MEDIENINFORMATION
28. Jänner 2020

Repräsentative IMAS-Studie zur privaten Vorsorge vor dem Hintergrund sinkender Sozialleistungen

71 Prozent in Salzburg überzeugt: Lebensstandard sinkt ohne private Vorsorge

  • 95 Prozent der Befragten orten eine starke Veränderung bei den Ansprüchen künftiger Pensionisten
  • Nicht einmal jeder Zweite glaubt an eine gesetzliche Rente in der heutigen Form
  • 77 Prozent halten eine private Pflegeversicherung für unabdingbar
  • Monatliche Lücke: 1.730 Euro fehlen jedem Befragten in Salzburg für Pflege

Die Erkenntnis, dass private Vorsorgemaßnahmen aufgrund sinkender Sozialleistungen essentiell sind, ist – laut vorliegender IMAS-Studie im Auftrag von s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen – bei 91 Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger bereits fest im Bewusstsein verankert. Und das, speziell vor dem Hintergrund sich stark verändernder Lebensvorstellungen zukünftiger Pensionisten-Generationen darüber, was ihnen später in ihrer Pension einmal wichtig sein wird. Die stärksten Veränderungen zu früheren Pensionisten-Generationen sehen die Befragten in Salzburg in einem verstärkten Wunsch nach ausgedehnten Reisen und sich dabei die Welt anzusehen (80 Prozent) sowie die neue Freizeit intensiv zu nutzen (78 Prozent). Danach folgt das Betreiben von Sport (77 Prozent) und das Leben zu genießen, gut essen und trinken mit 74 Prozent der Nennungen.

Lebensstandard: Gesetzliche Rente kein Garant mehr

Wer im Alter aktiv sein möchte, benötigt dazu die entsprechenden finanziellen Mittel. „Haben sich Eltern- und Großeltern dabei noch auf den Staat verlassen können, sieht das für zukünftige Pensionisten-Generationen nicht mehr so rosig aus: Nicht einmal jeder zweite Befragte (41 Prozent) in Salzburg glaubt nämlich, dass es die staatliche Pension in der heutigen Form bei eigenem Pensionsantritt noch geben wird“, so Manfred Bartalszky, Vorstand der Wiener Städtischen und verantwortlich für den Bankenvertrieb Marke s Versicherung. Ein Halten des gewohnten Lebensstandards, alleine mit der staatlichen Pension, bezweifeln knapp drei Viertel (71 Prozent) der Befragten in Salzburg völlig.

Demzufolge meinen 91 Prozent aller Pensionsskeptiker im Bundesland (Basis Salzburg = 38 Prozent), dass die staatlichen Pensionen weiter gekürzt werden; 87 Prozent, dass sie mehr privat vorsorgen werden müssen; das Pensionsantrittsalter deutlich steigen wird (81 Prozent) und 78 Prozent, dass die Pensionsbeitragszahlungen erhöht werden. 54 Prozent der befragten Salzburger Pensionsskeptiker sind sogar der Meinung, dass es für sie einmal überhaupt keine staatliche Pension mehr geben wird. Übrigens: Aktuell wenden die Österreicher laut Studie monatlich im Durchschnitt 120 Euro für die eigene private Pensions- und Gesundheitsvorsorge auf.

Lebensträume angehender Pensionisten

Wenig überraschend gestalten sich die Lebensziele für das eigene Alter. „So ist eine gute Gesundheit für neun von zehn Salzburger (91 Prozent) die klare Nummer 1 auf ihrer Wunschliste fürs eigene Alter gefolgt von der Hoffnung, später einmal finanziell abgesichert zu sein und sich über Geld keine Sorgen machen zu müssen (80 Prozent)“, berichtet Christoph Paulweber, Generaldirektor der Salzburger Sparkasse. Auf Platz 3 und 4 der Befragten im Bundesland Salzburg, mit 74 Prozent und 73 Prozent, folgen die Wünsche im Alter nicht einsam zu sein sowie einmal eine ausreichend hohe Pension zu beziehen, um sich seinen Lebensstandard erhalten zu können.

Pflegekosten als Damokles-Schwert

Der erfreuliche Umstand, dass wir alle immer älter werden, hat leider auch eine Kehrseite: Diesen Zugewinn an Lebensjahren können nicht alle bei bester Gesundheit und ohne fremde Hilfe genießen. Demnach sind 77 Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger der festen Überzeugung, dass auch der rechtzeitige Abschluss einer privaten Pflegeversicherung unabdingbar ist, um später selbst darüber entscheiden zu können, wie man betreut bzw. gepflegt werden möchte. Auf die Frage, wie hoch die Menschen die finanzielle Lücke zwischen den zukünftigen Pflegekosten und den staatlichen Pflegeleistungen einschätzen, wird in Salzburg ein Betrag von durchschnittlich 1.730 Euro im Monat genannt. „Ein durchaus realistischer Wert, wenn man sich die Berechnungen von Hilfsorganisationen ansieht, wonach ein Platz im Pflegeheim – je nach Pflegebedarf und Ausstattung – mit bis zu 6.000 Euro und die monatlichen Kosten für die Pflege zu Hause mit 3.500 Euro bis 4.500 Euro zu beziffern sind“, so Bartalszky. Dem gegenüber beläuft sich die durchschnittliche Alterspension in Österreich auf 890 Euro für Frauen (1.480 Euro Männer) und das mediane Pflegegeld auf rund 470 Euro.

Betreuung und Pflege am liebsten zu Hause

Befragt danach, wie sich die unterschiedlichen Pflegeangebote künftig entwickeln werden, meinen knapp neun von zehn Salzburger (89 Prozent), dass die Betreuung durch mobile Pflegekräfte im eigenen Zuhause am stärksten an Bedeutung gewinnen wird. Gefolgt von der 24-Stunden-Betreuung durch eine externe Pflegekraft in den eigenen vier Wänden (77 Prozent) und Pflege- und Altenheime mit 51 Prozent auf Platz 3. Überraschend: Völlig abgeschlagen, mit lediglich 14 Prozent, sehen die Befragten die künftige Bedeutung der Pflege durch Familienangehörige. Geht es allerdings danach, welche Betreuungsform man sich selbst einmal wünscht, führt hier klar die Pflege durch die Familie, gefolgt von mobilen Pflegekräften, der 24-Stunden-Betreuung zu Hause und der Betreuung in einem Pflege- und Altenheim.

 

Zur Studie: s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen beauftragten das Marktforschungsinstitut IMAS mit einer Online-Befragung zum Thema „Die neue Pensionisten-Generation“. Ende 2019 beantworteten 1.000 Personen zwischen 16 und 65 Jahren Fragen zu finanziellen Vorsorgethemen, die Entwicklung der Wünsche und Vorstellungen zukünftiger Pensionisten-Generationen sowie zum Zukunftsthema Pflege. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren.

Vorsorgestudie: Paulweber, Bartalszky, Eiselsberg

Manfred Bartalszky, Vorstand der Wiener Städtischen und verantwortlich für den Bankenvertrieb Marke s Versicherung

Die Salzburger Sparkasse Bank AG betreut im Bundesland Salzburg und angrenzenden Oberösterreich mit rund 640 Mitarbeitern an 57 Filial- und zwölf SB-Standorten sowie zehn regionalen Beratungszentren für Firmenkunden, Freie Berufe oder Wohnbau & Koommunen über 225.000 Kunden. Sie ist Teil der Erste Bank-Gruppe, einem der führenden Finanzdienstleister in Zentral- und Osteuropa.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien und ist mit neun Landesdirektionen, 130 Geschäftsstellen und rund 4.000 Mitarbeitern präsent. Weiters verfügt das Unternehmen über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist ein innovativer und verlässlicher Partner für sämtliche Kundenbedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.