Auf den Punkt gebracht – Vorarlberger Vorsorgestudie 2021

Der Vorsorgewille der Vorarlberger Bevölkerung ist trotz Corona ungebrochen. Zu diesem Ergebnis kam das Marktforschungsinstitut IMAS im Rahmen einer Online-Befragung zum Thema „Vorsorge in Zeiten von Corona“. Thomas Gruber, Vorsorge-Experte der Sparkasse Feldkirch, fasst für uns die Ergebnisse zusammen.

Thomas Gruber – Vorsorgeexperte der Sparkasse Feldkirch

Sicher ist sicher

Männer legen monatlich rund 204 Euro zur Seite, bei den Frauen beträgt der Anteil 110 Euro. Bei der Vorsorge geht der Vorarlberger lieber auf Nummer sicher, gaben schließlich 60% an Sicherheit gegenüber einer hohen Rendite vorzuziehen. Auch bei den Top 3 – Vorsorgeprodukte gibt es keine Überraschungen. Sparbücher/karten, Bausparverträge und Lebensversicherungen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Bereits 21% setzen auf Fondssparpläne und 19% auf Wertpapiere.

Corona dämpft Zukunftserwartung aber nicht den Vorsorgewillen

Der überwiegende Teil der Vorarlberger geht von einer allgemeinen Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse und Lebensqualität der Menschen aus. Ebenso viele sind davon überzeugt, dass sich unser Alltag – also die Art wie wir leben, einkaufen, arbeiten, denken auch nach dem Ende der Krise stark verändert wird. Viele haben bereits Einsparungen in ihrem täglichen Leben vorgenommen, oder zumindest intensiv darüber nachgedacht. Auffallend ist, dass die Vorarlberger lieber zeitlich begrenzte Einsparungen in den Bereich Kultur, Konsum oder Urlaub in Kauf nehmen, anstatt ihre langfristig angelegten Vorsorge-Pläne zu ändern.

Keine Änderung im Vorsorgeverhalten

Die Zustimmung zur Bedeutung der „Vorsorge“ in Vorarlberg fällt mit 91% überdurchschnittlich hoch aus. Ebenso hat sich am generellen Vorsorgeverhalten oder der Höhe der Einzahlungen nichts geändert. Lediglich 1/5 der Befragten gaben an, dass sie den Abschluss von geplanten Vorsorgeprodukten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben haben. Zu den wichtigsten Vorsorgethemen zählen vor allem Gesundheit und die eigene Pension, erst danach rangiert die Vorsorge für die Familie und das Anlegen von kurzfristig verfügbaren finanziellen Reserven.

Apropos Pension

Lediglich 44 Prozent der Vorarlberger denken, dass es die Pension in der heutigen Form auch zu ihrem eigenen Pensionsantritt geben wird. Die Überzeugung mehr private, ergänzende Vorsorge zu treffen ist bereits sehr ausgeprägt. Wir haben in Österreich zwar ein gut ausgebautes staatliches Sozialsystem, aber dieses weist immer größere Lücken auf. Das spüren auch unsere Kunden. Zwei demografische Effekte wirken verstärkt – einerseits steigt erfreulicherweise die Lebenserwartung, andererseits sinkt die Geburtenrate. Da im österreichischen Pensionssystem im Rahmen des Umlagesystems die aktiv Erwerbstätigen die laufenden Pensionen zahlen, spitzt sich die Situation weiter zu.

Passt Ihre Vorsorge zu Ihnen?

Reden wir darüber. Ich lade Sie ein – Nehmen wir es in die Hand und lassen Sie uns gemeinsam Ihre persönliche Vorsorgestrategie planen. Sie werden überrascht sein welche Vorteile unsere neuen und innovative Vorsorgeprodukte bieten.