Diversifikation als Schlüssel zum langfristigen Erfolg

Thema im Fokus

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Verbraucher spüren es schon länger im Geldbeutel – die Inflation steigt und steigt. Im April kletterten die Verbraucherpreise in der Eurozone gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,4 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Damit verharrte die Teuerung im zweiten Monat in Folge über der Marke von 7 Prozent – eine derart hohe Inflation hatte es zuvor seit Bestehen der europäischen Gemeinschaftswährung noch nie gegeben.

Haupttreiber der Inflation sind die stark gestiegenen Preise für Energie, die erst durch pandemiebedingte Nachholeffekte und dann im Zuge des Kriegs in der Ukraine massiv anzogen – auf Jahressicht um 37,5 Prozent. Lebens- und Genussmittel waren im April in der Eurozone 6,3 Prozent teurer als vor einem Jahr. Dienstleistungen und industriell gefertigte Waren verteuerten sich um 3,3 beziehungsweise 3,8 Prozent.

Die Kernrate der Verbraucherpreis-Inflation, ohne Energie, Lebens- und Genussmittel, stieg im März auf 3,5 Prozent. Da die Kerninflation weniger schwankungsanfällig ist, wird sie von vielen Ökonomen als verlässliches Maß für den Inflationstrend angesehen. Doch selbst dieser bereinigte Wert liegt aktuell deutlich über dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die eigentlich 2,0 Prozent anpeilt.1

Nicht viel besser sieht es in den USA aus. Zwar schwächte sich im April die Teuerung in den Vereinigten Staaten nach monatelangen Steigerungen etwas ab, die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat jedoch um 8,3 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Damit entfernt sich die Teuerung nur ein wenig von dem höchsten Wert seit gut 40 Jahren, die sie im März mit 8,5 Prozent markiert hatte.2

Die Fed hat bereits reagiert

Um gegenzusteuern hat die US-Notenbank Federal Reserve Bank (Fed) – nach anfänglichem Zögern – in den vergangenen Monaten bereits zwei Mal den Leitzins angehoben: im März um 0,25 Prozentpunkte, im Mai sogar um 0,5 Punkte – die stärkste Anhebung seit 22 Jahren. Der Schlüsselsatz liegt damit nun in einer Spanne zwischen 0,75 und 1,0 Prozent. Zudem beschlossen die Währungshüter, die in der Corona-Krise durch massive Anleihenkäufe auf fast neun Billionen Dollar angewachsene Fed-Bilanz ab Juni schrittweise einzudampfen. Damit wird den Finanzmärkten Liquidität entzogen. Zusammen mit den Erhöhungen des Leitzinses will die Fed mit diesem Schritt Kredite verteuern und die Nachfrage bremsen.3

Fed-Chef Jerome Powell machte außerdem deutlich, dass man die geldpolitischen Zügel so lange anziehe, bis die Inflation unter Kontrolle sei. Es müsse klare und überzeugende Anzeichen dafür geben, dass der Preisauftrieb nachlasse, so der oberste Währungshüter der USA. Falls es nicht dazu komme, werde die Notenbank ein aggressiveres Vorgehen erwägen müssen. Wenn es nötig sei, werde die Zentralbank bei den Zinsen auch ohne Zögern über das neutrale Niveau hinausgehen, bei dem die Wirtschaft weder stimuliert noch gebremst wird, so Powell. Es müsse auch in Kauf genommen werden, dass das Wirtschaftswachstum niedriger ausfalle. Er gibt sich allerdings zuversichtlich, dass es der Fed gelingen werde, „eine Art sanfte Landung“ der Wirtschaft hinzubekommen.4 Im Schnitt rechnet der Markt damit, dass Ende des Jahres der Leitzins bei 2,4 Prozent stehen wird. Für 2023 wird ein Niveau von 3,5 Prozent erwartet.5

Die Fed hat bereits reagiert

Um gegenzusteuern hat die US-Notenbank Federal Reserve Bank (Fed) – nach anfänglichem Zögern – in den vergangenen Monaten bereits zwei Mal den Leitzins angehoben: im März um 0,25 Prozentpunkte, im Mai sogar um 0,5 Punkte – die stärkste Anhebung seit 22 Jahren. Der Schlüsselsatz liegt damit nun in einer Spanne zwischen 0,75 und 1,0 Prozent. Zudem beschlossen die Währungshüter, die in der Corona-Krise durch massive Anleihenkäufe auf fast neun Billionen Dollar angewachsene Fed-Bilanz ab Juni schrittweise einzudampfen. Damit wird den Finanzmärkten Liquidität entzogen. Zusammen mit den Erhöhungen des Leitzinses will die Fed mit diesem Schritt Kredite verteuern und die Nachfrage bremsen.3

Fed-Chef Jerome Powell machte außerdem deutlich, dass man die geldpolitischen Zügel so lange anziehe, bis die Inflation unter Kontrolle sei. Es müsse klare und überzeugende Anzeichen dafür geben, dass der Preisauftrieb nachlasse, so der oberste Währungshüter der USA. Falls es nicht dazu komme, werde die Notenbank ein aggressiveres Vorgehen erwägen müssen. Wenn es nötig sei, werde die Zentralbank bei den Zinsen auch ohne Zögern über das neutrale Niveau hinausgehen, bei dem die Wirtschaft weder stimuliert noch gebremst wird, so Powell. Es müsse auch in Kauf genommen werden, dass das Wirtschaftswachstum niedriger ausfalle. Er gibt sich allerdings zuversichtlich, dass es der Fed gelingen werde, „eine Art sanfte Landung“ der Wirtschaft hinzubekommen.4 Im Schnitt rechnet der Markt damit, dass Ende des Jahres der Leitzins bei 2,4 Prozent stehen wird. Für 2023 wird ein Niveau von 3,5 Prozent erwartet.5

Erste Zinswende seit sechs Jahren

Auch die EZB hat lange gezögert, eingeholt von den geopolitischen Ereignissen nun aber ebenfalls eine straffere Geldpolitik angekündigt, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Ein Ende der Netto-Wertpa­pierkäufe sei „sehr früh im dritten Quartal“ zu erwarten, schrieb EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Mitte Mai von der Notenbank veröffentlichten Beitrag. „Dies würde uns eine Anhebung der Zinssätze auf unserer Sitzung im Juli ermöglichen, im Einklang mit unseren Prognosen. Ausgehend von den derzeitigen Aussichten werden wir wahrscheinlich in der Lage sein, die negativen Zinssätze bis zum Ende des dritten Quartals zu beenden.“6 Konkret heißt das, dass die EZB im Juli aufhören würde Anleihen am Markt zu kaufen und der Rat bei seiner Sitzung am 21. Juli die Leitzinsen um 25 Basispunkte anhebt. Bei der folgenden Sitzung am 8. September würde dann der nächste Schritt um 25 Basispunkte folgen. Damit wäre dann der Einlagensatz wieder bei null Prozent, der aktuell noch bei minus 0,5 Prozent liegt.

Inwieweit die Notenbanker die Inflation dadurch schnell in den Griff bekommen, ohne die Konjunktur abzuwürgen, bleibt abzuwarten, zumal vielen Ursachen des Preisauftriebs mit Zinserhöhungen wohl nur schwer beizukommen sein wird. Denn gegen angebotsseitige Probleme wie etwa Lieferkettenschwierigkeiten sind steigende Zinsen eher wirkungslos im Vergleich zu einer überhitzten gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.7  Auch die durch den Ukraine-Krieg und die Russland-Sanktionen zusätzlich angefachten Energiepreise werden wohl kaum auf höhere Zinsen reagieren.8

Etwas neidisch dürften die EZB- und Fed-Notenbanker daher nach China schauen. Zwar hat die harte Null-Covid-Strategie dort erhebliche wirtschaftliche Kollateralschäden verursacht. Anders als in der EU oder den USA ist Inflation in China aber momentan kein großes Thema9 – weswegen die Währungshüter des Landes, um eine Konjunkturabschwächung abzufedern, Mitte Mai den Zinssatz für langfristige Kredite, die Fünfjahres-Prime-Rate, sogar senken konnten.10 Auch in Japan ist die Teuerung weiterhin moderat.11 Die Notenbank hält daher an ihrer sehr lockeren Geldpolitik fest, weshalb Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher billig bleiben. Auch am Programm zur Ankurbelung der Konjunktur wurde nicht gerüttelt.12

Erste Zinswende seit sechs Jahren

Auch die EZB hat lange gezögert, eingeholt von den geopolitischen Ereignissen nun aber ebenfalls eine straffere Geldpolitik angekündigt, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Ein Ende der Netto-Wertpa­pierkäufe sei „sehr früh im dritten Quartal“ zu erwarten, schrieb EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Mitte Mai von der Notenbank veröffentlichten Beitrag. „Dies würde uns eine Anhebung der Zinssätze auf unserer Sitzung im Juli ermöglichen, im Einklang mit unseren Prognosen. Ausgehend von den derzeitigen Aussichten werden wir wahrscheinlich in der Lage sein, die negativen Zinssätze bis zum Ende des dritten Quartals zu beenden.“6 Konkret heißt das, dass die EZB im Juli aufhören würde Anleihen am Markt zu kaufen und der Rat bei seiner Sitzung am 21. Juli die Leitzinsen um 25 Basispunkte anhebt. Bei der folgenden Sitzung am 8. September würde dann der nächste Schritt um 25 Basispunkte folgen. Damit wäre dann der Einlagensatz wieder bei null Prozent, der aktuell noch bei minus 0,5 Prozent liegt.

Inwieweit die Notenbanker die Inflation dadurch schnell in den Griff bekommen, ohne die Konjunktur abzuwürgen, bleibt abzuwarten, zumal vielen Ursachen des Preisauftriebs mit Zinserhöhungen wohl nur schwer beizukommen sein wird. Denn gegen angebotsseitige Probleme wie etwa Lieferkettenschwierigkeiten sind steigende Zinsen eher wirkungslos im Vergleich zu einer überhitzten gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.7  Auch die durch den Ukraine-Krieg und die Russland-Sanktionen zusätzlich angefachten Energiepreise werden wohl kaum auf höhere Zinsen reagieren.8

Etwas neidisch dürften die EZB- und Fed-Notenbanker daher nach China schauen. Zwar hat die harte Null-Covid-Strategie dort erhebliche wirtschaftliche Kollateralschäden verursacht. Anders als in der EU oder den USA ist Inflation in China aber momentan kein großes Thema9 – weswegen die Währungshüter des Landes, um eine Konjunkturabschwächung abzufedern, Mitte Mai den Zinssatz für langfristige Kredite, die Fünfjahres-Prime-Rate, sogar senken konnten.10 Auch in Japan ist die Teuerung weiterhin moderat.11 Die Notenbank hält daher an ihrer sehr lockeren Geldpolitik fest, weshalb Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher billig bleiben. Auch am Programm zur Ankurbelung der Konjunktur wurde nicht gerüttelt.12

Dieselben Marktereignisse, unterschiedliche Reaktionen

Steigende Zinsen gelten gemeinhin als Gift für die Aktienmärkte, da festverzinsliche Wertpapiere als Alternative wieder interessanter werden und insbesondere die Attraktivität der Dividende als Vergleichsmaßstab nachlässt. Besonders sensibel reagieren Technologiewerte auf höhere Zinssätze, da sie ihr Wachstum häufig auf Kredit finanzieren und Gewinne erst für die Zukunft versprechen. Steigen die Zinsen, erhöhen sich die Kosten für Kredite und Kapital, was den Unternehmenswert nach der Abzinsung reduziert. Der US-Technologie-Index Nasdaq 100 hat in den vergangenen Monaten daher besonders kräftig korrigiert.13

Auch Gold gehört in Zeiten steigender Zinsen nicht gerade zu den Favoriten der Anleger:innen. Dennoch zeigte das Edelmetall zuletzt relative Stärke. Denn das Edelmetall genießt den Ruf, besonders krisenfest und daher auch in unruhigen Zeiten – wie derzeit – eine interessante und alternative Geldanlage zu sein. Zudem galt Gold in der Vergangenheit als wirkungsvoller Inflationsschutz, vor allem bei Teuerungsraten jenseits von vier Prozent14 (siehe auch April-Ausgabe).

Zu den interessanten Branchen einer Zinswende zählen dagegen Banken. Denn grundsätzlich gilt, dass mit steigenden Zinsen die Ertragskraft der Geldhäuser zunimmt. Das liegt vor allem daran, dass sie zwar höhere Zinsen für die Geldeinlagen ihrer Kunden zahlen müssen, aber die Differenz zu den Zinssätzen, für die die Banken Geld als Kredite ausreichen, tendenziell zunimmt und somit die Zinsmargen stärkt.15 Auch Versicherer zählen zu den interessanten Unternehmen im Umfeld steigender Zinsen. Denn sie sind strengen gesetzlichen Anlageregularien unterworfen und müssen einen Großteil der Beträge ihrer Kunden in traditionell sichere Anlagen wie Staatsanleihen investieren.16 Mit steigenden Zinsen könnten diese Anlageklassen wieder rentabler werden und so die Renditen der Unternehmen steigern.  

„Breit gestreut – nie bereut!“

Die derzeitige Situation führt einmal mehr vor Augen, wie unterschiedlich einzelne Anlageklassen auf bestimmte Einflüsse reagieren. Die verschiedenen Ereignisse und Krisen in der Vergangenheit (siehe auch Grafik) zeigen wie wichtig es daher ist, bei der Veranlagung nicht alles auf eine Karte zu setzen, sondern seine Investments breit zu streuen (diversifizieren) und so das eigene Depot weniger anfällig für Schwankungen einzelner Positionen zu machen.
 

„Breit gestreut – nie bereut!“

Die derzeitige Situation führt einmal mehr vor Augen, wie unterschiedlich einzelne Anlageklassen auf bestimmte Einflüsse reagieren. Die verschiedenen Ereignisse und Krisen in der Vergangenheit (siehe auch Grafik) zeigen wie wichtig es daher ist, bei der Veranlagung nicht alles auf eine Karte zu setzen, sondern seine Investments breit zu streuen (diversifizieren) und so das eigene Depot weniger anfällig für Schwankungen einzelner Positionen zu machen.
 

Die Erkenntnis, dass die Wahrscheinlichkeit einen hohen Verlust zu erzielen bei einem Portfolio mit vielen verschiedenen Wertpapieren geringer ist als bei Portfolios, die nur mit wenigen verschiedenen Positionen bestückt sind, ist nicht neu. Schon 1952 belegte der Portfoliotheoretiker Harry Markowitz, dass ein gut diversifiziertes Portfolio eine günstigere Chance-Risiko-Struktur aufweist (Portfolio Selection Theory). Dafür wurde er 1990 mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet.17

Zu wissen, dass eine sinnvolle Diversifikation langfristig Mehrwert bieten kann, ist allerdings nur das eine – sie erfolgreich und effizient umzusetzen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Zwar werden für gewöhnlich lediglich vier Anlageklassen unterschieden (Aktien, Renten, Immobilien und Rohstoffe), auf jede Anlageklasse kommen jedoch noch etliche Unterklassen. Aktien können etwa nach Regionen, Größe, Branchenzugehörigkeit oder Dividende unterteilt werden. Renten unter anderem nach Laufzeiten und Rendite. Den Überblick zu behalten, ist da nicht gerade einfach.  

Die Erkenntnis, dass die Wahrscheinlichkeit einen hohen Verlust zu erzielen bei einem Portfolio mit vielen verschiedenen Wertpapieren geringer ist als bei Portfolios, die nur mit wenigen verschiedenen Positionen bestückt sind, ist nicht neu. Schon 1952 belegte der Portfoliotheoretiker Harry Markowitz, dass ein gut diversifiziertes Portfolio eine günstigere Chance-Risiko-Struktur aufweist (Portfolio Selection Theory). Dafür wurde er 1990 mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet.17

Zu wissen, dass eine sinnvolle Diversifikation langfristig Mehrwert bieten kann, ist allerdings nur das eine – sie erfolgreich und effizient umzusetzen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Zwar werden für gewöhnlich lediglich vier Anlageklassen unterschieden (Aktien, Renten, Immobilien und Rohstoffe), auf jede Anlageklasse kommen jedoch noch etliche Unterklassen. Aktien können etwa nach Regionen, Größe, Branchenzugehörigkeit oder Dividende unterteilt werden. Renten unter anderem nach Laufzeiten und Rendite. Den Überblick zu behalten, ist da nicht gerade einfach.  

Diversifikation in nur einem Wertpapier

Wer daher den Aufwand scheut und/oder nicht genug Kapital hat, um eine sinnvolle Diversifizierung zu erreichen, könnte einen Blick auf das ERSTE Smart Invest Index Zertifikat werfen. Das Papier bietet Anleger:inen die Möglichkeit, kostenbewusst und ohne Laufzeitbegrenzung mit nur einem einzigen Wertpapier in über 2.000 Aktien, 2.000 Anleihen und zehn Rohstoffe zu investieren.

Basis-Index, an dessen Performance Anleger:innen mit dem Papier 1:1 partizipieren, ist der Solactive ERSTE Multi Asset Index 35. Dabei handelt es sich um ein für die Erste Bank und Sparkassen maßgeschneidertes Barometer, das mittels Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs) weltweit in wichtige Anlageklassen wie Anleihen, Aktien, Rohstoffe und Gold investiert. ETFs und ETCs sind börsengehandelte Investmentfonds, die passiv in anerkannte Finanzmarkt-Indizes und Rohstoffe investieren und diese effizient abbilden.

Der Aktienanteil des Index liegt bei 35 Prozent, wobei der Großteil, nämlich 25 Prozent, auf Titel aus entwickelten Ländern entfällt. Anleihen werden mit 50 Prozent und Rohstoffe (inkl. Gold) mit 15 Prozent gewichtet. Für Anleger:innen nicht uninteressant: Die Allokation wird quartalsweise wieder auf die angegebenen Zielwerte angepasst. Dadurch wird ein Klumpenrisiko vermieden. Gleichzeitig sorgt die Wiederherstellung der Gewichtung dafür, dass bei den besser gelaufenen Positionen implizit Gewinne mitgenommen werden, die dann automatisch in die Nachzügler fließen. Ebenfalls erfreulich: Anfallende Netto-Ausschüttungen der ETFs werden in den Index reinvestiert. Im Gegenzug werden als jährliche Management-Gebühr 1,0 Prozent einbehalten.

Für interessierte Anleger:innen außerdem gut zu wissen: Das ERSTE Smart Invest Index Zertifikat ist eines der Zertifikate, in das über den s Zertifikate Plan investiert werden kann – und das bereits ab 50 Euro monatlich. Der Vorteil dabei: Durch die regelmäßigen Käufe werden Ausschläge bei der Wertentwicklung nach oben und unten ausgeglichen, kurzfristige Kursschwankungen fallen nicht mehr so stark ins Gewicht wie bei unregelmäßigen und punktuellen Käufen. Dies wird in der Finanzbranche als Cost-Average-Effekt bezeichnet.

Bei einem Investment in das Index Zertifikat gilt allerdings zu bedenken, dass es keine Kapitalgarantie gibt. Somit ist bei fallenden Märkten ein Kapitalverlust möglich. Für vorsichtigere Anleger:innen könnte daher die Kapitalschutz-Variante - der ERSTE Smart Invest Garant 22-30 - interessant sein. Neben der jährlichen Zinszahlung von 1,00 Prozent, erhalten Anleger:innen  unabhängig von der Entwicklung des Basiswerts 100 Prozent des Nennbetrags zurückbezahlt. Dabei gilt allerdings zu beachten, dass der Anspruch auf Rückzahlung zu 100 Prozent nur am Ende der Laufzeit besteht. Zudem ist die Kapitalrückzahlung abhängig von der Zahlungsfähigkeit der Erste Group Bank AG (Emittentenrisiko).  

Diversifikation in nur einem Wertpapier

Wer daher den Aufwand scheut und/oder nicht genug Kapital hat, um eine sinnvolle Diversifizierung zu erreichen, könnte einen Blick auf das ERSTE Smart Invest Index Zertifikat werfen. Das Papier bietet Anleger:inen die Möglichkeit, kostenbewusst und ohne Laufzeitbegrenzung mit nur einem einzigen Wertpapier in über 2.000 Aktien, 2.000 Anleihen und zehn Rohstoffe zu investieren.

Basis-Index, an dessen Performance Anleger:innen mit dem Papier 1:1 partizipieren, ist der Solactive ERSTE Multi Asset Index 35. Dabei handelt es sich um ein für die Erste Bank und Sparkassen maßgeschneidertes Barometer, das mittels Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs) weltweit in wichtige Anlageklassen wie Anleihen, Aktien, Rohstoffe und Gold investiert. ETFs und ETCs sind börsengehandelte Investmentfonds, die passiv in anerkannte Finanzmarkt-Indizes und Rohstoffe investieren und diese effizient abbilden.

Der Aktienanteil des Index liegt bei 35 Prozent, wobei der Großteil, nämlich 25 Prozent, auf Titel aus entwickelten Ländern entfällt. Anleihen werden mit 50 Prozent und Rohstoffe (inkl. Gold) mit 15 Prozent gewichtet. Für Anleger:innen nicht uninteressant: Die Allokation wird quartalsweise wieder auf die angegebenen Zielwerte angepasst. Dadurch wird ein Klumpenrisiko vermieden. Gleichzeitig sorgt die Wiederherstellung der Gewichtung dafür, dass bei den besser gelaufenen Positionen implizit Gewinne mitgenommen werden, die dann automatisch in die Nachzügler fließen. Ebenfalls erfreulich: Anfallende Netto-Ausschüttungen der ETFs werden in den Index reinvestiert. Im Gegenzug werden als jährliche Management-Gebühr 1,0 Prozent einbehalten.

Für interessierte Anleger:innen außerdem gut zu wissen: Das ERSTE Smart Invest Index Zertifikat ist eines der Zertifikate, in das über den s Zertifikate Plan investiert werden kann – und das bereits ab 50 Euro monatlich. Der Vorteil dabei: Durch die regelmäßigen Käufe werden Ausschläge bei der Wertentwicklung nach oben und unten ausgeglichen, kurzfristige Kursschwankungen fallen nicht mehr so stark ins Gewicht wie bei unregelmäßigen und punktuellen Käufen. Dies wird in der Finanzbranche als Cost-Average-Effekt bezeichnet.

Bei einem Investment in das Index Zertifikat gilt allerdings zu bedenken, dass es keine Kapitalgarantie gibt. Somit ist bei fallenden Märkten ein Kapitalverlust möglich. Für vorsichtigere Anleger:innen könnte daher die Kapitalschutz-Variante - der ERSTE Smart Invest Garant 22-30 - interessant sein. Neben der jährlichen Zinszahlung von 1,00 Prozent, erhalten Anleger:innen  unabhängig von der Entwicklung des Basiswerts 100 Prozent des Nennbetrags zurückbezahlt. Dabei gilt allerdings zu beachten, dass der Anspruch auf Rückzahlung zu 100 Prozent nur am Ende der Laufzeit besteht. Zudem ist die Kapitalrückzahlung abhängig von der Zahlungsfähigkeit der Erste Group Bank AG (Emittentenrisiko).  

1 Quelle: Süddeutsche Zeitung; Stand: 18. Mai 2022
2 Quelle: Stern; Stand: 11. Mai 2022
3 Quelle: Tagesschau; Stand: 4. Mai 2022
4 Quelle: Wirtschaftswoche; Stand: 17. Mai 2022
5 Quelle: Focus; Stand: 4. Mai 2022
6 Quelle: Süddeutsche Zeitung; Stand: 23. Mai 2022

7 Quelle: Capital; Stand: 24. Mai 2022
8 Quelle: Der Standard; Stand: 17. März 2022
9 Quelle: global-rates; Stand: 31. Mai 2022
10 Quelle: Wirtschaftswoche; Stand: 20. Mai 2022
11 Quelle: Investing.com; Stand: 26. Mai 2022
12 Quelle: Onvista; Stand: 28. April 2022
13 Quelle: n-tv; Stand: 17. Mai 2022
14 Quelle: Manager Magazin; Stand: 9. Februar 2022
15 Quelle: finanzen.net; Stand: 12. März 2022
16 Quelle: Statista; Stand: 19. Januar 2022
17 Quelle: Tagesschau; Stand: 26.11.2022

 

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