Sparkasse Kufstein unterstützte neuerlich ein Forschungsprojekt der Universität Innsbruck
In den Zeiträumen vom 11. bis 22. Juli und 12. bis 24. September standen im Kaisertal die Bärenhöhle und Tischofer-Höhle im Mittelpunkt eines neuerlich von der Universität Innsbruck mit 10 Studierenden durchgeführten Ausgrabungsprojektes. Initiator Horst Konrad und Projektleiter Dr. Joachim Pechtl präsentierten jetzt eine Reihe von Funden.
Unter anderem wurden ein Steinwerkzeug und menschliche- sowie tierische Knochen freigelegt. Der wichtigste Fund ist ein Silex, ein als Schneidewerkzeug verwendeter Feuerstein. Damit konnte der Beweis erbracht werden, dass Menschen der Altsteinzeit in der Tischofer Höhle gearbeitet haben. Das Alter der freigelegten Knochen muss erst festgestellt werden. Ein besonders großes Exemplar eines menschlichen Schneidezahns birgt ein Rätsel und ist noch nicht zuordenbar. Finanziert wurde diese Ausgrabung durch die Projektpartner Uni Innsbruck, Stadt Kufstein, Gemeinde Ebbs, Alpenverein Kufstein und Sparkasse Kufstein.
Die Sparkasset leistet seit Jahren Beiträge für Ausgrabungsprojekte in der Region. Zuletzt am Festungsberg, insbesondere aber am Zeller Berg, wo längst vergessene mittelalterliche Mauerwerke einer großen Wehranlage freigelegt wurden und auch jetzt noch besichtigt werden können.

Erste Ausgrabungsergebnisse in Augenschein genommen. V.l.n.r. Initiator Horst Konrad, Ausgrabungsleiter Dr. Joachim Pechtl und Sponsorvertreter Mag. Alois Loder freuten sich über die vielversprechenden Funde. Foto: Sparkasse Kufstein.