Das sind WIR

Wir sind eine eigenständige regionale Sparkasse und ein Teil der österreichischen Sparkassengruppe. Wir wollen auch in Zukunft selbstständig bleiben und unseren Weg selbst bestimmen. Unsere weit über 100-jährige Geschichte verleiht uns ein starkes Fundament.

In unserem Gründungsauftrag ist die soziale Verantwortung für unsere Region festgehalten. Das hat für uns einen hohen Stellenwert.

Darum fließt ein Teil unseres erwirtschafteten Ertrages förderungswürdigen, regionalen Projekten zu. Mit unseren geschäftlichen und gemeinnützigen Aktivitäten wollen wir unsere Region in wirtschaftlicher, sozialer, ökologischer sowie kultureller Hinsicht noch lebenswerter gestalten.

Gemeinsam für jeden Einzelnen mehr erreichen

Wir wollen Menschen unterstützen. Wir kennen unsere Region, dort sind wir fest verankert und verwurzelt. Wir wollen für unseren Bezirk die Bank des Vertrauens sein.

Unsere hohe fachliche Kompetenz erlaubt es, unsere Dienstleistungen laufend den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden anzupassen, damit wir ihnen in allen Lebensphasen die bestmöglichen Lösungen anbieten können.

Wir entscheiden selbstständig, arbeiten effizient und bieten die Sicherheit, die sich Kunden von einer Sparkasse erwarten. Der Haftungsverbund unterstützt uns dabei.

Die Kraft der Gemeinschaft ist uns sehr wichtig, „VON MENSCHEN – FÜR MENSCHEN“ da zu sein. Wir fühlen uns der Region Kitzbühel verpflichtet: als Bankdienstleister und als attraktiver Arbeitgeber.

Denn wir sind mehr als nur eine Bank. Wir sind die Sparkasse.

Mehr als nur eine Bank - Ihre Sparkasse




Aktuelles


Sie finden uns nicht nur in unseren 9 Filialen, sondern auch auf Facebook

Pressemitteilungen

Ihre Zukunft in der Sparkasse Kitzbühel

Die Sparkasse Kitzbühel ermöglicht Ausbildung, berufliche Weiterentwicklung und Neuorientierung.

erfolgreiche junge mitarbeiterin im team

Aktuelle Stellenangebote der Sparkasse Kitzbühel:

Ihre Wunschposition ist bei den derzeitigen Stellenangeboten nicht dabei? Wir freuen uns über Ihre Initiativbewerbung.

Alexandra Embacher

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an:

Alexandra.Embacher@sparkasse-kitzbuehel.at

oder

Sparkasse der Stadt Kitzbühel
Abteilung Personalentwicklung
z.Hd. Frau Alexandra Embacher
6370 Kitzbühel, Bahnhofstraße 6

oder gleich online:

Geschichte der Sparkasse Kitzbühel

 

 

Mit der Gründung der Ersten österreichischen Spar-Casse beginnt die Sparkassengeschichte unseres Landes. Von ihr ausgehend werden in den Hauptstädten der Kronländer von Adeligen und wohltätig orientierten Bürgern weitere Sparkassen gegründet. Die Sparkassen erfinden das Spargeschäft für den Mittelstand und ärmere Bevölkerungsschichten sowie den Hypothekarkredit.

Nach der erfolgten Genehmigung des Tiroler Landtages und der k. k. Statthalterei konnte die Sparkasse der Stadtgemeinde Kitzbühel ihren Betrieb in einem Geschäftslokal im Magistratsgebäude aufnehmen. Zwei mal die Woche stand die Stadtsparkasse den Kunden für ihre Geldgeschäfte zur Verfügung.

Sparbuch von 1904

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Die Gesamteinlagen stiegen von 460.000 auf 2.675.000 Kronen. Der bis zum Jahre 1912 abgehaltene Sonntagsdienst wurde eingestellt und die Schalter der Sparkasse täglich geöffnet.

Aufgrund der hohen Inflation in den 20er Jahren betrug der Einlagenstand bereits 2,6 Mrd. Kronen.

Einführung der Schillingwährung mit einem Umtauschverhältnis von 10.000 Papierkronen zu 1 Schilling.

Durch die Einführung des Geldwechsels und des Scheckverkehrs kam unsere Sparkasse den Anforderungen der in- und ausländischen Besucher unseres berühmten Wintersportortes und Sommerkurortes entgegen. Dadurch wurde auch ein Umzug in ein größeres Geschäftslokal notwendig. Im neuerbauten Beranekhaus wurde der geeignete Platz gefunden.

Nach dem Erwerb von zwei Häusern in der Hinterstadt neben dem Rathaus wurden neue Geschäftsräume eingerichtet.

In einem 25m² kleinen Raum des Gasthofes "Bären" wurde die erste Zweigstelle in St. Johann in Tirol errichtet.

Durch die Konsolidierung der Wirtschaft nach den Kriegsjahren stieg allmählich auch wieder das Vertrauen der Bevölkerung in den Schilling. Der Einlagenstand stieg sprunghaft an. Auch für gute Devisen- und Valutengeschäfte war aufgrund des zunehmenden Fremdenverkehrs gesorgt.

Mitte der 50er Jahre beginnt nicht nur die Blütezeit der Weltspartage, sondern auch das Leben einer der bekanntesten österreichischen Kultfiguren, die vor allem die Spargesinnung der 1960er und 1970er Jahre ausdrückte: der Sparefroh

Sparkasse 1960

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Anläßlich des 60jährigen Bestandsjubiläums überreicht die Sparkasse der Stadtgemeinde Kitzbühel eine beträchtliche Summe für den Bau des neuen Krankenhauses.

Sparkasse 1962

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Durch die Eröffnung der Hauptgeschäftsstelle in der Vorderstadt etablierte sich die Sparkasse in der am meisten frequentierten Geschäftsstraße Kitzbühels.

Im September 1965 wurden die neuen Räume für die Geschäftsstelle St. Johann im Gasthof "Seislwirt" bezogen.

Durch die Eröffnung der Filiale in Kirchberg wurde ein weiteres Einzugsgebiet erschlossen.

Stiftung des Stadtbrunnes in der Hinterstadt anläßlich der 700-Jahr-Feier von Kitzbühel.

Eröffnung der Geschäftsstelle in Fieberbrunn.

Eröffnung der Geschäftsstelle in Westendorf.

Feierliche Eröffnung des neuen Gebäudes in der Bahnhofstraße als Hauptsitz der Sparkasse.

Filiale Jochberger Straße

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Eröffnung der Geschäftsstellen in Hopfgarten und in der Jochberger Straße.

Filiale Hopfgarten

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Wiedereröffnung der Hauptgeschäftsstelle in der Vorderstadt nach einem großzügigen Um- und Ausbau, der für die Kunden eine moderne Selbstbedienungszone mit sich brachte.

Umbau der Filiale Kirchberg.

Eröffnung der Zweigstelle in Brixen im Thale.

Im Oktober 1996 wurde die Sparkasse der Stadt Kitzbühel mit dem "Austria Gütezeichen" zum österreichischen Musterbetrieb für ihre hervorragende Service- und Beratungstätigkeit ausgezeichnet.

Stadtfest in der Hinterstadt anläßlich 100 Jahre Sparkasse der Stadt Kitzbühel.

Nach Fertigstellung des Umbaues des Schalterbereiches in der Bahnhofstraße wurde im November 2000 der neue Kundenbereich eröffnet.

Im Dezember 2000 eröffnete das Kompetenzzentrum s-Capital Vorsorge und VermögensZentrum in der Bahnhofstraße.

Bargeldeinführung des Euro. Der Schilling blieb bis 28. Februar 2002 gleichberechtigtes
gesetzliches Zahlungsmittel. 1 Euro = 13,7603 Schilling.

Neubau der Geschäftsstelle Kirchberg, am Kreisverkehr im Zentrum des Ortes. Eröffnung
im Mai mit erster s-Capital Außenstelle außerhalb Kitzbühels.

Die neu errichtete Geschäftsstelle in St. Johann. i.T. wird fertig gestellt und geht im November in Betrieb. Der neue Standort (Kaiserstraße 36) liegt im Einzugsgebiet der prosperierenden "Einkaufsmeile" entlang der Salzburger Straße.Das Gebäude ist ein einzigartiger Mix aus dem revitalisierten "Kratzerbäck"-Bauernhof, dessen Grundmauern im 17. Jhdt. gelegt wurden, und einem modernen, harmonischen Anbau. Integriert in die neue Sparkasse ist die insgesamt zweite Außenstelle des Vorsorge- und Vermögenszentrums s-Capital.

Umbau und Modernisierung der Filiale Fieberbrunn.

Das neu errichtete Sparkasse Business Center in Kitzbühel wird fertig gestellt und geht im Juni in Betrieb. Gegenüber der Zentrale gelegen, nur durch die Bahnhofstrasse getrennt, gilt es als Kompetenzzentrum für die Betreuung von Firmenkunden und Freiberuflern. Umbau und Modernisierung der Filiale Kitzbühel-Jochbergerstraße.

Eröffnung der neuen Filiale in Hopfgarten. Durch die veränderten Anforderungen an die Funktionalität einer Bankfiliale wird nach 29 Jahren der Standort in der Brixentaler Straße 18 verlassen und in Richtung der neu entstandenen Einkaufsgegend, vis-à-vis von Schulzentrum und Sportplatz, verlegt.

Die Filiale Kitzbühel Vorderstadt wird ebenfalls modernisiert und in eine Wohlfühl-Filiale mit Sonnentor-Geschäft verwandelt.

Eines der bekanntesten Gemälde von Alfons Walde ist „Der Aufstieg der Schifahrer“. Kunden der Sparkasse Kitzbühel tragen dieses Meisterbild bei sich. Denn die neueste Generation der Sparkasse-Bankkarten trägt die Abbildung des 1933 entstandenen Werks, das am Kunstmarkt mittlerweile für eine knappe halbe Million Euro gehandelt wird.

Erneuerung und Modernisierung des Servicebereiches in der Filiale Kitzbühel Bahnhofstraße.

Vorstand der Sparkasse Kitzbühel

VDir. Manfred Krimbacher (Vorstandsvorsitzender) & VDir. Franz Stöckl (Vorstandsmitglied)

Wir heißen Sie im Namen unseres Geldinstitutes herzlich auf unserer Homepage willkommen und freuen uns, Sie über unser Leistungsangebot auch im Internet informieren zu können.

Sollten Sie Wünsche, Beschwerden oder Verbesserungsvorschläge haben, freuen wir uns auf Ihr E-Mail.

Vorstandsassistenz:

Fact Sheet

Ombudsstelle

Wir kümmern uns um Ihre Anliegen

Liebe Kundin, lieber Kunde,

wir wollen es ganz genau wissen:

– Wie zufrieden sind Sie mit unserem Service?
– Haben Sie vielleicht eine Beschwerde?
– Können wir etwas verbessern?

Wir brauchen Ihre Wünsche und Ideen, um besser zu werden.

Ihr Nikolaus Heuberger

Ärger? Unzufrieden? Haben Sie eine Beanstandung oder Reklamation?

Mit uns können Sie darüber sprechen. Unser Auftrag ist es, für Ihre Wünsche, Beschwerden und Anliegen eine Lösung zu suchen.

So erreichen Sie uns

  • Rufen Sie uns an: 05 0100 - 78662 – wir rufen auch gern zurück.
  • Besuchen Sie uns: Bahnhofstraße 6, 6370 Kitzbühel – bitte Gesprächstermin vereinbaren.

Fragen & Antworten zur Ombudsstelle

Wir versprechen Ihnen: Wir setzen uns mit jeder Sachlage fair auseinander. Dabei achten wir auf Ihre Sicht – und die Sicht der Sparkasse der Stadt Kitzbühel. Jede Zusammenarbeit braucht jedoch bestimmte Richtlinien. Diese Richtlinien sind nicht diskutabel.

Es ist Ihr gutes Recht, dass Sie ein Rechtsbeistand unterstützt. Wenn jemand für Sie mit uns zusammenarbeiten soll, dann stellen Sie bitte eine Vertretungs-Vollmacht aus.

Uns ist bewusst, dass Unzufriedenheit Ärger hervorruft. Trotzdem ersuchen wir Sie, Ruhe zu bewahren. Je sachlicher Sie uns Ihr Problem erklären, desto rascher können wir die richtigen Schritte in die Wege leiten.

Damit sind Sie bei uns richtig:

  • Sie haben Feedback zu MitarbeiterInnen in unseren Filialen
  • Sie möchten uns etwas zu unseren Produkten und Services sagen
  • Sie haben das Gefühl, dass Gesetze oder Verträge nicht eingehalten wurden

Wir bieten in unseren Filialen auch Produkte und Services von anderen Unternehmen an, etwa der Wiener Städtischen Versicherung. Bitte wenden Sie sich für Fragen dazu direkt an die jeweiligen Vertragspartner. Rückmeldungen, die nicht die Sparkasse der Stadt Kitzbühel betreffen, leiten wir gern für Sie an die Verantwortlichen weiter.

Sie sind verärgert oder unzufrieden? Sie haben eine Beschwerde oder Reklamation? Schildern Sie uns Ihr Problem ausführlich. Je mehr Informationen wir haben, umso besser können wir uns ein Bild von Ihrer Situation machen:

  • Welche Filiale, wann, welche Kontonummer, wer war beteiligt, welche Betragshöhe?
  • Vergessen Sie nicht auf Ihre Daten: Name, Adresse und Telefonnummer
  • Wenn möglich, schicken Sie uns bitte Dokumente als Kopien

Wichtig: Senden Sie uns keine Passwörter, PIN-Codes oder andere persönliche Sicherheits-Codes. Wir werden diese auch niemals von Ihnen verlangen.

Manchmal kommt es zu Missverständnissen, weil Vereinbarungen oder Verträge nicht gelesen werden. Bitte lesen Sie immer genau, was Sie unterschreiben. Wenn Ihnen etwas unklar ist, fragen Sie uns – wir helfen gern weiter. Bitte melden Sie sich sofort, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht ausreichend informiert wurden.

Transparenz ist uns wichtig: Wir halten Sie immer auf dem Laufenden und informieren Sie über die nächsten Schritte.

Wir erfassen Ihre Beschwerde oder Ihr Anliegen in unserem System. Damit stellen wir sicher, dass wir es immer im Auge behalten. Und wir sehen, ob dieses Problem schon mal aufgetreten ist und es bereits Lösungen gibt.

Sie erhalten spätestens am nächsten Werktag eine Nachricht. Im besten Fall können wir Ihr Problem sofort lösen, sonst besprechen wir mit Ihnen die weitere Vorgehensweise.

Wir recherchieren bei uns im Haus und sprechen mit den betroffenen KollegInnen oder Fachabteilungen. Dabei ist es uns wichtig, die Situation fair und objektiv zu beurteilen. 

Wir wollen aus jeder Erfahrung lernen. Für uns heißt das: Wir sorgen dafür, dass so eine Situation nicht noch einmal entsteht – das verdanken wir Ihnen. Über Zwischenergebnisse halten wir Sie auf dem Laufenden.

Sie werden über das Ergebnis informiert: Ihre Lösung, die Sicht der Sparkasse der Stadt Kitzbühel zu Ihrer Problemstellung und die Information über die nächsten Schritte. Und wir sagen Ihnen genau, warum wir so entschieden haben.

Wir wissen, dass Sie auf eine Antwort warten. Doch manchmal sind Anliegen komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Bitte verstehen Sie, wenn es etwas länger dauert.

Sollten wir Ihre Anliegen nicht erfüllen können, stehen Ihnen dafür noch andere Stellen zur Verfügung:

Haftungsverbund

Zusätzliches Sicherheitsnetz von Erste Bank und Sparkassen

Der Sparkassen-Haftungsverbund - ein zusätzliches Sicherheitsnetz

Die Mitglieder der Sparkassengruppe sichern die Spareinlagen über das gesetzliche Ausmaß von EUR 100.000,- ab. Denn die österreichischen Sparkassen bilden seit Jahren mit dem Haftungsverbund auch eine Gemeinschaft zur Absicherung der Spareinlagen - den sogenannten "Haftungsverbund". Der Haftungsverbund bildet für die Spareinlagen der Kunden also ein zusätzliches Sicherheitsnetz.  Diese Haftung wirkt als Ergänzung zur gesetzlichen Einlagensicherung und Anlegerentschädigung.

In der Grundsatzvereinbarung zum Haftungsverbund ist ein Früherkennungssystem verankert, um frühzeitig auf wirtschaftliche Schwierigkeiten einer Sparkasse reagieren zu können. Die vorrangige Aufgabe des Sparkassen-Haftungsverbunds besteht darin, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der gesamten Sparkassengruppe zu erhöhen und damit die Einlagen unserer Kunden bestmöglich abzusichern.

Das Streben der Erste Bank und Sparkassen ist es natürlich, dass es niemals zu einem Anlassfall für den Haftungsverbund kommt und die Kundeneinlagen – so wie bisher – sicher bei den Verbundsparkassen veranlagt sind.

Fragen zum Haftungsverbund:

Der Haftungsverbund ist eine auf freiwilliger Basis abgeschlossene Vereinbarung zwischen der Erste Bank und den daran teilnehmenden österreichischen Sparkassen, in der die Mitglieder wechselseitig für die Auszahlung der Kundeneinlagen über den gesetzlich abgesicherten Betrag hinaus im Absicherungsfall (Konkurs) haften.

2002 haben die Erste Group Bank AG und ein Großteil der österreichischen Sparkassen den Haftungsverbund gegründet. Inzwischen ist die Erste Holding mit sämtlichen Sparkassen im Rahmen von Haftungsvereinbarungen verbunden.

Die Mitglieder des Haftungsverbundes setzten auf eine intensivere und raschere Umsetzung des bisherigen Kooperationsweges (einheitliche Geschäfts- und Marktpolitik, rentabilitätsorientierte Arbeitsteilung, einheitlicher Marktauftritt) unter Einbindung ihres Zentralinstitutes Erste Group Bank AG als „Lead Bank“. Daneben wurde ein Frühwarnsystem zur Früherkennung und Vermeidung von wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Sparkassen etabliert sowie das wechselseitige Einstehen und die Verpflichtung zur sachlichen und finanziellen Unterstützung in der Sparkassengruppe – der Haftungsverbund – begründet, der, über die gesetzlich gebotene Einlagensicherung hinaus, bestimmte Forderungen von Kunden absichern soll.

Der Haftungsverbund wurde im Laufe der Zeit in Übereinstimmung mit den wettbewerbsrechtlichen Vorgaben ausgebaut und parallel dazu die Zusammenarbeit zwischen seinen Mitgliedern weiter intensiviert. Der gemeinsamen, jedoch im mehrheitlichen Anteilsbesitz der Erste Bank Oesterreich stehenden Haftungsgesellschaft wurden weitreichende Befugnisse gegenüber den Mitgliedern eingeräumt.

Mitglieder beim Haftungsverbund sind die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, die Erste Group Bank AG und die österreichischen Sparkassen in den Bundesländern. (Ausnahme Unicredit Bank Austria AG).

Die wesentlichen Aufgaben des Haftungsverbundes bestehen

  1. in der Etablierung einer einheitlichen Geschäfts- und Marktpolitik, die u.a. folgende Bereiche umfasst: Planung und Entwicklung sowie einheitlicher Einsatz von Sektorprodukten und -dienstleistungen, Bündelung wesentlicher Abwicklungsfunktionen, Vereinheitlichung des Marktauftritts und der Werbelinie, koordinierte Marketingplanung
  2. in der Ausübung eines Frühwarnsystems, das allfällige wirtschaftliche Probleme seiner Mitglieder möglichst früh erkennt und den Mitgliedern bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme effiziente Hilfe zukommen lässt, sowie gemeinsame Risikobewertungs- Risikomess- und Risikokontrollverfahren und
  3. in einer über die gesetzliche Einlagensicherung hinausgehenden Absicherung bestimmter Forderungen von Kunden durch die Begründung einer entsprechend ausgestalteten Einstandspflicht der Sparkassen und der Erste Holding (Erweiterte Einlagensicherung)

Die Mitglieder des Haftungsverbundes sichern im Absicherungsfall gewisse Kundeneinlagen ab. Der Haftungsverbund kommt nach der gesetzlichen Einlagensicherung zum Zug und wirkt somit als Ergänzung zur gesetzlichen Einlagensicherung und Anlegerentschädigung im Rahmen der wechselseitigen Haftungsvereinbarungen. Das vorrangigste Ziel der Erste Bank und der Sparkassen liegt jedoch darin, dass es nie zu einem Anlassfall aus dem Haftungsverbund (Absicherungsfall) kommt und somit die Kundeneinlagen wie in der Vergangenheit sicher und ertragreich bei Verbundsparkassen veranlagt sind.

Im Absicherungsfall (das ist die Eröffnung des Konkurses über ein Mitglied des Haftungsverbundes) sind vom Haftungsverbund Kundenforderungen bis zu einer gewissen Höhe abgedeckt. Folgende Kundenforderungen seien beispielhaft genannt: Spareinlagen, Guthaben auf Giro- und Verrechnungskonten, Geldforderungen aus der Begebung von Wertpapieren (wie z.B. Schuldverschreibungen oder Kassenobligationen der Erste Bank oder Sparkassen - Eigenemissionen).

Von der Absicherung nicht umfasst sind jedoch folgende Ausnahmen:

  • Forderungen von Kreditinstituten
  • Eigenmittelbestandteile gemäß Art. 26ff, 51ff, 62ff CRR (ehemals § 23 BWG)
  • ohne Rücksicht auf ihre Anrechenbarkeit (z.B. Partizipations-, Hybrid- oder Ergänzungskapital)
  • Forderungen im Zusammenhang mit Geldwäscherei
  • Forderungen im Zusammenhang mit strafrechtlich zu verfolgenden Handlungen

Voraussetzung für einen Absicherungsfall im Haftungsverbund ist die Eröffnung des Konkurses über ein Mitglied des Haftungsverbundes.

Die Kooperation in der Sparkassengruppe begründet eine Produktions-, Vertriebs-, Werbungs-, Spezialisierungs- und Garantiegemeinschaft, die Vorteile für alle Stakeholder bietet.

Verbraucher profitieren von der Verbreiterung und Modernisierung des Angebots und von dem technischen Fortschritt, der dadurch auf breiterer Basis innerhalb der Sparkassengruppe erzielt werden kann.

Der Haftungsverbund stellt sicher, dass auch außerhalb der städtischen Ballungsräume ein umfassendes Angebot von allen von den Kunden benötigten Finanzdienstleistungen gewährleistet ist und leistet so einen Beitrag zur Versorgung der ländlichen Gebiete mit Bankdienstleistungen.

Weiters bestehen Effizienzvorteile für die Mitglieder des Haftungsverbundes. Die Haftungsverbundmitglieder ziehen aus der Zusammenarbeit Vorteile durch die gemeinsame EDV-Plattform und IT-Anwendungen, gemeinsame Entwicklung von Produkten, gemeinsames Produktmarketing und den einheitlichen Werbeauftritt. Beispiele für die umfassenden Zusammenarbeitsmöglichkeiten im Kooperationsverbund sind das gemeinsame Vorgehen bei IT-Entwicklungen (Harmonisierung Marktservice), gemeinsame Produktentwicklungen (gemeinsames Aktionsprodukt zum Weltspartag), die Umsetzung einheitlicher Vertriebskonzepte (österreichweite Kooperation mit einer Handelskette).

Verbraucher, Sparkassen und Aufsicht ziehen daraus Vorteile, dass der Haftungsverbund vor allem jedoch danach trachtet, Sicherungsfälle dank des Frühwarnsystems erst gar nicht entstehen zu lassen und allfällige Probleme eines Mitgliedes durch die intern vorgesehenen Sanierungs- und Beteiligungsmaßnahmen bereits im Vorfeld gemeinsam zu lösen.

Hier finden Sie detaillierte Infos zur Einlagensicherung

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