Privatstiftung

der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse

Gesellschaftliche Verantwortung

Die Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse ist zu 25,013 % Miteigentümer an der Tiroler Sparkasse.

Eine Stiftung ist bereits durch ihre Rechtsform am besten geeignet, dem seit über 190 Jahren bestehenden Gemeinwohlauftrag gerecht zu werden. Sie arbeitet in dezentraler Verantwortung, unabhängig und eigenständig. Sie steht neben dem Halten der Beteiligung an der Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck für die Förderung, Unterstützung und Weiterentwicklung der Region und ist Impulsgeber für zukünftige Entwicklungen der regionalen und gesellschaftspolitischen Infrastruktur.

Die Stiftung ist durch ihre Aktienbeteiligung eng mit der Tiroler Sparkasse verbunden. Ein Teil der Erträge wird für regionale Einrichtungen der Daseinsvorsorge und für soziale Projekte eingesetzt. Durch die Errichtung der Stiftung gestaltet die Sparkasse die Region mit. Sie fördert die vielfältigen Aktivitäten der Bürger und gibt „Hilfe zur Selbsthilfe“. In der Stiftung erlebt die Sparkasse eine Renaissance dieser alten Idee.

Hervorstechende Eigenschaften der Privatstiftung:

  • Die Privatstiftung ist Impulsgeber für Entwicklungen der regionalen und gesellschaftspolitischen Infrastruktur
  • Sie unterstützt regionale Einrichtungen der Daseinsvorsorge und soziale Projekte
  • Sie fördert die vielfältigen Aktivitäten der Bürger und gibt „Hilfe zur Selbsthilfe“
  • Sie arbeitet in dezentraler Verantwortung, unabhängig und eigenständig  

Geschichte

Karl Graf Chotek

Karl Graf Chotek

Die Initiative zur Gründung der „Sparkasse in Innsbruck“ im Feber 1822  ging vom damaligen Landesgouverneur, Karl Graf Chotek, und vom damaligen Bürgermeister Dr. Felix Adam von Riccabona aus.

Der Gründung lag der Gedanke „Spare in der Zeit, so hast Du in der Not“ zu Grunde. Die Sparkasse in Innsbruck war als Wohltätigkeitsgesellschaft für die viel zahlreicheren, minderbemittelten Bevölkerungskreise wie Tagelöhner, Dienstboten, Handwerksgesellen usw. konzipiert. Sie verzichtete von vornherein auf jeden Nutzen und Gewinn.

Aus diesem Grundgedanken hat sich für nunmehr beinahe 200 Jahre das Prinzip der Sparkassen abgeleitet. Im Sparkassenregulativ von 1844 war die Gemeinnützigkeit als Aufgabe der Sparkassen auch ausdrücklich fest­geschrieben. Sie fand später im Sparkassengesetz 1979 in Form der dort vorgesehenen Widmungsrücklage einen neuen Ausdruck.

Wandel der Gemeinnützigkeit:

Marksteine für die weitere Entwicklung waren

  • das Sparkassen-Regulativ des Jahres 1844
  • das Musterstatut 1853, das auch die Gründung von Gemeindesparkassen ermöglichte und 
  • das Musterstatut von 1872, das die ursprüngliche Beschränkung des Geschäfts auf „minderbemittelte Kreise“ aufhob.

Damit wurden die Sparkassen von reinen Humanitätsanstalten zu Geldanstalten humanitären Charakters, die mit allen Bürgern in Geschäftskontakt treten konnten.

1822
wurde der Verein der Sparkasse zu Innsbruck gegründet und hat gleichzeitig die „Sparkasse in Innsbruck“, später „Sparkasse der Stadt Innsbruck“, errichtet. 

1975   
Diese hat sich zum 1.1.1975 mit der „Sparkasse der Stadt Solbad Hall i.T.“ zur „Sparkasse der Stadt Innsbruck mit Sparkasse der Stadt Hall“ (Kurzbezeichnung: „Sparkasse Innsbruck‑Hall“) fusioniert. Am 2.8.1982 wurde die Firma auf „Sparkasse Innsbruck‑Hall, Tiroler Sparkasse“ geändert.

seit 1990        
Mit Wirkung vom 31.12.1989 wurde das Unternehmen der Sparkasse Innsbruck‑Hall, Tiroler Sparkasse gemäß § 8 a KWG im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge in die „Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck“ eingebracht. Der Name der einbringenden Sparkasse wurde gleichzeitig auf „Anteilsverwaltungssparkasse der Tiroler Sparkasse Innsbruck“ geändert. 

2005
Aufgrund der formwechselnden Umwandlung der Anteilsverwaltungssparkasse der Tiroler Sparkasse Innsbruck gemäß § 27 a Sparkassengesetz (SpG) firmiert die Anteilsverwaltungssparkasse der Tiroler Sparkasse Innsbruck als „Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse“.

Kontakt

Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse
Nadine Gasser (Assistentin)
Sparkassenplatz 1
6010 Innsbruck

Tel. +43 5 0100 - 70104
Fax: +43 5 0100 - 9 70104

Gremien

Der Verein der Sparkasse Innsbruck Hall, Tiroler Sparkasse - Privatstiftung wurde im Jahre 1822 als „Verein der Sparkasse zu Innsbruck“ gegründet und hat gleichzeitig die „Sparkasse in Innsbruck“, später „Sparkasse der Stadt Innsbruck“, errichtet.

Aus dieser wurde mit einigen Zwischenschritten (siehe oben) die „Anteilsverwaltungssparkasse der Tiroler Sparkasse Innsbruck“. Aufgrund der formwechselnden Umwandlung der Anteilsverwaltungssparkasse der Tiroler Sparkasse Innsbruck gemäß § 27 a Sparkassengesetz (SpG) firmiert der Verein seit 3. Februar 2005 als „Verein der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse - Privatstiftung“ und nimmt die Stifterrechte wahr.

Die Zahl der Vereinsmitglieder muss mindestens 170 betragen und darf 250 nicht übersteigen.

Mindestens 28 und höchstens 40 Vereinsmitglieder müssen ihren ordentlichen Wohnsitz im Bezirksgerichtssprengel Hall in Tirol, ausgenommen das Gemeindegebiet von Wattens, haben.

Die Vereinsmitglieder sind Personen des öffentlichen Lebens, aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Behörden udgl. Diese Personen stellen das „Kapital“ des Vereins dar, da sich die Vereinsmitglieder mit ihrem guten Namen und ihrer Reputation für den Verein einsetzen.

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Geförderte Projekte

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(von links nach rechts) STR Johannes Tusch, Dr. Eva Maria Posch (Stv. des Vors. der Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse), Mag.a Renée Jud, Philipp Jeschek

Jugend und Theater – großzügig unterstützt durch die Privatstiftung der Tiroler Sparkasse.

Die Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse unterstützt das Theater StromBomBoli aus Hall in Tirol bei der Theaterproduktion „Das Netzwerk – und du bist nie mehr allein!“.

Dieses Theaterstück wurde unter Anleitung der Professionisten Philipp Jescheck (Regisseur), Stefan Abermann (Texte), Michele Lorenzini (Bühnenbild, Maske, Kostüme), Renée Jud (Produktionsleitung) mit Schülerinnen und Schülern des Franziskanergymnasiums, des Poly­technischen Lehrgangs und der Handelsakademie Hall in Tirol erarbeitet.

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(von links nach rechts) STR Johannes Tusch, Dr. Eva Maria Posch (Stv. des Vors. der Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse), Mag.a Renée Jud, Philipp Jeschek

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Entstanden ist eine beeindruckende Inszenierung, die die jugendlichen ZuschauerInnen, Eltern, Verwandte, Bekannte und zeitgenössische Kulturinteressierte bei den bis zum letzten Platz ausverkauften Vorstellungen zu Begeisterungstürmen hinriss.

Näheres zum Theater StromBomBoli unter www.strombomboli.at

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Stiftungsvorstand Dr. Eva Posch übergab der Bergrettung - Ortsstelle Hall in Tirol - einen Unterstützungsbetrag in der Höhe von 10.000 Euro. Im Bild (v.li.): Monika Ebenbichler (Privatstiftung), Dr. Eva Posch (Privatstiftung), Christian Mauracher (Ortsstellenleiter der Bergrettung Hall), Christian Unterberger (Fahrzeugbetreuer), Heinz Buemberger (Kassier) und Albin Weber (Mitglied).

Der Bergrettung, Ortsstelle Hall in Tirol, wurde von der Privatstiftung der Tiroler Sparkasse ein Unterstützungsbetrag in der Höhe von 10.000 Euro durch Stiftungsvorstand Dr. Eva Posch übergeben. Dieser Beitrag diente dem Erwerb des Fahrzeugs, das allradunterstützt zur Hilfe anfordernden Personen vordringen und verletzte Personen in liegender Position abzutransportieren ermöglicht.

Das Einsatzgebiet der Bergrettung Hall ist im wesentlichen definiert durch die Gemeindegrenzen der Gemeinden Thaur, Absam, Mils, Hall, Ampass, Rinn und Tulfes sowie durch Randgebiete der Gemeinden Volders und Vomp. Aus der Weitläufigkeit des Einsatzgebiets und der Vielfalt der Anforderungen ist die Notwendigkeit adäquater Transportmittel abzuleiten.

Neben Versorgung, Bergung und Abtransport von in unwegsamem Gelände vermissten oder sonst in Not geratenen Personen und Tieren umfasst das Aufgabengebiet auch den Pistenrettungsdienst und die Liftevakuierung am Glungezer, die Stollenrettung im ehemaligen Salzbergwerk im Halltal sowie die Abwicklung von Assistenzeinsätzen bei Sportveranstaltungen (z.B. Euro 2008). Alleine im laufenden Jahr wurde die Ortsstelle Hall von der Leitstelle Tirol zu 50 Einsätzen gerufen, bei denen 45 Personen betreut bzw. abtransportiert wurden.

Der Beitrag der Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse spiegelt gerade im europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit das hohe Ansehen, das der als Verein organisierte, unpolitisch, unabhängig und nicht auf Gewinn ausgerichtete Bergrettungsdienst in der Bevölkerung genießt wider. Da die Bergrettung Ausbildung und Ausrüstung aus freiwilligen Zuwendungen seitens der Gemeinden, von Sponsoren und aus der Verrechnung einzelner Einsätze bewerkstelligt, freuen sich die 73 Mitglieder der Ortsstelle Hall besonders über die großzügige Zuwendung seitens der Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse.

Einen Spendenscheck über 15.000 Euro bekam das Blinden- und Pflegeheim St. Raphael von der Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse. Mit dem Geld wurde ein blindentauglicher Laptop (mobiler Brailler) angeschafft sowie eine integrative Ferienwoche für die im Heim betreuten Kinder- und Jugendlichen ermöglicht.

Der blindentaugliche Laptop im Wert von Euro 9.000,- eröffnet den blinden bzw. schwer sehbehinderten jungen Menschen eine Welt, die für sehende selbstverständlich ist: sie können Bücher oder Zeitungen lesen, im Internet surfen, Texte oder E-Mails lesen und schreiben. Die eigenen Kommunikations- und Lernmöglichkeiten erfahren damit eine enorme Ausweitung, was die Chancen für ein selbstbestimmtes Leben und auch die beruflichen Perspektiven ernorm erweitert.

Antrag auf Förderung

Die Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse unterstützt zahlreiche Projekte in der Region.

Den von Ihnen ausgefüllten und unterschriebenen Antrag senden Sie bitte an:

Vorstand der 
Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse 
Sparkassenplatz 1 
6020 Innsbruck