Franz Josef Steiner (Erfinder), Direktor Dir. Prof. Mag. Christian Grote, Ronja und Fachvorständin Marianne Unterrainer, BEd

Schnitzel-Innovation für den Nachwuchs: Souffry-System zieht in die Tourismusschulen am Wilden Kaiser ein

Kulinarische Innovation trifft Nachwuchsförderung: Mit einer besonderen Initiative unterstützen die Sparkasse Kitzbühel und das Unternehmen Souffry die Ausbildung der nächsten Generation von Köchinnen und Köchen. Gemeinsam übergaben sie ein neues Souffry-System an die Tourismusschulen am Wilden Kaiser.

Für die Schule ist das System eine spannende Ergänzung der Ausbildung. „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen die gesamte Bandbreite moderner Küchentechnik kennenlernen – von traditioneller Handwerkskunst bis hin zu neuen technologischen Entwicklungen“, erklärt Direktor Dir. Prof. Mag. Christian Grote. Gemeinsam mit Fachvorständin Marianne Unterrainer, BEd sowie Fachlehrer Johann Egger, BEd wurde das Gerät im Rahmen einer offiziellen Übergabe entgegengenommen.

Auch für die Sparkasse Kitzbühel ist das Engagement ein bewusstes Signal für die Region. „Die Tourismusschulen am Wilden Kaiser sind eine wichtige Ausbildungsstätte für den gastronomischen Nachwuchs im Bezirk und weit darüber hinaus“, betont Ronja Schermer, Leitung Marketing der Sparkasse Kitzbühel. Gemeinsam mit Mag. Prokurist Michael Bachler, Leiter KommerzCenter, sowie den Kommerzkundenberatern Ing. Lukas Themel und Bernhard Gründler unterstützte das Institut die Anschaffung des Systems.

Hinter der Innovation steht der Kitzbüheler Gastronom und Erfinder Franz Josef Steiner. Seine ungewöhnliche Karriere begann ursprünglich in der Musikszene – als DJ in bekannten Clubs in Kitzbühel und Ibiza. Erst später wechselte er in die Gastronomie, lernte Koch und eröffnete schließlich mehrere österreichische Restaurants in Berlin.

Dort wurde ein Klassiker seiner Küche zum Publikumsliebling: das Wiener Schnitzel. Gleichzeitig erkannte Steiner im täglichen Küchenservice ein Problem, das viele Gastronomen kennen: hoher Stress, viele Pfannen gleichzeitig, unterschiedliche Bräunungsgrade und das ständige Risiko, dass ein Schnitzel nicht perfekt gelingt.

Über viele Jahre entwickelte er deshalb eine neue Lösung – mit dem Ziel, das perfekte Schnitzel reproduzierbar zu machen. Das Ergebnis ist Souffry, ein patentiertes Frittiersystem, das ein Wiener Schnitzel in rund 30 Sekunden in gleichbleibender Spitzenqualität produziert.

Nach einem strategischen Neustart des Unternehmens wurde das Projekt gemeinsam mit Florian Bissert, Unternehmensberater und CEO der Kreativagentur impalawolfmitbiss, neu positioniert und international ausgerichtet. Heute stößt die Innovation bereits weit über Österreich hinaus auf Interesse. Gastronomiebetriebe, Großküchen und Fachhändler aus mehreren Ländern beschäftigen sich mit dem System.

Mit der Übergabe an die Tourismusschulen am Wilden Kaiser kommt diese Innovation nun auch direkt in die Ausbildung.

Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das eine wertvolle Erfahrung: Sie lernen nicht nur traditionelle Kochtechniken, sondern erhalten gleichzeitig Einblick in neue Entwicklungen der Gastronomie – und erleben aus nächster Nähe, wie aus einer Idee, viel Beharrlichkeit und regionaler Zusammenarbeit eine internationale Innovation entstehen kann