28.09.2018
Steiermärkische Sparkasse:
Erfolgreiches Halbjahresergebnis
Die Steiermärkische Sparkasse hat im 1. Halbjahr 2018 ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet, das deutlich über dem Wert des 1. Halbjahres 2017 liegt.
Erfolgs- und Geschäftsentwicklung
Der Nettogewinn des Steiermärkische Sparkasse-Konzerns betrug im 1. Halbjahr 2018
84,4 Millionen Euro. Dieser liegt um 19,7 % über dem Wert des 1. Halbjahres 2017.
Alle Tochterbanken erwirtschafteten in dieser Periode ebenfalls Gewinne.
Die Bilanzsumme im Konzern ist im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um rund 3,4 % bzw. 501,6 Millionen Euro auf 15,5 Milliarden Euro gestiegen.
Die Betriebserträge konnten zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 32,6 Millionen Euro auf 242,6 Millionen Euro gesteigert werden.
Der Provisionsüberschuss lag mit 65 Millionen Euro um 4,8 % über dem Vergleichswert (62 Millionen Euro) des Vorjahres. Vor allem im Zahlungsverkehr ( + 2,4 Millionen Euro) konnten wiederum erfreuliche Zuwächse erzielt werden. Das Provisionsergebnis im Wertpapiergeschäft betrug 14,9 Millionen Euro und lag somit um 1,2 % über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft entwickelten sich wiederum sehr positiv. Die Neubildung von Risikovorsorgen in Höhe von 5,7 Millionen Euro liegt nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau.
Die Kundenkredite sind um 300 Millionen Euro angewachsen. Das ist ein erfreuliches Wachstum von rund 3 % im 1. Halbjahr 2018.
Auf der Passivseite sind die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 480 Millionen Euro bzw. 4,5 % auf 11,2 Milliarden Euro gestiegen. Darin enthalten sind Spareinlagen mit 6,4 Milliarden Euro (Wachstumsrate: 3,2 %).
Das Eigenkapital wurde im 1. Halbjahr 2018 um weitere 5 % gestärkt und liegt mit 1,6 Milliarden Euro deutlich über allen regulatorischen Anforderungen. Auch sämtliche Liquidätskennzahlen werden durch die Steiermärkische Sparkasse übererfüllt.
Ausblick
Dem Ausbau der Marktposition der Steiermärkischen Sparkasse als Universalbank in der Region, sowohl in der Steiermark als auch in der Westbalkan Region, wird weiterhin höchste Priorität eingeräumt. Ziel ist es, auf Basis des bestehenden Geschäftsmodells kontinuierlich und risikobewusst zu wachsen. Die auf Kundenakquisition abzielenden Aktiviäten im gesamten Konzern werden auch im Geschäftsjahr 2018 mit unveränderter Intensität verfolgt werden, um die erfreuliche Entwicklung im Bereich der Neukundengewinnung weiter fortzusetzen.
„Ich erwarte mir aufgrund der sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2018, ein deutlich über dem Plan liegendes Jahresergebnis 2018. Damit sind wir für künftiges Wachstum, weitere regulatorische Veränderungen und technologische Investitionen gut gerüstet“, betont Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse.
V.l.: Sava Dalbokov, Vorstandsmitglied, Georg Bucher, Vorstandsmitglied, Franz Kerber, Vorstandsvorsitzender-Stellvertreter und Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse