Die Zweite Sparkasse Salzburg zieht um und erweitert ihre Möglichkeiten
- Zweite Sparkasse unterstützt Menschen in herausfordernden finanziellen Notlagen
- Nähe zu sozialen Partnerorganisationen erleichtert die Zusammenarbeit
- Verstärkter Fokus auf digitale, präventive Finanzbildung
Mit dem Umzug in eine neue, größere Filiale in Salzburg stärkt die Zweite Sparkasse ihre Rolle als verlässliche Partnerin für Menschen in finanziell herausfordernden Lebenslagen. Damit baut die Zweite Sparkasse ihr Engagement weiter aus, um im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe Menschen nachhaltig zu stabilisieren, finanzielle Selbstbestimmung zu ermöglichen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Die Zweite Sparkasse unterstützt Menschen in finanziellen Notlagen darin, ihr Geldleben wieder selbst in den Griff zu bekommen und erfolgreich wirtschaften zu können. Österreichweit konnte die Zweite Sparkasse seit der Gründung im Jahr 2006 über 28.000 Menschen in herausfordernden finanziellen Lebenslagen unterstützen, etwa bei drohender Wohnungslosigkeit, familiären Konflikten oder Überschuldung. Die Angebote der Zweiten Sparkasse gehen weit über klassische Bankprodukte hinaus und umfassen Finanzbildung, Begleitung und Strukturen, die Betroffenen eine Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen. „Die Zweite Sparkasse zeigt, was passiert, wenn man Menschen nicht aufgibt und Ihnen Hoffnung auf Zukunft gibt. Die Zweite Sparkasse gibt Menschen nicht nur Stabilität zurück, sondern befähigt sie, ihr finanzielles Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Für mich ist das gelebte Hilfe zur Selbsthilfe und Ausdruck unseres Versprechens, niemanden auszuschließen. Wenn wir in die finanzielle Gesundheit aller investieren, investieren wir in die Zukunft unserer Gesellschaft,“ erklärt Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank Oesterreich.
Ein einzigartiges Sozialbank-Modell mit besonderem Leistungsangebot
Die Zweite Sparkasse ist einzigartig in Österreich: Als Sozialbank ist sie nicht auf Gewinn ausgerichtet, im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Menschen in finanziell schwierigen Situationen. Die Arbeit der Zweiten Sparkasse basiert auf dem freiwilligen Engagement von derzeit über 380 ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen aus der Sparkassengruppe, die ihr Fachwissen und ihre Zeit österreichweit einbringen.
Sie bietet ihrer Zielgruppe ein breites und maßgeschneidertes Leistungsangebot. Zum Angebot zählen unter anderem ein nicht überziehbares Zukunftskonto mit Debitkarte und Zugang zum Internetbanking George. In Kooperation mit der Schuldenberatung wird das „Betreute Konto“ begleitet, um sicherzustellen, dass monatliche Fixkosten gedeckt sind und zum Beispiel Wohnungslosigkeit vermieden werden kann. Ergänzend stehen Sparkonten, Bausparer sowie Haushalts-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen sowie eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung. Ein zentraler Bestandteil ist zudem die praxisnahe Finanzbildung, etwa durch Workshops in Kooperation mit sozialen Partnerorganisationen.

Standort der Zweiten Sparkasse in Itzling, Reimsstraße 8, 5020 Salzburg (v.l.n.r.): Rupert Rieder, Vorstandsvorsitzender der Zweite Sparkasse, Gerda
Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank Oesterreich, Peter T. Niederreiter, Geschäftsführer Schuldenberatung Salzburg, Karin Macheiner,
Filialverantwortliche der Zweite Sparkasse Salzburg, Fotonachweis: wildbild.at, Abdruck honorarfrei.
Finanzbildung als Schlüssel zur Teilhabe
Grundlegende Finanzkompetenzen sind ein zentraler Schlüssel für wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Teilhabe. Genau diese Erfahrung spiegelt Die Zweite Sparkasse mit ihrer neuen strategischen Ausrichtung wider, indem sie neben der akuten Hilfe zur Selbsthilfe gezielt digitale und präventive Finanzbildungsangebote ausbaut, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen oder in finanziell oder sozial herausfordernden Lebenslagen. Niederschwellige, verständliche und auch mehrsprachige Angebote sowie digitale Tools wie George sollen frühzeitig den Zugang zu praxisnahem Finanzwissen erleichtern. Besonders bei jungen Erwachsenen sowie bei alleinerziehenden Frauen ist der Bedarf für ein solches Angebot gestiegen. „Unser Ziel ist es, finanzielle Teilhabe für alle zu ermöglichen und Menschen dort zu erreichen, wo sie Unterstützung brauchen – niederschwellig, digital und inklusiv“, betont Rupert Rieder, Vorstandsvorsitzender der Zweite Sparkasse.
Wirkung durch starke Partnerschaft
Kund:innen der Zweite Sparkasse gehören zu armuts- und ausgrenzungsgefährdeten Gruppen, also besonders vulnerablen Zielgruppen. Daher ist die enge Zusammenarbeit mit Sozialorganisationen und NGOs für die Kundengewinnung besonders wichtig. Partnerorganisationen identifizieren jene Menschen, die Unterstützung in finanziellen Angelegenheiten benötigen und bestätigen, dass die betreffende Person in einem aktiven Betreuungsverhältnis zu ihnen steht. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Hilfe jene erreicht, die sie wirklich benötigen, ohne Stigmatisierung und mit schneller, unbürokratischer Unterstützung. Peter T. Niederreiter, Geschäftsführer der Schuldenberatung Salzburg, erläutert das an einem praktischen Beispiel: „Ein fehlendes oder gesperrtes Konto ist meist nur eines von mehreren Problemlagen von Klient:innen. Aber diese Problemlage können wir gemeinsam mit einem Zukunftskonto der Zweite Sparkasse schnell, quasi in einer „Feuerwehraktion“, lösen. Ein Zukunftskonto nimmt den Betroffenen den enormen Druck weg, dass man zu einer Persona non grata geworden ist.“

(v.ln.r.): Rupert Rieder, Vorstandsvorsitzender der Zweite Sparkasse, Karin Macheiner, Filialverantwortliche der Zweite Sparkasse Salzburg, Gerda Holzinger-Burgstaller,
Vorstandsvorsitzende der Erste Bank Oesterreich, Peter T. Niederreiter, Geschäftsführer Schuldenberatung Salzburg, Fotonachweis: wildbild.at, Abdruck honorarfrei.
Vorteile des neuen Standorts der Zweiten Sparkasse in Salzburg
Der neue Standort der Zweiten Sparkasse Salzburg schafft einen geschützten, wertschätzenden Rahmen, der für viele Kund:innen einen entscheidenden Unterschied macht. „Viele Menschen kommen zu uns mit finanziellen Brüchen, persönlichen Belastungen und oft ohne ein unterstützendes Umfeld. Umso wichtiger ist es, dass sie bei uns gehört, ernst genommen und respektvoll begleitet werden. Unser neuer Standort erlaubt es uns, Menschen nicht nur finanziell, sondern auch menschlich auf ihrem Weg zu einer stabilen Zukunft zu begleiten – ganz im Sinne unseres Credos: Die Bank für Hoffnungsträger:innen.“ erklärt Karin Macheiner, Filialverantwortliche der Zweite Sparkasse Salzburg. Die erweiterten Räumlichkeiten ermöglichen eine diskrete Beratung, stärken das Vertrauensverhältnis und erhöhen die Beratungskapazitäten deutlich. Gleichzeitig verbessert die räumliche Nähe zu Kooperationspartner:innen die Unterstützung im Alltag spürbar. Das angrenzende Foyer der Salzburger Sparkasse ermöglicht es zudem, Kund:innen direkt vor Ort die Nutzung der SB‑Geräte zu erklären und sie dadurch zu mehr Selbstständigkeit im Bankalltag zu befähigen. Die Zweite Sparkasse schafft damit einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr finanzieller Bildung, Selbstbestimmung und sozialer Integration.