Werbemittel "Der einfache Weg zu Ihrem Wohnkredit."

Wohnraumstudie 2021: In Tirol hohe Eigentumsquote und weiterhin ungebrochene Nachfrage nach Wohnraum

  • 70 Prozent der TirolerInnen wohnen im Eigentum
  • Hoher Anteil an Eigentumswohnungen (21 Prozent)
  • Leichter Rückgang in der Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (70 Prozent)
  • Regionale Gegebenheiten beeinflussen die Leistbarkeit
  • Volumen der Wohnraumfinanzierungen stieg um 9 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro
  • Investitionen in den Bestand liegen seit COVID noch mehr im Trend

Im Rahmen einer repräsentativen Wohnstudie von IMAS International im Auftrag von Erste Bank, Sparkassen und s Bausparkasse im Februar 2021 wurden die ÖsterreicherInnen zur aktuellen Wohnsituation befragt. Der Anteil an Eigentumswohnungen ist mit 21 Prozent in Tirol besonders hoch. Die Ergebnisse im Detail:

Wohnen in Tirol bleibt kompliziert: Zu den topographischen Gegebenheiten (nur 12 Prozent der Landesfläche in Tirol sind Dauersiedlungsraum, lediglich 0,5 Prozent davon Baufläche) und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten für den Wohnungsbau kommt 2021 eine weitere Herausforderung auf den Bereich zu: die Entwicklung der Baustoffpreise. Die weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien, gepaart mit den aktuellen Einschränkungen durch Liefer- und Baustoffengpässe lässt vermuten, dass sich die Dynamik am Immobilienmarkt nicht wesentlich abschwächen wird.

 

Tirol setzt auf Eigentum

70 Prozent der TirolerInnen leben im Eigentum – überdurchschnittlich viele im Vergleich zu Gesamtösterreich. Der Durchschnitt von 60 Prozent Wohneigentum wird aber insbesondere durch den niedrigen Eigentumsanteil Wiens mit nur 25 Prozent gedrückt. Besonders sticht hervor, dass in Tirol überdurchschnittlich viele Menschen in Eigentumswohnungen leben: Der Anteil liegt bei 21 Prozent, gegenüber 13 Prozent im Österreichvergleich. Hauptgrund dafür:  Wegen der nur begrenzt verfügbaren freien Baulandflächen für den Hausbau im Grünen bleibt vielen Menschen, die sich Wohnraum anschaffen wollen, oft nur der Erwerb von Wohnungen in neuerrichteten Anlagen sowie Zu- und Umbauten im Zuge von Bauverdichtungen als Alternative.

 

Zufriedenheit mit der Wohnsituation leicht gesunken

Obwohl in Tirol die Zufriedenheit mit der eigenen Wohnsituation traditionell auf hohem Niveau ist, hat diese während des letzten Jahres leicht abgenommen: Anstelle von 72 Prozent im Vorjahr sind 2021 nur mehr 70 Prozent der TirolerInnen mit ihrer aktuellen Wohnsituation „sehr zufrieden“. Auch dieses Ergebnis ist wenig überraschend, denn aufgrund der Ausgangsbeschränkungen im letzten Jahr hatten doch einige TirolerInnen das Gefühl, in ihrem gewohnten Freiraum eingeschränkt zu sein. Gerade in Zeiten von Lockdowns mit Homeoffice und Homeschooling konnte das eigene Zuhause sehr schnell eng werden.

 

Wohnen wurde während der Pandemie wichtiger

In der Umfrage gaben 45 Prozent der TirolerInnen an, dass ihnen Wohnen im Pandemiejahr wichtiger geworden ist. Das letzte Jahr haben viele TirolerInnen dazu genutzt, ihr Zuhause auf den neuesten Stand zu bringen – 26 Prozent haben in neue (Medien-)Technik für das Homeoffice sowie Homeschooling investiert. 19 Prozent der TirolerInnen haben neu eingerichtet, 17 Prozent renovierten ihr Heim.

 

Zum Studiendesign: In einer von 1. bis 23. Februar 2021 durchgeführten Telefon-Befragung wurden die Wohnsituation der österreichischen Bevölkerung ab 18 Jahren sowie deren Wünsche und Bedürfnisse zur Veränderung erhoben. Insgesamt wurden 1.350 Interviews in ganz Österreich durchgeführt und pro Bundesland 150 Personen befragt.