Ich bin’s, Euer Sparefroh!

Liebe Erwachsene, schon lange nichts mehr von mir gehört?

Heute habe ich Euch aber viel zu sagen.

Die nächsten Wochen stehen ganz in meinem Zeichen. Denn ob Ihr es glaubt oder nicht: Sparen macht froh. Auch wenn es manche nicht mehr für sinnvoll halten.

Corona, Kurzarbeit, Wirtschaftskrise, das liebe Geld – Ihr könnt das alles nicht mehr hören? Warum eigentlich? Weil es Probleme sind? Das Tolle an Problemen ist ja, dass man sie lösen kann. So begann auch meine Geschichte. Der erste Weltspartag wurde Im Jahr 1925 begangen. Es ging nicht nur darum, das Sparen zu fördern. 354 Delegierte aus 27 Ländern haben sich damals dafür ausgesprochen, dass Sparen eine Aufgabe aller Menschen sein sollte, um gemeinsam eine fnanzielle Zukunft­ aufzubauen.

Das hat mich unglaublich froh gemacht und so wurde 1956 ich geboren, der Sparefroh.

„Heißt Sparen nicht verzichten?“

Bei der Frage werde ich trotz meiner frohen Natur ein bisschen traurig. Wer so was sagt, der hat nur bedingt recht. Sparen ist ja kein Selbstzweck. Wie alles, was Sinn macht, verfolgt es ein Ziel. Auf Erspartem lässt sich etwas aufbauen. Sparen sollten wir aber nicht nur Geld, sondern auch Ressourcen, wie Wasser, Bodenschätze oder unsere Zeit und Energie. Dass wir damit sehr, sehr verschwenderisch umgehen, weiß wohl jeder. Daher meine Botschaft: Sparen muss in jeder Hinsicht eine Lebenseinstellung werden. Und der Weltspartag der größte Feiertag.

„Das könnt ihr euch sparen …“

Die kleinen Geschenke für die SparerInnen zum Weltspartag. Ach, wirklich? Ich soll mir also jede Freudlichkeit abgewöhnen? Aber keine Sorge, das mach´ ich nicht. Ich stehe zu kleinen Aufmerksamkeiten, wie einem Danke oder wenn man jemandem einen guten Morgen wünscht. Und wenn ich meine kleinen Geschenke bei Euch zu Hause sehe, dann weiß ich, dass Ihr Euch daran erinnert, wie froh es macht, Erspartes zu haben, wenn man es braucht.

Guter Rat ist nicht teuer

Noch etwas Wichtiges möchte ich Euch mitgeben. Glaubt nie, wenn Euch jemand sagt, das bisschen, was Ihr sparen könnt, bringe nichts. Wer denkt „Ein paar Euro jeden Monat zur Seite gelegt, helfen nicht“, dem haben noch nie welche gefehlt. Und wer sagt, „Bei den Zinsen zahlt sich das Sparen nicht aus“, der hat mir und den BetreuerInnen in der Sparkasse in den letzten Jahren auch nicht zugehört. Wir haben uns viele Dinge einfallen lassen, damit Euer Erspartes Erträge abwirft. Grüne Fonds zum Beispiel, die auf Technologien und Unternehmen setzen, die uns dabei helfen, unserer Erde eine neue Chance zu geben. Wir können also sogar sparen und unserer Umwelt damit Einiges ersparen. Unterstützt werde ich bei meinen vielen Sparideen übrigens von meinem „Bruder“ George. Ihr wisst schon, der, der alles auf dem Computer und dem Handy kann. Er hat sich sogar Apps ausgedacht. Solche, die sogar ich bedienen kann.

Weltsparwochen, 19. bis 30. Oktober

Wie Ihr Eure großen und kleinen Sparziele erreichen könnt, das wissen natürlich auch meine HelferInnen in der Sparkasse. Kommt in den beiden Weltsparwochen vom 19. bis 30. Oktober in die Sparkasse und sprecht mit ihnen. Glaubt mir, sparen macht froh! Ich #glaubandich.

Euer Sparefroh