Gewinnfreibetrag nutzen und Steuer sparen

Erfahren Sie hier alle wichtigen Details

  • Wie hoch ist der Gewinnfreibetrag
  • Wer kann den Freibetrag nutzen
  • Was wird gefördert

UnternehmerInnen und FreiberuflerInnen können einen Teil ihres Gewinns steuerfrei stellen, indem sie in ausgewählte Wertpapiere oder in bestimmte Anlagegüter investieren. Der Gewinnfreibetrag beträgt bis zu 13% des Unternehmensgewinns. Besprechen Sie Ihre geplanten Investitionen am besten rechtzeitig mit Ihrer KundenbetreuerIn.

Gewinnfreibetrag berechnen

Gewinnfreibetrag:

Die Berechnung erfolgt auf Basis Ihrer Eingaben, sie dient als erste Orientierung und ist ohne Gewähr. Die ermittelten Werte sind Circa-Werte und stellen lediglich einen groben Richtwert dar.

Grundfreibetrag:

Bis zu 30.000 Euro Gewinn werden 13 % Grundfreibetrag auch ohne Investitionserfordernis zuerkannt.

 

Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag

Übersteigt der Gewinn 30.000 Euro, steht der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag zu.

Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag wird mit steigender Bemessungsgrundlage (BMGL) wie folgt gestaffelt:

● Für die ersten 175.000 Euro der BMGL: 13 % Gewinnfreibetrag
● Für die nächsten 175.000 Euro der BMGL: 7% Gewinnfreibetrag
● Für die nächsten 230.000 Euro der BMGL: 4,5 % Gewinnfreibetrag

Insgesamt beträgt der Gewinnfreibetrag aufgrund der Staffelung daher 45.350 Euro im Veranlagungsjahr.

Steuerpflichtige, die mit einem abweichenden Wirtschaftsjahr bilanzieren, können den Gewinnfreibetrag früher in Anspruch nehmen.

Tipp: Wenden Sie sich bitte an Ihre SteuerberaterIn, um weitere Details zum Gewinnfreibetrag zu erfahren und die exakte Höhe Ihres potenziellen Investitionsvolumens zu berechnen.

Gewinnfreibetrag nutzen und Steuer sparen. So geht's:

1

Lassen Sie sich rechtzeitig vor (Geschäfts-)Jahresende in einem persönlichen Gespräch von Ihrer KundenbetreuerIn beraten.

2

Gemeinsam ermitteln wir Ihre persönlichen Anlageziele und Ihre Chancen-Risiko-Neigung.

3

Wählen Sie aus unterschiedlichen Produkten Ihre Wunschveranlagung aus – Ihr Kundenbetreuer berät Sie gerne!

Natürliche Personen, die Einkünfte aus einer betrieblichen Tätigkeit erzielen:

● Einkünfte aus Gewerbebetrieb
● Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
● Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft

Bei Personengesellschaften (Mitunternehmerschaften) – etwa OG oder KG – können GesellschafterInnen den Gewinnfreibetrag in Höhe ihrer jeweiligen Gewinnbeteiligung nutzen.

● Der Gewinn fließt einer natürlichen Person zu
● Vorliegen betrieblicher  Einkünfte
● Der Gewinn wird durch Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanzierung ermittelt  

A) Kauf ausgewählter Wertpapiere

Die untenstehenden Wertpapiere sind für den Gewinnfreibetrag nach § 14 Einkommensteuergesetz (EStG) in Verbindung mit § 25 Pensionskassengesetz (PKG) geeignet:

Nichts Passendes gefunden? Gerne informiert Sie Ihr Kundenbetreuer über weitere Veranlagungsmöglichkeiten zur Nutzung des Gewinnfreibetrags.

Beachten Sie:

Nach der vorgeschriebenen Behaltedauer von 4 Jahren können die Wertpapiere nach Belieben und ohne Nachversteuerung wieder verkauft werden.

Ihre Vorteile

  • Sie zahlen keine Einkommensteuer auf den investierten Gewinnfreibetrag.
  • Sie können aus einem vielfältigen Wertpapierangebot auswählen und haben zusätzlich die   Chance auf eine Wertsteigerung Ihrer Wertpapiere.
  • Sie bilden steuerlich vergünstigte Rücklagen, über die Sie nach vier Jahren frei verfügen können.
  • Sie profitieren von der Kompetenz eines der größten Bankinstitute Österreichs.

Zu beachtende Risiken

  • Bei allfälligen rechtlichen oder gesetzlichen Änderungen können sich Auswirkungen in der steuerlichen Behandlung ergeben.
  • Bei einer Veranlagung in Wertpapiere sind Kursschwankungen durch Marktveränderungen jederzeit möglich.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass Sie beim Verkauf Ihrer Wertpapiere weniger als den ursprünglich angelegten Betrag zurückerhalten (Kapitalverluste).
  • Die unterschiedlichen Wertpapier-Anlageformen haben spezielle Risiken (wie Verlustrisiko bei Aktien und Anleihen, Zinsänderungsrisiko bei Anleihen).

 

B) Anschaffung von Anlagegütern

Die Anschaffung von ungebrauchten, abnutzbaren, körperlichen Anlagegütern mit mindestens 4-jähriger Nutzungsdauer:

  • Maschinen und Geräte
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung, EDV-Anlagen
  • Fiskal-LKW etc.

Die normale Absetzung für Abnutzung (AfA) können Sie zusätzlich geltend machen. Von der Förderung ausgeschlossen sind u. a. PKW sowie geringwertige und gebrauchte Wirtschaftsgüter.

 

Marketingmitteilung der Sparkasse Oberösterreich: Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich Ertrag, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Berechnung der Fondserträge erfolgt als finanzmathematische Rendite nach der offiziellen OeKB-Methode – ohne Berücksichtigung von Ausgabeaufschlägen, KESt und Wiederanlagerabatt. Bitte beachten Sie, dass die errechneten Werte von Investmentfonds Schwankungen unterliegen können. Die Kursentwicklung der Vergangenheit erlaubt keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Aussagen über steuerliche Behandlung beziehen sich auf die aktuelle Situation des Anlegers im Privatvermögen und können sich jederzeit ändern. Ab 01.01.2011 angeschaffte Fondsanteile unterliegen bei Anteilsveräußerung  iner Besteuerung der realisierten Wertsteigerung.

Bei Veräußerung ab dem 01.04.2012 erfolgt die Besteuerung durch die depotführenden Stellen, welche die Differenz zwischen dem steuerlich fortgeschriebenen Anschaffungswert und dem Verkaufserlös der Fondsanteile einer 27,5%igen KESt-Endbesteuerung unterwerfen. Für nähere, aktuelle Informationen stehen Ihnen selbstverständlich auch unsere Berater in über 100 Geschäftsstellen der Sparkasse Oberösterreich zur Verfügung.

 

Wir weisen darauf hin, dass Prospekte und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KID) gemäß InvFG, die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG (§ 21 Dokumente) für die in dieser Publikation genannten Investmentfonds entsprechend den Bestimmungen des InvFG und AIFMG erstellt worden sind, wichtige Risikohinweise enthalten und alleinige Verkaufsunterlage darstellen. Prospekte, Wesentlichen Anlegerinformationen (KID) und Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG (§ 21 Dokumente) stehen – jeweils in der geltenden Fassung in deutscher Sprache – dem interessierten Anleger kostenlos bei der Sparkasse Oberösterreich Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. sowie bei der Allgemeinen Sparkasse Oberösterreich Bank AG (Depotbank) zur Verfügung und sind auch im Internet unter www.s-fonds.at abrufbar.

Haben Sie noch Fragen?

Wir sind persönlich für Sie da, natürlich auch vor Ort.

Weitere Anlageformen

Das könnte Sie auch interessieren