Frauen stärken – Führung, Finanzen und Zukunft gestalten
Mit einem starken Zeichen für Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und finanzielle Selbstbestimmung lud die Sparkasse Niederösterreich Mitte West am 19. März zu einem hochkarätigen Business- und Pressefrühstück in das Sparkassenhaus St. Pölten. An diesem Tag wurde 1911 erstmals in mehreren europäischen Ländern – darunter auch Österreich-Ungarn – der Weltfrauentag begangen.
Die Sparkasse knüpft bewusst an diesen historischen Ursprung an und unterstreicht damit ihr Ziel, Tradition und Fortschritt wirkungsvoll miteinander zu verbinden. Unter dem Motto „Frauen stärken – Führung, Finanzen und Zukunft gestalten“ kamen Expert:innen aus Politik, Wirtschaft, Medien und regionalen Institutionen zusammen. Ein Impulsvortag von Maren Wölfl (Female Wake-Up Call) lieferte spannende Einblicke in die Lebensrealität, wenn es um die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen geht. Beim anschließenden Podiumsgespräch mit Bettina Sax (Vorstandsdirektorin Sparkasse Niederösterreich Mitte West), Claudia Schubert (Chefredakteurin ORF NÖ), Karl Fritthum (Bildungsdirektor NÖ), Olinda Albertoni (Leiterin Frauenhaus St. Pölten, Andrea Simson (Gründerin ArboriCon GmbH und Founders-Mitglied) und Georg Sattler (Aufsichtsratsvorsitzender Sparkasse Niederösterreich Mitte West) stand im Fokus wie moderne Rahmenbedingungen geschaffen werden können, damit Frauen selbstbestimmt leben, arbeiten und wirtschaften können.
„Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete Ansatzpunkte sichtbar zu machen, erfolgreiche Beispiele aus der Region zu teilen und neue Perspektiven zu eröffnen – von Gleichstellung in Unternehmen bis hin zu Finanzkompetenz als Schlüssel zur Zukunftsgestaltung für Frauen. Mit dieser Initiative möchten wir Impulse setzen, strukturelle Verbesserungen anstoßen und Frauen in allen Lebenssituationen dabei unterstützen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen,“ so Gastgeberin Bettina Sax.
Finanzbildung als Fundament echter Selbstbestimmung
Eine aktuelle INTEGRAL-Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen zeigt deutliche strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern beim Einkommen. 90 % der Frauen und Männer halten finanzielle Unabhängigkeit für sehr wichtig. Dennoch stufen nur 19 % der Frauen ihr Finanzwissen als hoch ein – bei Männern sind es 37 %. Diese Zahlen unterstreichen: Finanzkompetenz ist ein wesentlicher Hebel für Freiheit, Perspektiven und Stabilität. Initiativen der Sparkassen-Gruppe wie she invests oder FLiP-Tour erreichen bereits tausende Frauen und Jugendliche und stärken sie nachhaltig in finanziellen Fragen.
Mehr Frauen in Führungspositionen: Mut zur Veränderung, Wille zur Umsetzung
In der Podiumsdiskussion wurde deutlich: Die gläserne Decke ist keineswegs Geschichte. Um die Zahl der Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, braucht es faire Karrierewege, familienfreundliche Strukturen und eine Unternehmenskultur, die Diversität konsequent fördert – nicht nur in Leitbildern, sondern im täglichen Handeln. Die Diskuntant:innen betonten, dass Gleichstellung ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor ist, kein gesellschaftliches Nebenprojekt.
Gleichstellung beginnt im Alltag
Ein zentraler Diskussionspunkt war die Frage, wie Männer in ihrer Rolle als Partner, Kollegen und Führungskräfte gestärkt werden können, um Gleichstellung aktiv zu ermöglichen. Was braucht es, damit Männer sich als aktive Mitgestalter einer gleichberechtigten Welt sehen – nicht als „Zuschauer“? Denn traditionelle Rollenmuster beeinflussen nicht nur Karrieren von Frauen, sondern auch die Haltung vieler Männer zu Vereinbarkeit, Care-Arbeit und beruflicher Entwicklung von Partnerinnen. Die Podiumsrunde war sich einig: Gleichstellung ist Teamarbeit – und beginnt zuhause.
Was wir alle tun können
Die Veranstaltung zeigte Wege auf, wie jede und jeder im eigenen Umfeld Veränderung schaffen kann: Offene Gespräche über Geld und finanzielle Zukunft, bewusstes Fördern von Frauen – beruflich und privat, Hinterfragen von Rollenbildern, Mut zu Investitionen in Wissen und Weiterbildung.
Impulsvortrag von Maren Wölfl
Der inspirierende Impulsvortrag der Referentin unterstrich, wie wichtig Selbstbewusstsein, Wissen und Unterstützung sind, damit Frauen ihr Potenzial ausschöpfen und wirtschaftlich unabhängig handeln können.
Ein starkes Signal für die Region
Mit ihrem neuen Veranstaltungsformat und einer offenen, konstruktiven Gesprächsrunde setzte das Business- und Pressefrühstück der Sparkasse ein klares Zeichen: Chancengerechtigkeit braucht Bewusstsein – und konsequente Schritte. Der 19. März 1911 als historisches Datum macht deutlich: Veränderung hat Tradition. Jetzt gilt es, sie weiterzutragen.
Disclaimer: Bitte beachten Sie: Das Veranlagen in Wertpapiere birgt neben Chancen auch Risiken.
v.l.: Claudia Schubert (Chefredakteurin ORF NÖ), Georg Sattler (Aufsichtsratsvorsitzender Sparkasse Niederösterreich Mitte West), Bettina Sax (Vorstandsdirektorin Sparkasse Niederösterreich Mitte West), Karl Fritthum (Bildungsdirektor NÖ), Julia Schütze (Moderatorin), Andrea Simson (Gründerin ArboriCon GmbH und Founders-Mitglied), Olinda Albertoni (Leiterin Frauenhaus St. Pölten), Peter Hronek Vorstandsdirektor Sparkasse Niederösterreich Mitte West). Foto: Tanja Wagner
Beim Podiumsgespräch mit hochkarätigen Gästen stand im Fokus wie moderne Rahmenbedingungen geschaffen werden können, damit Frauen selbstbestimmt leben, arbeiten und wirtschaften können. Foto: Tanja Wagner
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