Gründerpreis Phönix: Innovative Jungunternehmen gesucht

27.Mai 2021

Der Österreichische Gründerpreis PHÖNIX sucht die besten heimischen Startups, Spin-offs, Prototypen und Female Entrepreneurs. Österreichische Jungunternehmen, die einen wichtigen Beitrag zur Überwindung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen leisten, bekommen eine besondere Bühne.

Gerade in wissensintensiven Bereichen ist es besonders wichtig, einen Austausch und Transfer herzustellen. Denn genau an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft werden erfolgreiche neue Innovationen geschaffen und damit Wertschöpfung für den Standort generiert. Der Gründerpreis PHÖNIX wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) von der aws in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV) organisiert.

Kategorie „Female Entrepreneurs“ holt Gründerinnen vor den Vorhang

In den vergangenen Jahren lässt sich ein Anstieg des Gründerinnenanteils beobachten, dennoch sind Frauen in der österreichischer Startup Landschaft nach wie vor unterrepräsentiert. Mit der Kategorie „Female Entrepreneurs“ setzt auch der Gründerpreis PHÖNIX ein deutliches Zeichen, gibt Gründerinnen und Forscherinnen entsprechende Sichtbarkeit und trägt dazu bei, erfolgreiche Vorbilder zu präsentieren.

Die Anmeldung für innovative Startups, Spin-offs sowie für Forschungsteams mit Prototypenprojekten ist bis 15. September 2021 möglich.

Für die Teilnahme gelten zum Zeitpunkt der Einreichung folgende Kriterien:

  • die Gründung ist nach dem 1. Jänner 2015 erfolgt (Eintragung ins Firmenbuch oder Ausstellung des Gewerbescheins)
  • Firmensitz in Österreich.

Der Gründerpreis PHÖNIX wird in vier Kategorien vergeben:

  • Female Entrepreneurs: Die Potenziale von Frauen, insbesondere im Bereich von High-Tech-Gründungen, werden bislang nur unzureichend genutzt. Die Auszeichnung in der Kategorie „Female Entrepreneurs“ setzt daher ein Signal, um auch entsprechende „Role Models“ zu etablieren. Aus dem Pool aller eingereichten Projekte wird von der Jury ein erfolgreiches Projekt ausgewählt, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist.
  • Startup: In dieser Kategorie werden österreichische Startups prämiert, deren innovative Produkte, Verfahren, Dienstleistungen oder auch Geschäftsmodelle aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen adressieren.
  • Spin-off: Ausgezeichnet werden Verwertungs-Spin-offs mit ihrer Forschungseinrichtung, die unter anderem aus öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen oder Kooperationsprogrammen (wie z.B. Research Studios Austria, COMET-Zentrum oder CD-Labors) hervorgegangen sind.
  • Prototyp: „Modelle“ oder Prototypen veranschaulichen die Machbarkeit von Innovationen und beschleunigen dadurch die Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft. Einreichberechtigt sind alle Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die bei Programmen der Förderagenturen aws bzw. FFG – bspw. PRIZE (aws), PreSeed (aws), Seedfinancing (aws), High-Tech Startup (FFG), Startup (FFG) sowie Research Studios Austria RSA (FFG) – ab 1. Jänner 2015 eingereicht haben.

International besetzte Fachjury

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine international besetzte Fachjury. Die beiden Trägerministerien BMDW und BMBWF laden alle interessierten Unternehmen ein, sich bis spätestens 15. September 2021 zu bewerben. Die feierliche Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt im Dezember 2021 im Haus der Industrie. Die Gewinner erhalten neben einer Urkunde und einer Trophäe auch die Möglichkeit zur Teilnahme bei einem einschlägigen Event im Wert von 5.000 Euro.