Kleinvieh macht auch Mist.
Und am Ende wurde es meine Traumimmobilie
Doris P. beschäftigt sich seit ihrer Kindheit mit Geld. Im Interview erzählt sie, wie aus Sparen Schritt für Schritt Selbstvertrauen wurde, warum Sicherheit zu ihrem Profil gehört und weshalb Vertrauen in die Beratung entscheidend ist. Ihre Botschaft ist klar: Beginnen Sie klein, aber beginnen Sie jetzt.
Erinnern Sie sich noch an den Moment, als Sie begonnen haben, sich aktiv mit Ihren Finanzen auseinanderzusetzen? Was war der Auslöser dafür?
Mein Interesse an Finanzen hat schon in meiner Kindheit begonnen. Ich weiß noch, mein erstes Sparschwein war dunkelblau. Schon als Kind habe ich es geliebt, meine Münzen zu sortieren und zu zählen. Einmal im Monat habe ich die Zinsen auf meinem Sparbuch nachtragen lassen. Das war jedes Mal ein absolutes Highlight, das mir auch heute noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ich war schon immer sehr sparsam, das habe ich vermutlich von meiner Oma geerbt. Früher wusste ich nur: man spart, um sich später einmal Dinge leisten zu können.
Über einen spielerischen Zugang habe ich Sparen für mich entdeckt, ohne dass es mir jemand aktiv beigebracht hat. Finanzen sind ein Thema, das mich schon früh begleitet und nie losgelassen hat.

Welche Hürden oder Unsicherheiten haben Sie am Anfang gespürt, und wie sind Sie damit umgegangen?
Gerade in jungen Jahren hat man keinerlei Erfahrung beim Thema Geld und ist als Laie oder Einsteiger:in stark auf die Expertise einer Beratung angewiesen. Man muss lernen, was Sparen, Vorsorgen und Anlegen heißt. Außerdem ist es wichtig sich vor Augen zu halten, wofür man sein Geld künftig ausgeben möchte, wann man es braucht, und welche finanziellen Möglichkeiten es dafür überhaupt gibt bzw. zu einem passen.
Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass ich ein sicherheitsorientierter Mensch bin und immer einen finanziellen Polster brauche. Mit zu hohen Risiken und Kapitalverlusten kann ich nur schlecht umgehen. Ich habe erkannt, dass nicht jedes angebotene Produkt zu meiner eigenen Risikoeinstufung passt und dass es das auch gar nicht muss.
Obwohl ich schon immer gespart habe, gab es dennoch nach einer meiner größten Investitionen, meinem Wohnungskauf, ein paar schwierige Monate in Bezug auf meine Finanzen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mein Bankkonto überzogen und rote Zahlen auf dem Konto gesehen. Eine Situation, die ich bislang nicht kannte. Ich war mehr als verunsichert, hatte einige schlaflose Nächte, große Sorge, dass ich mich übernommen hatte, und war sehr angespannt.
Glücklicherweise hat sich die Situation wieder beruhigt, da ich ein gutes Fundament hatte. Mittlerweile kann ich wieder sorgenfrei leben und das ohne große finanzielle Einschränkungen oder Verzichte. An dieser Stelle möchte ich ein herzliches Dankeschön an meine Bankbetreuerin aussprechen, die mir immer positiv zugesprochen, mich gestärkt und mir Mut gemacht hat.
Gab es einen besonderen Moment, in dem Sie gemerkt haben: „Jetzt übernehme ich selbst die Verantwortung für meine Finanzen“?
Ich würde sagen, die Eigenverantwortung für meine Finanzen hat sich durch einen Prozess im Unterbewusstsein über die Jahre entwickelt. Ich wollte immer sparen, um mir später mal etwas Schönes leisten zu können. Vor ein paar Jahren habe ich mir dann eine Eigentumswohnung gekauft. Das macht mich stolz und zeigt, dass mein finanzieller Weg der richtige war.
Wenn ich heute darauf zurückschaue, was ich erreicht habe, denke ich mir: Ich habe etwas Großartiges geschafft - ganz allein und ohne Hilfe. Ohne meine Beständigkeit wäre das sicherlich nicht möglich gewesen.
Welche Rolle spielt dabei das Thema Vertrauen, sowohl zu Ihrer Beraterin als auch zu sich selbst?
Vertrauen wächst durch Erfahrung - sowohl mein Selbstvertrauen als auch jenes in meine Bankberaterin.
Wie die meisten habe auch ich mein erstes Konto bei der Bank meiner Eltern eröffnet und damals mit dem klassischen Kapital- und Bausparen begonnen. Irgendwann kamen dann die erste Anleihe und später der erste Fond dazu. Nach ein paar Schwierigkeiten bei meiner alten Bank bin ich nun seit vielen Jahren glückliche Kundin der Erste Bank und fühle mich sehr gut aufgehoben, bestens betreut und verstanden. Allein die Freundlichkeit, das Lächeln und die herzliche Betreuung beim Betreten der Filiale machen für mich einen großen Unterschied. Speziell meiner Betreuerin bin ich dankbar für ihre positive Einstellung, ihre Empathie und ihre unermüdliche Unterstützung und Motivation. Danke für das gegenseitige Vertrauen, die Ehrlichkeit und das Menschliche in unserer Beziehung.
Für mich macht die Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse und den familiären Hintergrund den wesentlichen Unterschied für eine gute und professionelle Bankberatung. Immerhin gibt man bei kaum einem anderen Thema so viele persönliche Dinge von sich preis. Man spricht über Versicherungen und Finanzierungen und legt außerdem den Beziehungsstatus sowie Gesundheitsfragen offen. Das benötigt ein großes Maß an Vertrauen und auch ohne Ehrlichkeit kann selbst die beste Beratung nicht erfolgreich enden.
Ich finde es außerdem sehr wichtig, sich selbst zu informieren und ein bisschen mit dem Thema auszukennen, um selbst Entscheidungen treffen zu können. Eine wichtige Unterstützung ist für mich eine kompetente Betreuerin an meiner Seite, die mein Risikoverhalten und meine Präferenzen kennt, mir bei meinen eigenen Überlegungen weiterhilft und Finanzprodukte anbietet, die zu mir passen.
Wie die meisten habe auch ich mein erstes Konto bei der Bank meiner Eltern eröffnet und damals mit dem klassischen Kapital- und Bausparen begonnen. Irgendwann kamen dann die erste Anleihe und später der erste Fond dazu. Nach ein paar Schwierigkeiten bei meiner alten Bank bin ich nun seit vielen Jahren glückliche Kundin der Erste Bank und fühle mich sehr gut aufgehoben, bestens betreut und verstanden. Allein die Freundlichkeit, das Lächeln und die herzliche Betreuung beim Betreten der Filiale machen für mich einen großen Unterschied. Speziell meiner Betreuerin bin ich dankbar für ihre positive Einstellung, ihre Empathie und ihre unermüdliche Unterstützung und Motivation. Danke für das gegenseitige Vertrauen, die Ehrlichkeit und das Menschliche in unserer Beziehung.
Für mich macht die Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse und den familiären Hintergrund den wesentlichen Unterschied für eine gute und professionelle Bankberatung. Immerhin gibt man bei kaum einem anderen Thema so viele persönliche Dinge von sich preis. Man spricht über Versicherungen und Finanzierungen und legt außerdem den Beziehungsstatus sowie Gesundheitsfragen offen. Das benötigt ein großes Maß an Vertrauen und auch ohne Ehrlichkeit kann selbst die beste Beratung nicht erfolgreich enden.
Ich finde es außerdem sehr wichtig, sich selbst zu informieren und ein bisschen mit dem Thema auszukennen, um selbst Entscheidungen treffen zu können. Eine wichtige Unterstützung ist für mich eine kompetente Betreuerin an meiner Seite, die mein Risikoverhalten und meine Präferenzen kennt, mir bei meinen eigenen Überlegungen weiterhilft und Finanzprodukte anbietet, die zu mir passen.
Was möchten Sie anderen Frauen mitgeben, die noch am Anfang ihres Weges zur finanziellen Selbstbestimmung stehen?
Finanzielle Selbstbestimmung bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit. Gerade als Frau sind das zwei sehr wichtige Themen.
Jede Frau kann sparen und sich Schritt für Schritt ihren Weg zum Kapitalaufbau ebnen. Dieser Weg muss jedoch nicht mit spekulativen Aktien, Kryptowährungen oder den neuesten Megatrends starten - schon gar nicht, wenn man diese nicht versteht. Dann lieber die Hände weg davon und zu einem Produkt greifen, mit dem man sich identifizieren kann und bei dem man ein gutes Bauchgefühl hat.
Mein Tipp: Mit dem klassischen Sparen beginnen und sich mit der Zeit immer ein bisschen mehr zutrauen aber immer dem eigenen Profil treu bleiben. Ganz gleich, in welcher Lebenslage wir uns aktuell befinden: niemals von anderen abhängig machen. Das Leben verläuft nicht immer nach Plan - Schauen Sie auf sich. Denken Sie groß, beginnen Sie klein und fangen Sie jetzt an.
Welche finanziellen Entscheidungen haben sich rückblickend als besonders wichtig oder prägend für Sie herausgestellt?
Ich mag es immer wieder unterschiedliche Sparmethoden auszuprobieren. Zum Beispiel gibt es die 52-Wochen-Challenge oder das Sammeln der Cent-Münzen. Ganz nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist. Auch das Verkaufen von Dingen, die ich nicht mehr brauche, bringt mir immer wieder ein kleines Zusatzeinkommen.
Durch das Führen eines Kassabuchs versuche ich, meine Ausgaben immer im Auge zu behalten und beim Anlegen sowie Vorsorgen wende ich das „pay yourself first“-Prinzip an. So kann man mehr sparen, als man denkt – und: je mehr Geld sich ansammelt, desto mehr freut man sich und umso stolzer wird man.
All diese kleinen finanziellen Entscheidungen haben letztlich meine größte und prägendste Investition ermöglicht: die Finanzierung meiner Traumimmobilie. Das war ein Riesenschritt für mich – finanziell, aber vor allem auch emotional. Mittlerweile weiß ich, dass man vor so einer Investition nicht zwingend zurückschrecken muss, wenn die Basis passt und alle Entscheidungen gut durchdacht sind. Eine finanzielle Entscheidung darf nicht zur erdrückenden Last werden und das gelingt vor allem dann, wenn sie einen echten Mehrwert darstellt und gut überlegt ist. Meine Kreditrate fühlt sich mittlerweile eher wie eine Miete an und aufgrund der Inflation steigt mein Vermögen jeden Monat immer ein bisschen mehr. Dieser Gedanke stärkt mich sehr und lässt mich ruhig schlafen.
Hat sich Ihr Blick auf Geld und Investitionen im Laufe der Zeit verändert? Wenn ja, inwiefern?
Bei mir hat alles mit dem ersten Sparbuch und dem ersten Bausparer begonnen. Geld ist nicht nur notwendig, um den Alltag zu bestreiten, es ermöglicht auch persönlichen Luxus und das Erfüllen von Herzensprojekten: tolle Reisen, aufregende Hobbys, gutes Essen. Und außerdem stärkt es das Selbstbewusstsein.
Bei all dem Sparen ist es aber auch wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Verzicht und Erlauben zu finden. Man sollte sich nicht alles verwehren und darf dabei nicht aufs Leben vergessen.
Welche Rolle spielt Bildung und Information für Sie, sei es durch she invests, Fachartikel oder Gespräche im Freundeskreis?
Je mehr Leute man trifft und je mehr Informationen und Plattformen man nutzt, desto mehr Meinungen und Einblicke bekommt man. Nicht jede Person in meinem Freundeskreis kann mit ETFs etwas anfangen – manche bleiben eben stattdessen lieber beim klassischen Bausparer. Mich spricht auf der anderen Seite zum Beispiel auch nicht jeder Aktienfond an, der gerade gehyped wird.
Durch Offenheit ergibt sich allerdings eine große Auswahl an unterschiedlichsten Optionen. Auf viele dieser Möglichkeiten wäre ich selbst nicht ohne Austausch gekommen.
Die she invests Plattform bietet dabei einen ganz besonderen Raum und informiert Frauen in allen Lebenslagen. In Rahmen einer entspannten Atmosphäre werden Fragen rund um Geld von Spezialist:innen beantwortet, Einblicke in verschiedenste Finanzbereiche gegeben und ein breites Verständnis sowie Freude im Umgang mit Geld vermittelt. Die teilnehmenden Frauen können darauf vertrauen, dass sie ein breites Spektrum an Informationen erhalten, das vom Basiswissen bis hin zu Spezialthemen reicht. Jede einzelne Teilnehmerin kann dann selbst entscheiden, welche Konzepte sie umsetzen möchte.
Meines Erachtens sollte Finanzbildung bereits in der Schule unterrichtet werden – immerhin prägt der Umgang mit Geld unser gesamtes Leben.