Orientierung (Pre-Seed)

Ideenfindung, Einschätzung von Produkt und Idee.

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Vorgründung (Seed)

Konzeptionsphase: Produktkonzept, Marktanalyse, Grundlagenentwicklung, Businessplan

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Gründung

Unternehmensgründung erfolgt in dieser Phase: Businessplan, Marketingkonzept, Produktentwicklung, Vorbereitung Markteintritt

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Markteintritt (Early Stage)

Going market Phase: fertiges Produkt, Vertrieb

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Aufbau (1st Stage)

Aufbau des Unternehmens: Marktdurchdringung und Imageaufbau

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Wachstum (2nd Stage)

Wachstumsphase des Unternehmens: Expansion, Streben nach Marktführerschaft

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Reife (3rd Stage)

Reifephase des Unternehmens: Stabilisierung, Optimierung oder möglicher Exit

Weiterführende Links: Toolbox GründerCenter

Eigenkapital

Besonders in der ersten Phase einer Gründung gibt es wenige Möglichkeiten, Kapital von außen zu bekommen. Die ersten Schritte werden daher grundsätzlich aus eigenen Mitteln finanziert.

Eigenkapital einzubringen, zeigt auch Förderstellen und Investoren: „Ich glaube an meine Idee“.

Gar keine Eigenmittel mitzubringen, ist somit nicht sehr vorteilhaft.

FFF

Besonders in der ersten Phase einer Gründung gibt es wenige Möglichkeiten, Kapital von außen zu bekommen. Die ersten Schritte werden daher grundsätzlich aus eigenen Mitteln finanziert.

Eine weitere Möglichkeit, finanzielle Mittel aufzutreiben, besteht in den sogenannten 3 F: Family, Friends and Fools, auf Deutsch: Familie, Freunde und „begeisterte Vermögende“.

pre seed

Im Frühstadium der Gründung gibt es unterschiedliche Fonds, die die Weiterentwicklung Ihrer Idee finanziell unterstützen.

Diese Starthilfe richtet sich an innovative und hochtechnologische Unternehmen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen IKT(Informations- und Kommunikationstechnik), Physical Sciences, Life Sciences, Nanotechnologie.

Ziel ist hier die Gründung und den Aufbau von High-Tech Unternehmen mittels Zuschüssen zu unterstützen.

seed

In der seed Phase sind die Ideen schon konkreter, Marktrecherchen und –analysen werden betrieben und das erste Konzept entwickelt.

Auch hier richtet sich das Angebot an High-Tech Unternehmen, die mittels Zuschüssen in ihrer Entwicklung gefördert werden.

Inkubatoren

Innerhalb der Gründerszene werden Inkubatoren häufig mit Brutkästen verglichen. Diese sollen unter kontrollierten Bedingungen Entwicklungs- und Wachstumsprozesse fördern. In einem Inkubator-Projekt bekommen Ideen eine Chance, sich so weit zu entwickeln, dass sie eigenständig lebensfähig sind.

GründerInnen haben hier die Möglichkeit, sich und ihre Konzepte in einem geschützten Umfeld weiterzuentwickeln. Unternehmen nutzen Inkubatoren oftmals als Plattform, um interne Ideen zu entwickeln oder ideenreiche, kluge GründerInnen frühzeitig an das Unternehmen zu binden.

In Form von Know-How, Netzwerken, Büros und anderen Ressourcen greift der Inkubator dem Gründer-Team unter die Arme.

Accelerator

Im Vergleich zu Inkubatoren legen Acceleratoren – wie die englische Übersetzung Beschleuniger bereits verrät – besonders großen Wert auf den zeitlichen Entwicklungsfortschritt eines Start-ups.

Durch intensives Coaching und Know-How kann der Wachstumsprozess bereits in der Frühphase eines jungen Unternehmens stark vorangetrieben werden. Der Aufbau eines Accelerator-Programms erinnert an ein „Boot Camp“ für Gründer. Unternehmensideen und Geschäftsmodelle, die jeweils von externen Teams stammen, werden von Spezialisten über einen bestimmten, meist auf wenige Monate beschränken Zeitraum betreut.

Das sogenannte „Boot Camp“ endet zumeist in Demo-Days. Die Gründer-Teams haben dort die Gelegenheit, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung vor potentiellen Investoren zu präsentieren.

Business Angels

Business Angels sind Personen, die GründerInnen mit Eigenkapital, Management-Erfahrung und ihren Business Kontakten unterstützen.

Business Angels sind

  • Privatpersonen mit Kapital und Management-Know-how
  • Institutionelle Investoren (Inkubatoren, Venture-Capital-Gesellschaften, Beteiligungsgesellschaften)
  • Unternehmerische Investoren, die sich strategisch oder finanziell beteiligen

Crowdinvesting/Crowdfunding

Crowdinvesting verfügt über einige Ähnlichkeiten mit Crowdfunding, besitzt aber auch gravierende Unterschiede: Bei Crowdinvesting investieren ebenfalls eine Vielzahl von Personen (teils aber auch Firmen) und erwerben im Gegenzug Anteile am Start-Up. So erlangt man durch diese Finanzierungsform bereits früh viele verschiedene Markenbotschafter und Unterstützer, was sehr hilfreich in der Entwicklung des Start-Ups sein kann.

Beim Crowdfunding unterstützt eine größere Gruppe von Personen die Geschäftsidee eines Start Ups, jedoch mit relativ kleinen Beträgen. Meist werden kreative, Web- und Mobile Gründungen damit unterstützt und man erhält zum Beispiel die Option auf den günstigeren Erwerb des Endproduktes. Dies lässt auch Rückschlüsse auf die Marktakzeptanz des Produktes zu und hat gleichzeitig einen Werbewert für das Unternehmen.

Venture-Capital-Finanzierung

Ist eine Beteiligungsfinanzierung und damit als Risiko- oder Eigenkapital anzusehen. Venture-Capital-Gesellschaften beteiligen sich an Unternehmensgründungen mit dem Ziel, bei einer Wiederveräußerung der Beteiligung entsprechende Gewinne zu erwirtschaften.

Diese Gesellschaften konzentrieren sich meist auf junge Unternehmen

  • mit innovativen Ideen,
  • mit überdurchschnittlichen Wachstums- und Ertragschancen
  • mit detaillierten Businessplänen
  • mit entsprechenden unternehmerischen Fähigkeiten
  • mit einem großen Finanzierungsbedarf

Strategischer Investor

Strategische Investoren können die Entwicklung eines jungen mittelständischen Unternehmens positiv beeinflussen und fördern, wenn dies in die Strategie des Investors passt.

So kann das Geschäft des Beteiligungsunternehmens durch die Reduktion von Risiken stabilisiert werden. Die Bereiche profitabler Kooperationen können in der besseren Verfügbarkeit von Vorprodukten liegen, in günstigeren Beschaffungspreisen, der Öffnung oder Absicherung von wichtigen Vertriebskanälen, der Vermarktung oder auch im Zugang zu speziellem Know-how.

Private Equity

Private Equity ist Eigenkapital, das von privaten oder institutionellen Anlegern bereitgestellt wird.

Kapitalgeber sind oftmals Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die genau auf diese Art der Beteiligungsform spezialisiert sind.

Der Kapitalgeber erwirbt für einen begrenzten Zeitraum durch seine Beteiligung Unternehmensanteile und kann so finanzielle Rendite erwirtschaften. Um die Rendite so attraktiv wie nur möglich zu gestalten, suchen sich Private-Equity-Gesellschaften gezielt Unternehmen aus, die ein gutes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite vorweisen können und somit einen hohen sowie stabilen Cashflow haben.

Bankfinanzierung

Die gängigste Form einer Fremdkapitalfinanzierung ist ein Bankkredit. Dieser kann in verschiedenen Formen (Investitionskredit, Betriebsmittelkredit, Leasing, Haftung…) abgewickelt werden.

Hier leiht sich der Unternehmer Geld, das er über einen gewissen festgelegten Zeitraum inklusive Zinsen zurückbezahlt.

Im Unterschied zur Eigenkapitalfinanzierung über Investoren besteht hier kein Beteiligungs- sondern ein Schuldverhältnis.

Der Vorteil hier ist, dass der Unternehmer so viel wie möglich von seinem Unternehmen selbst behält und etwaige Investoren kein Mitspracherecht haben.

Diverse Förderungen

Viele Förderstellen bieten Förderungen in Verbindung mit einer Bankfinanzierung an. Hier wird meist eine Ausfallshaftung ausgestellt, die als Sicherheit zu einem Bankkredit dient.

Dadurch haben Banken die Möglichkeit, Finanzierungen auch an Unternehmens-GründerInnen zu vergeben.

Manche Förderstellen beteiligen sich unter gewissen Voraussetzungen für einen bestimmten Zeitraum an Unternehmen, ohne jedoch ihr Mitspracherecht auszuüben.

Diese Institutionen können Bundes- oder Landesförderstellen sein - hier gilt es, die richtige Förderung für das eigene Projekt zu finden.

Erzielte Gewinne

Die aus eigener Kraft erzielten Gewinne werden unterschiedlich verwendet. Ein Großteil dient oft zur Reduktion der Verschuldung bzw. des Fremdkapitals.

Darüber hinaus ist es ratsam, einen Teil des Gewinns zur Verbesserung der Liquidität und zur Stärkung des Eigenkapitals zu verwenden.

Schließlich werden die Mittel in die Firma reinvestiert - beispielsweise werden Sachanlagen gekauft oder die Überschüsse werden in die Ausbildung der MitarbeiterInnen investiert.

Generell gilt es, auf die Ausgewogenheit der Mittelverwendung zu achten.