Förderungen

Finanzielle Unterstützung für Ihr Wohnprojekt

  • Welche gibt es?
  • Wer hat Anspruch drauf?
  • Wie und wo bekommt man sie?

Wohnprojekte kosten meist viel Geld. Deshalb werden in Österreich Bau, Kauf und Sanierung von Wohnraum gefördert. Dafür gibt es verschiedene Landesförderungen und einzelne Bundesaktionen. Ob geförderte Darlehen, diverse Zuschüsse oder Wohnbeihilfe – holen Sie sich finanzielle Unterstützung für Ihr Vorhaben. Hier finden Sie einen Überblick über alle Förderungen, sortiert nach Bundesländern. Mit dem Wohnkredit-Rechner können Sie Förderungen online berechnen. Wir beraten Sie gern persönlich, einfach Termin vereinbaren.

Welche Förderungen gibt es?

Neben einzelnen Bundesaktionen ist die Wohnbauförderung in Österreich Landessache. In den Bundesländern müssen unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden, um in den Genuss einer Förderung zu kommen. Unten finden Sie einen Überblick.

Grundsätzlich werden Erwerb, Neubau und Sanierung von Ein- und Mehrfamilien-Häusern gefördert, dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. So kommen Sie günstiger zu Haus oder Wohnung:

  • Ein günstiges Förderdarlehen
  • Zuschüsse zur Rückzahlung von Bauspar- oder Bankdarlehen (Annnuitätenzuschüsse)
  • Einmal- oder Zinszuschüsse
  • Personenbezogene Förderungen, wie Arbeiterkammerdarlehen oder Wohnbeihilfe

Welche Anforderungen müssen Sie erfüllen?

Auch das regeln die Bundesländer unterschiedlich. Allgemeine Bedingungen für die Vergabe von Fördermitteln sind:

  • Staatsbürgerschaft – österreichisch oder gleichgestellt
  • Maximale Gesamthöhe des Familieneinkommens
  • Einhaltung der förderbaren Wohnnutzfläche
  • Förderungswürdigkeit des Objekts selbst
  • Gründung eines Hauptwohnsitzes

Die Wohnbauförderung Ihres Bundeslandes

Energieausweis – das Prüfpickerl für Ihr Haus

Wie beim Prüfpickerl fürs Auto geht es auch beim Energieausweis um Sicherheit – allerdings um Sicherheit für unsere Umwelt. Im Energieausweis werden der sparsame Verbrauch von Ressourcen und die Nachhaltigkeit bewertet. Das Zertifikat dient:

  • Der Information für die EigentümerInnen
  • Der Qualitätssicherung 
  • Der Beurteilung des Gebäudewerts

Was steht im Energieausweis?

  • Der volumensbezogene Transmissions-Leitwert: eine Kennzahl für Wärmeverluste
  • Der LEK-Wert: ein Kennwert für den Wärmeschutz der Gebäudehülle
  • Die flächenbezogene Heizlast: gibt den Wärmeverlust an – bezogen auf die beheizte Brutto-Geschoßfläche des Gebäudes
  • Der Heizwärmebedarf – bezogen auf die beheizte Brutto-Geschoßfläche

Was hat der Energieausweis mit Förderungen zu tun?

Sämtliche bauliche Landesförderungen werden künftig nur mehr mit einem Energieausweis gewährt. Für eine Förderung zur thermischen Sanierung ist der Ausweis heute schon Pflicht.

Eigenmittelersatzdarlehen – speziell in Wien

Wer sich für eine geförderte Eigentumswohnung entscheidet, wird von der Stadt Wien unterstützt. Mit dem Eigenmittelersatzdarlehen (oder Ein-Prozent-Landesdarlehen) finanzieren Sie Bau- und Grundkosten besonders günstig.

Wie kommen Sie zum Eigenmittelersatzdarlehen?

Stellen Sie einen Antrag an die Stadt Wien, und zwar an die MA 50 "Wohnbauförderungs- und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten". Wir lassen Sie mit den Formalitäten nicht allein. Kommen Sie zum Gespräch in die Sparkasse, dann reichen wir den Antrag gemeinsam ein.

Handwerkerbonus – Förderaktion beendet

Die zur Verfügung stehenden Förderungsmittel wurden per 13.07.2017 ausgeschöpft. Die Aktion ist damit erfolgreich beendet. Eine Antragstellung bei den Bausparkassenzentralen ist nicht mehr möglich.
Im Rahmen der Förderungsaktion erhielten Privatpersonen eine Förderung von bis zu 600 Euro für die Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung, wenn dabei Leistungen eines Handwerkers oder befugten Unternehmens in Anspruch genommen wurden.

Sanierungsscheck 2017

Die österreichische Bundesregierung fördert auch heuer wieder die thermische Gebäudesanierung für Privatpersonen. Ihren Förderungsantrag können Sie ab 3. März 2017 stellen. 

Gefördert werden thermische Sanierungen für private Wohnhäuser, die älter als 20 Jahre sind (Datum der Baubewilligung):

  • Dämmen von Außenwänden und Geschoßdecken 
  • Erneuern von Fenstern und Außentüren  
  • Bei der Mustersanierung auch das Umstellen des Heizsystems auf Holzzentralheizung, Wärmepumpe, Nah-/Fernwärme und thermische Solaranlagen 

Haben Sie noch Fragen?

Unsere KundenbetreuerInnen beraten Sie gern.

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