
Roland Stahl (Bild) und sein Geschäftspartner Dietfried Feichtner sind die Sieger des Gründerwettbewerbs. Sie überzeugten mit ihrem Konzept „HOMEBASE Fashion & Sports“. Fotonachweis: Stahl
Siegerprojekte des Gründerwettbewerbs
„Stadtup Kufstein“ stehen fest.
Ziel des Gründerwettbewerbs „Stadtup Kufstein“ war es, neue und innovative Geschäftskonzepte für das Stadtzentrum zu finden und bis zur Eröffnung zu begleiten. Gefragt waren Ideen, die ein Einkaufserlebnis mit persönlicher Betreuung und Kundennutzen verbinden. Aus elf Einreichungen (Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Handwerk) wurden die besten fünf Geschäftsideen mit insgesamt 100.000,- Euro an Sach- und Unterstützungsleistungen prämiert.
Der erste Platz ging an Roland Stahl und Dietfried Feichtner für „Homebase Fashion & Sports“, der zweite. Platz an „Quart Store“ von Piercerin Nina Marth. Den dritten Rang belegte das Lokal „Fluzz“ von Judit Boros, Andras Turanitz und Verena Oberwaller. Rang vier erkämpfte sich Schneidermeisterin Katalin Suller mit ihrem „Atelier Katalin“ und den fünften Preis erhielt Christoph Selig mit seinem „Boxenshop“ zum Mieten für Geschäftsflächen.
Der Wettbewerb ist eine wichtige Säule des Wirtschaftsförderprojekts „Region 4.0“, das vom Standortmarketing Kufstein mit Unterstützung des Landes Tirol, der Europäischen Union und Hauptsponsor Sparkasse Kufstein sowie weiteren Sponsoren getragen wird.
Mit der Gestaltung eines die WettbewerbsteilnehmerInnen begleitenden Seminarmoduls brachte sich die Sparkasse mit Klaus Ossanna-Zala (E-Business/Innovationen) und Abt.-Lt. Roland Klinger (Gründerservice) auch inhaltlich bzw. zusätzlich als Jurymitglied mit ein.
Allen TeilnehmerInnen und GewinnerInnen
herzliche Gratulation!

Die Jury bei der Sitzung, in der die fünf Gewinner gekürt wurden. Im Bild v.l.n.r.: Peter Wachter (GF Wirt-schaftskammer Kufstein), Josef Feichtner (Unterberger Immobilien), Thomas Ebner (GF Stadtmarketing Kuf-stein), Sabine Schernthaner (Kufgem Kufstein), Roland Klingler (Sparkasse Kufstein), Tanja Rehberger (STADTUP-Projektmanagerin, Standortmarketing Kufstein), Claus Kohlbacher (GF Emberger Kohlbacher Rauch), Sandra Bodner (Bodner Gruppe) und Bgm. Martin Krumschnabel.
Fotonachweis: Stadtgemeinde Kufstein/Kleinheinz
Die fünf Sieger-Konzepte im Detail:
Die Sieger freuen sich über insgesamt 100.000 Euro Sach- und Unterstützungsleistungen, wie Medienkooperationen, Werbeagenturleistungen, die Übernahme von Anwaltsleistungen und EDV-Pakete.
Bürgermeister Martin Krumschnabel ist vom Mehrwert der prämierten Konzepte für die Stadt überzeugt: „Jedes der fünf Siegerkonzepte hat unsere Unterstützung verdient und ich bin erfreut, dass diese Jungunternehmer gerade auch in der aktuell schwierigen Zeit den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Als Stadt profitieren wir von ihrem Unternehmergeist. Ich wünsche ihnen allen wirtschaftlichen Erfolg und Freude beim Aufbau ihrer Shops.“
Der 1. Platz ist mit Sachleistungen im Gesamtwert von 30.000 Euro dotiert und geht an Roland Stahl und Dietfried Feichtner für ihr Konzept „HOMEBASE Fashion & Sports“. „Wir bieten in unserem Store nicht nur Sportartikel, Mode, Schuhe und Accessoires an, sondern ein modernes Store–Showroom Konzept samt Einkaufserlebnis, das zum Verweilen und zum Wiederkommen einlädt und somit den Kunden nicht nur kurzfristig, sondern vor allem langfristig binden soll“, so die beiden Gründer. Für dieses Konzept haben Stahl und Feichtner vier Varianten erarbeitet und die Jury auch mit ihrem mittel-und langfristigen Wachstums-und Expansionsplan überzeugt.
Platz 2 und 21.000 Euro gehen an den bereits eröffneten „QUART Store“ in der Krankenhausgasse von Nina Marth. Der Piercerin gelang es die Jury mit ihrem Concept Store zu begeistern, in dem junge Streetwear-Mode, Piercingschmuck und Accessoires angeboten werden, aber auch ein Outlet des Schuhgeschäfts VONSTOLL und ihr eigenes Tattoostudio Platz finden.
„FLUZZ“, ein nachhaltiges Store-Konzept das Architektur und Gastronomie vereint, schaffte es auf Platz 3. Hinter „FLUZZ“ stehen Judit Boros, Andras Turanitz und Verena Oberwaller, die in ihrem Lokal edles Take-away-Essen in wiederverwendbaren Gläsern anbieten wollen. Das Lokal ist zudem ein Ausstellungsraum mit cooler Musik, die Einrichtung ändert sich alle zwei Monate und wird zum Kauf angeboten. Dieser Platz wird mit 19.000 Euro belohnt.
Schneidermeisterin Katalin Suller belegt mit ihrem „Atelier Katalin“ Platz 4 im Gründerwettbewerb. In ihrer Schneiderei will sie u.a. maßgeschneiderte Braut- und Abendkleider sowie Kostüme und qualitativ hochwertige Änderungen für Damen- und Herrenbekleidung anbieten. Sie setzt auf die Kooperation mit Braut- und Bekleidungsgeschäften in der Region, gute Kundenberatung und positive Mundpropaganda. Dafür bekam sie 17.000 Euro an Sachleistungen.
Auch Christoph Selig hat es mit seinem „Boxenshop“ noch unter die Gewinner geschafft und freut sich über Platz 5 und 15.000 Euro. Er will Unternehmern die Möglichkeit bieten ungenutzte Geschäftsfläche mit Boxen zu belegen, die dann wiederum von Interessierten angemietet werden können, um ihre Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. Gewerbetreibende, die solche Flächen buchen, haben somit eine Möglichkeit, Produkte ohne Kosten für Personalaufwand und nur geringem Mietaufwand und zu verkaufen, der stationäre Händler reduziert seine Fixkosten und bringt gleichzeitig neue Kunden in sein Geschäftslokal.

Die Jury kurz nach der Sitzung am 17. Februar, in der die fünf Gewinner gekürt wurden. Im Bild v.l.n.r.: Sabine Schernthaner (Kufgem Kufstein), Josef Feichtner (Unterberger Immobilien), Tanja Rehberger (STADTUP-Projektmanagerin, Standortmarketing Kufstein), Thomas Ebner (GF Stadtmarketing Kufstein), Bgm. Martin Krumschnabel, Claus Kohlbacher (GF Emberger Kohlbacher Rauch), Peter Wachter (GF Wirtschaftskammer Kufstein), Roland Klingler (Sparkasse Kufstein) und Sandra Bodner (Bodner Gruppe).
Fotonachweis: Stadtgemeinde Kufstein/Kleinheinz