Nachhaltig besser werden

Die Anstrengungen von Erste Bank und Sparkassen bei Klima- und Umweltschutz

Alles, was wir als Erste Bank und Sparkassen tun, hat Auswirkungen auf die Umwelt – unsere Gebäude, die mit Strom versorgt und geheizt werden müssen, die Art wie sich unsere MitarbeiterInnen fortbewegen, und auch die Finanzleistungen, die wir unseren KundInnen anbieten. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst. Wir haben schon einiges erreicht, aber es gibt noch viel zu tun.

Wir setzen auf Ökostrom

Ökostrom - wir achten auf nachhaltige Energieversorgung


Unser ökologischer Fußabdruck entsteht vor allem durch die Nutzung von elektrischer Energie und Heizenergie. Daher hat sich die Erste Bank Oesterreich entschieden, Strom aus erneuerbaren Quellen zu nutzen und auch bei den Heizsystemen – soweit möglich – auf geringe CO2-Emissionen zu achten.

So werden alle Filialen der Erste Bank Oesterreich sowie unsere Zentrale am Erste Campus ausschließlich mit grünem Strom versorgt. Nach Einführung dieser Maßnahme sind unsere CO2-Emissionen um rund 50 % zurückgegangen. Auch in den Ländern Zentral- und Osteuropas stellen unsere Konzerninstitute – soweit verfügbar – auf Strom aus erneuerbaren Quellen um. 

In der gesamten Erste Group ist der Verbrauch an elektrischer Energie in den letzten 3 Jahren um 4 % auf 175 GWh gesunken.

Ökologisch heizen – wo wir können

Ökologische Wärme-/Kälteregelung


Wenn wir neue Gebäude errichten, achten wir auf eine ökologische und ressourcenschonende Bauweise. Ein Beispiel dafür ist unsere Zentrale, der Erste Campus in Wien. Hier nutzen wir nur fossilfreie Energie. Wir beziehen Fernwärme und Fernkälte. Und wir haben Wärmepumpen im Einsatz, die Grundwasser zum Kühlen und Heizen verwenden. Ebenso entsprechen unsere neuen Gebäude in Bukarest, Belgrad und demnächst in Prag hohen ökologischen Standards.

In Österreich ist unser Verbrauch an Heizenergie seit 2017 um 4,1 GWh zurückgegangen. In der gesamten Erste Group ist seit 2017 der Verbrauch an Heizenergie um 19 % auf 138 GWh zurückgegangen.

Seit 2017 wurden die CO2-Emissionen (Scope 1+2) in der Erste Group um 15 % auf 65,834 Tonnen reduziert – davon entfallen auf Österreich 8.120 Tonnen.

Immer noch Papier, aber immer weniger

Papierlos in die Zukunft


Viele Prozesse laufen bereits digital ab, und immer mehr Menschen nutzen unser Internetbanking George. Dennoch sind wir gesetzlich verpflichtet, bestimmte Kundeninformationen per Post zu verschicken sowie in den Filialen auszugeben.

Insgesamt verbraucht die Erste Group 1.615 Tonnen Kopierpapier pro Jahr, davon 575 Tonnen in Österreich. In unseren Konzerninstituten in Zentral- und Osteuropa beträgt der Anteil an Recyclingpapier bereits über 90 %.

Um den Papierverbrauch weiter zu verringern, ersuchen wir unsere KundInnen, auf den Briefversand zu verzichten und digitale Informationen in George zu nutzen. So einfach geht das Wechseln.

Bewusstsein für E-Mobilität schaffen

Ladestationen für Ökostrom


Wir haben dafür gesorgt, dass unsere MitarbeiterInnen, KundInnen und GeschäftspartnerInnen am Erste Campus Ökostrom tanken können. Mit 36 E-Ladestationen in unserer Parkgarage haben wir weit mehr Lademöglichkeiten geschaffen als vergleichbare Unternehmen. Unser Ziel ist es, damit Bewusstsein zu schaffen. Wir wollen den Anteil von E- und Hybridautos in unserer Garage in den nächsten Jahren auf zumindest 5 % steigern. 

Zudem verfügen wir am Erste Campus über einen großen Fahrrad-Abstellraum mit Duschmöglichkeit, E-Bikes zum Ausborgen sowie eine sehr gute Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz.

Nachhaltigkeit auch bei unseren Bankprodukten

Nachhaltige Geldanlagen und Finanzierungen


Als Bank wollen wir unsere Produktpalette nachhaltig gestalten. Denn Nachhaltigkeit soll sich auch in den Leistungen für unsere KundInnen wiederfinden. Im Wesentlichen sind es zwei Bereiche, wo wir darauf Einfluss nehmen können: bei der Geldanlage und beim Finanzieren.

Nachhaltig Geld anlegen

Nachhaltige Geldanlage hat bei Erste Bank und Sparkassen Tradition. Noch lange bevor es dafür ein breites öffentliches Bewusstsein gab, haben wir 2001 den ersten nachhaltigen Publikumsfonds aufgelegt. Seit 2006 wird dieser gemeinsam mit dem WWF verwaltet. Heute sind wir in Österreich der Marktführer in diesem Bereich – mit einem nachhaltig veranlagten Volumen von rund 6,6 Milliarden Euro, in 16 nachhaltigen Publikumsfonds und mehreren Spezialfonds. 

Auch der Invest Manager, die digitale Anlageverwaltung in George, bietet mit nur einem Klick ein vollständig nachhaltiges Anlageuniversum an. Somit können unsere AnlegerInnen direkt in nachhaltige Fonds investieren, die nach Umweltbewusstsein, sozialer Verantwortung und ethischer Unternehmensführung (ESG) ausgewählt wurden.

Finanzieren mit Verantwortung

Auch beim Thema Finanzierung nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr. Gemäß unserer Prinzipien finanzieren wir keine klimaschädlichen oder umweltzerstörenden Großprojekte, etwa Atomkraftwerke, Kohlebergwerke und Fracking zur Erdgasförderung.

Bei unserer Finanzierungsberatung spielen Klimaschutz und ökologische Energie eine wichtige Rolle. So etwa berät die s Bausparkasse unsere KundInnen bei der Finanzierung von Photovoltaik- und Solaranlagen. Sie wickelt auch die Einreichungen für den Sanierungsscheck ab, der Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im privaten Wohnbau finanziell fördert.
 

… wo wir uns noch anstrengen

Wenn unsere MitarbeiterInnen am Erste Campus Fairtrade-Kaffee trinken, entstehen jährlich rund 21 Tonnen Kaffeesatz. Seit 2019 wird dieser Kaffeesatz vom Unternehmen Hut und Stiel als Nährboden für die Zucht von Speisepilzen verwendet. Diese werden dann an die Gastronomie verkauft.

Die Restaurantbetriebe der Erste Bank kooperieren mit dem Start-up Too Good to Go. Unsere MitarbeiterInnen können überschüssige Lebensmittel kurz vor Ladenschluss zu einem vergünstigten Preis erwerben. Zudem sind unsere Event-Locations am Erste Campus bio-zertifiziert, somit können wir „Green Events” veranstalten.

Durch den notwendigen Austausch der IT-Geräte fällt laufend Elektronikschrott an. Wir übergeben alte Computer, Monitore und Drucker nach Ende ihrer Laufzeit unserem Partner Arbeit für Menschen mit Behinderung. Dort wird die ausgemusterte Hardware aufbereitet, alle Daten werden gelöscht, und die Geräte mit mindestens einem Jahr Garantie weiterverkauft.

Das Thema „Nachhaltigkeit“ hält auch Einzug in unser Werbemittel-Sortiment. Zwar produzieren wir erst 30 % aller Produkte nachhaltig, aber wir erhöhen schrittweise den Anteil, sofern es möglich ist. Ein weiteres Beispiel für unsere Anstrengungen: Pro Jahr werden rund 100.000 Startersackerl für die Laufveranstaltungen der Erste Bank Sparkasse Running-Initiative aus nachhaltiger Maisstärke produziert, und nicht mehr aus Plastik.

Gesellschaftliche Verantwortung

Für die Erste Group bedeutet nachhaltiges Wirtschaften einen Mehrwert zu schaffen: für die Menschen, unsere Umwelt und die Gemeinschaften, in denen wir tätig sind.

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