ERSTE BOND CORPORATE PLUS –
Die Rendite ist zurück!

Fonds im Fokus

ERSTE BOND CORPORATE PLUS – Die Rendite ist zurück!

Fonds im Fokus

In den letzten sechs Monaten feierte die Inflation ein unerfreuliches Comeback. Diese Tatsache wurde schon zu Beginn des Jahres immer offensichtlicher. Die Notenbanken, die Preissteigerungen zuvor als vorübergehend abgetan hatten, mussten sich die beständige Natur dieser Entwicklung eingestehen. Die verspätete Erkenntnis führte dazu, dass man deutlich „hinter der Kurve“ liegt und deshalb gezwungen ist, die Zinsschraube fester zu drehen. In den USA erfolgte der Kurswechsel bereits und sollte sich weiter fortsetzen, wie aus dem Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung hervorging.1 Und auch in Europa stehen die Zeichen auf baldige Straffung.

Deutliche Kursverluste

An den Märkten führte der starke Inflationsanstieg dazu, dass eine deutlich restriktivere Zinspolitik der Notenbanken erwartet wird. Inzwischen dürfte ein Großteil davon bereits eingepreist sein. Entsprechend sind die Renditen vor allem mittel- und langfristiger Staatsanleihen seit Jahresanfang erheblich gestiegen bzw. deren Kurse gefallen. Neben dem direkten Zinseffekt war dabei zu beobachten, dass in riskanteren Anleihesegmenten die Risikoprämien im Vergleich zu Staatsanleihen anstiegen. Diese Effekte führten dazu, dass vor allem Nachranganleihen im laufenden Jahr hohe Kursverluste verzeichneten. Strukturell stellt diese besondere Form von Unternehmensanleihen eine Mischung aus Fremd- und Eigenkapital dar, weshalb auch der Begriff Hybridanleihe verwendet wird. Da sie im Fall einer Insolvenz nachrangig bedient werden, bieten sie eine höhere Rendite als klassische Senior-Anleihen des gleichen Emittenten.

Der Blick nach vorn

Während bestehende Investor:innen in Nachranganleihen unter den Kursverlusten leiden, stellt das gleichzeitig gestiegene Renditeniveau umgekehrt eine Chance für Neuanlagen dar. Die Renditen globaler Nachranganleihen aus dem Nicht-Finanzsektor erreichten zuletzt ein Niveau von rund vier Prozent und damit eine Größenordnung, die seit acht Jahren nicht mehr zu beobachten war. Das liegt unter anderem daran, dass die genannten Risikoaufschläge im Vergleich zu Staatsanleihen mittlerweile nahe ihrer Höchstwerte der letzten fünf Jahre liegen. Ähnlich ist es beim relativen Vergleich der Prämien mit denen von Senioranleihen, die im Fall einer Insolvenz vorrangig bedient werden. Auch hier bewegen sich die Risikoaufschläge von Nachranganleihen nahe den Höchstständen der letzten fünf Jahre.

Interessant ist dabei, dass viele Unternehmen mit guter Bonität gleichzeitig recht solide Finanzkennzahlen aufweisen. So verringerte sich in den letzten Jahren beispielsweise die durchschnittliche Entschuldungsdauer. Diese Kennzahl gibt an, in wie vielen Jahren ein Unternehmen sein Fremdkapital an externe Gläubiger zurückzahlen kann, falls der erzielte Cashflow ausschließlich dafür verwendet würde. Kürzere Entschuldungsdauern sprechen damit für eine insgesamt verbesserte Finanzkraft der jeweiligen Unternehmen.2

Zudem hat die US-Notenbank trotz ihres härteren Zinskurses eine mögliche Pause bei den Erhöhungen signalisiert, sollte sich die Wirtschaft deutlich abschwächen. Das würde den Anleihekursen helfen. Weiterhin verbesserte sich mit dem zuletzt etwas nachlassenden Inflationsdruck die Stimmung am Markt. Einige Beobachter sprachen davon, dass die Preissteigerungen ihren Höhepunkt überschritten haben könnten, während gleichzeitig Schätzungen für das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal vergleichsweise gut waren. Das gefürchtete Szenario einer Stagflation rückte damit etwas in den Hintergrund. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen fiel bereits von 3,1 Prozent per Anfang Mai auf zuletzt 2,7 Prozent. Das wies auf etwas reduzierte Inflationserwartungen und einen möglichen ersten Teilerfolg der restriktiveren US-Geldpolitik hin.3

In Nachranganleihen investieren

Insgesamt gelten Nachranganleihen im aktuellen Umfeld als interessante Anlageidee. Gleichzeitig handelt es sich aber um eine besondere Anlageklasse, die auch spezifische Risiken aufweist. Das gilt vor allem im Insolvenzfall eines Emittenten, in dem nachrangig bediente Anleihen im Vergleich zur vorrangigen Senior-Tranche ein höheres Verlustrisiko aufweisen. Zudem können unter gewissen Voraussetzungen Kuponzahlungen ausgesetzt, Anleihen vorzeitig gekündigt oder die Laufzeit durch den Emittenten verlängert werden.

Eine einfache Möglichkeit, auf das besondere Renditepotenzial von Nachranganleihen zu setzen, bietet vor diesem Hintergrund der ERSTE BOND CORPORATE PLUS. Der Fonds setzt schwerpunktmäßig auf nachrangige Unternehmensanleihen abseits des Finanzsektors mit guter bis sehr guter Bonität. Diese lauten überwiegend auf Euro oder werden zumeist gegen Währungsrisiken abgesichert. Als Beimischung sind zudem nachrangige Emissionen von Finanzinstituten enthalten. Der Fonds wird dabei aktiv und ohne direkten Bezug zu einem Vergleichsindex verwaltet. Im Veranlagungsprozess sind auch ökologische, soziale sowie die Unternehmensführung betreffende (ESG) Faktoren integriert.

In den letzten sechs Monaten feierte die Inflation ein unerfreuliches Comeback. Diese Tatsache wurde schon zu Beginn des Jahres immer offensichtlicher. Die Notenbanken, die Preissteigerungen zuvor als vorübergehend abgetan hatten, mussten sich die beständige Natur dieser Entwicklung eingestehen. Die verspätete Erkenntnis führte dazu, dass man deutlich „hinter der Kurve“ liegt und deshalb gezwungen ist, die Zinsschraube fester zu drehen. In den USA erfolgte der Kurswechsel bereits und sollte sich weiter fortsetzen, wie aus dem Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung hervorging.1 Und auch in Europa stehen die Zeichen auf baldige Straffung.

Deutliche Kursverluste

An den Märkten führte der starke Inflationsanstieg dazu, dass eine deutlich restriktivere Zinspolitik der Notenbanken erwartet wird. Inzwischen dürfte ein Großteil davon bereits eingepreist sein. Entsprechend sind die Renditen vor allem mittel- und langfristiger Staatsanleihen seit Jahresanfang erheblich gestiegen bzw. deren Kurse gefallen. Neben dem direkten Zinseffekt war dabei zu beobachten, dass in riskanteren Anleihesegmenten die Risikoprämien im Vergleich zu Staatsanleihen anstiegen. Diese Effekte führten dazu, dass vor allem Nachranganleihen im laufenden Jahr hohe Kursverluste verzeichneten. Strukturell stellt diese besondere Form von Unternehmensanleihen eine Mischung aus Fremd- und Eigenkapital dar, weshalb auch der Begriff Hybridanleihe verwendet wird. Da sie im Fall einer Insolvenz nachrangig bedient werden, bieten sie eine höhere Rendite als klassische Senior-Anleihen des gleichen Emittenten.

Der Blick nach vorn

Während bestehende Investor:innen in Nachranganleihen unter den Kursverlusten leiden, stellt das gleichzeitig gestiegene Renditeniveau umgekehrt eine Chance für Neuanlagen dar. Die Renditen globaler Nachranganleihen aus dem Nicht-Finanzsektor erreichten zuletzt ein Niveau von rund vier Prozent und damit eine Größenordnung, die seit acht Jahren nicht mehr zu beobachten war. Das liegt unter anderem daran, dass die genannten Risikoaufschläge im Vergleich zu Staatsanleihen mittlerweile nahe ihrer Höchstwerte der letzten fünf Jahre liegen. Ähnlich ist es beim relativen Vergleich der Prämien mit denen von Senioranleihen, die im Fall einer Insolvenz vorrangig bedient werden. Auch hier bewegen sich die Risikoaufschläge von Nachranganleihen nahe den Höchstständen der letzten fünf Jahre.

Interessant ist dabei, dass viele Unternehmen mit guter Bonität gleichzeitig recht solide Finanzkennzahlen aufweisen. So verringerte sich in den letzten Jahren beispielsweise die durchschnittliche Entschuldungsdauer. Diese Kennzahl gibt an, in wie vielen Jahren ein Unternehmen sein Fremdkapital an externe Gläubiger zurückzahlen kann, falls der erzielte Cashflow ausschließlich dafür verwendet würde. Kürzere Entschuldungsdauern sprechen damit für eine insgesamt verbesserte Finanzkraft der jeweiligen Unternehmen.2

Zudem hat die US-Notenbank trotz ihres härteren Zinskurses eine mögliche Pause bei den Erhöhungen signalisiert, sollte sich die Wirtschaft deutlich abschwächen. Das würde den Anleihekursen helfen. Weiterhin verbesserte sich mit dem zuletzt etwas nachlassenden Inflationsdruck die Stimmung am Markt. Einige Beobachter sprachen davon, dass die Preissteigerungen ihren Höhepunkt überschritten haben könnten, während gleichzeitig Schätzungen für das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal vergleichsweise gut waren. Das gefürchtete Szenario einer Stagflation rückte damit etwas in den Hintergrund. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen fiel bereits von 3,1 Prozent per Anfang Mai auf zuletzt 2,7 Prozent. Das wies auf etwas reduzierte Inflationserwartungen und einen möglichen ersten Teilerfolg der restriktiveren US-Geldpolitik hin.3

In Nachranganleihen investieren

Insgesamt gelten Nachranganleihen im aktuellen Umfeld als interessante Anlageidee. Gleichzeitig handelt es sich aber um eine besondere Anlageklasse, die auch spezifische Risiken aufweist. Das gilt vor allem im Insolvenzfall eines Emittenten, in dem nachrangig bediente Anleihen im Vergleich zur vorrangigen Senior-Tranche ein höheres Verlustrisiko aufweisen. Zudem können unter gewissen Voraussetzungen Kuponzahlungen ausgesetzt, Anleihen vorzeitig gekündigt oder die Laufzeit durch den Emittenten verlängert werden.

Eine einfache Möglichkeit, auf das besondere Renditepotenzial von Nachranganleihen zu setzen, bietet vor diesem Hintergrund der ERSTE BOND CORPORATE PLUS. Der Fonds setzt schwerpunktmäßig auf nachrangige Unternehmensanleihen abseits des Finanzsektors mit guter bis sehr guter Bonität. Diese lauten überwiegend auf Euro oder werden zumeist gegen Währungsrisiken abgesichert. Als Beimischung sind zudem nachrangige Emissionen von Finanzinstituten enthalten. Der Fonds wird dabei aktiv und ohne direkten Bezug zu einem Vergleichsindex verwaltet. Im Veranlagungsprozess sind auch ökologische, soziale sowie die Unternehmensführung betreffende (ESG) Faktoren integriert.

1 Quelle: Reuters; Stand: 27. Mai 2022
2 Quelle: ControllingWiki, Stand: 29. Mai 2022

1 Quelle: Reuters; Stand: 27. Mai 2022
2 Quelle: ControllingWiki, Stand: 29. Mai 2022

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