Petra Holzer hoch über dem Donaufluss

Mit Eindrücken im Gepäck

Wer mit ihr verreist, weiß: Am Strand liegen? Eher nicht. Eine Stadt erkunden. Durch Museen streifen. Neue Gassen entdecken. Andere Kulturen erleben. Zehntausende Schritte am Tag. Abends müde sein – und trotzdem das Gefühl haben, noch längst nicht alles gesehen zu haben. So fühlt sich für Petra Holzer Reisen an. 

Nicht jede Geschichte beginnt mit einem außergewöhnlichen Hobby oder einem spektakulären Lebenslauf. Manchmal reicht die Art, wie jemand auf die Welt blickt. Bei Petra Holzer ist das so. Neugierig ist sie. Offen. Zugewandt. Die Privatkundenberaterin der Kremser Bank gehört zu den Menschen, die lieber Eindrücke sammeln als Souvenirs. Begegnungen statt Postkarten. Geschichten statt Sehenswürdigkeiten.

Peking. New York. Dreimal Asien. Zweimal Amerika. Unzählige Städtereisen quer durch Europa. Als Nächstes vielleicht Montenegro. Oder Albanien. Hauptsache, es gibt etwas zu entdecken. Denn Urlaub bedeutet für sie nicht, dem Alltag zu entfliehen. Sondern den eigenen Horizont zu erweitern. „Am liebsten erkunde ich Städte. Ich bin eigentlich immer aktiv unterwegs.“ 

„Heim komme ich immer wieder gern“
Museen statt Liegestuhl, Gassen statt Hotelpool, Märkte statt All-inclusive-Buffet. Und am Ende möglichst viele Eindrücke im Gepäck. Dabei ist eines ebenso wichtig wie das Unterwegssein: das Nachhausekommen. Vor zwei Jahren hat Petra Holzer dieses Zuhause neu gefunden – in Krems. Einer Stadt, die für sie genau die richtige Balance schafft: Sie ist lebendig und doch überschaubar, urban und trotzdem nah an der Natur. Nach Feierabend noch ein Spaziergang entlang der Donau. Zu Fuß durch die Altstadt. Und in wenigen Minuten mitten in der Wachau. „Krems ist für mich die perfekte Mischung zwischen Stadt und Land.“ 

Wer gerne Neues entdeckt, muss seine Wurzeln nicht kappen. Beruflich hat sich Petra Holzer bewusst weiterentwickelt. Nach vielen Jahren in der Filiale Weißenkirchen wechselte die Privatkundenberaterin nach Mautern. Ein Schritt, den sie bewusst getan hat. Ein größeres Team. Mehr Austausch. Neue Kundinnen und Kunden. Neue Aufgaben. Die Region bleibt vertraut – der Blick richtet sich nach vorne. „Ein Team ist wichtig. Man entwickelt sich gemeinsam weiter.“ 

Menschen verbinden
Stillstand war ohnehin nie ihr Ding. Auch privat nicht. Im Familienbetrieb, beim Heurigen Holzer in Etsdorf, wechseln sich die Rollen ganz selbstverständlich ab. Aus der Privatkundenberaterin wird die Gastgeberin. Beim Heurigen zählt nicht die Funktion, sondern das Miteinander. Seit ihrer Jugend hilft sie mehrmals im Jahr mit. An der Schank, im Service, dort, wo gerade jemand gebraucht wird. Nicht, weil es erwartet wird. Sondern weil Familie für sie Zusammenhalt bedeutet. Gemeinsam anpacken. Bekannte Gesichter wiedersehen. Und Zeit miteinander verbringen. 

Vielleicht erklärt genau das auch ihren Zugang zum Beruf. Sie arbeitet gerne mit Menschen. Hört zu. Baut Beziehungen auf. Nicht oberflächlich, sondern mit echtem Interesse. Denn Vertrauen entsteht nicht in großen Gesten, sondern in vielen kleinen Begegnungen. 

Die Welt beginnt vor  der Haustür
Demnächst wartet bereits das nächste Abenteuer. Kein Langstreckenflug. Kein Städtetrip. Sondern ein neues E-Bike. Die ersten Touren durch die Wachau sind schon geplant. Schritt für Schritt – oder besser gesagt: Tritt für Tritt – wird sie ihre Heimat noch einmal neu entdecken.

Ob am anderen Ende der Welt oder auf dem Rad durch die Wachau: Petra Holzer sucht nicht das Spektakuläre. Sondern das, was bleibt. Neue Eindrücke. Neue Geschichten. Und am Ende das gute Gefühl, wieder nach Hause zu kommen. 

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