Herzlich Willkommen in der

Sparkasse Hainburg-Bruck-Neusiedl AG

Unternehmensleitbild

Die Sparkasse Hainburg-Bruck-Neusiedl AG ist eine der erfolgreichsten Sparkassen Österreichs. Ihre Gründung geht auf das Jahr 1867 zurück. Dem Gründungsgedanken der Sparkasse sind wir stets eng verbunden geblieben: Im Mittelpunkt unseres täglichen Tuns stehen unsere Kunden mit ihren Erwartungen und Wünschen. Besonders bemühen wir uns um Private, Freiberufler und die mittelständische Wirtschaft vor Ort.

Die Sparkasse verfügt über ein flächendeckendes Filialnetz mit 12 Filialen und 2 SB-Standorte in den Bezirken Neusiedl am See (Burgenland), Bruck an der Leitha sowie Wien-Umgebung (Niederösterreich) mit rund 52.805 Kunden, die von 107 Mitarbeitern betreut werden.

Wir sind eng mit der Sparkassengruppe vernetzt und Teil der Erste Group Bank AG, einem der führenden Finanzdienstleistungsunternehmen Zentraleuropas mit Sitz in Wien. Dies bringt der Sparkasse Stabilität und Krisenfestigkeit mit sich und maximiert die Einlagensicherheit der uns anvertrauten Kundengelder.

Das grenzüberschreitende Geschäft mit unseren östlichen Nachbarn wird durch slowakisch und ungarisch sprechenden Mitarbeiter in unseren Filialen  Hainburg, Kittsee und Neusiedl vorrangig abgewickelt.

Unser laufender persönlicher Kontakt stellt sicher, dass Kundenwünsche und –anliegen möglichst rasch behandelt werden.

Wir haben insgesamt:

  • 107 MitarbeiterInnen
  • 12 Filialen und 2 SB-Standorte
  • 52.805 KundInnen

Unsere Kennzahlen**:

  • Betriebsergebnis in TEUR 8.528
  • Ergebnis vor Steuern in TEUR 8.931
  • Kredite an Kunden in TEUR 614.401
  • Einlagen in TEUR 1.085.099

 

**Stand 12/2020 nach UGB

Unsere Sparkasse unterscheidet sich von anderen Geldinstituten durch:

  • Starke Gemeinwohlorientierung
  • Eine enge Bindung an die Gemeinden
  • Ihre Verankerung in der regionalen Wirtschaft, vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben
  • Ihr Engagement bei Freiberuflern und Privatkunden, speziell bei der Wohnfinanzierung

Der Vorstand

Vorstandsdirektor
Wolfgang Dinhof, MBA
Vorstandsvorsitzender

Vorstandsdirektor
Wolfgang Poppe
Mitglied des Vorstandes

Verantwortung

Der Gründungsgedanke der Sparkassen:

Gemeinwohlorientierung

Was die Sparkassen einzigartig macht, ist ihre Gründungsidee: Für sie steht nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Erfüllung von Aufgaben für die Gesellschaft in der Gründungsurkunde. Die Sparkassen wurden vor beinahe 200 Jahren (die erste in Vereinsform der 1819 gegründeten Erste österreichische Spar-Casse) als Art der Selbsthilfe von verantwortlichen Bürgern gegründet, um allen Bevölkerungsschichten, auch weniger begüterten, die finanzielle Eigenvorsorge zu ermöglichen. Der Sparkassengedanke bedeutet somit letztlich Schutz und Fürsorge für alle.

Die Sparkassen sind mit rund 21.2 Mio. Euro jährlich aktive Förderer des kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens in ihren jeweiligen Regionen. Ihre starke regionale Verankerung bewirkt ihre Nähe zu den Menschen. Diese Nähe schafft  Vertrauen, ist aber auch Auftrag und Verpflichtung. Für die österreichischen Sparkassen stehen die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden im Mittelpunkt.

Die Sparkassengruppe besteht aus den 46 Bundesländersparkassen, der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, der Zweite Wiener Vereins-Sparcasse und der Erste Group Bank AG als Holdinggesellschaft. Erste Bank und die Sparkassen bilden ein flächendeckendes Netz von über 1.100 Zweigstellen in allen Bundesländern. Die 49 Mitglieder der Sparkassengruppe sind in sieben Landesverbänden organisiert. Insgesamt betreuen die Sparkassen österreichweit über 3,4 Mio. Kunden.

Regionale Bindung

Die Sparkassen in Österreich unterscheiden sich von anderen Sektoren der Kreditwirtschaft durch ihre Verankerung in der regionalen Wirtschaft, vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben, durch ihre enge Bindung an die Gemeinden, durch ihr hohes Engagement bei Freien Berufen sowie Privatkunden, unter anderem bei der Finanzierung von Wohnvorhaben und vor allem durch ihre hohe Corporate Social Responsibility gegenüber ihren Kunden, ihren Mitarbeitern und der Bevölkerung.

Und weil die Aufgaben der Sparkassen nicht nur der soziale Aspekt, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung und die Bereitstellung der Infrastruktur gehören, entwickelten sich die Sparkassen zu modernen Finanzdienstleistern. Sie sammeln Einlagen vor Ort ein und geben sie als Kredite für die regionale Wirtschaft weiter. Dadurch sind die Sparkassen fest in ihrer Region verwurzelt. Das verbindet sie auch mit der Bevölkerung und der Wirtschaft vor Ort.

Die Dezentralität der Sparkassen ist heute ein besonders stabilisierendes Element. Die breit gestreute Veranlagung und das dezentrale Risikomanagement sorgen heute dafür, dass immer noch ausreichend Liquidität für die regionale Wirtschaft vorhanden ist. Als selbständige Institute fällen sie ihre Entscheidungen vor Ort und schneller als in komplexen Firmengebilden möglich wäre. Aus dieser Nähe zum Markt entstehen Kundenkenntnis und gegenseitiges Vertrauen. Und genau das ist die wichtigste Basis für Finanzgeschäfte der Sparkassen.

Zahlen, Daten, Fakten


Aktiva

 

31.12.2019

TEUR

 

%

31.12.2018

TEUR %

 

%

Veränderung

TEUR %

(+/-)

Bilanzsumme

1.086.345

100,0

1.033.111

100,0

+ 53.234

+ 5,2

Durchschnittliche Brutto-Bilanzsumme

1.052.277

96,9

994.726

96,3

+ 57.551

+ 5,8

Kassenbestand, Guthaben bei OeNB

22.749

2,1

21.784

2,1

+ 965

+ 4,4

Schuldtitel öffentlicher Stellen

25.024

2,3

25.056

2,4

- 32

- 0,1

Forderungen an Kreditinstitute

300.503

27,7

291.050

28,2

+ 9.453

+ 3,3

Forderungen an Kunden

578.304

53,2

526.795

51,0

+ 51.509

+ 9,8

Schuldverschreibungen und andere …

93.619

8,6

103.536

10,0

- 9.917

- 9,6

Aktien und andere …

57.094

5,3

57.093

5,5

+ 1

0,0

Beteiligungen

0

0,0

0

0,0

0

---

Anteile an verbundenen Unternehmen

1.415

0,1

1.247

0,1

+ 168

+ 13,5

Anteile an einer herrschenden oder …

0

0,0

0

0,0

0

---

Sonstige

7.637

0,7

6.550

0,6

+ 1.087

+ 16,6

 

Passiva

 

31.12.2019

TEUR

 

%

31.12.2018

TEUR %

 

%

Veränderung

TEUR %

(+/-)

Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten

22.653

2,1

24.001

2,3

- 1.348

- 5,6

Verbindlichkeiten ggü Kunden

987.005

90,9

934.876

90,5

+ 52.129

+ 5,6

Verbriefte Verbindlichkeiten

4.780

0,4

4.989

0,5

- 209

- 4,2

Ergänzungskapital

0

0,0

0

0,0

0

---

Gezeichnetes Kapital

14.144

1,3

14.144

1,4

0

0,0

Kapitalrücklagen

3.965

0,4

3.965

0,4

0

0,0

Gewinnrücklagen

35.434

3,3

32.908

3,2

+ 2.526

+ 7,7

Haftrücklage

4.719

0,4

4.719

0,5

0

0,0

Fonds allgemeine Bankrisiken

3.800

0,3

3.800

0,4

0

0,0

Gewinnvortrag

3.000

0,3

3.000

0,3

0

0,0

Sonstige Passiva

6.845

0,6

6.709

0,6

+ 136

+ 2,0

Gewinn- und Verlustrechnung

 

2019

TEUR

2018

TEUR

2017

TEUR

Veränderung

TEUR

19/18

% (+/-)

1. Zinsen und ähnliche Erträge

14.917

14.764

14.813

153

+ 1,0

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

489

658

974

- 169

- 25,7

I. NETTOZINSERTRAG

14.428

14.106

13.839

322

+ 2,3

3. Erträge Wertpapiere / Beteiligungen

496

673

835

- 177

- 26,3

Betriebswirtsch. Nettozinsertrag

14.924

14.779

14.674

145

+ 1,0

4. Provisionserträge

9.079

8.664

8.705

415

+ 4,8

5. Provisionsaufwendungen

1.268

1.091

1.191

177

+ 16,2

Provisionssaldo

7.811

7.573

7.514

238

+ 3,1

6. Erträge aus Finanzgeschäften

113

118

132

- 5

- 4,2

7. Sonstige betriebliche Erträge

330

514

695

- 184

- 35,8

II. BETRIEBSERTRÄGE

23.178

22.984

23.015

194

+ 0,8

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

15.065

13.940

13.281

1.125

+ 8,1

Personalaufwand

8.534

8.510

7.966

24

+ 0,3

Sonstige Verwaltungsaufwend.

6.531

5.430

5.315

1.101

+ 20,3

9. Wertberichtigungen Aktiva 9/10

568

1.274

1.264

- 706

- 55,4

10. Sonstige betriebliche Aufwend.

221

159

688

62

+ 39,0

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN

15.854

15.373

15.233

481

+ 3,1

IV. BETRIEBSERGEBNIS

7.324

7.611

7.782

- 287

- 3,8

11. Wertberichtigungen auf Forderungen

2

443

421

- 441

- 99,6

12. Erträge aus WB / Forderungen

0

0

0

0

---

13. Wertberichtigungen auf Wertpapiere

0

0

0

0

---

14. Erträge aus WB / Wertpapiere

2

243

430

- 241

- 99,2

Saldo Wertberichtigungen

0

200

-9

-200

-100,0

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

7.324

7.411

7.791

- 87

- 1,2

15. Außerordentliche Erträge

0

0

0

0

---

16. Außerordentliche Aufwendungen

0

0

1.000

0

---

 

 

 

 

 

 

18. Steuern Einkommen und Ertrag

1.773

1.978

2.342

- 205

- 10,4

19. Sonstige Steuern

26

20

9

6

+ 30

VI. JAHRESÜBERSCHUSS

5.525

5.413

4.440

112

+ 2,1

20. Rücklagenbewegung

2.525

2.413

2.440

112

+ 4,6

VII. JAHRESGEWINN

3.000

3.000

2.000

0

+ 0,0

21. Gewinnvortrag

0

0

0

0

---

22. Gewinnabführung

0

0

0

0

---

VIII. BILANZGEWINN

3.000

3.000

2.000

0

+ 0,0

Durchschnittliche Brutto-Bilanzsumme

1.052.277

994.726

956.368

57.551

+ 5,8

Gesamtrisikobetrag und anrechenbare Eigenmittel gemäß Teil 2 der Verordnung (EU)

Nr. 575/2013

 

 

31.12.2019

TEUR

31.12.2018

TEUR

Als hartes Kernkapital anrechenbare Kapitalinstrumente

18.109

18.109

Einbehaltene Gewinne

39.148

36.791

Sonstige Rücklagen

0

0

Fonds für allgemeine Bankrisiken

3.800

3.800

Aufsichtsrechtliche Korrekturposten (Prudential Filters)

0

0

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

-328

-374

IRB-Fehlbetrag

0

-441

Von den Posten des zusätzlichen Kernkapitals in Abzug zu bringende

Posten, die das zusätzliche Kernkapital überschreiten

0

0

Sonstige Anpassungen am harten Kernkapital

0

-441

Sonstige Übergangsanpassungen des harten Kernkapitals

0

0

Hartes Kernkapital (CET1)

60.728

57.827

Als zusätzliches Kernkapital anrechenbare Kapitalinstrumente

0

0

Übergangsbestimmungen zu Kapitalinstrumenten des zusätzlichen Kernkapitals (Grandfathering)

0

0

Sonstige Anpassungen am zusätzlichen Kernkapital

0

0

Sonstige Übergangsanpassungen des zusätzlichen Kernkapitals

0

0

Von den Posten des zusätzlichen Kernkapitals in Abzug zu bringende

Posten, die das zusätzliche Kernkapital überschreiten (Abzug vom harten

Kernkapital)

0

0

Zusätzliches Kernkapital (AT1)

0

0

Kernkapital (Tier 1):

Summe hartes (CET1) & zusätzliches (AT1) Kernkapital

60.728

57.827

Als Ergänzungskapital anrechenbare Kapitalinstrumente und nachrangige

Darlehen

0

0

Übergangsbestimmungen zu Kapitalinstrumenten des Ergänzungskapitals

und nachrangiger Darlehen (Grandfahtering)

0

0

IRB-Überschuss

1.139

1.092

Sonstige Anpassungen am Ergänzungskapital

0

0

Sonstige Übergangsanpassungen des Ergänzungskapitals

0

0

Von den Posten des Ergänzungskapitals in Abzug zu bringende Posten,

die das Ergänzungskapital überschreiten (Abzug vom zusätzlichen

Kernkapital)

0

0

Ergänzungskapital (T2)

1.139

1.092

Gesamte anrechenbare Eigenmittel

61.867

58.918

Gesamtrisikobetrag

253.450

241.174

Harte Kernkapitalquote

23,96%

23,98%

Kernkapitalquote

23,96%

23,98%

Gesamtkapitalquote

24,41%

24,43%

 

Der Sparkassen-Haftungsverbund

Das zusätzliche Sicherheitsnetz von Erste Bank und Sparkassen

Der Haftungsverbund ist eine auf freiwilliger Basis abgeschlossene Vereinbarung zwischen der Erste Group Bank AG und allen österreichischen Sparkassen. Kern dieser Vereinbarung ist ein Frühwarnsystem, das mögliche wirtschaftliche Probleme von Mitgliedern erkennt und frühzeitig mit Maßnahmen gegensteuert. Im Haftungsverbund stehen wir Sparkassen mit unserer wirtschaftlichen Substanz gegenseitig für unseren Fortbestand ein. Dadurch stellen wir die Solvenz der Sparkassen sicher und wirken einem Entschädigungsfall entgegen.

Die wesentlichen Aufgaben des Haftungsverbundes bestehen

1. in der Etablierung einer einheitlichen Geschäfts- und Marktpolitik, die u.a. folgende Bereiche umfasst: Planung und Entwicklung sowie einheitlicher Einsatz von Sektorprodukten und -dienstleistungen, Bündelung wesentlicher Abwicklungsfunktionen, Vereinheitlichung des Marktauftritts und der Werbelinie, koordinierte Marketingplanung und

2. in der Ausübung eines Frühwarnsystems, das allfällige wirtschaftliche Probleme seiner Mitglieder möglichst früh erkennt und den Mitgliedern bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme effiziente Hilfe zukommen lässt, sowie gemeinsame Risikobewertungs-, Risikomess- und Risikokontrollverfahren.

Die Kooperation in der Sparkassengruppe bietet zudem weitere Vorteile für alle KundInnen. Gemeinsam bilden wir neben der Haftungsgemeinschaft auch einen Zusammenschluss für die Produktentwicklung, den Vertrieb und das Marketing. Unsere KundInnen profitieren dadurch vom breiten und modernen Angebot an Finanzdienstleistungen und vom gemeinsamen technischen Fortschritt innerhalb der Sparkassengruppe. Der Haftungsverbund ermöglicht so auch außerhalb der städtischen Ballungsräume ein umfassendes Angebot an Finanzdienstleistungen und leistet so einen Beitrag zur Versorgung der ländlichen Gebiete mit Bankdienstleistungen.

Hier finden Sie detaillierte Infos zur Einlagensicherung

Unsere Rechtsform

Sparkassenrecht – Organe der Sparkassen

Organe der Sparkassen sind nach aktienrechtlichem Vorbild der Vorstand und der Sparkassenrat.

Der Vorstand ist Geschäftsführer und Vertreter der Sparkasse, besteht aus 2 - 7 Mitgliedern und wird für höchstens 5 Jahre vom Sparkassenrat bestellt. Wiederholte Bestellungen sind zulässig und üblich.

Der Sparkassenrat (in Sparkassen Aktiengesellschaften der Aufsichtsrat) übt die Kontrolle über den Vorstand aus, hat jedoch keinerlei Geschäftsführungskompetenz. Er besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens 3 weiteren Mitgliedern sowie den vom Betriebsrat entsendeten Mitgliedern (in fast allen Sparkassen ein Drittel der Gesamtzahl). Die Haftungsgemeinde darf bei Gemeindesparkassen maximal ein Drittel der Mitglieder stellen. Die Gesamtzahl der Aufsichtsratsmitglieder darf 30 nicht übersteigen.

Der Vorsitzende des Sparkassenrates ist bei Gemeindesparkassen grundsätzlich der Bürgermeister oder ein anderes Gemeinderatsmitglied der Haftungsgemeinde, bei Vereinssparkassen der Vereinsvorsteher. Die weiteren Mitglieder werden bei Gemeindesparkassen vom Gemeinderat, bei Vereinssparkassen von der Vereinsversammlung gewählt.

Vereinssparkassen und Gemeindesparkassen

Vereinssparkassen wurden von Sparkassenvereinen gegründet, der Sparkassenverein hat jetzt nur mehr die Aufgabe der Sicherung des organisatorischen Bestandes dieser Sparkasse. Organe des Sparkassenvereins sind die Vereinsversammlung und der Vereinsvorsteher. Die Vereinsmitglieder haften nicht für die Verbindlichkeiten der Sparkassen.

Gemeindesparkassen wurden von einer oder mehreren Gemeinden unter deren Haftung gegründet. Diese Gemeinde(n) haftet/n für alle Verbindlichkeiten als Ausfallsbürge(n) im Falle der Zahlungsunfähigkeit. Für neue Verpflichtungen unterliegt die Ausfallshaftung einer Fristenregelung. Die wesentliche Aufgabe der Gemeinde(n) ist wie beim Sparkassenverein die organmäßige Besetzung des Aufsichtsorgans (Sparkassenrat bzw. Aufsichtsrat).

Sparkassenaufsicht

Die bisherigen Aufsichtsregelungen wurden durch ein neues Finanzmarktaufsichtsgesetz teilweise novelliert, das am 1. April 2002 in Kraft trat. An die Stelle des Bundesministers für Finanzen tritt eine neue Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), die nach dem BWG die Einhaltung aller Vorschriften überwachen und Missständen entgegentreten muss. Die neue Behörde (bisher der Finanzminister) kann Auskünfte über Geschäftsfälle verlangen und Prüfungen veranlassen. Weiters genehmigt sie/er die Satzungen und die Satzungsänderungen sowie allfällige Fusionen und ist für die Aufsicht über den Sparkassen-Prüfungsverband zuständig.

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