Investieren im 21. Jahrhundert

Die Dinge selbst in die Hand nehmen – ein Wunsch, den viele verspüren. Beim Geldanlegen ist das aber nicht jedermanns Sache. Robo Advisor und digitale Vermögensverwaltungen unterstützen dabei.

Die Digitalisierung macht auch vor der Geldanlage nicht Halt. Robo Advisor (also automatisierte Finanzberater) oder digitale Vermögensverwaltungen – kurz Digi-VVs (also Portfolios, deren Zusammensetzung selbständig über den Computer oder das Handy gesteuert werden können) werden mittlerweile von vielen Banken, zusätzlich zum Beratungsgeschäft angeboten. Als Kerninvestment bieten Digi-VVs so Einiges. Besonders wenn man grundsätzlich auf eine persönliche Beratung verzichten möchte und auch nicht zu den aktiven Trader:innen gehört, die laufend selbständig Titel kaufen und verkaufen


Wie funktioniert die Veranlagung mit digitalen Vermögensverwaltungen?


Anfangs werden potenzielle Anleger:innen von digitale Vermögensverwaltungen durch gezielte Fragen zu einem passenden Anlagevorschlag geführt. Der Abschluss der Investitionen erfolgt dann quasi per Knopfdruck. Eine Änderung der Zusammensetzung des Depots ist ebenfalls mit ein paar Mausklicks möglich – eine mühsame Erfassung von Verkaufs- und anschließenden Kaufaufträgen inklusive der umständlichen Berechnung der jeweiligen Auftragssummen entfällt komplett. Noch dazu kann die Änderung jederzeit und von überall aus ausgeführt werden. Besonders einfach ist im Falle einer digitalen Vermögensverwaltung auch die Ein- oder Auszahlung von Kapital. Bei Auszahlungen muss natürlich gewartet werden, bis die entsprechenden Wertpapiere von der Vermögensverwaltung verkauft wurden. Das Geld landet dann aber ganz automatisch am Konto. Einzahlungen werden gemäß der gewählten Zusammensetzung ebenfalls automatisch investiert und auch Berechnungen und Auftragserfassungen übernimmt die Digi-VV selbständig. Sie sorgt zudem dafür, dass eine gewählte Zusammensetzung auch bei Kursänderungen so bleibt, wie man diese beim Abschluss oder bei der letzten Änderung festgelegt hat und achtet ununterbrochen darauf, dass die ursprünglich gewählte Aufteilung wieder hergestellt wird. Denn Kursänderungen erhöhen oder reduzieren naturgemäß die Anteile der verschiedenen Portfoliobestandteile, wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien. Dafür fallen dann auch laufende - meist pauschale - Kosten an. Als Anleger:in erspart man sich im Gegenzug viel Zeit und erhält die Sicherheit einer stabilen Portfoliostruktur. Apropos Sicherheit: eine digitale Vermögensverwaltung ist eine Wertpapierveranlagung. Das heißt, Wertschwankungen und zumindest temporäre Verluste in Abwärtsphasen an den Börsen gibt es hier genauso wie bei jeder anderen Wertpapierinvestition.

Zusammengefasst heißt das: Eine Digi-VV ist eine sehr flexible und bequeme Form der Geldanlage, die viele Arbeitsschritte abnimmt. Darüber hinaus sollte man den Weg zur Berater:in aber nicht scheuen, denn wenn es um die finanzielle Gesundheit als Ganzes oder auch die aktuellsten oder spannendsten Trends an den Börsen geht, dann ist das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen. 

Markus Hinterberger, Segmentmanager 

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