Wildpark Feldkirch:
Investitionen in Infrastruktur und Tierwohl
Im Wildpark Feldkirch laufen derzeit umfangreiche Infrastrukturarbeiten: Neue Wasser- und Stromleitungen und ein modernes Wirtschaftsgebäude mit drei Quarantänestation sollen die Versorgung der Tiere verbessern und die Arbeitsbedingungen für das Wildpark-Team nachhaltig optimieren. Die Stadt Feldkirch, das Land Vorarlberg, die Stadtwerke und weitere Beteiligte investieren dabei in eine zukunftsfitte Infrastruktur für eines der beliebtesten Naherholungsziele der Region.

Im Juli: (v. l.) Hermann Bachmann, Dr. Wolfgang Burtscher, Christian Amann, Dr. Wolfgang Schwald und Mag. (FH) Daniel Mierer überzeugen sich vom Baufortschritt am neuen Auerochsenstall.
Ein notwendiger Schritt: Neuer Unterstand für die Auerochsen
Unter den zahlreichen Bauprojekten war der Neubau eines artgerechten Unterstandes für die Auerochsen ein Vorhaben mit besonderer Dringlichkeit. Den Tieren stand bislang lediglich ein provisorisches Zelt zur Verfügung – ein Zustand, der langfristig weder den Anforderungen des Tierschutzes noch dem praktischen Betrieb gerecht wurde. Der neue Unterstand bietet auf 86 m² Nutzfläche wettergeschützte Unterstellmöglichkeiten, integrierte Tränken, ein Futterlager sowie Möglichkeiten zur kontaktlosen Pflege der Tiere. Durch einen durchdachten Gefälleausgleich im Gelände, witterungsbeständige Materialien und eine nachhaltige Beton-Holz-Bauweise entsteht ein funktionaler Raum für Tier und Mensch. Der Bau wird mit regionalen Handwerksbetrieben umgesetzt und soll noch im September fertiggestellt sein.
Auerochsen gelten als Nachfahren des ausgestorbenen Ur-Rinds. Die robuste Rinderrasse benötigt viel Platz, Ruhe und eine stabile Umgebung – Anforderungen, die der neue Unterstand bestmöglich erfüllen wird. Drei erwachsene Tiere sowie potenzieller Nachwuchs werden künftig dort Platz haben. Die Baukosten belaufen sich auf rund 200.000 Euro.
Die Planung übernahm Architekt Ekke Amann vom Büro Rainer und Amann, der sich mit seinen Entwürfen für das Birkhuhn-Gehege, die Aussichtsplattform im Murmeltiergehege und den Neubau des Wirtschaftsgebäudes bereits vielfach um den Wildpark verdient gemacht hat.
Sparkasse Feldkirch als verlässliche Fördererin
Die Sparkasse Feldkirch leistet einen bedeutenden finanziellen Beitrag zur Realisierung des Projekts.
„Die Sparkasse ist für uns eine langjährige und engagierte Förderin. Ohne diese Unterstützung bei diesem wichtigen Bauvorhaben wäre eine Realisierung nicht möglich gewesen“, betont Dr. Wolfgang Burtscher, Präsident des Wildparkvereins.
Auch die Vorstandsdirektoren Hermann Bachmann und Mag. (FH) Daniel Mierer unterstreichen:
„Der Wildpark ist ein Ort, der Generationen verbindet. Es freut uns, einen nachhaltigen Beitrag leisten zu können – und wir sehen es als unsere Aufgabe, dieses Engagement auch künftig fortzusetzen.“