Wir über uns

Kärntner Sparkasse

Wir über uns

Die Erste Bank und Sparkassen

Wer wir sind

Der Konzern Kärntner Sparkasse AG ist ein regionaler Finanzdienstleister im Heimmarkt Kärnten sowie im Near-to-home-Markt Slowenien. Als Mitglied im Netzwerk der österreichischen Sparkassengruppe verfügt die Kärntner Sparkasse AG über wertvolle Kontakte zu den Märkten in Mittel- und Osteuropa.

Von anderen Finanzinstituten unterscheidet sich die Kärntner Sparkasse AG durch ihre feste Verankerung in der regionalen Wirtschaft sowie ihre Gemeinwohlorientierung. Durch konsequente Konzentration auf das Kerngeschäft konnte die Marktposition bei Privatkunden und in der mittelständischen Wirtschaft kontinuierlich ausgebaut werden.

Eigentümerstruktur:

Der Konzern Kärntner Sparkasse ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft. Aktionäre sind die Privatstiftung Kärntner Sparkasse (~75%) sowie die Erste Bank AG (~25%).

Was wir leisten

Der Konzern Kärntner Sparkasse AG hat sich sowohl bei Privatkunden als auch bei vielen Unternehmen als ausgezeichnete regionale Bank positionieren können und ist mit einem flächendeckenden Filialnetz in Kärnten und Slowenien gut aufgestellt.

Den italienischen Kunden der Kärntner Sparkasse AG stehen als Beratungsstandorte die Filialen in Villach zur Verfügung.

Durch die Vernetzung innerhalb der Sparkassengruppe unter dem Dach der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG können Kunden der Kärntner Sparkasse AG in über 1.000 Filialen mit mehr als 13.700 Mitarbeitern ihre Geldgeschäfte innerhalb Österreichs erledigen.

Durch die zahlreichen Tochterunternehmen können sämtliche Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen kompetent angeboten werden. Außerdem gibt es SB-Automaten in über 180 österreichischen OMV-Tankstellen mit VIVA-Shop, bei denen die Kunden rund um die Uhr Bargeld „tanken“ sowie Einzahlungen und Überweisungen abwickeln können.

Unser Vorstand


Gabriele Semmelrock-Werzer

Vorstandsdirektorin
Sprecherin des Vorstandes

 


Mag. Siegfried Huber

Vorstandsdirektor

 


 Mag. Ulrike Resei 

Vorstandsdirektorin

                  

Jahresberichte

Der Jahresbericht der Kärntner Sparkasse wird in der ersten Jahreshälfte des Folgejahres produziert und nach der ordentlichen Hauptversammlung zirka Ende Mai bis Anfang Juni ausgeliefert bzw. zum Download bereitgestellt. Ab dem Jahr 2015 ist der Leistungsbericht der Privatstiftung Kärntner Sparkasse im Geschäftsbericht integriert.

Bestellungen von Druckexemplaren des jeweils aktuellen Jahresberichts richten Sie bitte an Herrn Patrick Sadjak. 

Woher wir kommen

1835

Am 12. Feber feierliche Eröffnung der „Kärntnerischen Sparcassa“ im Wappensaal des Landhauses zu Klagenfurt.

1850 - 1900

Bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stieg parallel zum wirtschaftlichen Erfolg des Hauses auch die Bedeutung der Kärntner Sparkasse für das wissenschaftliche, soziale und kulturelle Leben des Landes: Großprojekte wie beispielsweise die Errichtung des Stadttheaters, des Landesmuseums, des Konzerthauses oder der Wörthersee-Süduferstraße wurden fast zur Gänze von der Kärntner Sparkasse gestiftet.

1894

Mit der Errichtung einer Alterssparkasse wurde das Angebot besonders für die unteren Schichten ausgeweitet: Zur Aufbesserung der „Notgroschen“, die man als Vorsorge für Alter und Arbeitsunfähigkeit ansparte, vergab die Sparkasse einen Zinszuschuss.

1973

Die Kärntner Sparkasse vergibt zum ersten Mal den „Kärntner Sparkasse Förderungspreis für Musik und Bildende Kunst.“

1980

Fusion mit der Sparkasse der Stadt Hermagor

1989 - 1993

Die Kärntner Sparkasse schließt sich mit den Sparkassen St. Veit/ Glan, Wolfsberg, Friesach und der Gurktaler Sparkasse zusammen.

1990

Gründung der „Kärntner Sparkasse Aktiengesellschaft“. Als Aktionär tritt der bisherige „Verein Kärntner Sparkasse“ auf.

1991

In Ljubljana (Slowenien) wird die erste Auslandsrepräsentanz der Kärntner Sparkasse AG eröffnet.

1999

Mit 11.01.1999 wird die „Kärntner Sparkasse Verwaltungssparkasse“ in die weltweit erste Sparkassenstiftung umgewandelt. Damit wurde der Fördergedanke in den Statuten verankert. Im November 1999 wird in Ljubljana die erste Filiale der Kärntner Sparkasse AG in Slowenien eröffnet.

2006

Erfolgreicher Start in Slowenien mit Erteilung der Vollbanklizenz für die „Banka Sparkasse d.d.“ in Ljubljana. Sie ist somit selbstständig, bleibt aber im „Konzern Kärntner Sparkasse“ verankert. Aktuelle Beteiligungsverhältnisse: 70 % Kärntner Sparkasse AG, 26 % Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, 4 % Erste Bank AG.

2008

Gründung der „Zweiten Sparkasse“

2010

Im Jubiläumsjahr „175 Jahre Kärntner Sparkasse“ lädt das Institut zu mehr als 175 Veranstaltungen, an denen rund 12.000 Kunden teilnehmen. So verbindet die Kärntner Sparkasse AG ihre vielen Kontakte im Sponsorbereich mit erfolgreichen CRM-Aktivitäten (Kundenbindungsprogramm).

2019

Die Sparkassenidee feiert ihr 200-jähriges Bestehen. Durch die Gründung der Erste Bank 1819 wurde die revolutionäre Sparkassen- Idee in Österreich geboren, es folgten Sparkassen-Gründungen in allen Bundesländern. Der fundamentale Unterschied zu allen anderen Banken ist die Gemeinwohl-Orientierung, die schon in der Gründungsurkunde festgeschrieben ist. Jeder Satz in der Gründungsurkunde hat auch nach 200 Jahren Bestand und Wert.

Gemeinwohl

Der Gründungsgedanke der Sparkassen:

Gemeinwohlorientierung

Was die Kärntner Sparkasse AG einzigartig macht, ist der Gründungsgedanke: „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es gehört zum Selbstverständnis und zur Verantwortung des Unternehmens neben den wirtschaftlichen Interessen auch die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Menschen im Einzugsgebiet nicht aus den Augen zu verlieren. So werden der Öffentlichkeit im Rahmen des CSR-Konzepts der Kärntner Sparkasse AG jährlich bedeutende Mittel für soziale, kulturelle und wissenschaftliche Vorhaben zur Verfügung gestellt und hunderte Projekte und Initiativen in Kärnten mit bedeutenden Mitteln unterstützt. Viele Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, Wissenschaft und Bildung könnten ohne diese Fördertätigkeit nicht umgesetzt werden. Teile der Erträge aus dem Bankgeschäft der Kärntner Sparkasse AG kommen auf diese Weise den Menschen in Kärnten zugute. So beweist die Kärntner Sparkasse AG seit 1850 ihre gelebte Gemeinwohlorientierung im Sinne des CSR-Gedankens (Corporate Social Responsibility).

Die Zweite Sparkasse

Im Jahr 2008 in Klagenfurt eröffnet, hilft die „Zweite Sparkasse“ Menschen nach Empfehlung der Schuldnerberatung Kärnten, der Caritas oder der ARGE Sozial Villach: Die Kunden erhalten ein kostenloses Girokonto auf Habenbasis, wobei eine Bankomatkarte, die elektronische Abwicklung des Zahlungsverkehrs und der Zugang zum Online-Banking inkludiert sind.

Die „Bank für Menschen ohne Bank“ wird von mehr als 40 aktiven und pensionierten Mitarbeitern der Kärntner Sparkasse AG ehrenamtlich in deren Freizeit geführt. Seit 2009 hat die „Zweite Sparkasse“ einen weiteren Standort in Villach.

Der Sparkassen-Haftungsverbund

Das zusätzliche Sicherheitsnetz von Erste Bank und Sparkassen

Der Haftungsverbund ist eine auf freiwilliger Basis abgeschlossene Vereinbarung zwischen der Erste Group Bank AG und allen österreichischen Sparkassen. Kern dieser Vereinbarung ist ein Frühwarnsystem, das mögliche wirtschaftliche Probleme von Mitgliedern erkennt und frühzeitig mit Maßnahmen gegensteuert. Im Haftungsverbund stehen wir Sparkassen mit unserer wirtschaftlichen Substanz gegenseitig für unseren Fortbestand ein. Dadurch stellen wir die Solvenz der Sparkassen sicher und wirken einem Entschädigungsfall entgegen.

Die wesentlichen Aufgaben des Haftungsverbundes bestehen

1. in der Etablierung einer einheitlichen Geschäfts- und Marktpolitik, die u.a. folgende Bereiche umfasst: Planung und Entwicklung sowie einheitlicher Einsatz von Sektorprodukten und -dienstleistungen, Bündelung wesentlicher Abwicklungsfunktionen, Vereinheitlichung des Marktauftritts und der Werbelinie, koordinierte Marketingplanung und

2. in der Ausübung eines Frühwarnsystems, das allfällige wirtschaftliche Probleme seiner Mitglieder möglichst früh erkennt und den Mitgliedern bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme effiziente Hilfe zukommen lässt, sowie gemeinsame Risikobewertungs-, Risikomess- und Risikokontrollverfahren.

Die Kooperation in der Sparkassengruppe bietet zudem weitere Vorteile für alle Kund:innen. Gemeinsam bilden wir neben der Haftungsgemeinschaft auch einen Zusammenschluss für die Produktentwicklung, den Vertrieb und das Marketing. Unsere Kund:innen profitieren dadurch vom breiten und modernen Angebot an Finanzdienstleistungen und vom gemeinsamen technischen Fortschritt innerhalb der Sparkassengruppe. Der Haftungsverbund ermöglicht so auch außerhalb der städtischen Ballungsräume ein umfassendes Angebot an Finanzdienstleistungen und leistet so einen Beitrag zur Versorgung der ländlichen Gebiete mit Bankdienstleistungen.

Hier finden Sie detaillierte Infos zur Einlagensicherung

Unsere Rechtsform

Sparkassenrecht – Organe der Sparkassen

Organe der Sparkassen sind nach aktienrechtlichem Vorbild der Vorstand und der Sparkassenrat.

Der Vorstand ist Geschäftsführer und Vertreter der Sparkasse, besteht aus 2 - 7 Mitgliedern und wird für höchstens 5 Jahre vom Sparkassenrat bestellt. Wiederholte Bestellungen sind zulässig und üblich.

Der Sparkassenrat (in Sparkassen Aktiengesellschaften der Aufsichtsrat) übt die Kontrolle über den Vorstand aus, hat jedoch keinerlei Geschäftsführungskompetenz. Er besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens 3 weiteren Mitgliedern sowie den vom Betriebsrat entsendeten Mitgliedern (in fast allen Sparkassen ein Drittel der Gesamtzahl). Die Haftungsgemeinde darf bei Gemeindesparkassen maximal ein Drittel der Mitglieder stellen. Die Gesamtzahl der Aufsichtsratsmitglieder darf 30 nicht übersteigen.

Der Vorsitzende des Sparkassenrates ist bei Gemeindesparkassen grundsätzlich der Bürgermeister oder ein anderes Gemeinderatsmitglied der Haftungsgemeinde, bei Vereinssparkassen der Vereinsvorsteher. Die weiteren Mitglieder werden bei Gemeindesparkassen vom Gemeinderat, bei Vereinssparkassen von der Vereinsversammlung gewählt.

Vereinssparkassen und Gemeindesparkassen

Vereinssparkassen wurden von Sparkassenvereinen gegründet, der Sparkassenverein hat jetzt nur mehr die Aufgabe der Sicherung des organisatorischen Bestandes dieser Sparkasse. Organe des Sparkassenvereins sind die Vereinsversammlung und der Vereinsvorsteher. Die Vereinsmitglieder haften nicht für die Verbindlichkeiten der Sparkassen.

Gemeindesparkassen wurden von einer oder mehreren Gemeinden unter deren Haftung gegründet. Diese Gemeinde(n) haftet/n für alle Verbindlichkeiten als Ausfallsbürge(n) im Falle der Zahlungsunfähigkeit. Für neue Verpflichtungen unterliegt die Ausfallshaftung einer Fristenregelung. Die wesentliche Aufgabe der Gemeinde(n) ist wie beim Sparkassenverein die organmäßige Besetzung des Aufsichtsorgans (Sparkassenrat bzw. Aufsichtsrat).

Sparkassenaufsicht

Die bisherigen Aufsichtsregelungen wurden durch ein neues Finanzmarktaufsichtsgesetz teilweise novelliert, das am 1. April 2002 in Kraft trat. An die Stelle des Bundesministers für Finanzen tritt eine neue Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), die nach dem BWG die Einhaltung aller Vorschriften überwachen und Missständen entgegentreten muss. Die neue Behörde (bisher der Finanzminister) kann Auskünfte über Geschäftsfälle verlangen und Prüfungen veranlassen. Weiters genehmigt sie/er die Satzungen und die Satzungsänderungen sowie allfällige Fusionen und ist für die Aufsicht über den Sparkassen-Prüfungsverband zuständig.

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