Weihnachten 2013: 2,7 Milliarden Euro für Geschenke

Weihnachten lässt auch 2013 wieder die Handelskassen klingeln: 82 % der Österreicherinnen und Österreicher wollen ihre Lieben heuer beschenken und machen dafür mehr als 2,7 Milliarden Euro locker. Im Durchschnitt werden 463 Euro für die Geschenke eingeplant. Frauen sind dabei deutlich spendabler als Männer: Während Herr Österreicher 429 Euro ausgeben möchte, veranschlagt Frau Österreicherin mit 496 Euro um 67 Euro mehr. Um sich das leisten zu können, greifen 72 % der Befragten auf ihr
Erspartes zurück. 40 % nutzen das Weihnachtsgeld des Arbeitgebers und 6 % überziehen für den Kauf der Geschenke ihr Konto.

Einzelhandel vor Online-Shopping - Bargeld vor Bankomatkarte

Drei Viertel der ÖsterreicherInnen lassen sich die Weihnachtsstimmung in den Läden nicht nehmen und erstehen ihre Geschenke im Einzelhandel. Bereits 23 % der Befragten kaufen jedoch Geschenke auch per Mausklick. 14 % bestellen im Versandhandel. Männer bevorzugen gegenüber Frauen den Einkauf im Internet (26 % versus 20 %). Am häufigsten werden die Weihnachtsgeschenke bar bezahlt (77 %). Mehr als jeder Zweite verwendet zusätzlich die Bankomatkarte. 23 % nutzen ihre Kreditkarte. Knapp jeder Sechste kauft die Geschenke auf Rechnung. Im Vergleich geben jene, die per Rechnung und Kreditkarte bezahlen, mehr für Geschenke aus als Bar- und Bankomatzahler.

Beim Einkauf auf die Sicherheit achten

Besonders zur Weihnachtszeit haben Trickdiebe und Betrüger Hochsaison, im Einzelhandel als auch online. Mag. Martin Jäger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bregenz, rät zu Vorsicht: „Im Internet sollte man sorgsam mit seinen Zahlungsdaten
umgehen, genauso wie man im Laden darauf achtet, dass niemand den PIN Code sieht oder die Geldbörse stiehlt.“

Die Vorarlberger Sparkassen raten zu folgenden Sicherheitsmaßnahmen beim Weihnachtseinkauf:

- Der PIN Code einer Bankkarte ist „Bares“ wert – zumindest in Verbindung mit der Karte. Der Code sollte deshalb weder irgendwo notiert werden noch jemanden anvertraut werden. Auch beim Bezahlen oder Geldabheben sollte darauf geachtet werden, dass der Diskretionsabstand eingehalten wird.

- Bargeld, Bankkarten und Wertsachen sollten immer sicher verwahrt und regelmäßig
kontrolliert werden. Grundsätzlich sollte wenig Bargeld mitgeführt werden. Die Sparkassen-Bankkarten sind, sofern nicht fahrlässig gehandelt wurde, bei Verlust oder Diebstahl versichert.

- Beim Online-Einkauf bietet die Kreditkarte besondere Sicherheit. Mit den Bezahlarten
„Mastercard Secure Code“ oder „Verified by Visa“ werden nur die nötigsten Dateninformationen an den

- Verkäufer verschlüsselt übermittelt. Voraussetzung ist eine Registrierung des Online
Shops und des Kunden, um eine sichere Durchführung gewährleisten zu können.

- Bekannte Online-Shops sollten den unbekannten vorgezogen werden. Seriöse Shops sind mit speziellen Zertifikaten ausgezeichnet. Auch sollten die Warenangaben oder
Preise auf Plausibilität geprüft werden.

- Impressum: Jeder seriöse Online-Shop hat ein vollständiges Impressum, das ist rechtlich vorgeschrieben. Das bedeutet, dass der Firmenname, die Anschrift und
Telefonnummer problemlos auffindbar sein muss. Ebenso müssen die AGBs einsehbar sein, Eckdaten wie Umtauschrecht, Stornobedingungen etc. unbedingt vor Kaufabschluss überprüfen.

- Konto und Kontoauszüge sollten regelmäßig kontrolliert werden, um verdächtige
Transaktionen aufzudecken.