Über uns

Sparkasse Neunkirchen



Vorstandsduo der Sparkasse Neunkirchen Dr. Peter Prober und Mag. Gertrude Schwebisch

Dr. Peter Prober     Mag. Gertrude Schwebisch, MBA, MRICS

Herzlich willkommen in der Sparkasse Neunkirchen!

Als 1871 gegründete Vereinssparkasse stehen wir auch heute unseren Privat- und UnternehmenskundInnen mit dem gesamten Leistungsspektrum eines modernen Finanzinstituts zur Verfügung.

Wir zeichnen uns durch besondere Kundennähe, engagierte MitarbeiterInnen und Fachkompetenz aus. Für Immobilienunternehmen sind wir seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner.

Als Vorstand informieren wir Sie über unser Angebot und stehen Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

Wer wir sind

Die Sparkasse Neunkirchen ist die größte regionale Bank im Bezirk Neunkirchen und verlässlicher Partner in allen Geldangelegenheiten. Wir beraten unsere KundInnen mit viel Erfahrung im Zahlungsverkehr, in der Wohnbaufinanzierung und in allen Veranlagungsthemen von Versicherungen bis hin zu Wertpapieren.

Als regionale Sparkasse überzeugen wir unsere KundInnen mit Kompetenz und Erfahrung. Wir werden als starker Partner der Wirtschaft geschätzt.

Wir haben:

  • 46 Tsd KundInnen

  • 165 MitarbeiterInnen

  • 14 Filialen

  • 6 zusätzliche SB/Bankomat Standorte

Unsere Kennzahlen:

  • Bilanzsumme in Mio. EUR: 1.070

  • Einlagen in Mio. EUR: 892

  • Kredite an Kunden in Mio. EUR: 799

Wir unterscheiden uns von anderen Geldinstituten durch:

  • Verantwortung für die Gesellschaft
  • Starkes Engagement bei Privatkunden, freien Berufen und in der Immobilienfinanzierung
  • Verankerung in der regionalen Wirtschaft
  • Vertrauen und persönliche Betreuung

Vorstand

Dr. Peter Prober 

 

Vorstandsdirektor Marktfolge

Tel.: 050100 / 72621

Vorstandsdirektor der Sparkasse Dr. Peter Prober
Vorstandsdirektorin der Sparkasse Neunkirchen Mag. Gertrude Schwebisch

Mag. Gertrude Schwebisch
MBA, MRICS

Vorstandsdirektorin Markt

Tel.: 050100 / 29037

Ansprechpartner Kompetenzzentren

Prok. Manfred Kamper, Privatkunden und Wohnbaufinanzierung, Sparkasse Neunkirchen


Prok. Manfred Kamper

Wohnbau Privat

Tel.: 050100 72636

Prok. Herbert Gschaider, Unternehmenskunden, Sparkasse Neunkirchen


Prok. Walter Lechner

Kommerz und Immobilien

Tel.: 050100 72718

Prok. Michael Grillitsch, Wertpapier und Veranlagungen, Sparkasse Neunkirchen


Prok. Michael Grillitsch

Veranlagungen

Tel.: 050100 72625

Zu den Filialen der Sparkasse Neunkirchen

Hier finden Sie Informationen über unsere Verbundpartner

Woher wir kommen

Die Sparkasse Neunkirchen kann mit Stolz auf eine langjährige Geschichte zurückblicken.

Unsere Sparkasse hat sich seit der Gründung 1871 zur größten Regionalbank im Bezirk Neunkirchen entwickelt.

Mehr als 43.000 KundInnen sind der Beweis für die Verbundenheit der heimischen Bevölkerung mit der Sparkasse. In unseren 14 Geschäftsstellen verwalten wir derzeit mehr als 120.000 Kundenkonten. 166 MitarbeiterInnen betreuen täglich mit bestem Service und Engagement unsere KundInnen.

Genehmigung des Statutenentwurfes.

Konstituierende Versammlung der Gründungsmitglieder
Vorsitz: Bürgermeister Josef Schreck

Eröffnung der Sparkasse für den Kundenverkehr im ersten Stock des Gasthauses "Schwarzer Adler"
Kassentage Sonntag und Donnerstag vormittags

Rückzahlung der Gründungsfondsbeträge
Gewährung von Darlehen an die Gemeinden Neunkirchen und Breitenau zum Zweck des Schulbaus

Beteiligung an der Errichtung einer Telefonleitung von Neunkirchen nach Peisching, Breitenau und Schwarzau/Steinfeld
Erwerb des "Peterwaldes" (ökologische Pionierleistung)
Kauf des durch Blitzschlag zerstörten "Lammwirtshauses", um ein eigenes Sparkassengebäude errichten zu können

Unterstützung der Bestrebungen zum Bau einer Lokalbahn nach Willendorf durch Zeichnung von 50.000 Gulden (Verkehrsübergabe erfolgte 1909) sowie der Versorgung des Gemeindegebiets mit Elektrizität
1901-1925 Einführung der Kronenwährung
Ausdehnung der Geschäftszeiten auf alle Wochentage und Einführung des Heimsparkassen-Systems
Teilfinanzierung der Wasserleitung, des Stadtparks sowie des Krankenhauses trotz der Geldentwertungsprobleme infolge des 1. Weltkrieges
Am 1.3.1925 brachte die Währungsreform (10.000 Kronen = 1 Schilling) die gewünschte Stabilisierung.

Wegen ständig zunehmender Geschäftstätigkeit erfolgte die Ausweitung der Kassenstunden auf die Nachmittage. Neuerrichtung des Kundenraumes.
Infolge der Reichseingliederung sehen sich Kunden und Sparkasse mit der Reichsmark-Einführung konfrontiert.
Nach den überstandenen Kriegswirren mussten organisatorische Probleme (Unterlagen mussten ausgelagert werden, Rathaus und Sparkassenlokal wurden durch Feuereinwirkung zerstört) gelöst werden.
Im Dezember 1945 erfolgte der Umtausch von Reichsmark in Schilling. Die vorher ausgesetzte Spareinlagenverzinsung wurde wieder installiert.
Neubau des heutigen Rathauses.

Erstellung einer Rekonstruktionsbilanz für den Zeitraum von 1945-1954. Mehrere Um- und Erweiterungsbauten. Einführung der 5-Tage-Arbeitswoche. Umstellung der Kontenführung auf elektronische Datenverarbeitung. Verschmelzung mit der Sparkasse Gloggnitz - eine der größten Sparkassen Niederösterreichs entsteht. Zunehmende Ergänzung des Serviceangebots durch Automaten und elektronische Dienstleistungen. Kreditwesen- und Sparkassenrechtsreform (1979). Gründung der Tochterfirma S-COMMERZ. Anpassen an EU-Standard durch Installierung des Bankwesengesetzes (BWG). Mehr als 80.000 Kundenkonten und 130 beschäftigten MitarbeiterInnen. Erfolgreiche EDV-Umstellung zum Jahreswechsel 1999/2000. Umbau und Umgestaltung der Geschäftsstelle in Neunkirchen am Hauptplatz. Intensive Vorbereitungsarbeiten zum bevorstehenden Währungswechsel von Schilling auf Euro.

Der Euro ist da!

Eröffnung der neuen Kompetenzzentren für Kommerz- und Privatkunden sowie eines neuen Sitzungssaals in der Hauptfiliale in
Neunkirchen.

Die Sparkasse Neunkirchen-Gloggnitz-Ternitz verschmilzt mit der Sparkasse Aspang zu einem neuen, schlagkräftigen Unternehmen: Sparkasse Neunkirchen.

1870 Gründung der Sparkasse in Aspang
1871 Gründung der Sparkasse in Neunkirchen-Hauptplatz
1872 Gründung der Sparkasse in Reichenau
1873 Gründung der Sparkasse in Gloggnitz
1949 Gründung der Geschäftsstelle in Ternitz
1959 Gründung der Geschäftsstelle in Wimpassing
1970 Gründung der Geschäftsstelle in Pitten
1971 Gründung der Geschäftsstelle in Pottschach
1977 Gründung der Geschäftsstelle in Grünbach
1978 Gründung der Geschäftsstellen in Seebenstein, Neunkirchen-Bahnstrasse, Grimmenstein und Kirchberg am Wechsel
1979 Gründung der Geschäftsstellen in Payerbach und in Gloggnitz-Wiener Strasse
1983 Gründung der Geschäftsstelle in Neunkirchen-Krankenhaus
1997 Gründung der Geschäftsstelle in Neunkirchen-Merkurmarkt

Verantwortung

Gemeinwohlorientierung

Was die Sparkassen einzigartig macht, ist ihre Gründungsidee: Für sie steht nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Erfüllung von Aufgaben für die Gesellschaft in der Gründungsurkunde. Die Sparkassen wurden vor beinahe 200 Jahren (die erste in Vereinsform der 1819 gegründeten Erste österreichische Spar-Casse) als Art der Selbsthilfe von verantwortlichen Bürgern gegründet, um allen Bevölkerungsschichten, auch weniger begüterten, die finanzielle Eigenvorsorge zu ermöglichen. Der Sparkassengedanke bedeutet somit letztlich Schutz und Fürsorge für alle.

Die Sparkassen sind mit rund 21.2 Mio. Euro jährlich aktive Förderer des kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens in ihren jeweiligen Regionen. Ihre starke regionale Verankerung bewirkt ihre Nähe zu den Menschen. Diese Nähe schafft  Vertrauen, ist aber auch Auftrag und Verpflichtung. Für die österreichischen Sparkassen stehen die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden im Mittelpunkt.

Die Sparkassengruppe besteht aus den 46 Bundesländersparkassen, der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, der Zweite Wiener Vereins-Sparcasse und der Erste Group Bank AG als Holdinggesellschaft. Erste Bank und die Sparkassen bilden ein flächendeckendes Netz von über 1.100 Zweigstellen in allen Bundesländern. Die 49 Mitglieder der Sparkassengruppe sind in sieben Landesverbänden organisiert. Insgesamt betreuen die Sparkassen österreichweit über 3,4 Mio. Kunden.

Regionale Bindung

Die Sparkassen in Österreich unterscheiden sich von anderen Sektoren der Kreditwirtschaft durch ihre Verankerung in der regionalen Wirtschaft, vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben, durch ihre enge Bindung an die Gemeinden, durch ihr hohes Engagement bei Freien Berufen sowie Privatkunden, unter anderem bei der Finanzierung von Wohnvorhaben und vor allem durch ihre hohe Corporate Social Responsibility gegenüber ihren Kunden, ihren Mitarbeitern und der Bevölkerung.

Und weil die Aufgaben der Sparkassen nicht nur der soziale Aspekt, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung und die Bereitstellung der Infrastruktur gehören, entwickelten sich die Sparkassen zu modernen Finanzdienstleistern. Sie sammeln Einlagen vor Ort ein und geben sie als Kredite für die regionale Wirtschaft weiter. Dadurch sind die Sparkassen fest in ihrer Region verwurzelt. Das verbindet sie auch mit der Bevölkerung und der Wirtschaft vor Ort.

Die Dezentralität der Sparkassen ist heute ein besonders stabilisierendes Element. Die breit gestreute Veranlagung und das dezentrale Risikomanagement sorgen heute dafür, dass immer noch ausreichend Liquidität für die regionale Wirtschaft vorhanden ist. Als selbständige Institute fällen sie ihre Entscheidungen vor Ort und schneller als in komplexen Firmengebilden möglich wäre. Aus dieser Nähe zum Markt entstehen Kundenkenntnis und gegenseitiges Vertrauen. Und genau das ist die wichtigste Basis für Finanzgeschäfte der Sparkassen.

Haftungsverbund

Der Sparkassen-Haftungsverbund - ein zusätzliches Sicherheitsnetz

Die Mitglieder der Sparkassengruppe sichern die Spareinlagen über das gesetzliche Ausmaß von EUR 100.000,- ab. Denn die österreichischen Sparkassen bilden seit Jahren mit dem Haftungsverbund auch eine Gemeinschaft zur Absicherung der Spareinlagen - den sogenannten "Haftungsverbund". Der Haftungsverbund bildet für die Spareinlagen der Kunden also ein zusätzliches Sicherheitsnetz.  Diese Haftung wirkt als Ergänzung zur gesetzlichen Einlagensicherung und Anlegerentschädigung.

In der Grundsatzvereinbarung zum Haftungsverbund ist ein Früherkennungssystem verankert, um frühzeitig auf wirtschaftliche Schwierigkeiten einer Sparkasse reagieren zu können. Die vorrangige Aufgabe des Sparkassen-Haftungsverbunds besteht darin, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der gesamten Sparkassengruppe zu erhöhen und damit die Einlagen unserer Kunden bestmöglich abzusichern.

Das Streben der Erste Bank und Sparkassen ist es natürlich, dass es niemals zu einem Anlassfall für den Haftungsverbund kommt und die Kundeneinlagen – so wie bisher – sicher bei den Verbundsparkassen veranlagt sind.

Fragen zum Haftungsverbund:

Der Haftungsverbund ist eine auf freiwilliger Basis abgeschlossene Vereinbarung zwischen der Erste Bank und den daran teilnehmenden österreichischen Sparkassen, in der die Mitglieder wechselseitig für die Auszahlung der Kundeneinlagen über den gesetzlich abgesicherten Betrag hinaus im Absicherungsfall (Konkurs) haften.

2002 haben die Erste Group Bank AG und ein Großteil der österreichischen Sparkassen den Haftungsverbund gegründet. Inzwischen ist die Erste Holding mit sämtlichen Sparkassen im Rahmen von Haftungsvereinbarungen verbunden.

Die Mitglieder des Haftungsverbundes setzten auf eine intensivere und raschere Umsetzung des bisherigen Kooperationsweges (einheitliche Geschäfts- und Marktpolitik, rentabilitätsorientierte Arbeitsteilung, einheitlicher Marktauftritt) unter Einbindung ihres Zentralinstitutes Erste Group Bank AG als „Lead Bank“. Daneben wurde ein Frühwarnsystem zur Früherkennung und Vermeidung von wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Sparkassen etabliert sowie das wechselseitige Einstehen und die Verpflichtung zur sachlichen und finanziellen Unterstützung in der Sparkassengruppe – der Haftungsverbund – begründet, der, über die gesetzlich gebotene Einlagensicherung hinaus, bestimmte Forderungen von Kunden absichern soll.

Der Haftungsverbund wurde im Laufe der Zeit in Übereinstimmung mit den wettbewerbsrechtlichen Vorgaben ausgebaut und parallel dazu die Zusammenarbeit zwischen seinen Mitgliedern weiter intensiviert. Der gemeinsamen, jedoch im mehrheitlichen Anteilsbesitz der Erste Bank Oesterreich stehenden Haftungsgesellschaft wurden weitreichende Befugnisse gegenüber den Mitgliedern eingeräumt.

Mitglieder beim Haftungsverbund sind die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, die Erste Group Bank AG und die österreichischen Sparkassen in den Bundesländern. (Ausnahme Unicredit Bank Austria AG).

Die wesentlichen Aufgaben des Haftungsverbundes bestehen

  1. in der Etablierung einer einheitlichen Geschäfts- und Marktpolitik, die u.a. folgende Bereiche umfasst: Planung und Entwicklung sowie einheitlicher Einsatz von Sektorprodukten und -dienstleistungen, Bündelung wesentlicher Abwicklungsfunktionen, Vereinheitlichung des Marktauftritts und der Werbelinie, koordinierte Marketingplanung
  2. in der Ausübung eines Frühwarnsystems, das allfällige wirtschaftliche Probleme seiner Mitglieder möglichst früh erkennt und den Mitgliedern bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme effiziente Hilfe zukommen lässt, sowie gemeinsame Risikobewertungs- Risikomess- und Risikokontrollverfahren und
  3. in einer über die gesetzliche Einlagensicherung hinausgehenden Absicherung bestimmter Forderungen von Kunden durch die Begründung einer entsprechend ausgestalteten Einstandspflicht der Sparkassen und der Erste Holding (Erweiterte Einlagensicherung)

Die Mitglieder des Haftungsverbundes sichern im Absicherungsfall gewisse Kundeneinlagen ab. Der Haftungsverbund kommt nach der gesetzlichen Einlagensicherung zum Zug und wirkt somit als Ergänzung zur gesetzlichen Einlagensicherung und Anlegerentschädigung im Rahmen der wechselseitigen Haftungsvereinbarungen. Das vorrangigste Ziel der Erste Bank und der Sparkassen liegt jedoch darin, dass es nie zu einem Anlassfall aus dem Haftungsverbund (Absicherungsfall) kommt und somit die Kundeneinlagen wie in der Vergangenheit sicher und ertragreich bei Verbundsparkassen veranlagt sind.

Im Absicherungsfall (das ist die Eröffnung des Konkurses über ein Mitglied des Haftungsverbundes) sind vom Haftungsverbund Kundenforderungen bis zu einer gewissen Höhe abgedeckt. Folgende Kundenforderungen seien beispielhaft genannt: Spareinlagen, Guthaben auf Giro- und Verrechnungskonten, Geldforderungen aus der Begebung von Wertpapieren (wie z.B. Schuldverschreibungen oder Kassenobligationen der Erste Bank oder Sparkassen - Eigenemissionen).

Von der Absicherung nicht umfasst sind jedoch folgende Ausnahmen:

  • Forderungen von Kreditinstituten
  • Eigenmittelbestandteile gemäß Art. 26ff, 51ff, 62ff CRR (ehemals § 23 BWG)
  • ohne Rücksicht auf ihre Anrechenbarkeit (z.B. Partizipations-, Hybrid- oder Ergänzungskapital)
  • Forderungen im Zusammenhang mit Geldwäscherei
  • Forderungen im Zusammenhang mit strafrechtlich zu verfolgenden Handlungen

Voraussetzung für einen Absicherungsfall im Haftungsverbund ist die Eröffnung des Konkurses über ein Mitglied des Haftungsverbundes.

Die Kooperation in der Sparkassengruppe begründet eine Produktions-, Vertriebs-, Werbungs-, Spezialisierungs- und Garantiegemeinschaft, die Vorteile für alle Stakeholder bietet.

Verbraucher profitieren von der Verbreiterung und Modernisierung des Angebots und von dem technischen Fortschritt, der dadurch auf breiterer Basis innerhalb der Sparkassengruppe erzielt werden kann.

Der Haftungsverbund stellt sicher, dass auch außerhalb der städtischen Ballungsräume ein umfassendes Angebot von allen von den Kunden benötigten Finanzdienstleistungen gewährleistet ist und leistet so einen Beitrag zur Versorgung der ländlichen Gebiete mit Bankdienstleistungen.

Weiters bestehen Effizienzvorteile für die Mitglieder des Haftungsverbundes. Die Haftungsverbundmitglieder ziehen aus der Zusammenarbeit Vorteile durch die gemeinsame EDV-Plattform und IT-Anwendungen, gemeinsame Entwicklung von Produkten, gemeinsames Produktmarketing und den einheitlichen Werbeauftritt. Beispiele für die umfassenden Zusammenarbeitsmöglichkeiten im Kooperationsverbund sind das gemeinsame Vorgehen bei IT-Entwicklungen (Harmonisierung Marktservice), gemeinsame Produktentwicklungen (gemeinsames Aktionsprodukt zum Weltspartag), die Umsetzung einheitlicher Vertriebskonzepte (österreichweite Kooperation mit einer Handelskette).

Verbraucher, Sparkassen und Aufsicht ziehen daraus Vorteile, dass der Haftungsverbund vor allem jedoch danach trachtet, Sicherungsfälle dank des Frühwarnsystems erst gar nicht entstehen zu lassen und allfällige Probleme eines Mitgliedes durch die intern vorgesehenen Sanierungs- und Beteiligungsmaßnahmen bereits im Vorfeld gemeinsam zu lösen.

Hier finden Sie detaillierte Infos zur Einlagensicherung

Unsere Rechtsform

Vereinssparkasse

Unsere Vereinssparkasse wurden vom Sparkassenverein gegründet. Der Sparkassenverein hat jetzt nur mehr die Aufgabe der Sicherung des organisatorischen Bestandes dieser Sparkasse. Organe des Sparkassenvereins sind die Vereinsversammlung und der Vereinsvorsteher. Die Vereinsmitglieder haften nicht für die Verbindlichkeiten der Sparkassen.

Sparkassenaufsicht

Die bisherigen Aufsichtsregelungen wurden durch ein neues Finanzmarktaufsichtsgesetz teilweise novelliert, das am 1. April 2002 in Kraft trat. An die Stelle des Bundesministers für Finanzen tritt eine neue Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), die nach dem BWG die Einhaltung aller Vorschriften überwachen und Missständen entgegentreten muss. Die neue Behörde (bisher der Finanzminister) kann Auskünfte über Geschäftsfälle verlangen und Prüfungen veranlassen. Weiters genehmigt sie/er die Satzungen und die Satzungsänderungen sowie allfällige Fusionen und ist für die Aufsicht über den Sparkassen-Prüfungsverband zuständig.

Weitere Informationen über uns

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