Werte erhalten heißt breiter streuen 

Komplexe Zeiten für Sparer und Anleger: Immer mehr Österreicher suchen einen Ausweg aus der aktuellen Niedrigzins-Situation und Alternativen zum Sparbuch. Gleichzeitig müssen sich auch erfahrene Wertpapier-Anleger seit 1. Jänner auf neue europäische Rechtsnormen bei der Wertpapier-Veranlagung einstellen. Die Sparkasse Imst AG begegnet dieser Entwicklung aktiv mit einem regionalisierten Netzwerk an Veranlagungs-Spezialisten.

84% der Österreicherinnen und Österreicher planen 2018 eine Geldanlage. 4.700 Euro sollen dabei zurückgelegt werden – gut 1.000 Euro weniger als noch ein Jahr zuvor. Das ergab die im vierten Quartal 2017 durchgeführte Spar- und Kreditprognose der Erste Bank und Sparkassen. Bei der Planung einer größeren Anschaffung ist das klassische Ansparen von Geld ein vernünftiger Weg. Gerade jüngere Menschen liebäugeln mit Auto, Wohnung und Co. „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, so eine gängige Weisheit des Volksmunds. Und er hat recht, denn grundsätzlich ist Sparen eine wertvolle Tugend. Derzeit veranlagen die Österreicher rund 230 Mrd. Euro in Spareinlagen. Nur: Dies bringt aktuell keine oder eine lediglich sehr geringe Rendite. Dennoch überwiegen für viele Sparer weiterhin die Vorteile. So sind die Mittel jederzeit verfügbar, die Anlage ist grundsätzlich risikoarm und unterliegt kaum Wertschwankungen.

 

Obstbau und Veranlagung haben viele Parallelen: Hausherr und Bio-Obstbauer Rudolf Wammes, Geschäftsführerin Erzeugerorganisation Oberinntalobst Alexandra Harrasser, Vorstände der Sparkasse Imst Martin Haßlwanter und Meinhard Reich mit den Private Banking Spezialisten Mathias Haselwanter (Bereichsleiter), Norbert Volderauer und Rene Venier (v.l.).

Sparer müssen aktuell Kaufkraftverlust hinnehmen

„Das Sparbuch ist prinzipiell wichtig, um sich für notwendige Anschaffungen des täglichen Lebens etwas zur Seite zu legen. Wenn man als Sparziel verfolgt, sich später etwas leisten zu können, sollte man allerdings über das Sparbuch hinausdenken“, erklären die Vorstände der Sparkasse Imst AG, Meinhard Reich und Martin Haßlwanter. Viele Österreicher, die bis zuletzt auf das bewährte Sparbuch gesetzt haben, mussten wenig erfreuliche Zinsentwicklungen hinnehmen. Meinhard Reich: „Viele Sparbuch-Sparer werden laufend mit immer geringeren Zinsen konfrontiert. Die Minizinsen gleichen nicht einmal die Inflationsrate aus.“ Martin Haßlwanter: „Es zeigt sich deutlich, dass Sparer nach Steuern und Inflation einen realen Kaufkraftverlust hinnehmen müssen.“ Was also tun, um das verfügbare Kapital sinnvoll anzusparen? „Im Grunde gibt es hier keine Pauschallösung, es bedarf einer auf die Kundenbedürfnisse abgestimmten, differenzierten Vorgangsweise – und die verfolgt unser Haus in jeder Hinsicht“, betonen die beiden Sparkassen-Vorstände.

28% ziehen Investitionen in Wertpapiere in Erwägung

Als Top-3-Anlageformen werden in der von Erste Bank und Integral durchgeführten Studien-Umfrage nach wie vor das Sparbuch (62%), der Bausparvertrag (50%) sowie die Lebensversicherung genannt. Vor allem Haushalte mit einem Nettoeinkommen von über 2.000 Euro sind sparfreudig: Hier wollen 9 von 10 im heurigen Jahr Geld anlegen. Spürbar zugenommen hat dabei jedoch die Bereitschaft, Wertpapiere für einen langfristigen Vermögenserhalt in Erwägung zu ziehen. 28% ziehen aktuell Investitionen in Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Fonds in Erwägung. „Diese Entwicklung spiegelt ganz deutlich wider, dass viele Menschen den langfristigen Aufbau eines Finanzpolsters anstreben. Und dies ist in Anbetracht der Niedrigzinsphase nur zu erreichen, wenn man sein Vermögen ausgewogen auf verschiedene Anlageklassen verteilt“, so Reich und Haßlwanter. 

Wertpapier-Spezialisierung im Tiroler Oberland

Kundinnen und Kunden der Sparkasse Imst AG sind in der vorteilhaften Situation, ein regionales Bankeninstitut mit spezialisiertem Expertenwissen als Partner zur Seite zu haben.  Mit dem Kompetenzbereich einer eigenen Private Banking Abteilung in Imst tritt das führende Oberländer Sparkassen-Institut auch aktuellen Herausforderung mit Know-how entgegen. Etwa den jüngsten MIFID-II-Regulativen, einer Novellierung der europäischen Rechtsnormen für Wertpapierdienstleistungen. Für Anleger bedeutet MIFID II mehr bürokratischen Aufwand und erhöht den Bedarf einer kompetenten Begleitung durch komplexes Rechtsterrain. „Wir haben eine klare Philosophie: Wir verknüpfen regionale Nähe und internationales Know-how. In unseren Filialen stehen insgesamt 14 ausgebildete und zertifizierte Anlageberater als Ansprechpartner in Veranlagungsfragen zur Verfügung. Gleichzeitig ist unsere spezialisierte Fachabteilung in Imst mit dem entsprechenden Know-how ausgestattet, um in komplexen Beratungsfragen zu begleiten. Durch die direkte Anbindung an das internationale Netzwerk der Erste Group haben wir unmittelbaren Einblick in globale Trends und Entwicklungen“, erklärt Mathias Haselwanter, Bereichsleiter Private Banking der Sparkasse Imst.

Individuelle und maßgeschneiderte Veranlagungslösungen

Die Sparkasse Imst AG betreut derzeit ein Kunden-Wertpapiervolumen von 235 Millionen Euro in mehr als 4.000 Wertpapierdepots. Die Fonds- und Produktauswahl erfolgt völlig unabhängig und deckt ein weltweites Spektrum ab. „Wir verfolgen eine aktive Kunden-Betreuung und maßgeschneiderte Veranlagungslösungen für jeden Risikotyp und jedes Kundenbedürfnis. Letztlich ist Veranlagung immer auch eine Frage des persönlichen Wohlbefindens. Und dafür braucht es vor allem kompetente Partner“, so Haselwanter.  Für das Private Banking Team der Sparkasse Imst AG steht am Beginn einer erfolgreichen Kundenbeziehung ein ausführliches Gespräch. Das erste Ziel besteht darin, mehr über die Kundinnen und Kunden zu erfahren: Welche Veranlagungsziele werden verfolgt, welches individuelle Verhältnis von Risiko, Sicherheit und Liquidität entspricht der jeweiligen Persönlichkeit? Die Antworten auf diese Fragen bilden die Basis, um gemeinsame Anlageszenarien zu entwerfen. Maßgeschneiderte Depot- und Anlagekonzepte, die auf persönliche Lebensumstände sowie individuelle Risikoeinschätzungen zugeschnitten sind, sind das Ergebnis dieser persönlichen Beratung.

George: Demnächst mit Finanz-Simulation von Lebensentwicklungen

Auch im digitalen Bereich ist die Sparkasse Imst AG eine erste Adresse. George, das führende europäische Online-Banking, stellt Usern gebündelt eine österreichweit einzigartige Servicepalette an Finanz-Apps zur Verfügung. George bietet zudem in Zukunft die Möglichkeit den Einfluss von künftigen Lebenssituationen wie Autokauf oder gar Jobverlust auf die eigene finanzielle Situation simulieren zu können.  Damit wird man – zusätzlich zu den von Experten und Beratern begleitenden Veranlagungsstrategien – laufend in der Lage sein, vorausschauend die richtigen Weichen zu stellen.

Private Banking Sparkasse Imst AG – die Fakten

  • 14 regionale, zertifizierte Fachbetreuer in den Filialen
  • Bereich Private Banking in Imst mit fünf spezialisierten MitarbeiterInnen
  • 235 Millionen Euro betreutes Wertpapier-Kundenvolumen/mehr als 4000Wertpapier-Depots
  • Fit für MIFID II