MEDIENINFORMATION
Salzburg, 5. Juli 2017
Wohnstudie Salzburg: Jeder zweite Mieter sucht finanzierbares Eigenheim
- 62 % der Salzburger wohnen im Eigentum
- Fixzinssatz bei Wohnbaukrediten nimmt langsam zu (42 %)
- Anbieterübergreifende Online-Immobiliensuchmaschine
Die Immobilienpreise sind ungebremst im Steigflug, weshalb die Leistbarkeit von Eigenheim immer schwieriger wird. Kein Wunder, denn im Zeitraum 2006-2016 erhöhten sich die Preise von Wohnimmobilien insgesamt um 50,7 %, hievon alleine die Preise von Baugrundstücken um 78 %1. Auch die Mietpreise sind im Bundesland Salzburg in den vergangenen zehn Jahren um beachtliche 36 % gestiegen2 und liegen derzeit bei 9,04 Euro pro m² durchschnittlicher Mietpreis inkl. Betriebskosten. Das ist österreichweit der Spitzenwert. Der Österreichschnitt beträgt 7,37 Euro pro m². Fast jeder zweite Mieter (45 %) sucht daher nach einer leistbaren Immobilie. Dabei wird das Internet immer beliebter, besonders junge Erwachsene suchen ihr neues Zuhause im Netz. Erste Bank und Sparkassen reagieren darauf und bieten eine intelligente Immobiliensuche an, die auf diverse online-Plattformen zugreift und gleich ein Finanzierungsangebot mitliefert.
Wie wohnt Salzburg?
Eine repräsentative IMAS-Studie von Erste Bank und Sparkassen hat ergeben, dass die Salzburger am liebsten im Eigentum leben (62 %). Genau die Hälfte besitzt ein eigenes Haus (50 %) und jeder Achte nennt eine Wohnung sein Eigen (12 %). Knapp vier von zehn Salzburgern wohnen in Miete – 8 % in einem Haus und 30 % in einer Wohnung. Und wie zufrieden sind die Salzburger mit ihrer Wohnsituation? Sieben von zehn geben an, sehr zufrieden damit zu sein (67%). „Besonders ältere Personen über 60 Jahre sind sehr zufrieden damit, wie sie wohnen. Viele von ihnen hatten mit zunehmendem Alter die Möglichkeit, ihren Wohntraum zu realisieren und leben nun in dem für sie perfekten Heim“, meint Christoph Paulweber, Generaldirektor der Salzburger Sparkasse.
Beliebtheit von Fixzinskrediten steigt
Am wenigsten zufriedenstellend ist die Situation für jene Salzburger, die in Miete wohnen (38 %). Praktisch jeder Zweite (45 %) sucht daher nach einer leistbaren Immobilie. Die Mehrheit davon liebäugelt mit dem Kauf einer Wohnung. Das aktuell niedrige Zinsniveau macht für viele eine Bankfinanzierung leistbar. 54 % der Mieter, die Eigentum erwerben möchten, könnten sich vorstellen, bis zur Hälfte ihrer geplanten Investition zu finanzieren. Ein Drittel zieht sogar in Erwägung, mehr als die Hälfte des Betrages mit einer Finanzierung abzudecken (32 %). Aktuell sorgen die niedrigen Zinsen für ideale Bedingungen, um eine Immobilieninvestition zu tätigen. „Entscheidend ist jedenfalls, dass man langfristig denkt und die Rate auch in zehn oder 15 Jahren noch leistbar ist. Daher führt an einem Fixzinskredit aus unserer Sicht momentan kein Weg vorbei“, kommentiert Paulweber. Bei der Salzburger Sparkasse gibt es für Wohnbaukredite aktuell Fixzinsvarianten auf 15 Jahre ab 2,3 % p.a. oder auf 10 Jahre ab 1,875 % p.a. „Erst vier von zehn unserer Kunden entscheiden sich für einen Fixzinskredit. Die Tendenz geht aber stark in diese Richtung, in der Stadt Salzburg mehr als am Land“, ergänzt Paulweber.
Boom bei Wohnbaufinanzierungen hält an
„Vor einem Jahr hat die Salzburger Sparkasse erstmals die Milliardengrenze überschritten und heute liegen wir bei 1,183 Milliarden Euro Wohnbaufinanzierungsvolumen“, freut sich Paulweber über den anhaltenden Boom bei Wohnbau- oder Sanierungsfinanzierungen im Bundesland Salzburg. 22 % des Kreditbestands sind Fixzinsvereinbarungen, bei den Neuabschlüssen von 2017 ist der Fixzinsanteil bereits auf 42 % gestiegen. Zur Jahreshälfte hat die Salzburger Sparkasse schon nahezu 1.100 neue Wohnkredite mit einem Volumen von rund 140 Millionen Euro vergeben. Der durchschnittliche Finanzierungsbetrag liegt bei 130.000 Euro. Durch die geringere Attraktivität der neuen Salzburger Wohnbauförderung verzichten insbesondere bei Neubauten immer mehr Salzburger auf eine Förderung und bauen trotzdem. „Die Sparkasse ermöglicht durch die Bereitstellung von Finanzmitteln alljährlich tausende Wohnbauvorhaben von Privatpersonen und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung in unserem Einzugsgebiet“, freut sich Paulweber.
Online-Immobiliensuche ausgebaut
Zur Finanzierung des Eigenheims, gehen die Österreicher noch immer am liebsten zu ihrem Bankberater (89 %). Rund die Hälfte erkundigt sich zusätzlich bei Freunden und Familie. Immer wichtiger wird dabei auch das Internet: 41 % verschaffen sich im Netz einen Überblick, wo es ein passendes Finanzierungsangebot gibt. Gleiches gilt für die Immobiliensuche selbst. 40 % der Salzburger suchen nach Immobilien im Internet, dieser Wert wird nur von Zeitungen bzw. Zeitschriften übertroffen. 45 % der Salzburger geben an, hin und wieder in Zeitungen bzw. Zeitschriften nach Immobilienangeboten zu schauen. „Um auch im Bereich der Immobiliensuche ein zeitgemäßes, digitales Angebot machen zu können, haben wir eine neue anbieterübergreifende Immobiliensuche auf unserer Website integriert“, so Paulweber. Mit der neuen Immobiliensuchmaschine in Kooperation mit dem Start-up-Unternehmen zoomsquare auf den Webseiten von Erste Bank und Sparkassen werden nicht nur sämtliche Immobilienplattformen im Netz durchsucht und somit das größtmögliche Angebot angezeigt, sondern man erhält auch zur jeweiligen Immobilie gleich die monatliche Kreditrate angezeigt. Ein integrierter Kreditrechner und die direkte Möglichkeit zur Vereinbarung eines Beratungstermins sind voll in die Suchplattform integriert.
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1 Quelle: OeNB-Statistik Wohnimmobilienpreise Österreich ohne Wien
2 Quelle: Statistik Austria
Die Salzburger Sparkasse Bank AG betreut mit rund 600 Mitarbeitern an 60 Standorten im Bundesland Salzburg und angrenzenden Oberösterreich mehr als 200.000 Kunden. Sie ist Teil der Erste Bank-Gruppe.