Privatstiftung Lienzer Sparkasse

Stiftungszweck

Nachhaltig für die Menschen in Osttirol

Die Lienzer Sparkasse wurde im Jahre 1878 von Lienzer Bürgern unter Bgm. Karl Sartori mit dem Zweck gegründet „allen Personen Gelegenheit zur Verwahrung und Verzinsung ihrer Ersparnisse zu geben, zur Bedienung mit Krediten und zur Förderung privater und öffentlicher Aufgaben sowie mit dem Ziel den Geist der Arbeitsamkeit und Sparsamkeit zu beleben.“

2003 wurde es als zweckmäßig erachtet, als Eigentümergesellschaft für die Lienzer Sparkasse die Rechtsform der Privatstiftung zu wählen und durch sie die Erfüllung des Gründungszweckes für spätere Generationen zu gewährleisten.

Die Aufgabe der Privatstiftung Lienzer Sparkasse ist unter anderem die Förderung und Entwicklung der Talente und Fähigkeiten der Menschen im besonderen im Bezirk Lienz und im wirtschaftlichen Tätigkeitsgebiet der Lienzer Sparkasse AG, zB auf den Gebieten der Wirtschaft, der Kultur und Bildung, der Heimatpflege, der Gesundheitspflege und der Fürsorge der Jugend und der Ausbildung.

Die Begünstigten der Privatstiftung Lienzer Sparkasse sind Institutionen, Organisationen, Personen bzw. Personenvereinigungen, Körperschaften usw., deren Aufgabenbereich die Verfolgung gemeinnütziger, sozialer, mildtätiger, kirchlicher, wissenschaftlicher und kultureller Zwecke zum Gegenstand haben und ihre Tätigkeit vorwiegend im Bezirk Lienz entfalten.

Organe Privatstiftung Lienzer Sparkasse

 

Vorstand:

  • Mag. iur. Robert Weichselbraun, Vorsitzender
  • Mag. (FH) Martin Bergerweiß, Vorsitzender-Stellvertreter 
  • Dr.in Gabriele Lehner

 

 

Aufsichtsrat:

  • Dipl.-Ing. Hermann Troger, Vorsitzender
  • Mag.(FH) Egon Kofler, Vorsitzender-Stellvertreter
  • OstR. Mag. Robert Michelitsch
  • Mag. Dirk Dietrich
  • Mag. Birgit Hippacher
  • Jasmin Braunsberger, MA

Förderprojekte

CIVITAS-Award

Stiftungs-Award CIVITAS

Ziel und Ausrichtung
Die österreichischen Sparkassenstiftungen fördern zahlreiche kleinere und kleine Projekte in ihrer Region, die trotz ihres geringen Mitteleinsatzes eine große Wirkung entfalten. Diesen Projekten möchte der Sparkassenstiftungs-Award „CIVITAS“ im Rahmen des vorliegenden Wettbewerbs besonderes Augenmerk schenken. Der Preis soll zeigen, dass auch mit vergleichsweise geringem Fördermitteleinsatz besondere und hervorragende Projekte unterstützt oder selbst durchgeführt werden können.

Voraussetzungen
Thematisch werden keine Einschränkungen vorgegeben. Der Umfang der eingesetzten Mittel im Rahmen der eingereichten Einzelprojekte sollte den Betrag an finanziellen Fördermitteln von 15.000,-Euro nicht überschreiten. Eingereicht werden können neben

  • bereits abgeschlossenen Projekten, deren Wirkung sich inzwischen gezeigt hat auch
  • aktuelle Vorhaben, deren Erfolg sich schon jetzt abzeichnet sowie
  • Maßnahmen, die sich aufgrund des Anfangserfolges in einer verlängerten Phase befinden.

Eingereicht werden können auch Teilprojekte größerer Vorhaben, die einen ganz besonderen Aspekt berücksichtigen. Gemeinschaftsprojekte oder gemeinsam geförderte Projekte sind möglich, der Anteil des eigenen Engagements sollte jedoch auch hier deutlich erkennbar sein.

Bewertungskriterien
Ausschlaggebend für die Beurteilung durch die Jury werden folgende Kriterien sein:

  • Deckung eines besonderen Bedarfs vor Ort, Verbundenheit mit der Region
  • Einfallsreichtum und Professionalität bei der Umsetzung
  • Kreativität und Innovation
  • Modellhaftigkeit und Übertragbarkeit
  • Nachhaltigkeit und Ausbaufähigkeit
  • Eigenanteil und Engagement der Stiftung.

Die Höhe der Fördersumme stellt für sich alleine genommen kein relevantes Bewertungskriterium dar.

Einreichung, Einsendeschluss und Verleihung
Die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen ist bis zu dem im Vorstandsschreiben festgesetzten Termin jeden Jahres per E-Mail an angelika.eisenmagen@sv.sparkasse.at oder per Fax an 050100/ 928422 möglich. Die dafür erforderlichen Bewerbungsunterlagen sind unter http://www.sparkasse.at/sgruppe/Stiftungen/Stiftungs-Award-CIVITAS; erhältlich. Die drei Gewinner werden durch eine Fachjury, bestehend aus CSR-Experten, ermittelt. Die Prämierung der drei Preisträger des Wettbewerbs erfolgt im Rahmen des jährlich stattfindenden Stiftungssymposiums.