Die kontaktlose Bezahlrevolution bei Sparkassen

Erste Bank und Sparkassen ermöglichen kontaktloses Bezahlen ohne eine klassische Bankomatkarte. Mit dem von der Sparkassengruppe entwickelten NFC-Armband und demvNFC-fähigen Sticker kann direkt über eine Maestro-Transaktion vom eigenen Bankkonto bequem bezahlt werden.

Kontaktloses Bezahlen im Vormarsch

In Österreich hat sich nach anfänglicher Skepsis das kontaktlose Bezahlen mittels NFC-Technologie weitgehend durchgesetzt. Per Ende August 2016 wurden in Österreich heuer insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Euro in rund 66 Millionen Transaktionen kontaktlos durchgeführt. "Von Sparkassenkunden wird bereits jede vierte Transaktion an Bankomatkassen mit NFC bezahlt", erklärt Mag. Harald Wanke, Vorstandsdirektor der Sparkasse Schwaz. Am Gesamtmarkt in Österreich ist es jede fünfte Transaktion, die kontaktlos bezahlt wird. „Besonders bei Kleinstbeträgen unter 25 Euro haben sich die Zahlen in den letzten zwölf Monaten verdreifacht“, so Wanke weiter. Bei Erste Bank und Sparkassen sind bereits alle ausgegebenen 2,1 Mio. Bankomatkarten NFC-fähig. Die Technologie ist sicher und wird bereits weltweit in 65 Ländern eingesetzt.

Mit Armband oder Sticker an der Kassa bezahlen

„In Österreich einzigartig und von Erste Bank und Sparkassen als Innovationsführer neu auf den Markt gebracht, sind die beiden Produkte BankCard Micro und BankCard Sticker“, erklärt Helmut Rainer, Vertriebschef der Sparkasse Schwaz.

Das Armband – BankCard Micro

Dabei handelt es sich um ein Gummiarmband, das die kleinste wasserdichte Bankomatkarte der Welt beinhaltet. Damit kann man zum Beispiel beim Sport oder überall wo man unterwegs ist und keine Geldbörse mitnehmen möchte, bequem bargeldlos bezahlen. Es handelt sich um eine normale Maestro-Transaktion, die direkt über das Konto abgebucht wird.

Der Sticker – BankCard Sticker

Den NFC-Sticker kann man überall aufkleben – ob auf die Rückseite eines Smartphones, am Schlüsselanhänger oder auf das Notizbuch. Auch hier gilt – in Österreich neu – der erste NFC-Sticker, der eine Maestro-Transaktion direkt über das Girokonto durchführt. Zu beachten ist beim Aufkleben des Stickers auf einem Smartphone, dass (sofern vorhanden) die NFC-Funktion des Smartphones ausgeschaltet wird, damit es zu keinen Überlagerungen der Signale kommt.

So funktionieren Sticker und Armband

Die Codes und Limits sind bei beiden Produkten gleich wie bei der bestehenden Bankomatkarte und man kann weltweit damit bezahlen. Es gelten auch die gleichen Regeln beim Bezahlen: Unter 25 Euro ohne Codeeingabe, ab 25 Euro muss der Pin-Code eingetippt werden. Bei diesen Lösungen gelten auch dieselben Sicherheitskriterien wie bei der herkömmlichen Bankomatkarte. Erwerben kann man das Armband und den Sticker ab sofort in George oder der CardControl App. Die neuen NFC-Produkte sind auch in jeder Filiale direkt beim Berater bestellbar. Beide Lösungen gibt es österreichweit exklusiv nur bei Erste Bank und Sparkassen.

Auch für Händler ist die Weiterentwicklung der kontaktlosen Bezahlmöglichkeiten interessant. So kann damit der Bargeldbestand weiter reduziert und somit die Kosten – besonders was Kleingeld betrifft – gesenkt werden. „Uns ist es wichtig, dass Kunden frei wählen können, wie sie bezahlen. Wir bieten neue, bequeme und sichere Möglichkeiten an, entscheiden muss das dann aber jeder für sich“, meint Rainer abschließend.