Die glorreichen Sieben

Die Bedeutung der großen Technologieunternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet, Nvidia, Tesla und Meta Platforms ist unbestritten. Insbesondere in den letzten Jahren waren sie wichtige Treiber des Aktienmarkts und haben maßgeblich zur positiven Performance beigetragen. Doch wie wichtig sind diese Unternehmen wirklich für den Aktienmarkt? 

Ohne diese sieben Unternehmen würde der Aktienindex der USA zwar weiterhin existieren, jedoch wäre die positive Performance des laufenden Jahres um ein Vielfaches geringer. Die kumulierte Performance der sieben Technologie-Highflyer betrug bis zur Jahresmitte fast 100 Prozent, während der Index selbst nur rund 30 Prozent erreichte. Eine enorme Differenz, die zeigt, wie wichtig diese Unternehmen für den Gesamtmarkt sind.

Doch wie so oft im Leben, birgt auch diese Entwicklung Risiken. Die großen Technologieunternehmen haben einen erheblichen Anteil am Index, was bedeutet, dass Fondsmanager und Benchmark-Investoren große Klumpenrisiken eingehen und nicht ausreichend diversifizieren können. Eine mögliche Zerschlagung dieser Unternehmen durch die US-Regierung oder andere negative Entwicklungen könnten erhebliche Auswirkungen auf solche Portfolios haben.

Um diesen Risiken zu begegnen wurde reagiert: Die Indexverantwortlichen haben eine Neugewichtung der Index-Titel vorgenommen, um das Klumpenrisiko zu verringern. Seither geht es mit den Kursen der genannten Unternehmen nicht mehr ungebremst nach oben, was jedoch auch zu einer insgesamt gesünderen Entwicklung des Markts beiträgt. 

Doch was bedeutet das alles für Investor:innen? Insbesondere die Sektoren Gesundheit, Energie und Technologie bieten einen positiven Ausblick. Es gibt auch andere Technologieaktien abseits der sieben großen Unternehmen, die in Erwägung gezogen werden können. Ein gut diversifiziertes Portfolio kann dazu beitragen, mögliche Risiken zu minimieren.

Wer also das Risiko von Aktien – mögliche Verluste und Wertschwankungen während der Behaltedauer – nicht scheut, kann eine mögliche Korrektur zum (Wieder)einstieg nutzen. Ein Termin mit dem Berater oder der Beraterin zahlt sich aus!

Markus Hinterberger, Segmentmanager 

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