Pensionszusage

Für Mitarbeiter:innen, Führungskräfte und Geschäftsführer:innen

  • Altersvorsorge für Unternehmen und Freie Berufe
  • Steuerschonende Alternative zum Gehaltsbezug
  • Leistungs- oder beitragsorientierte Variante

Bieten Sie verdienten Mitarbeiter:innen, Leistungsträger:innen, Geschäftsführer:innen und Führungskräften eine betriebliche Pensionszusage an, etwa statt einer Gehaltserhöhung. Dabei können Sie steuerliche Vorteile nützen. Sie können die Pensionszusage auch für sich selbst abschließen, falls Ihr Unternehmen eine Kapitalgesellschaft ist. 

Was ist eine Pensionszusage? Dies ist eine schriftliche, unwiderrufliche Vereinbarung mit Rechtsanspruch auf Leistung einer Firmenpension. 

Die Leistungen

  • Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenvorsorge für Ihre Mitarbeiter:innen
  • Leistungsanreiz und Bindung an Ihr Unternehmen
  • Mögliche Übertragung der Leistungszusage in eine betriebliche Kollektivversicherung oder Pensionskasse 

Vorteile für Unternehmen

  • Steuerersparnis durch gewinnmindernde Pensionsrückstellungen (gem. § 14 EStG)
  • Steuerschonende Alternative statt Gehaltsbezug für Ihre Mitarbeiter:innen
  • Pensionsrückdeckungsversicherung gilt als Betriebsausgabe

Vorteile für Mitarbeiter:innen

  • Firmenpension sichert den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand
  • Günstige Alternative zum Gehaltsbezug – keine Lohnsteuer
  • Die Steuerpflicht der begünstigten Person besteht erst zu Pensionsantritt

2 Varianten

1

Leistungsorientierte Pensionszusage

Variante mit der Möglichkeit einer jährlichen Steigerung der Anwartschaft in der Aktivzeit
(Empfehlung: 2 bis 4 %)

  • Eventuell mit Witwen-/Witwerübergang bis 60 % der fiktiven bzw. tatsächlichen Alterspension
  • Auf Wunsch mit Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos 
  • Die Hälfte der Rückstellung muss laut Gesetz mit Wertpapieren oder einer Rückdeckungsversicherung unterlegt werden.
  • Das Aufbringen der fehlenden Liquidität und die Absicherung der betriebsfremden Risiken wie Berufsunfähigkeit und Todesfallrisiko erfolgen mit einer Rückdeckungsversicherung.
2

Beitragsorientierte Pensionszusage

  • Das Unternehmen leistet einen bestimmten Beitrag für eine Lebensversicherung. 
  • Die Prämie wird bei Erteilung der Pensionszusage definiert. Der Auszahlungsbetrag aus der Rückdeckungsversicherung, stellt die Basis für die auszuzahlende Rente dar.
  • Bei dieser Variante ist die gesetzlich vorgesehene Wertpapierdeckung nicht erforderlich. Die Pensionsverpflichtung ist zu jedem Zeitpunkt zu 100 % durch die Pensionsrückdeckungsversicherung finanziert. 

Voraussetzungen

  • Unternehmen, die ihren Gewinn gem. § 5 oder § 4 (1) EStG ermitteln
  • Zur steuerlichen Anerkennung eine Mindestzusagedauer von 7 Jahren bis zum gesetzlichen Pensionsalter

Steuerliche Aspekte

Ansparphase

Die Bildung der Pensionsrückstellung stellt einen Aufwand dar, und vermindert dadurch die Steuerbelastung des Unternehmens. Prämienzahlungen für die Rückdeckungsversicherung sind Betriebsausgaben, der Wertzuwachs in der Lebensversicherung ist in der Bilanz zu aktivieren. 

Leistungsphase

Die Pensionszahlungen an die Begünstigten stellen für das Unternehmen eine Betriebsausgabe dar. Die Begünstigten bzw. deren Hinterbliebene entrichten für die Pensionsleistung Einkommensteuer.

*)   Gesetzliche Regelung für die Besicherung von Pensionsrückstellungen gem. § 14 Abs. 7 EStG:

Am Ende jedes Wirtschaftsjahres müssen Wertpapiere im Nennbetrag von 50 % des am Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahres in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungsbetrages im Betriebsvermögen vorhanden sein.

Auf dieses Deckungserfordernis können auch Ansprüche aus Pensionsrückdeckungsversicherungen (ausgenommen Fondsgebundene Lebensversicherungen) in Höhe des versicherungsmathematischen Deckungskapitals angerechnet werden. Wertpapiere und Rückdeckungsversicherung müssen ausschließlich der Besicherung von Pensionsanwartschaften dienen, damit sie das Deckungserfordernis erfüllen (Verpfändung zu Gunsten der Anwartschaftsberechtigten).

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Weitere Vorsorgemöglichkeiten

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GISA-Zahl: GISA-Zahl Ihrer Sparkasse, abrufbar unter www.gisa.gv.at.
Die Erste Bank und Sparkasse, Registernummer: https://www.gisa.gv.at/versicherungsvermittlerregister) übt die Tätigkeit eines vertraglich gebundenen Versicherungsagenten der WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group als Nebengewerbe aus und vermittelt ausschließlich Produkte dieser Versicherung. Sie stützt ihren Rat nicht auf eine umfassende Marktuntersuchung und erhält für vermittelte Versicherungsverträge Provisionen, die in den Versicherungsprämien enthalten sind.