Erste Group bekennt sich als erstes Finanzinstitut zum Green Consumption Pledge der EU

14.Juni 2021

Als erstes Finanzinstitut in Europa tritt die Erste Group dem Green Consumption Pledge bei, einer Initiative der Europäischen Kommission zur Beschleunigung eines nachhaltigen Wirtschaftsaufschwungs. Das Versprechen an Konsumenten ist die erste Initiative im Rahmen der Neuen Verbraucheragenda und Teil des europäischen Klimapakts.

Zusätzlich zu den ersten fünf Unternehmen, die sich Anfang des Jahres der Initiative angeschlossen haben, ist die Erste Group eines von sechs Unternehmen, die an der zweiten Runde der Pilotphase der EU-Initiative teilnehmen. „Ich begrüße die Verpflichtungen dieser sechs Unternehmen hinsichtlich konkreter Maßnahmen für eine nachhaltigere Produktion und einen nachhaltigeren Konsum, die über die Vorgaben der EU-Gesetze hinausgehen. Diese Entschlossenheit zur Verstärkung der Klimaschutzmaßnahmen zeigt, welche Anstrengungen die europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher sehen wollen. Mittlerweile beteiligen sich bereits elf Unternehmen am Green Consumption Pledge, und ich freue mich, wenn es in Zukunft noch mehr werden“, sagt Didier Reynders, EU-Kommissar für Justiz.

Green Consumption Pledge: Verpflichtung zur Nachhaltigkeit bei Investmentprodukten

Die Erste Group verpflichtet sich, die Verfügbarkeit nachhaltiger Investmentprodukte zu gewährleisten und ihre Kunden im Sinne nachhaltiger Finanzentscheidungen verstärkt zu informieren. Diese Selbstverpflichtung unterstreicht die Ambitionen der Bankengruppe, ihre Bemühungen um eine nachhaltigere Gesellschaft und Wirtschaft fortzusetzen, und markiert einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Nachhaltigkeitspfad. Die Verpflichtungen werden durch die Erste Asset Management (EAM) umgesetzt. Die Berichterstattung über den Fortschritt der Selbstverpflichtungen wird mindestens einmal jährlich auf der Webseite der Gruppe und in ihrem Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

„Die Klimakrise erfordert aktives Handeln. Diese Selbstverpflichtung ist daher für die Erste ein weiteres klares Bekenntnis, ESG als eine unserer zukünftigen strategischen Säulen zu stärken. Es ist uns wichtig, sich den Bemühungen der Kommission anzuschließen, ein neues Rahmenwerk über Branchengrenzen und bestehende regulatorische Anforderungen hinweg zu schaffen. Wir wollen ein aktiver Teil eines grünen Wandels sein. Und wir glauben, dass wir mit den Finanzprodukten und Dienstleistungen, die wir den Konsumenten anbieten, einen wesentlichen Beitrag leisten können”, betont Bernd Spalt, CEO der Erste Group.

Nachhaltiges Produktportfolio erweitern und Transparenz steigern

Mit 20 Jahren Erfahrung im Bereich nachhaltiger Investments verpflichtet sich die Erste Group, all ihren Kunden in sieben Märkten die Möglichkeit zu bieten, in ESG-Produkte zu investieren und sie durch transparente und zugängliche Informationen in der Investmententscheidung zu unterstützen. Bis Ende 2023 plant die Erste Asset Management die Anzahl ihrer Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen um 50 Prozent auf 17 zu erhöhen. Derzeit wird unter diesem Titel ein Volumen von 3,4 Milliarden Euro verwaltet. Das entspricht knapp fünf Prozent des gesamten verwalteten Vermögens (Assets under Management).

Gleichzeitig sollen Kunden regelmäßiger über aktuelle ESG-Themen und -Aktivitäten informiert und sensibilisiert werden, indem beispielsweise Artikel veröffentlicht werden und bis Ende dieses Jahres ein Nachhaltigkeits-Reporting basierend auf den UN Sustainable Development Goals für alle Publikumsfonds sowie ein Impact-Reporting für alle Impact-Fonds durchgeführt wird. Die Erste Asset Management verpflichtet sich zudem, selbst als Investorin nachhaltig zu handeln. (Erste AM Communications)