mit Bankdienstleistungen.

Weiters bestehen Effizienzvorteile für die Mitglieder des Haftungsverbundes. Die Haftungs­verbund­mitglieder ziehen aus der Zusammen­arbeit Vorteile durch die gemein­same EDV-Plattform und IT-Anwendungen, gemeinsame Entwicklung von Produkten, gemeinsames Produkt­marketing und den einheitlichen Werbeauftritt. Beispiele für die umfassenden Zusammen­arbeits­möglichkeiten im Kooperations­verbund sind das gemeinsame Vorgehen bei IT-Entwicklungen (Harmonisierung Marktservice), gemeinsame Produkt­entwicklungen oder die Umsetzung einheitlicher Vertriebs­konzepte.

Verbraucher, Sparkassen und Aufsicht ziehen daraus Vorteile, dass der Haftungs­verbund vor allem danach trachtet, Sicherungs­fälle dank des Frühwarn­systems erst gar nicht entstehen zu lassen und allfällige Probleme eines Mitgliedes durch die intern vorgesehenen Sanierungs- und Beteiligungs­maßnahmen bereits im Vorfeld gemeinsam zu lösen.

Mit Jänner 2019 hat die österreichische Finanz­marktaufsicht (FMA) mit Bescheid das instituts­bezogene Sicherungs­system der heimischen Sparkassen („Haftungsverbund“) als gesetzliche Einlagen­sicherung nach dem Einlagen­sicherungs- und Anleger­entschädigungs­gesetz (ESAEG) amtlich anerkannt.

Dadurch sind alle österreichischen Sparkassen in einer eigenen Einlagen­sicherung zusammen­gefasst und nicht Teil der allgemeinen Einlagen­sicherung der Österreichischen Wirtschafts­kammer (Einlagensicherung AUSTRIA GmbH).

Während der gesetzliche Entschädigungs­anspruch eine reine Rück­fall­lösung ist, stehen wir Sparkassen im Haftungs­verbund mit unserer wirtschaftlichen Substanz gegen­seitig für unseren Fort­bestand ein. Dadurch stellen wir die Solvenz der Sparkassen sicher und vermeiden den Entschädigungsfall.

Nützliche Informationen finden Sie auch auf der Seite der Sparkassen-Haftungs GmbH

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