MEDIENINFORMATION
Salzburg, 23. September 2022
 

Salzburgs KMU blicken trotz Krisen optimistisch in die Zukunft

·       Positive Zukunftseinstellung bei 77 % der Salzburger Klein- und Mittelbetriebe (KMU)

·       Starke Eigenkapitalentwicklung der KMUs in Salzburg macht die Unternehmen krisensicherer

·       Heimische Betriebe treiben grüne Transformation voran

Trotz Betroffenheit von Pandemie und Ukraine-Krieg blicken die Salzburger KMU optimistisch in die nahe Zukunft. Daran ändern auch die aktuell großen Herausforderungen, wie steigende Energiepreise, Lieferkettenprobleme und Personalmangel nichts. Das zeigt eine repräsentative IMAS-Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen, die auch in Salzburg 100 KMU befragt hat.   

„Natürlich gehen Pandemie und Krieg nicht spurlos an den heimischen Unternehmen vorüber und wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Energiekrise, Lieferkettenschwierigkeiten und Arbeitskräftemangel stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen. Wir sehen aber auch, dass die heimischen Betriebe sehr resilient sind und diesen Problemstellungen gut vorbereitet und positiv gestimmt entgegentreten. Gerade im Bundesland Salzburg konnte die Mehrzahl der Unternehmen ihr Eigenkapital in den letzten 1-2 Jahren stärken und somit noch krisensicherer werden. Fast acht von zehn Unternehmen Salzburgs blicken optimistisch in die Zukunft”, sagt Markus Sattel, für den gesamten Vertrieb verantwortlicher Vorstandsdirektor der Salzburger Sparkasse.

„Die Studienergebnisse bestätigen, was uns unsere Kund:innen in vielen Gesprächen sagen: Die Salzburger Unternehmen haben Vertrauen in ihre Zukunft. Das haben wir auch und stehen ihnen als Bank mit unserem Knowhow, unseren Finanzdienstleistungen und natürlich Finanzierungen zur Seite. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass die KMU finanziell gesund aufgestellt sind. Die positive Entwicklung des Eigenkapitals ist daher ebenso zu begrüßen, wie dass sich die KMU aktiv mit den wichtigen Zukunftsthemen Ökologierung und Digitalisierung auseinandersetzen. Beide Bereiche bieten große Chancen für die heimische Wirtschaft, die es zu nutzen gilt”, sagt Johann Flasch, Bereichsleiter Firmenkunden der Salzburger Sparkasse.

Drei Viertel der Salzburger Unternehmen blicken optimistisch nach vorne

Als Herausforderungen und Schwierigkeiten, die teilweise auch aus Nachholeffekten der Pandemie verursacht werden, sehen die Salzburger KMU steigende Energiepreise (91%), Arbeitskräftemangel (78%) und Lieferschwierigkeiten beziehungsweise Lieferkettenprobleme (76%). Das Wegbrechen der Absatzmärkte in Russland und Ukraine betrifft mit 19% dagegen vergleichsweise wenige Unternehmen. Ungeachtet der Probleme erwarten – im Österreichvergleich überdurchschnittliche – 77% der Salzburger KMU in den nächsten zwei bis drei Jahren eine positive Entwicklung ihrer Unternehmen. Begründet wird dieser Optimismus auch durch ein gestärktes Eigenkapital: 50% der Salzburger KMU konnten ihr Eigenkapital in den letzten ein bis zwei Jahren vergrößern, bei 46% blieb es laut eigenen Angaben unverändert und nur 4% schätzen dies schwächer ein. Das sind österreichweit betrachtet die besten Werte.

 

Hoher Stellenwert für grüne Transformation

Im Vergleich mit 2020 ist der generelle Stellenwert von Nachhaltigkeit und Ökologisierung bei der Weiter-entwicklung von Produkten im Bundesland Salzburg gleich hoch geblieben: 38% der KMU erachten diese als „sehr wichtig“. Die Mehrheit der Salzburger KMU hat mit dem Umstieg auf alternative Energieformen bereits begonnen (40%) oder hat diesen schon abgeschlossen (21%). Auch in anderen Unternehmensbereichen wird etwas getan, etwa bei Beschaffung und Einkauf (43% begonnen/ 13% abgeschlossen), bei der Umstellung des eigenen Fuhrparks (39% / 17%) oder auch in der Produktion bzw. Durchführung der Dienstleistung (37% / 13%).

 

Digitalisierung bleibt weiterhin wichtig

Vier von fünf Salzburger KMU (79%) messen der Digitalisierung hohe Bedeutung für ihren Betrieb bei. Zum Vergleich: 2017 waren es erst 63%. Wichtigster Treiber für diese Entwicklung war laut zwei Drittel (67%) der Befragten die Pandemie. Dabei ist die Digitalisierung in den verschiedensten Unternehmensbereichen angekommen: in der Kommunikation mit Kunden und Lieferanten (86%), in der Buchhaltung (83%), in der Beschaffung und im Einkauf (76%). Aber auch in Marketing und Werbung (73%) oder in der Produktion bzw. Durchführung der Dienstleistung (69%) sind digitale Lösungen nicht mehr wegzudenken.

 

George lernt Business

Erste Bank und Sparkassen wollen Unternehmer:innen mit George zukünftig noch stärker bei ihren täglichen Finanzaktivitäten unterstützen und auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und finanzieller Gesundheit begleiten. Nach dem persönlichen Stellenwert von möglichen Zusatz-Features gefragt, geben Salzburgs KMU an, dass sie sich insbesondere Liquiditätsplanung sowie Cashflow-Prognosen (47%), Möglichkeiten zur Verwaltung von Verbindlichkeiten und Forderungen (44%) sowie Informationen zum eigenen Firmen-Rating bzw. der eigenen Bonität (44%) wünschen. Interessant ist für viele KMU auch der Vergleich mit anderen: Sowohl Benchmarking mit Unternehmen derselben Branche anhand wichtiger Finanzkennzahlen (36%), als auch Best Practices (31%) stoßen hier auf großes Interesse.

 

Rückfragen an:

Salzburger Sparkasse Bank AG, Pressesprecher
Stefan Soriat, Tel: 05 0100 DW 48135,
E-Mail:  stefan.soriat@salzburg.sparkasse.at

 

Die Salzburger Sparkasse Bank AG betreut mit rund 600 Mitarbeitern an 48 Filial- und 19 SB-Standorten sowie neun regionalen Beratungszentren für Firmenkunden, Freie Berufe oder Wohnbau & Kommunen über 230.000 Kunden. Sie ist Teil der Erste Bank-Gruppe, einem der führenden Finanzdienstleister in Zentral- und Osteuropa.